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Thema: Polikarpov I-16

  1. #1
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    Standard Polikarpov I-16

    Motivation

    Der Wunsch, eine Polikarpov I-16 als Modell zu fliegen, ist mindestens schon 10 Jahre alt. Gescheitert ist es zunächst daran, dass es aus meiner Sicht keine geeigneten Modelle am Markt gab und gibt. D.h., sie sollten nicht zu groß (ich habe keinen wirklich große Bauplatz) und zu schwer sein aber auch nicht zu klein wie z.B. die Modelle von
    • TDM Models: zu klein
    • Modellbau Muder: zu groß
    • RC Europe: ebenfalls zu groß

    Da es nun keine anderen Modelle oder Baukästen zu kaufen gab, musste der Flieger wohl selbst „geschnitzt“ werden. Erste Idee war, den Bauplan von PEWO Modelltechnik (P. Kriz) von 1982 vom Maßstab 1:3,8 auf 1:7,6 zu reduzieren. Das wären dann eine Spannweite von 1,28 m und ein Gewicht von ca. 3 kg gewesen, was schon mal ungefähr meinen Vorstellungen entsprochen hätte.
    Ich habe dennoch lange gezögert wegen des Aufwandes und der Tatsache, dass eine Maßstabsänderung ggf. problematisch sein könnte (wurde mir so gesagt - ob das richtig ist, kann und will ich nicht beurteilen).

    Lösung

    2018 bin ich dann zunächst auf den Short Kit von Monzano Laserworks aus den USA gestoßen. Spannweite ist 60 Zoll. Für einen Short Kit ohne Bauplan ist der Preis allerdings beachtlich. In ungefähr gleicher Höhe kommen dann noch Kosten für Versand und Zoll hinzu.

    Das Stichwort „Short Kit“ hat mich aber zum Short Kit von Bulconcept aus Lille (Frankreich) gebracht, der mit einer Spannweite von 1,44 m genau meine Vorstellungen entsprach und daher beim Lieferanten Guixmodel bestellt wurde. Die Entstehung dieser Polikarpov ist im Folgenden beschrieben.

    Ein paar Worte zu Bulconcept: dahinter steht der in Frankreich recht bekannte Modellbauer und Autor Laurent BUISSYNE, der seit ca. 1990 ungefähr 50 verschiedene Short Kits entwickelt hat.

    Namensgebung

    Vor dem Baubericht noch eine Anmerkung zu der weit verbreiteten Bezeichnung Polikarpov I-16 „Rata“ (Ratte). Dies ist der Namenszusatz der spanischen Faschisten, die im Bürgerkrieg mit deutscher Unterstützung eine demokratisch gewählte Regierung beseitigt haben. Daher sollte aus meiner Sicht auf diesen Zusatz entweder verzichtet oder der Zusatz der spanischen Republikaner („Mosca“ / Fliege)) oder der der sowjetischen Piloten („Ishak“ / Esel - wegen der kritischen Start- und Landeeigenschaften)) gewählt werden.

    Baugeschichte

    Die Baugeschichte wird in den nächsten Wochen (oder Monaten?) Stück für Stück ergänzt, abhängig davon wieviel Zeit ich zum Bauen und für die Dokumentation habe.

    8. Juni 2019 - Aufbau des Rumpfes

    Name:  2019_06_08__01_i16_klein.jpg
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    Disese Bild ist das erste überhaupt, denn davor gab es nichts wirklich Interessantes zum Zeigen. Wie zu sehen handelt es sich um ein klassisches Holzmodell. Der Short Kit liefert dazu nur die Rumpfspanten, die Profilspanten für Flügel und Leitwerk, sowie einige Sperrholzteile für Motor- und Fahrwerksbefestigung (an den braunen Schnittkanten zu erkennen). Alles andere muss selbst beigesteuert werden.

    9. Juni 2019 - Anlenkung für das Höhenruder und vormontiertes Seitenruder

    Name:  2019_06_09__04_i16_klein.jpg
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    Nachdem der Rumpf soweit fertig war musste zunächst die Verbindung zwischen den Höhenruderhälften eingebaut werden. Zu sehen sind hier auch die Öffnungen für die Anlenkung von Höhen- und Seitenruder.

    Name:  2019_06_09__06_i16_klein.jpg
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    Nachdem die Verbindung vollständig eingebaut war konnte schon mal das Seitennruder zur Probe montiert werden.

    15. Juni 2019 - Beplankung

    Name:  2019_06_15__07_i16_klein.jpg
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    Und dann ging es los mit der Beplankung. Entsprechend den Vorgaben von Bulconcept habe ich 1,5 mm Balsabretter verwendet. Andere haben das für zu dünn gehalten wegen der notwendigen Nachbearbeitung (Schleifen etc.) und 3 mm empfohlen. Problem wäre aber die Formbarkeit gewesen, da es doch einige schwierige Stellen gibt. Daher habe ich eine Mischung zwischen Abtragen und Auftragen (Spachtelmasse) gewählt. Glücklicherweise gibt es dafür light-weight Spachtel, der auf dem Bild deutlich zu sehen ist.

    Name:  2019_06_15__08_i16_klein.jpg
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    Nicht immer konnte vermieden werden, dass sich die Längsverrippung durch die Beplankung hindurch abzeichnet (Beispiele zeigen, dass hier auch eine dickere Beplankung keine Vorteile hat). Das wurde so weit und so gut wie möglich weggeschmirgelt oder eben durch Spachtel ausgeglichen. Das sollte allerdings nicht übertrieben werden. Auch die Originale sind nicht immer schön rund bzw. ebenmäßig.

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    An dieser Stelle noch ein Hinweis: wie auf dem Bild zu sehen habe ich hier und bei anderen Modellen viel und erfolgreich mit Klebeband gearbeitet. Benutzt werden sollten allerdings Markenartikel und keine Billigprodukte aus irgendeinem Baumarkt.

    27. Juni 2019 - Höhenruder

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    Beim Höhenruder wurden für die Aufnahme der Höhenruder-Verbindung (siehe oben) Alurohre eingeharzt. Dies verhindert eventuelles Ausschlagen im Balsaholz.

    29. Juni 2019 - Leitwerk

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    Provisorische Komplettmontage des Leitwerks.

    13. und 14. Juli 2019 - Flügel

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    Dann war es Zeit für den Flügel. Zunächst wurde der Plan kopiert und als Vorlage auf ein stabiles Montagebrett geklebt. Darauf wurde der Flügel kopfüber montiert. Die Spanten haben hier noch Montagestützen.

    Zu sehen sind im Hintergrund übrigens weiße Töpfe. Das sind eigentlich Dosen für Bleichmittel, deren Verwendung die folgenden Bilder zeigen. (Auf die Idee ist meine Frau gekommen.)

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    Dieses Bild zeigt die Aufnahme für die Einziehfahrwerke sowie die aus den Bleichmitteldosen gefertigten bzw. zugeschnittenen Radkästen, die für die vorgesehenen 80 mm - Räder genau passend sind. Das Fahrwerk ist übrigens schräg eingebaut, damit die Räder bei Start und Landung weit genug vorne sind (wie beim Originalflieger).

    19. - 31. Juli 2019 - Beplankung der Unter- und der Oberseite des Flügels

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    Auf der linken Seite wird bei der Beplankung ein ca. 10 mm breiter Streifen nicht abgedeckt. Wie später zu sehen, werden die Querruder nach Montage der Flügelenden herausgetrennt und Flügel und Querruder mit 5 mm Balsaholz versteift.

    Für die Beplankung der Unterseite müssen natürlich erst die Montagestützen (s.o.) entfernt werden. Auf weitere Details, wie z.B. Verstärkungen für Ruderhörner und Verschraubung, aber auch auf die Beplankung der Oberseite und die Montage der Flügelenden gehe ich nicht weiter ein. Da gibt es eigentlich nichts Besonderes zu berichten. Und wer wirklich daran interessiert ist kann gerne nachfragen.

    3. August 2019 - Befestigung des Flügels im Rumpf

    Name:  2019_08_03__28_i16_klein.jpg
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    Zur Vorbereitung der weiteren Arbeiten musste dann zunächst der Flügel im Rumpf montiert werden. Dabei ist bereits die Unterseite der Höhenruder zu sehen und zwar in der Farbgebung des Originals bis Mitte 1940 (erst danach war die Unterseite in Himmel- oder Lichtblau gehalten, wie auf vielen Fotos vom Original und von Modellen zu sehen ist).

    Dazu ein Hinweis:Es gibt Farbsets von der Firma HATAKA mit den Originalfarben aus dieser Zeit: HTK-127 (AE-9 Light Gray) für die Unterseite und HTK-128 (A II Green (Protective)) für die Oberseite. Diese Farbsets sind natürlich für 1:32-Modelle vorgesehen. Für größere Flächen muss wegen der benötigten Farbmenge nach anderen Möglichkeiten gesucht werden.

    Orientierung war für mich dabei der HEX- und/oder der RGB-Code. Für fast alle Modellfarben lässt sich über https://www.scalemates.com/colors/ der HEX-Code ermitteln. Bei Bedarf kann der RGB-Code dann bestimmte werden z.B. über http://www.rechnr.de/farbenrechner

    Wichtig ist ferner, dass die Lackierung bei Militärflugzeugen dieser Zeit immer matt war. Damit kam eine Bügelfolie für die Unterseite nicht in Frage, da es sie einfach nicht gibt.

    Ich habe mich dann als erstes umgesehen bei MONTANA CANS und der Produktlinie MONATA Gold, da ich mit diesen Farben sehr gute Erfahrungen gemacht habe, der Preis mit ca. 5 Euro für 400 ml recht günstig ist und ein entsprechender Künstlerbedarfs-Supermarkt praktisch vor meiner Haustür zu finden ist.

    Gewählt wurde für die Unterseite die Farbe MARBLE mit RGB 225 226 226. Zum Vergleich HTK-127 hat die Werte 224 225 231. Da gibt es praktisch keinen Unterschied mehr. Gesprüht wurde dann auf vorher aufgebrachter transparenter Bügelfolie.

    Name:  2019_08_03__29_i1_klein.jpg
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    Auf diesem Bild ist auch schon die Farbgebung der Oberseite zu sehen. Bei gleicher Vorgehensweise habe ich dann eine fast passende MONTANA-Farbe gefunden, mich dann aber für ORACOVER Tarnolivgrün matt entschieden. Dazu noch der Vergleich der RGB-Codes:
    • 60 60 31 für HTK-128
    • 73 79 31 für MONTANA Olive Green
    • 80 83 60 für ORACOVER Tarnoliv (soll ungefähr RAL 6003 entsprechen)

    Bei direktem Vergleich können durchaus Unterschiede bei der Helligkeit sichtbar werden: die Originalfarbe ist die dunkelste der drei Farben. Aber hier hat dann letztlich der Pragmatismus entschieden: Bügeln ist halt einfacher als gleichmäßiges Sprühen und ich bin außerdem kein Sprüh-Profi.
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  2. #2
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    Standard Rata

    Hallo Bambusbomber,
    schöner Baubericht über ein noch schöneres Modell !
    Weiter so-ich lese gerne mit.
    Grüße Robert
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  3. #3
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    Standard Gespannt

    Hi,

    bin gespannt wie es weitergeht. Eine I-16 habe ich auch mal gebaut. Die muss unbedingt wieder in die Luft.

    Bitte weiter berichten.

    Ilja

    http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post2799837
    ...leicht wirds teurer...
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  4. #4
    Moderator
    E-Impeller
    RC-Drachen
    Avatar von Christian Abeln
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    Standard

    Sehr schön Eine I-16.
    Ganz kurze Frage: Warum machst Du nicht statt dem Höhenruderverbinder zwei getrennte Anlenkungen (inkl Servos) ? Stichwort Redundanz. Ist ja gewichtstechnisch mit den heutigen Komponenten kein Thema mehr.
    Und noch ein kleiner Hinweis: Die Korrosion die man an dem Höhenruderverbinder sieht (es sei denn ich täusche mich) hat mich mal ein Modell gekostet weils schlicht und ergreifend durchgegammelt war.

    Sauber gebaut bis jetzt! Ich bin auf das finale Ergebnis echt gespannt und vor allem auf die Flugeigenschaften
    may the thrust be with you,
    Chris
    Jet-Connection | E-Mail me
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  5. #5
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    Standard

    Eine I-16, egal in welcher Größe ist ein geniales Modell !
    Habe eine 'kleine' in 1:12 gebaut und die macht unglaublich Spaß.
    Eine in 1:5 (176cm) ist gerade im Bau, Rumpf in Styro, Leitwerke und Fläche in Holz .

    Gruß an alle Rattenfreunde

    Michael
    www.0815er.de --> Flying NooB's
    ... Aircombat ist doof, gefährlich und teuer ... und durch unnötiges 'Geregele' spielt bald keiner mehr mit !!!
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  6. #6
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    Standard

    Hallo Bambusbomber,

    habe erst jetzt deinen Baubericht entdeckt. Ich habe ebenfalls diesen "short kit" von damals RC-Pilot der Rata aus Frankreich erstanden. Habe dabei die Konstruktion auf ein mechanisches Einziehfahrwerk (mit Servo) und auf den Einbau eines 15ccm³ Viertakters angepasst - hier ein paar Bilder:

    p.s.: mit Gewicht unter der Motorhaube musst du nicht sparen

    wünsche dir gutes Gelingen!

    VG aus Salzburg
    Markus
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  7. #7
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    Standard Polikarpov I-16 - Teil 2

    zunächst eimal

    Kommentare zu den Kommentaren

    @ewing
    • Ja, es ist in der Tat ein sehr schönes Modell. In amerikanischen Foren habe ich dazu u.a. Folgendes gefunden: "Coolest fighter ever built." oder "The cutest fighter ever." - kann so gesehen werden, muss es aber nicht.


    @Christian Abeln

    • Der Rost sieht auf dem Bild schlimmer aus als in Wirklichkeit. Aber Danke für den Hinweis. Ich werde noch mal draufschauen.
    • Zwei Servos sind sicher eine gute Alternative. Ich habe aber mit dieser Art der Verbindung bislang keine schlechten Erfahrungen gemacht und daher auf Gewohntes zurückgegriffen.
    • Zu den Flugeigenschften: da bin ich auch gespannt. Das Original hat ja wohl so seine Macken aber der Produzent des Short Kits meinte, dass das Modell einfach zu fliegen bzw. recht gutmütig ist. Mal schauen.


    @rollover

    • Sehr schön. Ich hoffe meine I16 wird auch so.
    • Interessant ist die veränderte und aus meiner Sicht bessere Seitenruderanlenkung. Von den Franzosen ist zwar eine andere Lösung vorgeschlagen, die mir nicht so montage- und wartungsfreundlich erscheint. Entschieden, wie ich das letztlich realisiere, habe ich mich aber noch nicht.
    • Bei der Motorhaube tendiere ich zu einer 3D-Drucker-Lösung (mein Sohn hat so ein Gerät). Der Aufwand ist dafür aber recht groß, da vorab erst einmal ein entsprechendes CAD-Modell erstellt werden muss. Da kann die von Dir realisierte und von den Franzosen vorgeschlagene Lösung ggf. weniger aufwändig sein. Bis ich soweit bin geht allerdings noch einige Zeit ins Land.
    • Als Antrieb habe ich einen G60 von dieser bekannten chinesischen Firma mit 5 Lipo-Zellen und einer 15 x 10 Schraube vorgesehen. Das sollte reichen.
    • Wenn Du außerdem nichts dagegen hast, werde ich den Franzosen den Link auf diesen Bericht schicken. Die werden sich sicher freuen, auch von uns ein Feedback zu bekommen.


    und jetzt weiter mit der

    Baugeschichte - Teil 2

    4. August 2019 - Trennung der Querruder

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    Wie im 1. Teil erwähnt, werden die Querruder mit dem Flügel gebaut und dann herausgetrennt. Im Bild sind bereits die 5 mm Balsaholzverstärkungen eingepasst und das Querruder selbst schon bespannt.

    9. - 10. August 2019 - Vervollständigung der Rumpfbeplankung

    Name:  2019_08_09__33_i16_klein.jpg
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    Zunächst musste die Unterseite des Rumpfes beplankt werden. Dies ist Voraussetzung für den schwierigsten Teil der oberen Rumpfbeplankung.

    Name:  2019_08_09__32_i16_klein.jpg
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    Hier die zu füllende Lücke.

    Name:  2019_08_09__35_i16_klein.jpg
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    Ein feucht vorgeformtes Balsabrett wurde eingepasst und entsprechend fixiert (von den kleinen Klammern kann es für diesen Fall nicht genug geben).

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    Und so sieht die fertig beplanke Oberseite des Rumpfes aus.

    11. - 17. August 2019 - Unterseite des Flügels


    Name:  2019_08_11__36_i16_klein.jpg
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    Ferner musste die Unterseite des Flügels aufgebaut werden. Wichtig war dabei Übergang zur Unterseite des Rumpfes. Die Leiste ist übrigens einem Versehen meinerseits geschuldet: der Mittelspant wurde irrtümlich auf der Unterseite um 2 mm abgeschnitten.

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    Wie zu sehen geht die Unterseite des Flügels über den Radkasten hinweg. Dies erforderte eine spezielle Vorgehensweise: zunächst wurden die Planken montiert, wobei der Spant über den Radkästen nur zur Positionierung verwendet und nicht eingeklebt wurde. Anschließend sind dann die Planken gegenüber dem Flügel abgestützt worden und danach so aufgeschnitten, dass die Radkästen noch oben verlängert werden konnten.

    Zu sehen ist übrigens auch einer der beiden Flügelverbinder zur Verstärkung (vor der dritten Rippe). Grund ist, dass der untere Mittelholm des Flügels durch die Radkästen aufgebrochen wurde. (Dies könnte als Konstruktionsfehler angesehen werden.)

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    Hier der fertige Unterteil des Flügels.

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    Nach der Montage von Flügel und Rumpf waren noch ein paar Spachtelarbeiten zur Angleichung der Konturen erforderlich.

    11. - 15. August 2019 - Akkuschacht

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    Ursprünglich ist der Flieger für einen Verbrennerantrieb konzipiert worden. Ein Akkuschacht war daher nicht vorgesehen. Da ich nur elektrisch fliege war ein kleiner Umbau erforderlich bzw. die beiden Spanten hinter dem Motorspant mussten aufgebrochen werden. Zu sehen ist hier die Unterseite des Akkuschachtes.

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    Und so sieht er von oben aus ohne Abdeckung.
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