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Thema: T-Nutenplatte fräsen

  1. #1
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    Standard T-Nutenplatte fräsen

    Hallo Gemeinde

    Für die jetzige Fräse steht eine T-Nutenplatte (T-Nut nach DIN 650, Nennweite 10mm) an und die sollte auf dieser selbst gefräst werden. Hier stellt sich nun die Frage nach den Fräsparametern und der passenden Strategie. Derzeit ist geplant

    - Vorfräsen der Nuten auf die "Normweite" (10mm) und -tiefe.
    - Räumen der Nut mit einem 12,5mm T-Nutfräser (Drehzahl?, Vorschub?)
    - Fertigfräsen der Nut mit einem 16x8 T-Nutfräser (Drehzahl?, Vorschub?)

    Die Platte kommt von Gemmel, es wird eine bereits geplante 5083er sein und sie ist bereits in Endposition fixiert. Die Spindel ist eine mit 2,2kW

    Was meint Ihr?

    Grüsse

    Gero
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  2. #2
    User Avatar von Micha
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    Frage

    Moin,

    ich wünsche dir viel Erfolg.

    Ich fertige regelmäßig, auf meiner großen Maschine, T-Nutenplatten nach Kundenzeichnung.

    Wenn du dich verschätzt und sich der Fräser zusetzt darfst du dir wenn's dumm läuft eine neue Spindel gönnen...

    Die Werte die andere fahren, werden dir nichts bringen, deine Spindel und der Rest deiner Mechanik verhält sich ganz anders als eine dicke Kiste, die dafür gemacht ist.

    MfG Micha
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  3. #3
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    Standard

    Hallo,

    das lohnt sich nicht:
    • Ein T-Nutentisch z.B. 400 x 300 x 20 kostet fertig bearbeitet bei Vakuumtisch.de 115 Euro...
    • Eine Aluplatte 400 x 300 x 20 z.B. von Wilmsmetall.de kostet 104 Euro...

    Die Aluplatte müsste bei deinem Händler erheblich billiger sein damit es auch nur ansatzweise Sinn ergibt.

    Die 2.2kw Spindeln sind für den Zweck auch nicht gut geeignet. Der Nutenfräser hat einen großen Durchmesser und muss viel Material auf einmal nehmen.
    Der Fräser sollte langsam laufen und dann ist da einfach kein Drehmoment mehr vorhanden.

    Einzige Option mit so einer Spindel wäre aus meiner Sicht die Nut nicht normgerecht zu erzeugen:
    • Schlitz etwas verbreitern damit der Schaft des Nutenfräsers seitlich etwas Platz bekommt
    • Den verfügbaren Platz zum Wirbelfräsen nutzen.


    Christian
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  4. #4
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    Hi

    @Christian - nicht ganz. Eine T-Nutenplatte fertig in den benötigten Maßen (1650 x 550) kostet ca. 1200,-, das Material ca. 350,- das ist schon ein Unterschied.

    Von den Fräser werde ich auf das gehen was es gibt

    - 12x2
    - 14x2
    - 16x3

    Grüsse

    Gero
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  5. #5
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    Hallo,

    der Preis wundert mich etwas. Damit lohnt es sich wirklich, selbst wenn etwas nicht gleich 100%ig laufen sollte.
    (Sind das die normalen Preise dort, oder hast du spezielle Konditionen z.B. über deinen Arbeitgeber?)

    Wie gesagt: ich würde das dann mit Wirbelfräsen angehen, eventuell mit einem Scheibenfräser für Oberfräsen mit 8mm Schaft anstatt einem T-Nuten Fräser, denn damit hast du mehr Platz in der Nut. Vorher halt mal an einem Reststück Alu alles durchtesten bevor es an die große Platte geht.

    Christian
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  6. #6
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    Hi Christian

    schau einmal hier https://www.gemmel-metalle.de/alugus...efraest/1.html nach und gib die Daten ein. Der Preis ist ohne jeden Rabatt mit Selbstabholung in Tuttlingen.

    Grüsse

    Gero
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  7. #7
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    Bei nicht zu kleinen Platten zahle ich brutto knapp 6 € pro Kilo bei 5083er Alu feinstgefräst (bin auch rabattfrei). Die angegebenen 350€ sind also "normal", und der Preis von Wilms ist dann eher "Kategorie Mond".

    Grüße, Lars
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  8. #8
    User Avatar von Andreas Z.
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    Hallo Gero,

    muss das ganze "aus dem Vollen" gefräst werden oder kannst du dir auch vorstellen die Nutenplatte aus 2 Teil-Platten zu machen ?
    (Ähnlich wie Alex CNC das in seinem Video gezeigt hat: https://www.youtube.com/watch?v=CB1uQ5G7h6s)

    Dann müssten in die Unter- und Oberplatte nur ganz normale Nuten rein die sich prima mit Wirbelfräsen erzeugen lassen.
    Kommen halt jede Menge Schraubverbindungen hinzu, die lassen sich ggf. aber auch zusätzlich verwenden um mal was aufzuspannen.
    Gruß Andreas

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  9. #9
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    Hi

    Ja - die Idee hatte ich auch schon. Aus einer 5mm und einer 15mm Platte so eine Nutenplatte fräsen. Vorteil, ich kann mit mir bekannten und vertrauten Parametern sowie vorhandenen Fräsern alles erledigen

    0. Vorbereitung: Auf der Fräse werden (auf den Profilen) Alustreifen geklebt und geplant. Das funktioniert sehr gut, wenn man die Streifen längs abplant. Damit entsteht schon einmal eine präzise Auflage.
    1. Durchgang: Auf der Fräse liegt die 15mm Platte, direkt darauf die 5mm Platte. Die Platten werden ausgerichtet (sie können mit Zwingen befestigt werden) und die eigentlichen Befestigungsbohrungen (für 6mm Schrauben) werden gebohrt und die Platte nun damit befestigt. Die Muttern sind in der Maschine
    2. Durchgang: Es werden die Löcher gefräst, gesenkt und Gewinde geschnitten, die später die 5mm Platte mit der 15mm Platte verbinden (eine ganze Menge M5x12 DIN 7991) - die Schrauben bleiben noch weg
    3. Durchgang: Die 15mm Platte bleibt auf der Fräse, die 5mm Platte wird abgenommen. Nun wird der spätere, untere Schlitz der Nuten (16mm Breite) gefräst.
    4. Zwischengang: Die Platte wird peinlich präzise gereinigt und die 5mm Platte wird nun aufgesetzt und verschraubt. Die ganze Platte wird gedreht und final ausgerichtet
    5. Durchgang: Die 10mm Nuten werden gefräst und geschlichtet. Hierbei werden die bereits gefrästen 15mm Nuten freigelegt und weitere Geometrien (Flutkanäle) erzeugt.
    6. Durchgang: Die Durchgangslöcher für die Plattenbefestigungen werden schrittweise flachgesenkt und mit Abdeckungen versehen.
    7. Die Platte wird vermessen und ggfs überfräst.

    Ein wenig mehr Aufwand aber die Fräszeit mit den T-Nutenfräsern ist - gerade beim Wirbelfräsen - schon auch exorbitant

    Grüsse

    Gero
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  10. #10
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    Vorschlag:

    Punkt 2: 4 Passtifte zufügen zum genauen späteren zusammensetzen
    Punkt 4: Zusätzlich kleben
    Grüsse
    Pierre
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  11. #11
    User Avatar von Micha
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    Moin,

    ich empfehle für gewöhnlich 30mm Platten.

    Bei den 20mm Platten bleibt einfach nicht genug übrig.

    Die Platten sind nachher Butterweich.

    Die 30ger Platten stehen dagegen ganz gut!

    Optimal sind 50mm.

    Ist immer eine Frage der Möglichkeiten bei der Handhabung der doch beträchtlichen Masse bei großen Platten.

    Allerdings dankt es einem die Maschine mit teils geringerer Neigung zum aufschwingen und der Tisch passt sich nicht so leicht an dickeres krummes Rohmaterial an.

    Gerade bei 30mm Platten ist der Mehrpreis nicht tragisch, die Fertigung ist der Kostentreiber und da spielt die Plattenstärke kaum eine Geige.

    MfG Micha
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  12. #12
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    Hi

    die 20mm Platten werden sicherlich reichen, sind sie doch eine gängige Grösse. Ausserdem soll ja die Platte alleine nicht belastet werden, es ist der Verbund zwischen Platte und Unterbau. Wenn man nun einmal hier die Kenngrösse Wb (Widerstandsmoment gegen Biegung) sieht, ist bei einem Gestell aus 180x90 (schwer) Profilen der Unterschied zwischen einer aufgesetzten 20er oder 30er Platte oder gar 50er Platte marginal.
    Wenn man genau hinschaut ist bei entsprechendem Lastfall - blockiertes Portal in X-Richtung, volle Kraft des Portalantriebes in X-Richtung - die Platte fast schon in der neutralen Faser, da ist die Dicke dann eh wurscht
    Gewicht bin ich bei Dir - nur eine 50er Platte mit 1600 x 550 - mit wieviel Mann kommst Du helfen ? Im Ernst, in den Längsträgern meiner Al-Line Heavy sind zusätzlich 75 kg durch Stahlkies in den Längsträgern, das langt schon einmal

    @pierre - geklebt wird mit Loctite, allein schon damit keine Kühlmittel durch die Ritzen zieht - vielen Dank!
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  13. #13
    User Avatar von Micha
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    Moin,

    der belastete Querschnitt in der Nut ist nuneinmal sehr klein und die Platte trägt auf einer Verhältnismäßig großen Fläche frei. In der Mitte dieser frei liegenden Rechtecke spielen deine Profile eine untergeordnete Rolle. Ich habe auf meiner Isel selbst die originalen 20mm dicken Nutenplatten mit 50mm Rasterabstand drauf.

    Daher rate ich davon ab. Effektiv muss jeder selbst abwägen, was er noch in seinen Keller bekommt und was nicht.

    Ich habe geeignete Hebemittel für Teile bis 1,5t.

    Mfg Micha
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