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Thema: Oracolor mit speziellem Lackierpinsel auftragen -> glatte Oberfläche?: Stimmt das?

  1. #1
    User Avatar von Adrenalin
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    Frage Oracolor mit speziellem Lackierpinsel auftragen -> glatte Oberfläche?: Stimmt das?

    Hallo zusammen,

    da ich mich wegen der regelmässigen Sauerei gegen das lackieren mit der Pistole wehre, suche ich immer wieder mal nach Alternativen. Oracover bietet für seine Lacke sogenannte "Lackierpinsel" an:
    https://www.oracover.de/lacke/zubeho...-lackierpinsel

    In der Beschreibung heißt es:
    Dieser spezielle Lackierpinsel ermöglicht einen homogenen und streifenfreien Auftrag. Er ist der optimale Pinsel für die Verarbeitung von ORACOLOR®. Er ermöglicht auch einem „Nicht-Lackierer“ ein professionelles Lackfinish zu erreichen. Auf Grund des Härters im ORACOLOR®-System sollte der Pinsel nur einmal verwendet werden.

    Ich kann mich auch noch daran erinnern, vor Jahren auf einer Modellbaumesse am Oracover-Stand gewesen zu sein und mich mit einem Mitarbeiter über dieses Thema gesprochen zu haben. Der meinte, das funktioniert. Der Lack zerfließt nach dem Pinselauftrag und es entseht eine glatte Fläche wie mit der Pistole. Da ich das kaum glauben wollte, hab ich das aber auch nie ausprobiert.

    Hat von euch jemand sowas schonmal gemacht? Oracolor "pinseln" anstatt lackieren? Falls ja, würde ich mich über ein paar Erfahrungen freuen.

    Gruß Armin
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  2. #2
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    Hi,
    ich habs gemacht. Aber mit einem normalen "Baumarkt"-Pinsel. Es ging überraschend gut (Rumpf und Flächen von einem Stick-artigen Trainer). Ich könnte mir vorstellen, daß ein "Spezial"-Pinsel noch besser funktioniert.
    Allerdings sollte man nicht wie ich GELB+in einer offenen Garage lackieren, weil jede beschissene Fliege sich da drauf setzt

    Roman
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  3. #3
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    Hi
    Schaumstoff- Rolle,Pinsel ergibt auch keine Streifen.
    mit der Pistole hast du halt mehr Kontrolle über die Dicke des Lackes.
    Gruß,Herbert
    Konfuzius sagt :
    Zu wissen, was man weiß und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
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  4. #4
    User Avatar von Adrenalin
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    Danke für die Antworten.
    @Herbert: Hochwertige Schasumrolle ist eine gute Idee. Vielen Dank.
    Dann werd ich das mal versuchen. Mehr als nix werden kann es ja nicht.
    @Roman: Hättest du evtl. ein Bild von deinem Flieger?

    Gruß Armin
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  5. #5
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    Grundsätzlich braucht man für eine Pinsellackierung einen sehr feinen Pinsel. Ich lackiere seit 40 Jahren mit echtem Marderhaar aus dem Künstlerbedarf. Mag sein, dass anderes auch funktioniert; sicher aber kein Borstenpinsel aus dem Baumarkt.

    Dann wird eine gute Pinsellackierung mit deutlich verdünntem Lack in mehreren Schichten mit leichtem Zwischenschliff aufgetragen. Manchmal gibt es Lacke, die auch in dickeren Schichten perfekt verlaufen, aber das ist selten. Manche Lacke brauchen Fließverbesserer, z.B. Owatrol oder entspechende Systemzusätze für Pinsellackierung.

    Und zuletzt: Natürlich kann man Pinsel mehrfach verwenden. Jahrelang sogar, wenn sie etwas taugen UND wenn sie richtig gepflegt werden. Und das geht so:
    1.) Beim Lackieren so diszipliniert eintauchen und arbeiten, dass der Lack möglichst nicht bis ans Ende der Haare kommt.
    2.) Pinsel nach Gebrauch sauber in passender Verdünnung auswaschen und auf Lappen ohne Gewalt ausstreichen.
    3.) Ganz wichtig: Sofort nach dem Auswaschen mit warmen Wasser und Seife (Pinselseife oder einfach Geschirrspülmittel) gründlich nachwaschen. Unverzichtbar!

    Punkt 3 verraten die Pinselhersteller lieber nicht so laut, da deutlich Umsatz-schädigend...
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  6. #6
    User Avatar von Adrenalin
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    Zitat Zitat von Jonas Kessler Beitrag anzeigen

    Dann wird eine gute Pinsellackierung mit deutlich verdünntem Lack in mehreren Schichten mit leichtem Zwischenschliff aufgetragen.
    Ok. Nimmst du 2K Lack? In meinem aktuellen Fall will ich einen Gfk-Rumpf mit Farbe versehen.
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  7. #7
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    Am liebsten lackiere ich mit 2K Acryl (Autolack), ja. Zum Pinsellackieren (oder Rollen) gibt es extra Systemlösungen in Sachen Fließverbesserer. Aber Spritzen ist bei Autolack immer noch das Beste. Mit der Schaumstoffrolle kann man ganz prima ebene Flächen lackieren, nicht aber unbedingt runde Rümpfe. Da ist der Pinsel besser.

    1K-Acryl Autolack aus der Spraydose ist aber auch nie verkehrt...
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  8. #8
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    Ich bin mal gespannt, ob der stark verdünnte Lack nach dem Auftragen nicht sofort zu einer Nase verläuft. Aber er muss ja recht flüssig sein, um zu einer glatten Oberfläche zu verlaufen. Ich hätte weniger Bedenken, wenn ich z.B. eine ebene Tischplatte so lackieren müsste, anstatt einen "3-dimensionalen" Rumpf. Mal sehen was was passiert.

    Gruß Armin
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  9. #9
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    Wenn Du wirklich mit 2K Autoloack arbeitest, dann nicht verdünnen, sondern passenden Fließverbesserer beimischen. Autolack ist prinzipiell dünn genug eingestellt.
    Das Orazeugs dagegen kenne ich nicht gut. Bei 1K-Lacken hilft nur das Verdünnen.

    Ach ja: Rumprobieren natürlich nicht gleich auf dem GFK Rumpf, sondern natürlich erst an einem vergleichbaren Probestück, dann kann man die ersten Fehler schon vorab erkennen und abstellen.
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  10. #10
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    Also: Ich hab´s probiert.
    Ergebnis: Ohje.

    Ich muss dazusagen, dass ich in Sachen Lack kein Held bin. Was mir so einigermaßen gelingt und wobei ich -ich sag mal- brauchbare Ergebnisse rauskriege, ist das lackieren mit der Pistole oder auch mit der Spraymax 2-K Sprühdose, weil die einen fein zerstäubendes Sprühventil hat.
    Ich hab meine Rumpf nun also doch mit der üblichen "Sauerei" spritzlackiert.

    Trotzdem vielen Dank an alle die versucht haben, mir zu helfen.

    Gruß Armin
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