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  • F5D Pylonracing in Herzebrock


    F5D-Pylonracing in Herzebrock

    Carsten Garth




    Herzebrock, gelegen im Herzen von Westfalen, war der Austragungsort des zweiten Teilwettbewerbs der deutschen Meisterschaft im Elektropylon F5D/F5D limited. Der Wettbewerb, ausgetragen vom Sportausschuss für Rennemodelle im DAeC, fand vom 6. -7. Juni 2015 statt.

    Der Wettbewerb in Herzebrock ist eine feste Größe im Rennkalender und genießt eine große Beliebtheit in der F5D-Szene. Die Gründe sind schnell gefunden: Ein top gepflegtes Vereinsgelände mit einem tollen Vereinsheim, freundliche und engagierte Vereinsmitglieder, die viel Erfahrung in der Ausrichtung von Wettbewerben und Veranstaltungen haben und schließlich mit Klaus Brettner einen erfahrenen F5d- und F3f-Piloten stellen, der souverän durch einen Wettbewerb führen kann.

    Entsprechend hoch war die Zahl der interessierten Teilnehmer. Erfreulich war die Anmeldung der vier Schweizer Piloten, die wir so nach der WM im letzten Jahr wieder treffen konnten.

    Wir durften außerdem drei neue Piloten begrüßen, die erste Wettbewerbserfahrung im schnellen Linkskurvenfliegen sammeln wollten.

    Der Blick auf die Wettervorhersagen machte klar, dass die Heizung für die Lipos an diesem Wochenende nicht viel zu tun haben dürfte. Bei Temperaturen um 30° C erlebten wir am Freitag den ersten heißen Tag des Jahres. Die Vorhersagen für die kommenden Tage waren ähnlich gut.

    Das Wochenende begann Freitag mit der Anreise der Wettbewerber und dem Aufbau des Kurses. Anschließend wurden bereits die ersten Trainingsflüge absolviert. Die „Rookies“ nutzen diese Gelegenheit, um sich an Kurs und Ansager zu gewöhnen und um noch die eine oder andere Setup- Arbeit zu erledigen. Als das Pylonfliegen beendet war, wurde die letzte Abendthermik mit den DLGs ausgekurbelt. Spätestens jetzt merkte man schon, dass Sonnencreme keine schlechte Idee gewesen wäre…

    Vor dem Wettbewerb waren einige Fragen offen:
    Wie würden sich Marcel Kremer und Dirk Belting schlagen, die dieses Mal wieder ins Wettbewerbsgeschehen eingreifen wollten?

    Nutzt schon jemand die ab diesem Jahr erlaubte Kreiseltechnik?

    Welche Speed würden die Schweizer zeigen, nachdem sie auf dem Wettbewerb in Admont gut unterwegs waren?

    Wie immer begann der Wettbewerbsmorgen in Herzebrock mit einem gemeinsamen Frühstück.
    Den Wettbewerb eröffnete nach kurzer Ansprache pünktlich um 10:30 Uhr die erste Gruppe „Limited“. Dank der „Ready-Box“ und der Disziplin der Piloten lief der Wettbewerb zügig.

    Aufgrund der Windrichtung wurde am Samstag aus dem Kurs heraus gestartet. Durch den fliegenden Start konnten niedrige Zeiten erzielt werden, wenn die Laufzeit reichte. Dazu war allerdings eine gute Abstimmung der Akku-Temperatur und des Propellers erforderlich.

    Bis zum Samstagabend konnten in beiden Klassen sechs Durchgänge geflogen werden. Danach folgten noch einige Runden EF 1 als „Versuchsballon“, um die Frage zu klären, ob sich diese interessante Klasse in den Wettbewerbsablauf integrieren lassen würde.
    Für Sonntag standen noch drei Läufe auf dem Programm, wodurch der zweite Streichdurchgang die Wertung nochmal kräftig aufmischen würde.

    Sonntag hatte der Wind erneut gedreht. Daher konnte in den Kurs gestartet werden. Die Bedingungen waren deutlich ruhiger und die Zeitenjagd konnte wieder beginnen.
    In Limited setzte sich Marcel Schlage vor Christian Kropp und Martin Schlief durch. Der Vorsprung von Marcel war schon deutlich.

    In F5D platzierte sich Carsten Garth vor Marcel Kremer und Dirk Belting.
    Die schnellsten Zeiten gingen in Limited an Marcel Schlage mit 76,55 s und in F5d an Carsten Garth mit 55,24 s.

    An dieser Stelle danke ich nochmals dem Verein Condor Herzebrock und allen, die zum Gelingen dieses Wettbewerbs beigetragen haben. Ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre Sport auf diesem Niveau nicht möglich!
    Wir freuen uns schon auf das nächste Rennen bei euch.

    Die nächsten Rennen finden am

    27. und 28. Juni 2015 in Elsfleth (Achtung: Neuer Austragungsort!)
    und am 03. - 04. Oktober 2015 in Oldenburg statt.

    Weitere Information zu unserer Klasse findet Ihr unter:
    www.F5d.de
    und in : Klick

    Sollten wir das Interesse des einen oder anderen Piloten oder eines Vereines zu Ausrichtung eines Wettbewerbs geweckt haben, meldet euch einfach über das Forum oder die Kontaktdaten auf der Website bei uns.

    Ergebnisse






    Technisches

    Das auffälligste Modell des Wettbewerbs brachte Bastian Topmöller an den Start. Das Modell war ein kompletter Eigenbau mit einem Bathlet Flügel und einer sehr kleinen Rumpf-Leitwerkskombination. Das Highlight war allerdings der Einblatt-Propeller und der selbstgewickelte Außenläufer.





    Das Seitenleitwerk war deutlich größer als üblich und mit einer größeren Profildicke ausgestattet. Die Geschwindigkeit des Modells war sehr konkurrenzfähig. Allerdings dauerte es immer etwas länger als üblich, bis das Modell seine Endgeschwindigkeit erreicht hatte. Dieses Beschleunigungsverhalten könnte allerdings auch dem Vorheizen der Akkus geschuldet seien. Der Geräuschpegel war sehr angenehm und leiser als ein hochdrehender Direktantrieb. Die erzielte Bestzeit von 71,3 s zeigte das Potenzial des Modells auf. Da es Bastians erster Wettbewerb war, kann man diese Leistung gar nicht hoch genug bewerten.

    Aufgrund des kurzen Abstandes zum ersten Rennen waren technische Updates eher selten. Robin Tödtheide und Carsten Garth brachten den bekannten Flügel mit kleinerem Rumpf an Stelle des bisher verwendeten Avionik-Rumpfs an den Start.

    Jochen Schlüter hat, nachdem er in die eine oder andere Begegnung in der Luft hatte, das Motto aufgegriffen und einen „Angry Bird“ gebaut.



    Jochen flog in einer Gruppe mit Marcel Schlage, wobei Geschwindigkeit und Flugbahn seines Modells vergleichbar mit denen von Marcel waren. Es fehlte aber am Ende immer eine halbe Runde Motorlaufzeit zu top Zeiten. Wenn die halbe Runde gefunden wird, dann platzt der Knoten vielleicht!

    Auffälliges

    Die Schweizer Mannschaft bildete eine tolle Einheit und zeigte eine sehr gute und geschlossene Leistung, drei von vier Piloten lagen auf den Plätzen 5 bis 7!

    Waren beim letzten Wettbewerb drei Direktantriebe mit kleinen Propellern auf dem Podium, so gingen dieses Mal die Plätze 1 - 3 an langsam laufende Klapppropeller mit Getriebeantrieben.

    Erfahrung zählt beim Ansagen! Die ersten vier Piloten wurden entweder von Andre Noy oder Martin Schlief unterstützt.

    Das Feld wird enger! Zwischen Platz drei und sechs liegen nur knapp sechs Sekunden. Ein Cut zu viel, dann war's das mit dem Podium.

    Ein Kreisel wurden in nur einem Model gesichtet. Von außen war kein großer Vorteil sichtbar.

    Rookies

    Die Neueinsteiger schlugen sich beachtlich. Über Bastian und sein Modell wurde ja schon oben berichtet, er landete in F5D auf dem 11. Platz mit einer Bestzeit von 71,3 s.


    Andreas Weike wurde in F5d Limited 9. mit einer Bestzeit von 109,76 s


    Sascha Heinrich (links) und Jochen Schlüter auf dem Rückweg vom „Feld der Ehre“ nach einem Lauf Limited. Sascha belegte in F5d Limited den 8. Platz mit einer Bestzeit von 98,32 s.


    Weiter geht’s mit Bildern

    Vielen Dank an Sandra für die Fotos!


    Hopp Schwiiz, Team Schweiz wartet auf den Start.


    Klaus Brettner, dynamisch wie immer, beim Pilotenbriefing.


    Martin Schlief und Ansager Dirk Belting bereiten sich auf den Start in Limited vor. Auf dem Foto stehen mindestens 50 Jahre Elektropylonerfahrung.


    Martin Schlief (links) schreit Carsten Garth (rechts) durch den Kurs. Der Pilot in der Mitte ist nicht Joe Wurts beim Thermikfliegen, sondern Thomas Grunenberg. Er war mit dem Durchgang schon fertig.



    Startablauf


    Identifikation der Modelle.


    Start frei...


    ...Motor ein...


    ...und rum um den Breit….und flach halten!


    Pylon-Richter bei der Arbeit. In Herzebrock wurde in 2er Gruppen geflogen, daher war jeder Posten mit zwei Linienrichtern besetzt. In der Mitte sieht man einen Teil der Messanlage, die per Funk die Daten an die Zeitnahme übermittelt.


    Die Zeitnahme.


    Das Starterfeld in EF 1 für die Testrunden.


    Bastian Topmöllers Modell beim Anflug auf Pylon 2.


    Gruppenfoto mit Modell.


    Team Schweiz mit Michael Untermoser, Marcel Schlage, Markus Pfister und Raffael Auchli.


    Das „Stockerl“ in F5D Limited...


    ...und in F5D.


    Servus, Bussi und bis zum nächsten Mal….und anmelden nicht vergessen...


    ...sonst gibt`s Ärger!
    Kommentare 5 Kommentare
    1. Avatar von nuri_e
      nuri_e -
      n kurzes video würde die stimmung/sound gut rüberbringen
    1. Avatar von EvilKnivel
      EvilKnivel -
      Das kann man nicht auf Videos rüber bringen, das muss man einfach live erleben F5D ist einfach nur geil!!!
    1. Avatar von flowmotion
      flowmotion -
      Klasse Artikel !!!!
      ich hoffe, beim letzten TW wieder dabei sein zu können !

      Grüße
      derHannes
    1. Avatar von Stefan Siemens
      Stefan Siemens -
      Hallo, die Flieger aus dem Starterfeld in EF 1 (Foto siehe oben) finde ich ja schick! Wo gibt es denn so etwas? Stefan
    1. Avatar von nimrod
      nimrod -
      Zitat Zitat von Stefan Siemens Beitrag anzeigen
      Hallo, die Flieger aus dem Starterfeld in EF 1 (Foto siehe oben) finde ich ja schick! Wo gibt es denn so etwas? Stefan

      Das eine Modell ist der Invictus von Hobby King, das andere Modell eien shoestring von e flite

      Gruß Carsten