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Thema: Elektrische Radbremse bauen

  1. #46
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    Zitat Zitat von hape006 Beitrag anzeigen
    ... Es gibt sicherlich einfachere und brauchbare Lösungen. Mir fehlt lediglich der richtige Reibbelag....
    Vor längerer Zeit habe ich die Magnetbremse von Kavan verbaut: https://www.d-m-t.at/fahrwerke/raede...e-kavan-detail

    Da die Bremswirkung aber so aus der Schachtel raus unbefriedigend war, habe ich auf die Spulenseite einen Belag mit endfest 300 aufgeklebt, der sofort eine enorme Verbesserung brachte: https://www.leicht-gmbh.de/cms/Werks...dex1-a-46.html

    Ob man jedoch von dort noch eine Kleinmenge bekommen kann, muß allerdings geklärt werden. Evtl. eben woanders.
    Gruß Pit
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  2. #47
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    Moin
    so, es ging wieder weiter. Da ich mit dem 1. Versuch nicht so zufrieden war und und ich sinnvolle Tips mit Anschauungsmaterial von Michael (Azart1) erhalten habe, habe ich einen 2. Versuch gestartet. Diesmal habe ich mir Vollmaterial besorgt und es ausgedreht. Die Bremsscheibe wurde von ca. 2,5 mm auf etwa 2 mm gedreht.
    Den Spulenkörper habe ich auch überarbeitet. Hier habe ich die Deckscheibe durch eine Kupplungsscheibe (2 mm) vom Messer eines Rasenmähers benutzt.
    Aber schaut selbst.

    Die dunklen Teile sind noch im Rohzustand!

    An dieser Stelle möchte ich noch einen großen Dank an Michael aussprechen. Er hat mir ganau die beiden Tips gegeben, die ich nicht gewußt hatte!

    Es wird weitergehen! Ich bin guter Dinge
    H-P
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  3. #48
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    Standard Moin H-P, moin interessierte Kollegen,

    Leider bin ich kein "Metaller" und musste mir deshalb die Bremsen kaufen.
    Angefangen habe ich mit einer Trommelbremse, vertrieben von PAF. Mit je einem Servo betätigt, konnten sie auch einzeln / getrennt betätigt werden.
    Seid 2017 habe ich die elektrischen Bremsen von Kavan im Einsatz und bin damit sehr zu frieden. Mit je einem Regler angesteuert und elektronisch dem SR und HR zugemischt, lässt es sich damit lenken und bei "Tiefe" beide Haupträder gleichzeitig bremsen.
    Meine Ausgangsüberlegung war und ist, die Bugradsteuerung einfach weglassen und mit den Haupträdern (Dreibeinfahrwerk) die Steuerung am Boden übernehmen.
    Die Bremsen werden mit 12V bzw. 3s als Max-Spannung versorgt.
    Das Modell ist eine TL 2000 mit 2,5m Spannweite, RCGF 60 und rund 12 kg Startmasse.

    Probleme hatte ich anfänglich mit der Mitnahme der Bremsscheibe durch die Plastikspeichen in den Felgen der Kavan-Lufträder (100 bzw. 125 mm).
    Die Abkröpfungen haben schnell Rillen in die Speichen gefräst und damit war die Bremswirkung dahin. Abhilfe hat das Auffüllen der Felge mit Stabilit Express mit Metallpulverzumischung gebracht. (Felge mit Klebstoff-Mischung so weit auffüllen, dass bei Auflage der Bremsscheibe kein Klebstoff herausquillt. Härten lassen, fertig.
    Die Achsbohrung im Bremskörper habe ich auf ein M8 Gewinde vergrößert, was bei 13mm Außendurchmesser kein Festigkeitsproblem ist. Die Radachse ist eine M8 Schraube, deren Gewinde so geschnitten ist, dass bei aufschieben des Rades und der Bremsscheibe die Schraube in den Bremskörper so weit eingedreht werden kann, dass das Rad gerade noch frei drehen kann.
    Für die Aufnahme im GFK Fahrwerksbügel wurde eine Bohrung mit 13mm angebracht. Jetzt kann der Bremskörper in die Bohrung geschoben werden (stramm), auf der Gegenseite eine Beilagscheibe drauf und mit einer Stoppmutter gut fest anziehen.
    Achtung! Rad muss sich aber noch leicht drehen lassen.
    Durch die großflächige Anlage und Klemmung des Bremskörpers am Hauptfahrwerksbügel wird das "Bremsmoment" sicher abgefangen.
    Bei Betätigung der Bremse, also "Links oder Rechts" oder "Tiefe" wird die Bremsscheibe (bzw. dass ganze Rad) an den Bremskörper (Spule) gezogen.


    Bremswirkung: auf trockenem, kurzen Gras wird das Modell bei ca 1/3 Gas und voll "Tiefe" mit blockierten Rädern vorwärts gezogen.
    Beim Landen des Modells oder Anfahren z.B. zum Schleppen, kann das Modell harmonisch dirigiert werden, ein Blockieren und damit "Einknicken" wurde noch nicht festgestellt. Die Räder verlieren jetzt allerdings langsam etwas an Profil.

    Ich hoffe, die Bilder erklären alles noch ein bischen besser. Bremsen an einer Motormaschine sind etwas tolles. Ich finde sie sogar besser als manche anderen Gimmiks.
    Übrigens: die Bugradgabel ist von Kenner, auch ein mega Teil.
    vg albrecht
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  4. #49
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    Hallo Albrecht,

    danke für deinen Beitrag. Bei einem 3-Bein-Fahrwerk scheint die Bremsstärke unproblematisch zu sein. Bei einem 2-Bein dürfte man sie wohl beachten müssen, damit das Modell nicht auf die Nase geht oder sich überschlägt.
    Was hast du zum Bremsen für Regler benutzt?
    Wenn ich den Text und die Bilder richtig gedeutet habe, hast du ein Gewinde in die Bremse geschnitten. Ist das richtig?

    Ich bin mit meinem Vorhaben guter Dinge und werde in Kürze wieder mit Bildern berichten.

    H-P
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  5. #50
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    Ich war auch mal fleißig - meine Interpretation von radbremsen. Hydraulisch. Gerade bei großen Rädern und schweren Modellen sind die üblichen Elektrobremsen alles andere als effektiv. Mal schauen wie sich das im alltagsbetrieb macht.

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  6. #51
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    Standard Moin P-P

    zu deinen Fragen:
    die Regler sind von Kenner, www.einziehfahrwerk.de ,
    und ja, das Gewinde M8 ist in Achsdurchführung geschnitten.

    Bremserfahrung mit 2-Beinfahrwerk habe ich nicht, ein Kollege hat es aber jetzt in eine Piper 18, 2,8m Spannweite gebaut.
    Ich glaube aber nicht, dass es zu Problemen mit abruptem Bremsen kommt, zumindest dann nicht, wenn die Räder vor dem ersten Bodenkontakt nicht schon blockiert sind.
    Beim Rollen und "lenken" oder besser "bremsen" am Boden sind nur weiche Richtungsänderungen zu beobachten.
    Was ich gerne mag: Höhe voll durchziehen, voll Seite (links oder rechts) leichte Erhöhung der Motorleistung oder kleine Gasstöße und der Flieger dreht über das gebremste Rad.
    Enger kannst du nicht wenden! Durch Höhe voll gezogen wird zusätzlich das Bugrad entlastet, was das Drehen noch leichter macht. Ein angelenktes Bugrad habe ich nicht mehr vermisst.

    Moin Heinz234,
    klasse Arbeit! Besser als ein Pilotenpüppi! So was darf man nicht verstecken.

    Euch und allen die aktiv am Bremsen sind, viel Erfolg. Ihr werdet richtig Spaß haben.

    vg albrecht
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  7. #52
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    Hallo

    ich habe die Spule bis zu den Löchern, in die später die 4 Reibgummis eingeführt werden, neu gewickelt. Danach musste ich den Draht wieder aufwickeln, um den Draht für die 2. Spule ablängen zu können. Das war etwas umständig. Ist mir aber letztendlich gelungen. Beide Drähte haben einen Widerstand von 8,4 Ohm. Nachdem dies erledigt war, habe ich beide Spulen gewickelt und einbaufertig mit einem Anschlussstecker versehen. Der folgende Test mit dem Prüfgerät war erfolgreich.
    Ich habe sie daraufhin mal probehalber in den Bremsanker eingelassen. Sieht gut aus. Da die Gummis aber noch zu lang sind, hat die Spule die Bremsscheibe kaum angezogen. Ich habe mir das so vorgestellt, dass ich später, wenn die Spulen fertig in den Bremsanker eingeleimt sind, ein feines Schleifpapier auf die Bremsscheibe klebe und dann im eingebauten Zustand mit der Rad-/Bremsscheibenkombination die Gummis bis auf ca. 0,1 mm abschleife. Ich hoffe, das funktioniert so.
    Jetzt könnt ihr euch die Bilder anschauen.
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  8. #53
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    Wichtiger als die gleiche Drahtlänge ist die gleiche Windungszahl, um die gleiche magnetische Wirkung zu erzielen.
    Gruß Bernd
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  9. #54
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    Hallo Bernd,

    danke für den Hinweis. Hoffe mal, dass das in etwa hin kommt.

    H-P
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  10. #55
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    ich denke auch, dass es in der Praxis kein Problem darstellt.
    Gruß Bernd
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  11. #56
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    So, bin wieder da.

    Das Einkleben und Abschleifen war erforgreich. Die Bremsen funktionieren. Schaut euch die Bilder an. Das 1. Bild zeigt die Bremsscheibe mit dem Schleifpapier nach ihrem erfolgreichen Einsatz.

    H-P
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  12. #57
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    Sorry, das 2. Bild ist natürlich gemeint!

    H-P
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