Projekt Farfalla


Hangflug ist mein liebstes Hobby. Wandern und Hangflug gehören für mich zusammen. In allen Jahreszeiten bin ich in den Alpen unterwegs und suche nach neuen Hängen. Dabei sind die Landemöglichkeiten oft sehr bescheiden. Darum entwickelte ich auch kleine, robuste Hangsegler für kleinste Landeflächen. Der erste war ein Papillon S mit 1,5m Spannweite. Den Rumpf baute ich aus meiner eigenen Form (Urmodell aus Holz selbst gebaut) in GFK. Der Flügel war eine konventionelle Rippenkonstruktion und bespannt mit transparenter Folie. Das V Leitwerk war in Gitterbauweise aus Kiefern- und Balsaleisten erstellt und ebenfalls mit Folie bespannt.

Name:  K1024_Papillon S Mklll.JPG
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Für etwas mehr Wind und Spass baute ich eine Fläche mit Querruder. Die Rippenfläche war dreiteilig und konnte so sehr einfach transportiert werden. Die Spannweite war mit 1,5m unverändert.

Name:  k-K1024_Laubberg mit Blick Richtung Churfirsten.JPG
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An solchen Hängen kann man nur mit kleinen, leichten, aber trotzdem robusten Segelflugmodellen fliegen.
Name:  k-K1024_Laubberg mit Blick Richtung Wil.JPG
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Während vieler Jahre konnte ich mit diesen Modellen schöne Erlebnisse geniessen. Klar, es gab auch immer wieder kleinere Schäden am Flügel. 20 Jahre vergingen, bis ich die beiden Flügel wegen "Altersschwäche" entsorgen musste. Es folgte eine Neukonstruktion mit gleichem Rumpf, aber Styropor/Abachi Flügel und wieder 1,5m Spannweite. Zusätzlich rüstete ich das Modell mit einem Elektromotor aus. Es entstand der Papillon FE.

Name:  Rohbau Papillon FE (1).JPG
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Name:  Papillon FE auf dem Kamor (1).JPG
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Letzte Saison begann ich mit dem Bau eines Flügels mit Querruder analog dem Farfalla. Er sollte den gleichen Rumpf wie der Papillon FE verwenden können. Dieser Flügel ist im Rohbau fertig.


Konstruktionswettbewerb Fiss 2019:

Da möchte ich mit einem neuen 4 Klappen Flügel und dem bewährten Rumpfkonzept von den Vorgängern teilnehmen. Die Konstruktion steht, der Bau wird bald beginnen.

Auslegung:

Der Flügel muss reparaturfreundlich sein. Die folienbespannte, bewährte Abachi/Styropor Bauweise bleibt also erhalten. 1,5m Spannweite möchte ich ebenfalls nicht überschreiten. Bringen denn Wölbklappen bei so kleinen Spannweiten, bzw. Streckungen einen Vorteil? In der Thermik sicher nicht. Bei Streckungen unter 10 bringt ein höherer Ca Wert wegen des stark anwachsenden induzierten Widerstandes kein geringeres Sinken mehr. Eventuell kann man etwas enger Kreisen. Der Vorteil dieses 4 Klappen Flügels liegt bei der Landung. Kleinste Wiesen können so angeflogen werden.