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Thema: GfK-Rumpf vom Autolackierer lackieren lassen: Auf was muss ich achten?

  1. #1
    User Avatar von sgies
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    Frage GfK-Rumpf vom Autolackierer lackieren lassen: Auf was muss ich achten?

    Hallo zusammen,

    Ich möchte eventuell den Rumpf meiner Ask21 demnächst umbauen wenn alles glatt geht. Nach dem Umbau soll wegen ein paar Schönheitsfehlern (vorher FES Antrieb) der Rumpf neu lackiert werden. Natürlich weiß passend zu Oracover weiß der Tragflächen.

    Da ich keine LackierKabine habe bietet sich vielleicht eine KFZ Werkstatt an. Dem Lackierer müsste man ggf. dann halt sagen, dass das später mal fliegen und nicht unnötig schwer werden soll. Bei einem Auto ist das Gewicht eher uninteressant.

    Oder wie würdet Ihr vorgehen?

    Gruß Sebastian
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  2. #2
    User Avatar von Ripp
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    Standard GFK Rumpf lackieren (lassen)

    Hallo Sebastian,

    meine Wilga und Transall habe ich auch von einer Autolackiererei in meinem Wohnort lackieren lassen. Ich habe die Vorarbeiten wie spachteln und schleifen selbst gemacht, sodass der Lackierer nur noch die Farbe auftragen musste. Die Autolackierereien können die Farben so mischen, dass sie zu den mit Oracover bespannten Tragflächen passen.
    Gruß Norbert
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  3. #3
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    Zitat Zitat von sgies Beitrag anzeigen
    Bei einem Auto ist das Gewicht eher uninteressant.
    Bei einem Segelflugzeug dieser Art, ist das Gewicht auch eher uninteressant. Im Gegenteil, die ASK21 ist ja ein doppelsitziger Kunstflugsegler und kein Thermikschleicher, der schadet ein bisschen mehr Gewicht überhaupt nicht. Das sorgt eher für besseren Durchzug in den Figuren.
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  4. #4
    User Avatar von sgies
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    @micbu
    Ja da gebe ich Dir recht. Durch den Einbau des Antriebs kommt aber schon was Gewicht rein, daher muss es der Lackierer ja nicht übertreiben.
    WOBEI: ich bin mir gar nicht im Klaren von wieiviel Gramm man bei einer Lackierung eine 1:3,5 Rumpfes spricht
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  5. #5
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    Beim letzten Mal fragte er, ob er noch "ganz wenig" Filler auftragen dürfe. Hat er dann auch ganz wenig, aber in dunkelgrau . Ab jetzt keinen Kratzer in den Lack machen... Also fillern bitte nur in weiss.
    Bertram
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  6. #6
    User Avatar von Tobi Schwf
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    Zitat Zitat von Ripp Beitrag anzeigen
    Hallo Sebastian,

    meine Wilga und Transall habe ich auch von einer Autolackiererei in meinem Wohnort lackieren lassen. Ich habe die Vorarbeiten wie spachteln und schleifen selbst gemacht, sodass der Lackierer nur noch die Farbe auftragen musste. Die Autolackierereien können die Farben so mischen, dass sie zu den mit Oracover bespannten Tragflächen passen.
    rein Interessehalber: was kostet sowas ca. ?
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  7. #7
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    nur der Rumpf wie von einer Alpina 4001: 45€
    Rumpf und HR von einem 5m-Scalesegler: 80€
    beide Rümpfe weitgehend vorbehandelt, also gespachtelt, gefillert, geschliffen, unbehandelte Flächen mit Putzschwamm mattiert

    Bertram
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  8. #8
    User Avatar von Ripp
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    Hallo Tobi Schwf,

    die Wilga hatte mit den drei Farben bei meinem Lackierer so 150 Euro gekostet. Und für die Transall hatte ich ebenfalls 150 Euro bezahlt. Für den Rumpf, die beiden GFK Gondeln, die untere GFK-Abdeckung vom Höhenruder und die beiden Spinner.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Frisch Wilga.JPG 
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    Gruß Norbert
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  9. #9
    User Avatar von Tobi Schwf
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    Danke ihr beiden.
    Hätte ich mir teurer vorgestellt
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  10. #10
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    Der Lackierer soll den Rumpf auf keinen fall in die beheizte Trockenkammer zum Tempern stellen. Bei den Temperaturen kannst du den Rumpf danach entsorgen, weil er sich verzieht. Und das Gewicht ist sehr wohl zu beachten. Manche verfahren nach dem Prinzip viel hilft viel. Dann kann gerne mal deutlich mehr auf der Waage sein danach. Wenn du die Vorarbeiten mit fillern selbst machst, sollte das weniger ein Problem sein.

    Gruß
    Gerd
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  11. #11
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    Jeder professionelle Autolackierer möchte gerne füllern. Er möchte schließlich ein gutes Ergebnis abliefern. Dagegen ist auch nichts zu sagen, da der Füller dafür sorgt, dass weniger Decklack verwendet werden KANN. Die Betonung liegt auf "kann", denn es fällt den meisten Lackierern enorm schwer, von einer beim KfZ üblichen Lackiermethode (ohne Zweischicht) abzuweichen und nach dem Füllern anschließend einen Decklack aufzubringen nach dem Motto "weniger ist mehr". Alleine schon der Gebrauch der üblichen 1,3 - 1,5mm Düsen in der Sata sorgt gerade nicht für die dünne Lackschicht, die wir uns gerne wünschen, da ja auch die Konsistenz der Farbe im Fließbecher entsprechend hochviskos eingestellt ist. Auch die Macht der Gewohnheit spielt hier beim Lackierer eine maßgebliche Rolle. Die Herausforderung liegt in dieser notwendigen Umstellung des Lackierers und hier sehe ich die größte Schwierigkeit.

    Also meine Erfahrung ist, dass man einen Lackierer für unsere speziellen Zwecke geradezu erziehen muß, damit er begreift, auf was es uns ankommt und damit auch ein befriedigendes Ergebnis erzielt wird. Ohne das hatte mein erster 4m-Segler, also ohne entsprechende vorherige Einweisung des Lackierers, danach ein Mehrgewicht von knapp einem kg, allerdings mit einer Ganzlackierung von Rumpf und Flächen mit Standox 2K. Die Oberfläche war perfekt, keine Frage, aber halt keine Thermik-DG 300 mehr...

    Wenn es einem aber gelingt, den Mann entsprechend zu überzeugen und der auch für solche Arbeiten ein Talent hat, gibt es nichts besseres als eine solche Lackierung. Meine selbst vorbehandelten Abachflächen wurden oft, auch auf den zweiten Blick, mit Voll-GfK Flächen verwechselt.

    @Ripp: Bei den € 150,- für eine dreifarbige Lackierung muss es sich aber um einen absoluten Freundschaftspreis gehandelt haben, denn alleine das Material dafür kostet ja schon mehr.
    Gruß Pit
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  12. #12
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    Zitat Zitat von Auftrieb Beitrag anzeigen
    Alleine schon der Gebrauch der üblichen 1,3 - 1,5mm Düsen in der Sata sorgt gerade nicht für die dünne Lackschicht, die wir uns gerne wünschen,...
    Also ich z.B. wünsche mir sicherlich keine dünne Lackschicht. Warum denn auch??? Mir fällt kein Grund ein. Gewicht? Spielt doch nur eine Rolle wenn ich an den 25kg kratze. Ansonsten darf es bei Modellen, wie hier der ASK21, auch gerne mal ein bisschen mehr sein. Das ist ein Kunstflugsegler. Gewicht bringt Durchzug, also warum bitte daran sparen??? Ich begreife einfach nicht, warum man bei solchen Modellen auf des Gewicht achtet (außer natürlich bei 25kg Modellen)
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  13. #13
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    Zitat Zitat von micbu Beitrag anzeigen
    Also ich z.B. wünsche mir sicherlich keine dünne Lackschicht. Warum denn auch??? Mir fällt kein Grund ein. Gewicht?...
    Ob ein Segler jetzt total 6 oder 7kg wiegt, ist gewiß jetzt nicht so wahnsinnig entscheidend. Das Gewicht ist aber beim Segler insofern ein Thema, wenn es sich um ein solches handelt, was nicht strukturverstärkend oder sogar für die Flugstabilität abträglich ist. Am langen Leitwerksträger kann ich kein unnötiges Gewicht brauchen, das die Längsstabilität ungünstig beeinflußt. Das gilt durchaus auch für Kunstflugsegler, auch dort muß die rückführende Kraft umso größer sein, je schwerer das Leitwerk ist. Das ist einfach unnötig.

    Es gibt aber noch einen anderen Grund, eine möglichst dünne Lackschicht zu fordern: Schau mal bei einem gut lackierten Auto die Kanten genau an. Dann wirst Du sehen, dass dort der Lack anders verläuft als auf den Flächen. Im Extremfall spricht man von der sogenannten Kantenflucht. Um dies zu vermeiden, haben Profilackierer eine Technik, die eben dies verhindern soll (https://forum.fahrzeuglackiererforum...n-decken-nicht). Dabei bleibt aber nicht aus, dass die Rundungen der Kanten entsprechend viel Farbe abkriegen. Das fällt bei einer großen Autotüre nicht weiter auf, bei unseren im Verhältnis dazu kleinen Modellen sieht das aber eher bescheiden aus. Typische Negativbeispiele sind dann die Kanten im Haubenbereich oder der Wurzelbereich der Flächen, die bei zu dickem Lackauftrag nicht mehr gut aussehen, egal wie sauber geschliffen der Untergrund vorher war. Auch die Kanten der Ruder sind viel zu rund und damit zu dick.
    Gruß Pit
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  14. #14
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    Maßgebend für eine gute Lackierung ist die Vorbehandlung+ Auswahl der Komponenten

    0-8-1,3 Düsen werden für Metallic Lacke und Standard Lacke gebraucht

    Über 1,3 -1,5 für Spritzfüller oder Speziallacke die meist nur im Industriebereich vorkommen.

    Die meisten Reperatursythem im KFZ Bereich sind auf Wasserbasis oder High Solid auf Lömi Basis.

    Zum Thema kanten: Hier wird im Reperaturbereich die Kante leicht vorgenebelt.

    Ein qualitativer KFZ Lackierer wird allerhöchstens 50 µ aufgetragen höhere Werte gemessen mit Schichtstärke Messgerät sind Vorbehandlungsschichten wie Spritzfüller Primer.
    Fettkanten kommen vom Auftrag von zu viel Füller oder Lack und vorbehandlungfehler beim Schleifen.

    Wahl der Lacke:

    Günstiger wie KFZ Lacke sind natürlich Lacke aus den Industriebereich der Nachteil ist allerdings das diese meist auf hohe Schichtstärken ausgelegt sind somit Gewicht an unsere Flieger kommt spielt das keine Rolle kann dieser verwendet werden.
    KFZ Lacke sind von der Qualität hoch sie besitzen einen hohen Festkörperanteil (Pigmente Füllstoffe)
    und decken daher sehr gut.

    Wichtig ist die Vorbehandlung des Untergrundes kleinere Unebenheiten spachteln und nass egalisieren .Nass schlief lieber mit zu feinen Papier ohne riefen zu erzeugen.
    Ist dies erfolgt muss eigentlich kein Füller mehr zum Einsatz kommen ,der eigentlich für die Gewichtszunahme verantwortlich ist.

    Hier reicht eine Grundierung (Primer), um ein gutes Ergebnis zu erzielen, danach die Schlusslackierung mit KFZ Lack entweder in 2 Schicht also mit Klarlack 2k oder 2 k Uni.

    Ein guter KFZ Lackierer Spritzt hier allerhöchstens 300g-400g Deck Lack auf, bei einen 5m Segler mit Tragflächen .Durch die Hohe Deckkraft sind hier auch keine Fettkanten zu erwarten.

    Auch das einbrennen ist kein Problem die Temperaturen schaden unseren GFK Flieger nicht

    Leider kostet natürlich KFZ Lack einiges mehr, und 150€ für einen 5m Flieger werden schon alleine mit den Material verbraucht.

    Auch bei einen Fahrzeug ist die Lackschicht allerhöchstens 60 µ stark alles andere gemessene sind KTL Primer usw..
    Dicker ist nicht gleich besser. Ein Flugzeug rostet nicht oder wird außergewöhnlich mechanisch belastet es braucht nur eine Kratzfeste und UV beständige glänzende Deckschicht und dies erfüllt KFZ Lack ohne merkliche Gewichtszunahme.
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