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Thema: Snapflap ja/nein, wie viel usw.? Eure Erfahrungen

  1. #1
    User Avatar von Lownoise
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    Standard Snapflap ja/nein, wie viel usw.? Eure Erfahrungen

    Hallo zusammen, ich habe eine interessante Diskussion rund um das Thema Snapflap gelesen, und möchte mal wissen, ob und wenn ja wie ihr das so eingestellt habt.
    Vorweg: Ich bin ein Fan und kann ohne nicht fliegen Habe aber bislang nur ca. 3-4 mm eingestellt bei max. Höhe/Tiefe.

    Hier der Link zu dem Thema bei RCG:
    https://www.rcgroups.com/forums/show...use-Snap-Flaps

    Konkret heißt es da, z. B:

    A good starting point is for each mm of elevator movement use a mm of camber (measured at the root). I typically use the same for up and down elevator.
    From the pen of Joe Wurts:

    "One item that isn't addressed very well is the mixing of elevator to camber (some people call it "snap flap"). I use it in all flight modes as a fixed value of mixing. I use about 50% of the elevator angle for the flaperon angle. That is, if there is 10 degrees of elevator, then there should be about 5 degrees of flaperon. This value is dependent on the cg location, more forward cg positions should use less, more aft cg should use more (I am around 67mm cg)."
    Das kommt mir schon sehr viel vor, und ist zumindest meines Wissens nach kein europäischer Standard, oder?


    Hat schon jemand den Loop Test von Gerald durchgeführt, um den richtigen Anteil an Snapflap zu erfliegen?
    https://www.rcgroups.com/forums/show...tor-camber-mix

    Sehr interessant das Ganze....!
    i fly bleifrei...
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  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von Lownoise Beitrag anzeigen
    Das kommt mir schon sehr viel vor, und ist zumindest meines Wissens nach kein europäischer Standard, oder?
    Es gibt einen Standard für Snapflap ?

    Ich hatte das bei einem Tomcat drin und habe ca. 4 mm Snapflap drin gehabt. Geht dann bei den Wenden am Hang sehr zackig.
    Aber das hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Einfach mal etwas herum experimentieren.
    Gruß
    Hans Willi


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  3. #3
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    Loop Test ist auch meine Präferenz - klappt wunderbar

    Rollo
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  4. #4
    User Avatar von Lownoise
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    Standard

    Es gibt einen Standard für Snapflap ?
    Das ist die Frage Meiner Meinung nach ja, hier traut sich offenbar keiner mehr als die üblichen 3 - 4 mm, egal welche F3x Kategorie, während es drüben der halbe bis ganze Höhenruderausschlag ist...


    Vielleicht geben ja noch ein paar mehr Leute ihre Einstellungen und Erfahrungen preis. Evtl. ist das Flugverhalten bzw. die Leistung von vorhandenen Modellen noch zu verbessern.

    Und woher soll man wissen, was "richtig" ist, bzw. wie man es "richtig" einstellt, wenn man z. B. noch nie vom Loop Test gehört hat oder es ausprobiert hat? Man fliegt jahrzehntelang aus Angst oder Gewohnheit die üblichen 2...3 mm, bis man dann auf einmal deutlich mehr ausprobiert, und sich im schlimmsten Fall ärgert, dass man es nicht schon vor 10 Jahren ausprobiert hat, weil das Modell nun deutlich besser fliegt...

    Im Prinzip genau die gleiche Fragestellung wie beim ewigen Leidthema Querruderdifferenzierung und Seitenruderbeimischung. Blöder wird man durch Diskussion und im Idealfall mal was anderes ausprobieren ja nicht.
    i fly bleifrei...
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  5. #5
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    Standard

    Bei meiner 6m Lunak habe ich Snapflap erst mittels FLZ Vortex Berechnung für max. Auftrieb wenn voll gezogen eingestellt d.h. beim dortigen Profilstrak jeweils 4, 5 und 6 Grad von aussen nach innen (6 Klappen Flügel). Bei der Flugerprobung hat sich aber schnell gezeigt, dass der Flieger bei engen Wenden und Kunstflugfiguren viel Fahrt verliert und sich darum stumpf anfühlt. Deshalb habe ich den Snapflapmischer schrittweise zurückgenommen bis sich der Flieger wieder dynamisch anfühlte. Schlussendlich bin ich bei durchgehenden 2 Grad Verwölbung wenn voll gezogen gelandet.

    Den Looptest kannte ich bisher noch nicht. Den werde ich aber noch nachholen. Zusammen mit einem True Airspeedsensor damit man immer die gleiche Ausgangsgeschwindigkeit hat ist es wahrscheinlich die aussagekräftigste Messmethode.

    Fazit: Man kann definitiv zu viel Snapflap einstellen. Die Obergrenze ist sicher der Klappenauschlag für max. Auftrieb. Der geringste Klappenausschlag wahrscheinlich der für bestes Gleiten. Was jetzt der richtige Mischanteil ist, lässt sich evtl. berechnen, dauert aber höchstwahrscheinlich länger als wenn man es einfach erfliegt. Zudem hat jeder seine Vorlieben und seine Flugumgebung die dann auch noch mal anderen Einstellungen führen.

    Gruss Lukas
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  6. #6
    User Avatar von marathonbiker
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    Standard Loop Test

    Hallo zusammen,

    kann mir mal einer das Englische übersetzen und erklären was bzw. wie der Loop Test gemeint ist?

    Vielen Dank euch vorab.

    Gruß Michael
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  7. #7
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    Ich versuch mal den Testablauf zu schildern wie ich ihn machen würde:

    Grundsätzlich geht es darum den Energieverlust bei engen Loops auf das Minimum zu reduzieren. Ermitteln kann man das in dem man immer aus der gleichen Höhe ansticht und danach die engstmöglichen Loopings knapp vor Strömungsabriss hintereinander fliegt und zählt wieviele möglich sind bis die Fahrt ausgeht. Die Einstellungskombination aus Höhenruderausschlag und Snapflapbeimischung mit der am meisten Loopings möglich sind ist die beste.

    Beginnen tut man noch ohne Snapflapbeimischung.

    1. Anstechen aus Ausgangshöhe die immer gleich sein sollte. Dann voll ziehen und Loops beobachten.
    2. Bei Strömungsabriss Höhenruderausschlag reduzieren, sonst Höhenruderausschlag erhöhen.
    3. Punkt 1 und 2 solange wiederholen bis die engstmöglichen Loops geflogen werden können ohne Strömungsabriss.
    4. Punkt 1 nochmals fliegen und die Anzahl Loops zählen bis die Fahrt raus ist. Diesen Punkt insgesamt dreimal wiederholen und so den Mittelwert nehmen um Schwankungen z.B. durch Wind auszugleichen.

    Nun die Snapflapbeimischung um ein Prozent erhöhen und den Höhenruderausschlag auf 90% reduzieren. Danach die obengenannten Punkte 1 bis 4 wiederholen und die Anzahl Loops ermitteln.

    Nun wieder die Snapflapbeimischung um ein Prozent erhöhen usw. Die Anzahl Loopings müsste durch die erhöhte Snapflapbeimischung nun stetig zunehmen. Sobald sie das nicht mehr tut ist man über das Optimum drüber. Dann muss man zur letzten Höhenruderausschlag/Snapflapbeimischungskombination zurückkehren. Diese ist nun die Optimale.

    Wie man sieht braucht es dafür etliche Flüge. Um das ganze wirklich genau durchführen zu können setzt man am besten einen Höhensensor, besser sogar eine Airspeedsensor ein um bei allen Testdurchläufen wirklich immer die gleichen Voraussetzungen zu haben. Zudem macht es wahrscheinlich Sinn mindestens den Höhenruderauschlag auf einen Poti zu legen damit man ihn im Flug verändern kann.

    Gruss Lukas
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  8. #8
    User Avatar von marathonbiker
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    Standard

    Vielen Dank für die ausführliche und verständliche Beschreibung.

    Herzlichen Gruß Michael
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  9. #9
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    Standard Was ist richtig

    Hallo was ist wirklich richtig?
    Das heißt das Ihr bei Snapflap

    Bei ziehen etwas positiv wölbt
    und bei drücken negativ wölbt

    In der Segelfliegerei wird das etwas anders gesehen
    https://how2soar.de/index.php/zum-de...ppenbewegungen
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  10. #10
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    Standard

    Das was die bemannten machen ist kein Snapflap, sondern reines Verwölben um das Profil an die Fluggeschwindigkeit beim horizontalen Gleitflug anzupassen.

    Beim Snapflap geht es darum bei engsten Wenden den Energieverlust zu minimieren. Dabei treten Beschleunigungen auf die ein bemanntes Segelflugzeug in Einzelteile zerlegen würde. Deshalb wird das nur bei Modellen angewendet.

    Das was die Bemannten machen, mache ich übrigens auch mit dem Modell. Erst durch hochziehen Fahrt rausnehmen und dann Verwölben. Und erst anstechen und dann entwölben.

    Gruss Lukas
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  11. #11
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    Standard

    Hallo Lukas,
    im Segelflug werden die Klappen aus diesem Grund nachgeführt, das heißt es wird erst gedrückt und dann die WK negativ gewölbt, dies wird sogar über die Segelflugrechner angezeigt. Um so größer/heftiger die Steuerbewegung umso später wird die Wölbklappe betätigt. Beim Hochziehen in die Thermik wird dann erst die Geschwindigkeit und die G-Belastung abgebaut und dann positiv gewölbt. Man hat festgestellt das es die viel Energie effizientere Methode ist.
    So wie ich das verstehe wird SnapFlap im Modelflug genau anders eingesetzt.
    Die Aerodynamik ist die gleiche :-)
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  12. #12
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    Standard

    Zitat Zitat von DG-300 Beitrag anzeigen
    Die Aerodynamik ist die gleiche :-)
    Nein, ist sie eben nicht!

    Beim Verwölben/Profilanpassung an die Geschwindigkeit arbeitet man im ca-Bereich 0.1 bis 0.5. und es geht nur darum den Übergang verlustarm zu gestalten.

    Beim Snapflap ist ca nahe bei 1 und es geht darum den Flugzustand dauerhaft verlustarm zu gestalten.

    Das sind komplett andere Arbeitspunkte in der Polare.

    Da wo Snapflap wirkt kommt ein bemannter gar nicht hin weil es in vorher zerlegt.

    Gruss Lukas
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  13. #13
    User Avatar von Jak-54
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    Standard SnapFlap

    Hallo Gemeinde,

    wofür ist SnapFlap bei F3K gut ?
    Bei meinem F5F Flieger möchte ich um die Kurve schießen/wenden.

    Danke für die Erklärung.

    Grüße
    Jak-54

    PS: http://www.f5b.de/snapflap.html
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  14. #14
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    Standard

    Der Sinn ist eigentlich der gleiche. Man möchte möglichst effizient um eine Kurve. Das Problem ist, dass eine fixe Verwölbung nur bei einem Ca-Wert optimal ist. Da der Ca-Wert ziemlich von dem Höhenruderausschlag abhängig ist, macht es Sinn, auch die Verwölbung vom Höhenruderausschlag abhängig zu machen.

    LG Patrik
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  15. #15
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    Standard

    @FuniCapi

    soll die Verwölbung bei einem 4 Klappenflügel konstant erfolgen , oder die inneren Klappen etwas mehr verwölben.

    habe gerade unter dem Link den Jak-54 angibt die antwort gefunden.
    Gruß
    Jürgen
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