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Thema: F3K und Bandscheibenvorfall

  1. #1
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    Standard F3K und Bandscheibenvorfall

    Hallo,

    welche Erfahrungen habt ihr mit dem SAL-Start bei einem oder mehreren Bandscheibenvorfall(en) ? Oder sollte man das SAL fliegen doch besser lassen ?

    Angaben der Ärzte sind Widersprüchlich wie das Wetter umschlägt :-(. Klar, haben lang studiert.


    Was meint ihr ?

    Wie sind eure Erfahrungen ?

    Gibt es Leute die trotzt Bandscheibenvorfall per Schleuderwurf starten ?





    Gruß Florian
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  2. #2
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    Avatar von Maistaucher
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    Zitat Zitat von Extremflight 2 Beitrag anzeigen
    ...Angaben der Ärzte sind Widersprüchlich...
    Hmm, und hier im Forum erwartest du eine korrekte, genau auf deinen persönlichen Fall passende Antwort?

    Ursachen und Ausprägungsformen sind sicherlich sehr vielfältig.
    Sich da auf die Aussagen in einem Forum zu verlassen, erscheint mir fragwürdig.

    Das allerwichtigste ist vermutlich, dass du etwas für die Stärkung der Rückenmuskulatur tust
    und dann vorsichtig ausprobierst und sorgfältig in dich hineinhörst, was du deinem Körper zumuten kannst.
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  3. #3
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    Bin auch rückengeschädigt (allerdings kein Vorfall) und wollte nicht auf F3K verzichten. Ich habe grundsätzlich rechts und links einen Wurfpin drin und wechsle bei jedem Wurf die Seite. Mit links sind es 5 Meter weniger Wurfhöhe als rechts, aber wen stört das? Nach einer oder zwei Stunden werfen fühlt sich mein Rücken immer noch gut an. Symmetrische Belastung ist bei mir das wichtigste.
    Grüße Peter
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  4. #4
    User Avatar von pro021
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    Standard

    Zitat Zitat von Extremflight 2 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    welche Erfahrungen habt ihr mit dem SAL-Start bei einem oder mehreren Bandscheibenvorfall(en) ?
    .....
    .....
    Gibt es Leute die trotzt Bandscheibenvorfall per Schleuderwurf starten ?

    Gruß Florian
    Ich hatte mehrere Bandscheibenvorfälle. Die waren zwar schmerzhaft aber nicht bedrohlich was die Beweglichkeit betrifft.
    Bei akutem Vorfall würde ich jedenfalls nicht werfen. Es gilt den eingeklemmten Nerv zu beruhigen. Infiltrationen haben bei mir
    nicht geholfen. Nur ruhigstellen und anschließend, nach dem weitestgehenden Abklingen der Schmerzen, auftrainieren und den Rücken sowie
    die Bauchmuskulatur stärken.
    Ist jedoch von Fall zu Fall, je nach der Schwere des Vorfalls, zu bewerten und schon allein deshalb keine allgemeingültige Herangehensweise.

    Gruß Heinz
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  5. #5
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    Einfache Schmidt-Regel: Wenn's weh tut - Finger davon lassen !

    Gruß
    Peer
    .....bisschen tiefer kannste noch !
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  6. #6
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    Hallo,

    und hier im Forum erwartest du eine korrekte, genau auf deinen persönlichen Fall passende Antwort?

    Immerhin haben hier schon einige präziser geantwortet bzw überhaupt mal richtig zugehört wie die meisten Ärzte :-)

    (Bin aber auch nur "0-8-15 Durchgangs-Kassenpatient")


    Wenn's weh tut - Finger davon lassen !
    ist wohl so, fällt mir nur schwer einzusehen........








    Gruß Florian
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  7. #7
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    Ich hatte vor 5 Jahren eine Bandscheibenvorwölbung, also die Vorstufe eines Bandscheibenvorfalls. Mit einer Reha und regelmäßigen Übungen hatte ich das soweit im Griff, dass ich fast beschwerdefrei war. Dann habe ich mit DLGs angefangen. Anfangs alles problemlos, in den letzten Wochen wurde es allerdings wieder schlechter. Ob das jetzt vom DLG Werfen kam oder nicht, kann ich nicht beurteilen, aber die Vermutung lag halt nahe.

    Bevor es jetzt schlimmer wird, habe ich das Werfen (zunächst) eingestellt. Aber wie ihr alle wisst, ist der Suchtfaktor groß und ich wollte einfach nicht darauf verzichten. Da ich keine Wettbewerbe fliege und auch nur ein 40m Werfer bin, habe ich mir kurzerhand ein Hochstartgummi gekauft und einen Haken in den Rumpf geklebt. Ich weiß, das ist Frevel und hat mit F3K so gar nichts mehr zu tun. Aber ich wollte die teuren Modelle nicht ungenutzt im Keller liegen lassen. Und das Fliegen war mir auch vorher schon wichtiger als das Werfen.

    Mit dem Gummi erreiche ich Starthöhen von 50 bis 100 m (je nach Windstärke) und kann damit das Fliegen im Grunde genommen noch mehr genießen als früher. Wenn ich genau gegen den Wind starte, landet der Fallschirm oft nur wenige Meter vor den Füßen, sodass es nach der Landung gleich wieder los gehen kann. Klar, kein Vergleich mit Fangen/Werfen innerhalb von wenigen Sekunden, aber immerhin recht flott. Auf-/Abbau der Hochstarteinrichtung dauert insgesamt auch nur 5 Minuten.

    Einziger, leider auch gravierender Nachteil: man sollte allein auf dem Platz sein, sonst gibt's Stress mit den anderen Piloten.

    Und nochmal: ja, das hat gar nichts mehr mit DLG oder F3K zu tun, aber ich mache es meinem Rücken zuliebe und weil F3K Modelle einfach geil fliegen und ich nicht davon ablassen kann.
    Geändert von clipstream (27.04.2017 um 12:10 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler
    Gruß Peter
    Suche E-Rumpf für Nan Omega. Leer oder ausgebaut, neu oder gebraucht oder beschädigt. Bitte Angebote per PN
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  8. #8
    User Avatar von pro021
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    Was viele nicht wissen F3K oder HLG-Fliegen hat in der Anfangszeit begonnen mit Speerwurf und Bungee. Später kam der SAL-Start dazu. Deshalb ist das gar nicht so abwegig.
    In Österreich hatte das sogar tolle Tradition und die Bewerbe erfreuten sich sehr großer Beliebtheit und es waren immer mehr als genug am Start.
    Wenn man Lust hatte konnte man sogar in beiden Klassen mitfliegen.
    Es waren ähnlich wie bei F3-RES Bungees ausgelegt, die Schnüre wurden gelost damit jeder einmal das schlechte Seil hatte und der Spass war enorm.
    Starthöhen waren damals so um die <~>50 Meter was schon recht hoch war (für damalige Modelle und Starter). Natürlich geht das nur mit Helfer.

    Gruß Heinz
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  9. #9
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    Hallo Peter,


    danke für deinen Beitrag, tolle Idee !


    Gruß Florian
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  10. #10
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    Hallo!

    Der Post ist zwar schon älter, aber ich bin gerade zufällig drauf gestoßen, weil ich auch ein ähnliches Problem habe und will kurz zu meinen Erfahrungen berichten. Ich hatte auch schon Bandscheibenvorfälle und eine Blockade in der HWS. Mir wurde auch gesagt, dass man im akuten Stadium besser keinen Sport macht. Allerdings glaube ich, dass es danach eben umso wichtiger ist, egal ob man operiert wird oder nicht. Das heißt, dass auch der akuten Phase normalerweise Sport bzw. Physiotherapie etc. angesagt ist. Was ich auch gemacht habe, ist eine Reha mit speziellem Training. Danach durfte ich auch wieder normal Sport machen und werfen. Meine Beweglichkeit ist eigentlich nicht sonderlich groß eingeschränkt. Schmerzmittel habe ich so weit noch, aber ich will davon langsam loskomme. Aber wie pro021 gesagt hat, kann man wohl keine allgemeine Herangehensweise vergeben. Ich bin auch leider kein Arzt und will das daher auch gar nicht. Bei mir ist aber die Devise. Es darf beim Bewegen zwar auch mal etwas schmerzen aber es darf nicht "wehtun". Dann ist das Fliegen eigentlich auch noch so genießbar, wie früher.
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  11. #11
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    Schließe mich meinen Vorrednern an. Bei einem akuten Vorfall ist Schonung bis zu einem gewissen Grad angesagt.

    Ich selbst hat bisher 6 Stück und bin seit gut 2jahren Beschwerdefrei. Bzw. Merke ich mittlerweile die Dinge die ich falsch mache und wann ich in die Richtung komme, wenn sich einer ankündigt.

    Der Schlüssel bei mir ist, ausreichend Schutz vor Kälte und Nässe, auf keinen Fall zu viel Sitzen.
    Viel Bewegung und Sport und natürlich Muskelaufbau vor allem der Rücken-/ Rumpfmuskulatur.
    Dabei liegt mein Fokus auf wenig Gewicht und viele Wiederholungen.

    1x pro Woche zum Aquajogging plus 3x pro Woche ins Studio. Fahrrad fahren bei kalter Witterung lasse ich sein und steige dafür dann aufs Ergometer.

    Positiver Nebeneffekt zur Schmerzfreiheit ist, dass ich immer höher werfe.
    Frei nach dem Motto, wer rastet der rostet.

    Wichtig ist, dass du abklärst was du für einen Vorfall hast/hattest und dir danach ein passendes Reha-Training zuschneiden lässt.

    Meine Vorfälle waren allesamt wegen einer Knorpelwölbung nach außen, wobei der Nerv dann schmerzhaft geklemmt wurde.

    Es gibt wohl noch viel schlimmere. So weit möchte ich es nicht kommen lassen.

    Dlg fliegen ist bei mir die dringend benötigte Entspannung nach einem anstrengenden Tag.

    Liebe Grüße,
    Tobias
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