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Thema: Hilfe bei Programmierung 4 Klappen Segler mit Spektrum DX8 G2

  1. #1
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    Standard Hilfe bei Programmierung 4 Klappen Segler mit Spektrum DX8 G2

    Moin,

    wie im Titel beschrieben, stehe ich gerade etwas auf dem Schlauch.
    Ich habe hier die AQnleitung meiner DX8 G2 liegen, und die des Seglers.

    Das ist das erste mal das ich einen Flächen Flieger einstellen und Programmieren muss. (kenne bisher nur Helis)

    Wie dem auch sei, die Anleitung passt meiner Meinung nach nicht. (siehe Bild das kann so nciht stimmen) da ist doch was verdreht.

    Für was genau sind diese 2 Modi nun? was ist da der unterschied und für was nutze ich Sie?

    Und ganz allgemein, was muss ich alles überhaupt programmieren und wie? (ich brauche keine genauen werte, nur was und wo und wozu)
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  2. #2
    User Avatar von flying BAS
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  3. #3
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    Standard

    Das habe ich mir aus zig Viodeos und Beiträgen selber zusammen gewurschtelt.

    So weit meine erkenntnisse, ob Sie so stimmen ist die nächste Frage :-P

    1. Trim Setup
     auf Flugmode stellen
     bewirkt für jeden Flugzustand eine eigene Trimmung (wenn nötig)

    2. Motor aus
     auf den selbe Schalter wie beim Heli legen

    3. Servo Setup
     Sub Trim  hier wird die Neutralstellung eingestellt der Servos

    4. Servo Setup
     Travel  hier die gewünschten Ruderausschläge einstellen nach Anleitung des Fliegers
    Höhenrudernach oben (Knüppel gezogen)ca. +15 mm nach unten (Knüppel gedrückt) ca. -15mm
    Spoiler (HR nach unten)ca. -3,5 mm
    etc etc

    5. Wölbklappen (keine Geschwindigkeit Einstellung)
     Landeklappen einstellen (Krähe)
     auf einen Schalter legen?
     für jeden Flugzustand möglich.  Sinnvoll?

    6. Klappensystem (hier kann man die Geschwindigkeit einstellen auf 3 sec.)
     Klappenstellung für jeden Flugzustand einstellen
     normal: alles neutral
     Thermik: Klappen nach unten
     Speed: Klappen nach oben

    7. Differential
     wie weit die Klappen Gegenseite sich verstellen soll wenn Sie nicht gleich stark regeln sollen.
    --> vermutlich ist dies aus der Anleitung des Fliegers damit gemeint?
    Bei Querruder „rechts“ bewegt sich das in Flugrichtung gesehen rechte Querruder nach oben. Gleichzeitigläuft die rechte Flap den halben Weg nach oben mit. Bei Querruderausschlag nach unten läuft die Flap nicht mit nach unten!

    8. Mixer
     erst einmal nix machen
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  4. #4
    User Avatar von eifeljeti
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    Hallo,

    1.) vielleicht schreibst du erstmal um welches Modell es sich handelt.
    2.) Dann den geplanten Einsatz-Umfang des Modells, also was willst du denn alles haben oder erreichen .. vermutlich gibbet hier erstmal die meisten Fragezeichen !
    Hast du z.B. 200m Landestrecke, brauchst du vielleicht keine Spoiler, oder gar Butterfly/Crow Option.
    3.) Pilotenfähigkeiten und Vorliegen ... zu Schaltern, Flugphasen, Knüppelverwendung für Bremse/Butterfly u.v.a.m.

    4.) erst dann gehts an die Spektrum-Programmier-Spezies heran.

    Gruss
    Gruss Rudi ! -Eifeljeti- aus den Highlands der Eifel.
    Du fliegst hoch,mit viel Strom, oder gar sehr schnell ? VERDACHT ;-) !
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  5. #5
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    Hi,
    naja, um welches Modell es sich handelt und was ich vorhabe ist eigentlich egal, da ich einfach nur wissen möchte wie man das ganze programmiert und um es zu verstehen. :-) Also ganz allgemein muss ich es nur wissen.

    Aber klar gerne.
    Spektrum DX8 G2
    Multiplex Funray (4 Klappen Segler)

    Erfahrung mit Fläche = 0,0 (Komme vom 3D Heli Fliegen)
    Piste habe ich genug (schätze mal gute 20-30 Meter

    Mir ist klar das ich am Anfang nicht sooo viel brauche, mir geht es erst einmal um das Prinzip verstehen. Und wie wo was eingestellt wird.
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  6. #6
    User Avatar von eifeljeti
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    Hallo,

    Naja, dann schauen wir mal .. ich weiss aber nichts um die Fähigkeiten eines Spektrumsystems !

    Was für diesen Flieger sinnvoll ist, wäre als erstes zu erfragen .. aber sei´s drum
    Was kann man mit einem solchen Flieger tuen

    a) Schalter mit 3 Flugphasen (normal : alle Klappen+QR im Strak, Thermik: alle Klappen etwas runter, QR neutral oder etwas weniger runter, Speed: Klappen + QR ??1-2mm rauf)
    Die Höhenruderstellung ändert sich (evtl.) ebenfalls mit dem Wechsel der Zustände um 1-2mm rauf oder runter.
    Hierbei sollte die Flugphasen-abhängige HR-Trimmung genutzt werden. Vermutlich bei dir "Trimsetup".
    Diese Werte stehen vielleicht in der Anleitung, ansonsten rumfragen, oder erfliegen (blöd für Anfänger).
    => Kann man machen, als Anfänger würde ich diesen Schalter erstmal nicht weiter benutzen !

    b) Mitnahme der Klappen zu geringen Anteilen zur Unterstützung der QR, in gleicher Richtung sinngemäß, jedoch wesentlich geringerer Weg, sowohl rauf als auch runter , vermutlich in deinem Screenshot "Wölbklappen".
    Dies in allen 3 Flugphasen.
    =>Kann man machen, aber bei nem 2 m Schaumteil .. naja, gehen die Meinungen sicherlich auseinander.

    c) Landeschalter oder stufenlos auf Knüppel oder Schieber oder Drehpoti... zum Erreichen der Butterfly / Krähenstellung: QR stark hoch, Klappen stark runter, Höhenruder nach Flugverhalten dementsprechend auch kräftiger rauf (!oder runter) voreingestellt.
    Hier wird es evtl. problembehaftet !
    Du hast ne kurze Piste, und keine Flugerfahrung mit Fläche, und vorab keine Chance, das Butterfly passend einzustellen . Könnte spannnend werden.

    d.) Motor aus ?
    Also ein Motor-Sicherheitsschalter, der verhindert, dass durch Gefummle am Gas-Knüppel der Motor ungewollt anläuft ? Gute Sache.

    oder meinst du Motorleistung per 2 / 3 Stufen Schalter angesteuert ? Pfff, habe ich nur bei verschärften Antrieben, für allweilige Schleicherei und Anfänger finde ich eine stufenlose Regelung per Knüppel nicht
    verkehrt, aber auch da gehen die Meinungen weit auseinander !


    Und jetzt ist alles unklar
    Gruss Rudi ! -Eifeljeti- aus den Highlands der Eifel.
    Du fliegst hoch,mit viel Strom, oder gar sehr schnell ? VERDACHT ;-) !
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  7. #7
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    Ob es für einen eher Richtung Hotliner gehenden Funray ein Setup wie für eine z.B. 3m Vitesse braucht, sei mal dahingestellt.

    Ich würde den Funray ev. wie ein Motormodell programmieren, Quer auf 2 Kanäle, Klappen mit Y-Kabel auf 1 Kanal 3-Wegschalter, oben, halb und voll. So reicht sogar ein 6-Kanalempfänger.
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  8. #8
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    Zitat Zitat von eifeljeti Beitrag anzeigen
    Hallo,

    d.) Motor aus ?
    Also ein Motor-Sicherheitsschalter, der verhindert, dass durch Gefummle am Gas-Knüppel der Motor ungewollt anläuft ? Gute Sache.

    oder meinst du Motorleistung per 2 / 3 Stufen Schalter angesteuert ? Pfff, habe ich nur bei verschärften Antrieben, für allweilige Schleicherei und Anfänger finde ich eine stufenlose Regelung per Knüppel nicht
    verkehrt, aber auch da gehen die Meinungen weit auseinander !


    Und jetzt ist alles unklar
    Motor aus als sicherung! Mein Motor bleibt auf dem linken Knüppel. :-)

    Aber mir geht es eher um die Programmierung in der Funke.
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Simon2401 Beitrag anzeigen
    Für was genau sind diese 2 Modi nun? was ist da der unterschied und für was nutze ich Sie?
    Das ist die Crux bei den Spektrum Sendern, sie haben zwei unterschiedliche Klappenmenüs, die ähnliches tun. Zu dem hast du dir ein Nicht-Anfänger Modell ausgesucht, das auch noch vier Klappen hat. Rechne mit der Möglichkeit, dass die ersten Flüge recht kurz werden ... ein Funray ist kein Heli.

    Zuerst die Motorfunktion: Du solltest dich entscheiden, ob du am Gasknüppel den Motor steuern willst oder die Brems-Klappen (Butterfly oder Krähe, nur zum Landen). Wenn du mehr motormäßig fliegst, dann lass das Gas am Gashebel, wenn du in die Seglerfraktion eintauchen willst, dann leg das Gas auf einen 2/3 Stufenschalter und die Krähe auf den Gasknüppel.

    Flugphasen: Vergiss das mal für den Anfang, das kann man später noch nachholen. Damit fällt das Wölbklappenmenü flach.

    Klappensystem:
    Jetzt geht mal davon aus, dass die 4 Servos in den Flügeln eine Doppelfunktion haben - nämlich Querruder (WK und QR Servos bewegen sich in die gleiche Richtung) und Butterfly (WK gehen nach unten, QR nach oben).
    Butterfly: Die WK dürfen ruhig volle Kanne nach unten gehen, die QR sollten nicht ganz nach oben gehen, damit bei QR Ausschlag noch Weg nach oben da ist. Wenn die Krähe ausgefahren wird, steigt normalerweise das Modell nach oben - also muss man etwas Tiefenruder dazu mischen. Nicht zuviel, weil nach dem Fahrtabbau nimmt das Modell wieder die Nase nach unten und bei zuviel Tiefenruder wird ein Sturzflug draus. Und das muss man im Klappenmenü einstellen.

    Für später - Flugphasen aktivieren:
    Üblich sind drei Flugphasen - Normal, Thermik und Speed. Wer das braucht, kann das noch auf Start und Landung erweitern.
    Im Wölbklappenmenü stellt man ein, um wieviel die WK und QR Servos nach unten oder oben gehen sollen, wenn man die Flugphase umschaltet. Da man damit die Grundstellung der Ruder verändert, muss man die Phasen dann im Klappenmenü auch noch eintragen.

    Das wär's - hoffentlich reicht das für's Verständnis. Das Feingefühl für die richtige Einstellung muss man sich erst erarbeiten.
    Grüße, Peter

    "Fliegen ist die Kunst sich auf den Boden zu werfen, ihn aber zu verfehlen"
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  10. #10
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    Also so weit ist mir eigentlich alles erst einmal klar.
    Bis auf den unterschied von Wölbklappen und klappenmenü.

    Ich habe jetzt folgendes an der Funke gemacht:

    5 Flugzustände:
    1 Normal alle klappen neutral
    2. Speed WK etwas nach oben
    3. Thermik WK etwas nach unten
    4. Landung WK etwas runter, QR etwas hoch
    5. Landung 2 WK voll runter, QR etwas hoch

    Alles habe ich über das Menü Klappensystem gemacht und überall einen geschwindigkeits Versatz von 3 sec. eingestellt.
    Im Menü Wölbklappen habe ich rein gar nix eingestellt.

    Im Servomonitor schaut mir das auch alles schlüssig zu sein und zu passen. Drum verstehe ichd en Punkt Wölbklappen. Denn da könnte ich alles genau so einstellen, bis auf den zeitlichen versatz.
    Das kapiere ich noch absolut nciht wo bei den beiden punkten der Unterschied oder der Sinn ist.

    Ach so, Motor bleibt auf jeden Fall auf dem Linken Knüppel. :-)
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  11. #11
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    Zitat Zitat von Simon2401 Beitrag anzeigen
    Das kapiere ich noch absolut nciht wo bei den beiden punkten der Unterschied oder der Sinn ist.
    Wie ich schon schrub: "zwei unterschiedliche Klappenmenüs, die ähnliches tun". Es ist schon länger her, dass ich über der Spektrum gegrübelt habe ... ich habe dann zu Hott gewechselt, und da war alles von Anfang an klar.

    Du hast jetzt 4 Flugphasen, eigentlich ist 3. Landung überflüssig - wenn Landung, dann raus mit den Klappen. Außerdem brauchst du für 4 Zustände mind. 2 Schalter, für 3 Zustände genügt ein 3-fach Schalter. Noch einfacher ist, die Phase "Thermik" auch wegzulassen - beim Funray wirst du nicht wirklich einen (positiven) Unterschied spüren, meistens verschlechtern diese Klappenstellungen bei den einfach gestrickten Modellen nur das Flugverhalten.

    Meine Empfehlung lautet also: Phase 2 und 3 wieder löschen, Landung-1 und Landung-2 ausprobieren. Mit welcher du besser zurechtkommst, die bleibt, die andere löschen. Je weniger Schnickschnack programmiert ist, umso besser.
    Grüße, Peter

    "Fliegen ist die Kunst sich auf den Boden zu werfen, ihn aber zu verfehlen"
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  12. #12
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    Hallo Simon,

    ich bin etwas neidisch auf deine Fähigkeiten im Heli3D-Flug. Würde ich glaube ich nie schaffen. Trotzdem ist der Flächenflug auch nicht ohne und man braucht schon Zeit und Hirnschmalz bis man es raus hat.

    Der Funray ist m. M. nach zwar nicht das typische Einstiegsmodell (da gäbe es z. B. den Funglider oder falls es etwas anspruchsvolleres sein sollte den Heron), aber jetzt hast du ihn und der Funray hat keine Tücken und verzeit auch mal eine misslungene Landung.

    Also mit 5 Flugzuständen mit zwei verschiedenen Schaltern, die sich wahrscheinlich auch gegenseitig beeinflussen, wirst du dich vielleicht ständig verzetteln und auch Programmierschwierigkeiten haben.

    Für den Funray genügen IM FLUG drei Flugzustände, deren Klappen- und Querrudereinstellungen, die in der Bauanleitung beschrieben sind und m. M. nach für den Anfang gut passen.

    Für den persönlichen Geschmack kann da mal ein/zwei Millimeter nachjustiert werden. Die Flugzustände, die für das Modell sinnvoll sind und sich im Flug positiv merkbar ausmachen sind:
    1) Normal: alle Flächenruder neutral, Höhenruder neutral. Bei mir auf Schaltermitte
    2) Speed: alle Flächenruder nach Anleitung nach oben, Höhenruder nur ca. 1 mm nach unten. Bei mir zum Merken: für Modell schnell und dadurch nach unten - Schalter nach unten (wie Höhenruder - Stick nach vorne).
    3) Thermik: Alle Flächenruder nach Anleitung nach unten, Höhenruder neutral. Bei mir zum Merken: für Modell oben bleiben und langsamer - Schalter nach oben (Wie Höhenruder - Stick nach hinten).

    Eine Zeitverzögerung macht für mich keinen Sinn - wenn ich etwas will, dann sofort.

    Für die Landung empfehle ich, die Butterflyfunktion auf einen weiteren Dreh-/Schieberegler, der mit der Hand, die nicht die Quer-/Höhenruderfunktion bedient (da diese gleichzeitig im Landeanflug die wichtige Funktion zu steuern hat - deshalb liegt bei mir auch auf dem Querruderstick die Höhenruderfunktion), zu legen.
    Hierbei den Wölbklappenausschlag nach unten auf den in der Bauanleitung angegebenen Wert einstellen (wenn es etwas mehr nach unten ist, ohne dass das Servo blockiert, schadet es auch nicht). Ebenso den Ausschlag der Querruder nach Anleitung nach oben gemäß der Bauanleitung - keinesfalls mehr, sonst bleibt zu wenig Ausschlag für Ruderkorrekturen beim Landeanflug (wenn es etwas weniger ist, schadet es auch nicht - ich lande im Butterfly ohne Ausschlag der Querruder nach oben).
    Keinesfalls vergessen bei Butterflyausschlag kräftig Tiefenruder nach unten dazu zu mischen! Mindestens 3 mm sollten es schon sein, damit das Modell sich nicht aufbäumt und die Strömung abreist, bevor du manuell Tiefe dazu steuern kannst. Keine Angst, dass das Modell schneller wird, weil es die Nase herunternimmt - es wird nicht schneller werden, das Tiefenruder kompensiert nur den Auftrieb und Widerstand, den die heruntergefahrenen Wölbklappen liefern und zwingen das Modell trotz des hohen Auftriebsmoments den die Flächen wegen der nach unten gestellten Wölbklappen liefern, nach unten, was einen schnelleren Abbau der Höhe bei gleichzeitigem Abbau der Geschwindigkeit, was wir ja bei der Landung wollen, verursacht. Falls in hohem Gras/unebenen/steinigem Gelände gelandet wird, wenige Zentimeter über dem Boden die Butterflyfunkton zurücknehmen, um zu verhindern, dass die Wölbklappen beim Landen Kontakt bekommen und diese oder die Servos Schaden nehmen könnten.

    Der Funray wird bei neutral im Strak eingestellten Rudern und richtiger Schwerpunktlage neutral fliegen. Vielleicht ein/zwei Trimmungsklicks auf ein Ruder. Die Flugphaseneinstellungen in Flugrichtung quer vor dir (dann siehst du die Höhen- und Geschwindigkeitsänderungen am besten) in mindesten 50 Metern Höhe ausprobieren. Dann siehst du die Änderungen gut und hast du genügend Zeit abzuwarten, wie das Modell reagiert. Wenn dir etwas nicht gefällt, nicht sofort ändern, sondern mehrfach ausprobieren, bevor du etwas änderst. Vielleicht war es nur eine Böe oder Thermikeinfluss.

    Ich wünsche dir viel Spaß beim Sammeln von Erfahrungen beim Einstieg in den Flächenflug.


    Ciao

    Harry
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  13. #13
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    Standard

    Danke für die ausführliche Antwort Harry.

    Habe mich für den Funray aufgrund Empfehlungen hier entschieden.
    Der Easy Glieder ist so langweilig, den hätte ich nach 2 Wochen in die Ecke geworfen.
    Der Heron wurde mir hier auch empfohlen, aber auch der würde mir schnell langweilig werden da ich es doch agiler und schneller haben möchte.
    Dann wurde mir hier den Funray empfohlen, und drum habe ich mich dafür entschieden.

    Im Flug hab ich ja die 3 programmiert wie du sagst.
    Und dann 2 für die Landung (zum testen) also die klappen raus.
    Weiß nicht Wie ich es anders machen soll mit den klappen, da mein Gas auf jeden Fall auf dem linken Knüppel bleiben wird.

    Wo ich gestern noch in der Anleitung drüber gestolpert bin ist:

    Die WK gehen um etwa 50% mit nach oben zu den QR, aber NICHT nach unten!
    Ist das für jeden FLugzustand so? Das ist nicht ersichtlich.

    Im Lade FZ also Klappen runter QR rauf, bewegen sich nur noch die QR und die klappen gehen nie mit.
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  14. #14
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    Zitat Zitat von kawadriver Beitrag anzeigen

    Eine Zeitverzögerung macht für mich keinen Sinn - wenn ich etwas will, dann sofort.
    Hallo Harry,

    deine Riesenlettern machen deinen Beitrag schwer lesbar ... warum das?

    Die Zeitverzögerung macht beim Setzen der Klappen immer Sinn. Wenn man die Klappen bei zu hohem Tempo ruckartig setzt, dann bäumt sich das Modell auch ruckartig auf. Eine Verlängerung der Servolaufzeit auf 1-2 Sekunden verringert das Aufbäumen.
    Grüße, Peter

    "Fliegen ist die Kunst sich auf den Boden zu werfen, ihn aber zu verfehlen"
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  15. #15
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    Menü "Klappenstellung/Klappensystem"
    Damit stellt man die Position der Servohebel ein

    Menü "Klappensystem/Wölbklappen"
    Damit stellt man den Weg der Servohebel ein.

    Das einzige ähnliche an diesen beiden Menüs ist die Tatsache, dass sie beidez auf Querruder und Wölbklappen wirken.

    Die Benennung der beiden Menüs ist bei Spektrum tatsächlich verwirrend, aber vermutlich auch der deutschen Übersetzung geschuldet.

    Mein Tipp, keine Verzögerung bei Steuerfunktionen. Zehntelsekunden können ganz schön lang sein, wenn die Landung mal nicht ganz planmässig verläuft. Gegen das Aufbäumen gibt es Höhenrudermischer mit Kurvenfunktion.
    Grüße Peter
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