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Thema: White Knight 2 mit Spaceship 2

  1. #1
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    Standard White Knight 2 mit Spaceship 2

    Liebe Freunde im Forum,

    die Tristar ist fertig und hat eine ganz zufriedenstellende Saison hinter sich. Nachdem nun auch noch ein paar kleine Verbesserungen fertig sind, beginnen die Gedanken um ein neues Projekt zu kreisen.
    Ich bin noch nicht einmal sicher, dass dieses Projekt durchgeführt wird, aber einige Gedanken darüber möchte ich bereits mit euch teilen.
    Hier ein paar erste Ideen:

    - Massstab 1 : 10 würde noch verhältnismässig handliche Spannweite von 430 cm ergeben
    - Shuttle wäre mit 80 cm Spannweite und 180 cm Länge etwa im Kolibri /Kingtech K45 Format

    Um das Trägerflugzeug mache ich mir keine Sorgen. Das ist ja schon fast ein Segler und der Flügel ist sehr einfach aufgebaut mit lediglich je einem Querruder ganz aussen und einer Störklappe am Innenflügel. Wenn man die Rümpfe leicht baut, ist hier nichts zu befürchten.

    Momentan wäre eine der wichtigsten Fragen die der Antriebstechnik.
    Hier habe ich ein lustiges Konzept im Kopf.

    Beim Start läuft die Turbine des Shuttles bereits und erzeugt einen grossen Teil des nötigen Startschubes. Sagen wir 45N.
    Das Trägerflugzeug selbst besitzt nur einen leichten Hilfsantrieb. Entweder meine zwei vorhandenen und fast arbeitslosen P20 oder zwei Impeller.
    Nach der Trennung würden die Antriebe locker für den Weiterflug reichen, während der Gleiter mit der 45er Turbine richtigen "Raketenschub" erhält. Die Smokeanlage sorgt für den nötigen Qualm.

    Die Flügel würde ich eher traditionell bauen mit Schaumkern und Beplankung, bei den Rümpfen lohnt sich eventuell eine Negativform.

    Auch noch total offen ist die Frage, ob es sich lohnen würde, die faltbaren Heckausleger des Spaceship funktionsfähig nachzubauen. Da diese beim Original nur bei Geschwindigkeiten über Mach 1,4 eingesetzt werden, ist es fraglich ob sowas beim Modell überhaupt einsetzbar ist.

    Sehr offen ist auch das Gewicht. Um erste Hochrechnungen zu machen, müsste ich mir zuerst etwas mehr über den Aufbau der Flügel und Rümpfe machen.
    Sagen wir mal ganz grob 3 Kilo für den Gleiter und 10 bis 12 für den Träger?
    Hier fehlen schlicht noch ein paar Abklärungen. Ihr seht, das Projekt steht ganz, ganz am Anfang und ich freu mich auf eure Gedanken dazu.
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  2. #2
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    Standard White Knight mit Spaceship 2

    Deine Tristar ist schon toll - aber dieses Projekt ist ja noch besser.

    Den Gleiter anzutreiben ist eine gute Idee zumal die Schubachse optimal liegt.

    Einzig beim Ausklinken: Gas weg - ausklinken - Vollgas und Smoker on - das wird die show....

    Halt uns am laufenden - und gi gas Oppingen 2021 naht.....

    lg Uwe

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  3. #3
    User Avatar von fly-bert
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    Sehr interessant, aber welche Materialien verwendest du für den Wiedereintritt in die Athmosphäre?

    MfG
    Herbert
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  4. #4
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    Hahaa, ja da ist noch etwas Forschungsarbeit notwendig.

    Dafür habe ich dies und das abgeklärt. Zum Beispiel habe ich herausgefunden, dass sogar beim Original für alle drei Rumpfvorderteile die selbe Form benutzt wird. Das ist natürlich eine coole Sache und bedeutet, dass ich auch nur eine Form herstellen muss für die Rümpfe bis zum Flügel.
    Zudem sind die Rumpfquerschnitte offensichtlich mehrheitlich kreisrund. Das ist auch praktisch.
    Für die Herstellung der Rumpfform werde ich wohl den Revell-Bausatz kaufen und den Rumpf in Scheibchen schneiden, um die Querschnitte dann zu scannen und zu vergrössern. Ganz ähnlich also wie damals bei der Tristar.

    Nun bin ich noch auf der Suche nach einem idealen Profil für das Trägerflugzeug. Da wird sich wohl was aus der Segler-Ecke eignen. Ich denke an ein Profil mit möglichst guten Langsamflugeigenschaften. Ist schliesslich kein Kunstflugsegler und muss vor allem schön langsam landen können.
    Wer hat da gute Kenntnisse?
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  5. #5
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    ...mega Projekt...super!

    Ich nehme sehr gerne Clark Y, wenns nicht unbedingt gute Rückenflugeigenschaften braucht.
    Super gutmütig und gerade Unterseite (leicht zu bauen).

    ...und unbedingt weiter berichten :-)
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  6. #6
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    Ja, ich denke auch an ein ganz einfaches Profil.
    Wieso nicht Clark Y? Das klingt zwar schon fast zu trivial, hat aber bei vielen Eigenbaumodellen Erfolg gebracht, sofern es nicht um eine besondere Leistung geht.
    NACA 2412 wäre auch in dieser Liga.
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  7. #7
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    Standard cool!

    Hoi Dom

    nettes Projekt, du baust immer grösser und grösser..
    Gerne helfe ich dir, wo auch immer ich kann.
    Besten Gruss, Christof
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  8. #8
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    Hallo Christof!

    Danke schon mal für deine Unterstützung. Ich würde mich gerne melden, wenn ich wieder Frästeile brauche. Es werden aber nicht viele sein, denn ich werde wieder Rümpfe in Sandwichbauweise herstellen, die kaum noch innere Strukturen brauchen.

    Und ja, wenn man die Spannweite als massgebend nimmt, wäre dies mein aktuell grösstes Flugzeug. Insgesamt wird es aber sicher eine weniger wuchtige Erscheinung sein als die Tristar und ich rechne auch mit weniger Gewicht.
    Schon alleine was die Elektronik und die Servos betrifft, kommt der White Knight mit viel weniger aus. Sind ja nur zwei Querruder, zwei Störklappen, zwei Höhen- und Seitenruder und alles viel einfacher aufgebaut.
    Ich versuch demnächst eine ungefähre Abschätzung der Gewichte zu machen.
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  9. #9
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    Auch wenn ich wenig und schlecht plane bei meinen Projekten, ein paar Überlegungen müssen vor dem Bau gemacht werden.
    Wichtig ist mir ein rascher Aufbau auf dem Flugplatz, denn erfahrungsgemäss setze ich den Flieger sonst kaum jemals ein. Die Rümpfe bleiben einteilig, was bei 240cm Länge kein Problem ist. Höhenruder werden wahrscheinlich demontierbar gestaltet, müssen aber in der Regel für den Transport nicht entfernt werden.
    Der Flügel wird dreiteilig ausgeführt, was sich bei der Auslegung mit zwei Rümpfen anbietet. Was bleibt ist die etwas schwierige Sache mit den beiden inneren Triebwerken. Dort sitzen ja die Antriebsturbinen. Ich habe wenig Lust, bei jedem Aufbau Kerosinleitungen zusammenzustecken, zudem bin ich kein Fan von Steckverbindungen der Sensorkabel zwischen ECU und Turbine. Eine Lösung wäre gewesen, den Flügelansatz bis ersten Gondel fix am Rumpf zu lassen. Die Transportmasse würden sich dann eben vergrössern. Auch müsste man zwei Steckungen einbauen, eine innen und eine aussen am Rumpf, was wieder mehr Gewicht bedeutet.
    Möglich wäre die ECU in den Flügel zu integrieren, dann müssten aber auch die Ventile und die Pumpe dort hin. Bliebe noch die Trennstelle der Kerosinleitung.
    Meine wahrscheinlich definitive Lösung zeigt die angefügte Skizze:
    Der dreiteilige Flügel wird auf den Rumpf geschraubt. Dadurch hat man auch eine grosse Wartungsöffnung. Die Turbine bleibt am Rumpf an einem flachen, rechteckigen Träger. Dieser Ausleger passt dann nahtlos in einen Ausschnitt auf der Flügelunterseite. So ist das Model einfach zu transportieren, rasch flugbereit und ich muss weniger Kabel und Schläuche trennen.
    Was meint ihr dazu? Brauchbare Lösung?
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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  10. #10
    User Avatar von steve
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    Hallo Dom,
    wie wäre es, wenn die Tanks als Beutel mit der Fläche verbunden bleiben - aber in den Rumpf hineinhängen. Im Rumpf kann ja eine "Wanne" für einen ausreichenden Halt der Tanks sorgen. Dann könnten die Pumpen und die weitere Elektronik in der Fläche bleiben. Da die Tanks im Schwerpunkt sitzen werden, sollte es damit auch keine Probleme geben.

    Dein Design hat aber auch was. Ist sicher die unkomplizierteste Lösung und ermöglich problemlose Testläufe und einen guten Zugang zu allen Komponenten.

    VG
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  11. #11
    User Avatar von Christian Kasper
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    das wäre gerade auch meine Idee gewesen: Einfach alles in der Tragfläche lassen.
    Geändert von Christian Kasper (25.11.2019 um 08:31 Uhr) Grund: Tippfehler
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  12. #12
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    Hoi Dom

    Ich würde auch alles im Flügel lassen, wird bei der grossen Streckung und der damit verbundenen eher geringen absoluten Flügeldicke eher räumlich eng werden. Dafür hast du aber keine Steckverbindungen etc.

    Was mir noch einfiel:Achte auf die Hebelverhältnisse und Momentänderungen wenn du das Spaceship ausklinkst. Aber das machst du ja eh
    Besten Gruss, Christof
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  13. #13
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    Danke fürs Mitdenken!

    zum guten Glück muss ich jetzt noch nicht definitiv entscheiden, wie ich die Sache nun löse. Beide Möglichkeiten haben ihre Berechtigung. Alles inklusive Tank im Flügel zu lassen scheint mir auch elegant. Besonders wenn man kleine Tanks verwenden kann, wie das bei einer P20 möglich wäre. Platz im Flügel ist nicht gerade reichlich vorhanden, aber mit 38mm Dicke passt doch schon dies und das rein.
    Was die Steckungen betrifft, werde ich wohl auf eine Teilung in der Mitte zurück gehen. Dann sind die Flügelhälften immer noch lediglich 215cm lang und damit kürzer als die Rümpfe. Steckungen einbauen ist auch nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, zudem bringt es doch immer Gewicht und eine kleine Erhöhung der Fehlerquellen.
    Vor Lastwechseln beim Ausklinken des Shuttles fürchte ich mich relativ wenig, denn das Spaceship scheint ziemlich genau am Schwerpunkt aufgehängt zu sein. Ist ja auch sinnvoll so, wenn die Schwerpunkte beider Maschinen übereinstimmen. Interessant finde ich die Fragestellung, ob die Aufhängung starr ausgeführt werden soll oder so, dass das Spaceship auf Höhenruder (also Querachse) pendeln kann und sich so selbst ideal ausrichtet. Bei einer starren Aufhängung würde ich beide Tragflügel auf den selben Anstellwinkel ausrichten.

    In einer ersten Phase werde ich beginnen, die Urform des Rumpfes aus Schaumstoffsegmenten aufzubauen. Ich berichte, wenn erste Resultate sichtbar werden.
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  14. #14
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    Standard Urform, erste Teile

    Während ich an diversen Dingen überlege, kann ich schon einmal mit den einfachen Arbeiten beginnen. Der Bau der Urform funktioniert sehr einfach.
    Wie bei der Tristar kommt auch hier die Scheibchentechnik zum Einsatz. Die Einzelteile sind verklebt und (Fotos werden nachgeliefert) die Schleiferei hat schon begonnen.
    Die Arbeit geht recht einfach von der Hand, da die Rumpfquerschnitte mehrheitlich rund sind und die Sache ist auch deutlich handlicher als beim letzten Modell.
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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