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HEPF-MODELLBAU   Rückert Modell-GFK-Technik
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Thema: Zuverlässigkeit und Reichweite FrSky Taranis X9E

  1. #1
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    Standard Zuverlässigkeit und Reichweite FrSky Taranis X9E

    Guten Morgen zusammen,

    über die Jahre bin ich zunächst von Spektrum zu Graupner und nach einigen weiteren Jahren von Graupner zu Jeti Duplex gewechselt.
    Aktuell fliege ich also eine Jeti DS-16 und bin mit dem Sender restlos zufrieden.

    Dennoch juckt es in den Fingern, sich mit dem Thema FrSky, speziell mit der Taranis X9E, zu beschäftigen.

    Ich fliege kaum noch FPV, daher ist das der geringste Anspruch.
    Dafür kreise ich zu 95% durch die Thermik mit meinen Pulsaren und da ist man zwischendrin ja schon auch gerne mal einige hundert Meter weit weg.
    Bei Jeti Duplex mache ich mir da tatsächlich keine Sorgen, das funktioniert problemlos.

    Aber wie sieht es mit FrSky und der X9E aus?
    Wer verwendet denn die X9E in seinen Seglern und kann dazu etwas berichten?
    Spekulationen frage ich hier bewusst nicht ab und möchte ich auch gar nicht haben. Menschen die behaupten, man darf nur zu den alteingesessenen Sender-Herstellern (Futaba, Graupner, Jeti, Multiplex, etc) greifen und die billigen China-Dinger seien Käse (ohne eine gehabt zu haben), kenne ich zu genüge. Aber Menschen, die das System wirklich verwenden oder verwendet haben - die kenne ich leider nicht

    Denn sind wir mal ehrlich, eine Jeti DS-16 für 1400€, bei der Jeder Empfänger 70-80€ kostet ist schon ein teurer Luxus. Geiles Alu und einfachste Programmierung bei nahezu unendlicher Freiheit gibt es dann für das Geld.
    Aber vielleicht ist eine X9E ja auch easy zu programmieren ... und Alu braucht es auch nicht so viel. Dafür kostet der Sender 1/5. Wäre für einen Hobbypiloten wie mich durchaus ein Grund zu wechseln...

    Die konkrete Frage hinter all dem Text ist nun also,
    wie sind die Erfahrungen mit der X9E und FrSky-Empfängern in Holz- und Kohle-Seglern auf große Distanzen? Zuverlässigkeit, Reichweite, Zusammenspiel mit anderen Systemen wie z. B. Unisens-E - was könnt ihr berichten?

    Ich freue mich auf eure Erfahrungen
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  2. #2
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    Hallo,

    ich bin in einer ähnlichen Situation. Ich nutze eien DC24 wie auch eine DC16 (Schülersender - mein "alter" Sender).
    Ich habe mir die 24er eigentlich nur deshalb zugelegt, weil sie die modernere CPU einsetzt und dadurch Lua, was ich gelegentlich aber nicht wirklich überzeugt einsetze, besser nutzbar ist.
    Zudem kann sie mehr Telemetriewerte verwalten, was bei einigen Modellen und der 16er schon zu Engpässen geführt hat (Jeti sieht bei vielen seiner Komponenten nicht vor TM-Werte einfach nicht zu übertragen).
    Zudem hab ich gehofft, das Jeti die legendären Erweiterungssteckplätze mal mit Leben füllt. BT-Audio beispielsweise aber das ist ja total böse, funktioniert nicht und beeinflusst die Reichweite total. Wie gut das ich in gut 5 Jahren das Gegenteil neachweisen kann. Man muss halt wissen wie man das realisiert (Theorie vs. Praxis). Das wird aber wohl eine Hoffnung bleiben, dass jemals eine Erweiterungsplatine erscheint. Ist also eine Art Totgeburt (Update: Immerhin gibt es ein kleines Lebenszeichen: https://www.rc-thoughts.com/2019/06/...eam-is-coming/ ).

    Nun ist mein Schülersender aber recht groß und für die Kids nicht so der Knaller. Die DS-12 war toll gedacht, hat sich für mich aber auf der Zielgeraden erledigt.
    Daher hab ich mir als "Alternative" eine X9D Plus zugelegt (Die X9E sieht noch furchtbarer aus als die DC und ist auch zu groß). Dazu noch ein Jeti-Sendemodul.

    Ich möchte demnächst versuchen meinen Easyglider, den ich für die Schüler meistens einsetze mit beiden Systemen auszustatten.
    Derzeit ist der Easyglider mein "Versuchsträger mit empfindlichem Vario, GPS und Strommessung (OXS-Eigenbau).
    Hier möchte ich die Redundancy-Box einsetzen, die entweder vom FrSky-Satelliten ein Signal bekommt oder eben von einem Jeti RSat2. Ob es klappt weiß ich nicht aber ich möchte das mal versuchen. Ich hab nicht vor das System zu wechseln aber ich möchte einfach auch mal schauen, was sonst so geht. Mit der OpenTX-Programmiereung werde ich wohl nie Frieden schließen. Die ist mir einfach zu "grundlegend" und dadurch zu kompliziert. Auch ist die Bedienung der X9D nicht so ganz der Burner weil ihr einfach so ein schickes Rädchen fehlt. Das können dann die großen Schwestern sicher besser. Aber für das Geld kann man nicht meckern.

    Ich rechne nicht ernsthaft damit, dort irgendwelche relevanten Reichweiten-Unterschiede festzustellen. Wenn man nicht gerade einen Indoor-Empfänger einsetzt geben sich die Systeme hinsichtlich der Reichweite nix.

    Mir persönlich ist es egal, ob ein System in 8km noch funktioniert, da sehe ich sowieso nicht mehr was geht. Das ist eine eher akademische Betrachtung und daher in der Praxis irrelevant.

    Alle Systeme die ich bisher gesehen und genutzt habe funktionieren in dem Bereich tadellos, in dem man das Modell auch noch gescheit sehen kann.
    Fliegt man im Pulk mit anderen Piloten, kann es mitunter zu Einschränkungen der Telemetrie-Reichweite kommen, weil die anderen Sender das Eingangsteil für den Telemetrieempfang beeinflussen können. Das ist speziell bei älteren Modullösungen ohne LBT der Fall.

    Nachtrag: Viele haben sicher neben ihrem System (was auch immer) noch ein Auge auf FrSky geworfen, um kleinere oder Funktionsmodelle damit auszustatten. Ich denke ein Universal-Telemetriekonvertermodul xxx zu S.Port wäre sicher eine tolle Idee.

    Gruß
    Onki
    Gruß aus dem Nordschwarzwald
    Rainer aka Onki
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  3. #3
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    Ich nutze z.Z. vorwiegend Graupner und wollte auch FrSky und vor allem OpenTX kennen lernen.
    Zur X9E kann ich dir leider nichts sagen, ich habe eine X10.
    Weil man selbst im FrSky Forum, dort solltest du dich unbedingt anmelden, sehr unterschiedliche Aussagen zur Zuverlässigkeit und Reichweite bekommt, habe ich selbst umfangreiche Tests durchgeführt.
    Die Qualität der X10 hat mich sofort begeistert, da gibt es kaum Unterschiede zu den Jeti Sendern, vom Alu mal abgesehen.
    In Sachen Reichweite kann ich bisher keine Abstriche machen. Tests am Boden bei 1000m Entfernung waren sehr gut.
    Auch im Flug, bisher nur bis 500m, keine negativen Auswirkungen zu spüren.
    Einschränkungen gibt es, wenn viele Modelle in der Luft sind.
    Die Umstellung auf OpenTX ist wohl die größte Herausforderung und bedarf schon einer längeren Eingewöhnungsphase.
    Man kann wohl mit OpenTX sehr vieles machen, es ist aber im Vergleich zu meiner Graupner MZ-32, sehr umständlich.
    Bestimmte Sachen sind auch nur mit LUA zu realisieren.
    Bei komplexen Programmierungen habe ich bis jetzt nur eine Sache gefunden, die ich mit der MZ-32 nicht lösen kann.
    Sehr gewöhnungsbedürftig ist auch der Umgang mit den RX und Sensoren. Diese können (noch) nicht über den Sender programmiert werden, sondern werden mit Hilfe von Jumpern und LEDs beim Binden eingestellt. Für einige Sensoren und RX braucht man zusätzliche Schnittstellen um entsprechende Tools am PC nutzen zu können.
    Es gibt auch keine RX > 8 Kanäle, für mich völlig unverständlich.
    Ich würde mit der Anschaffung noch etwas warten, denn demnächst soll ein neues Protokoll kommen.
    Um ein Modell, auch mit komplexen Anforderungen zu programmieren, braucht man FrSky/OpenTX nicht, das können andere Anlagen teilweise besser. Für die meisten Ein und Umsteiger dürfte wohl die Preisgestaltung im Vordergrund stehen.
    Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Einblick verschaffen.

    Nachtrag:
    Das Telemetriesystem ist besser, wie das von Jeti oder Graupner.
    SM Module und Sensoren funktionieren tadellos.
    Geändert von Wolfgang Fleischer (21.06.2019 um 10:26 Uhr)
    Bis bald, Wolfgang.
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  4. #4
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    Hallo,

    ich verwende ein X9E und das Unisens-E. Bis anhin keine Reichweitenprobleme, wenn die gängigen 2.4 GHz Regeln der Antennenverlegung beachtet werden. Fliege hauptsächlich am Hang, dort mit den Tabu von RCRCM. Dieser hat eine 2G4 freundliche Schnauze, aber mit Kohlerovings. Dort bei Distanzen um 500 m mit innen verlegten Antennen selten eine RSSI-Low Warnung, keine critical bis anhin. Auch keine Aussetzer oder so. Werde die Antennen jedoch noch nach aussen verlegen. Seit ich die X9E fliege (ca. 2 Jahre) keine Aussetzer / Reichweiten-Probleme. Dito mit der Q7 (Schaumwaffeln / Lehrer-Schüler) und der X-Lite (DLG). Tut was es soll.

    Zum Unisens. Funzt einwandfrei, wenn es mal auf das korrekte Protokoll eingestellt ist.

    Grüsse

    Florian
    OpenTX macht süchtig....
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  5. #5
    User Avatar von marathonbiker
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    Standard Reichweite X9D und Horus x10s

    Hallo,

    ich fliege beide Anlagen mit X8R, X6R, GX8R, X4R, S6R Empfängern.
    Dazu Unisenns oder Voltage Modul oder/und auch Vario (im Selbstbau auf Arduino Basis).

    Modelle sind Segler vom Omega bis zur 5,6m ASW17 alles dabei. Dazu einen Schlepper mit 12S, Parkmaster, EF Extra und eine Yak mit Verbrenner.

    Reichweitenprobleme gibt es genauso wenig oder viel wie bei allen anderen Anlagen.
    Ich hatte schon Spektrum und auch die Graupner Hott MC 20. Gegenüber den Anlagen ist es auch nicht besser oder schlechter.

    Mein Beweggrund zu wechseln war die offene Programmierung, die günstigeren (aber nicht schlechteren) Komponenten und die Freiheit mit Arduino das System zu kombinieren.

    Gruß Michael
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  6. #6
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    Zitat Zitat von ridgeback Beitrag anzeigen
    .... Aber vielleicht ist eine X9E ja auch easy zu programmieren ...
    Zu Reichweite und Zuverlässigkeit haben ja schon andere was geschrieben, was ich nur bestätigen kann. Selber habe ich X9D, Qx7 und X10S und keine X9E, aber drei Clubkollegen fliegen dafür jeweils eine X9E. Eine überlegungswerte Alternative zur X9E wäre eine X10/X10S mit Senderpult oder aber warten auf den angekündigten Tandem-Sender, der intern sowohl ein 2,4GHz als auch ein 868MHz Sendemodul haben wird. Dazu wird es dann auch passende Tandem-Empfänger geben.

    Und bezüglich Programmierung reden wir natürlich über OpenTx. Easy?? Ja und nein. Wer sein gewohntes Menüdenken und entsprechendes Suchen nicht komplett abstellen kann, ja für den ist und bleibt OpenTx unverständlich und kompliziert und der sollte wirklich bei einem der Traditionsmarken bleiben. Wer allerdings das Menüdenken abstellen kann und bereit ist, einige wenige OpenTx-Grundlagen zu verinnerlichen und sich im sehr ausführlichen Handbuch von Helle diese Grundlagen mal anzuschauen (das sind die Grundmenüs zum Sender und zu den Modelleinstellungen sowie die Menübedienung über die Tasten), kurz, wer sich diese wenigen Grundlagen verinnerlicht hat, der wird schnell merken, dass OTx sehr logisch und sehr einfach aufgebaut ist. Das umfangreiche Handbuch mit sehr, sehr vielen Beispielen braucht man dann eigentlich nur noch in Ausnahmefällen als Nachschlagewerk für spezielle und nicht immer wieder gebrauchte Funktionen. Auch wird man sehr schnell feststellen, dass es meist mehrere Lösungswege für ein gewünschtes Verhalten oder Resultat gibt. Es liegt also letztlich bei dir, ob du es dir selber schwer machst, indem du immer wieder nach gewohnten Menüfunktionen suchst, oder ob du das abstellst und der OTx-Logik folgst. Bei letzterem wirst du dann auch feststellen, dass plötzlich vieles schneller zu erledigen ist, als mit dem "alten" Menüsystem.
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  7. #7
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    Vor allem man muss nichts vorher kaufen.
    Wenn es dir nicht zusagt hast du keinen Cent ausgegeben.

    Man kann erst mal alles am PC simulieren, programmieren und testen.
    Mit dem Programm openTx companion 2.2.3, werden alle Frsky Sender mit openTx 1:1 nachbildet,
    inclusive Sound, Ansagen usw. (mit Sd-Karten Inhalt)

    Gibt es für Win, Mac, Linux hier:
    http://www.open-tx.org/2019/01/06/opentx-2.2.3

    Akt. Handbuch zu openTx und companion gibt es hier:
    https://frsky-forum.de/lexicon/entry...C3%BCr-opentx/

    Und wie Franz schon schreibt, vergiss was du bisher in den Menüs gesucht hast.
    Es gibt keine fertigen Modellmenüs, man braucht sie nicht. Sie überdecken nur das wesentliche.

    openTx ist eine ganz andere ehrliche offene Art Modelle zu programmieren.
    Da ist nichts versteckt in zig Untermenüs
    Da alles mit allem möglich ist, hast du alle Freiheiten, die must du selber nutzen.

    Wer fertige modellmenüs sucht ist mit openTx komplett falsch.
    Dann bitte bei den "etablierten" (altbackenen) Sendersystemen bleiben.
    Wer es einmal verinnerlicht hat will nicht mehr zurück.

    Ja, die ersten Stunden sind steinig, man muss einfach mal querdenken.
    Alte Denkschemas aufgeben fällt vielen schwer, ging mir (von Graupner kommend) auch so.
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  8. #8
    Vereinsmitglied Avatar von Ingo Seibert
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    Zitat Zitat von ridgeback Beitrag anzeigen
    Aber wie sieht es mit FrSky und der X9E aus?
    Wer verwendet denn die X9E in seinen Seglern und kann dazu etwas berichten?
    [...]
    Aber Menschen, die das System wirklich verwenden oder verwendet haben - die kenne ich leider nicht
    [...]
    Die konkrete Frage hinter all dem Text ist nun also,
    wie sind die Erfahrungen mit der X9E und FrSky-Empfängern in Holz- und Kohle-Seglern auf große Distanzen? Zuverlässigkeit, Reichweite, Zusammenspiel mit anderen Systemen wie z. B. Unisens-E - was könnt ihr berichten?

    Moin!

    Jetzt kennst du einen mehr . Von hier: http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post4746530

    Zitat Zitat von Ingo Seibert Beitrag anzeigen
    Bekanntermaßen komme ich mit so ziemlich jedem System klar und bilde mir meine Meinung dadurch, dass ich mit den Komponenten eine Zeit selbst und persönlich umgehe. Ich fliege meistens Großsegler mit vielen Servos. Die diversen Überlagerungen, Endausschläge usw. einzustellen, ist mit FrSky anders, aber auch nicht schwieriger als bei anderen Systemen. Zumindest dann, wenn man nicht versucht, auf Gedeih und Verderb sein sonstiges System auf OpenTX anzuwenden. Companion finde ich hierbei übrigens eher nervig; ich stelle lieber direkt am Modell ein.
    Beim Übertrag eines Modells zum Taranis habe ich übrigens einfach die Impulsbreite via Unitest am alten Empfänger gemessen und in den Mischern in OpenTX eingestellt. Geht super!

    Ich besitze einen der ersten Taranis, den ich mittlerweile auf den letzten Stand aufgerüstet und in ein JR-Pultgehäuse verpflanzt habe. Handsender liegen mir nicht so. Dazu hatte ich kurzfristig einen X9e (nein, eigentlich andersrum. Ich habe den Taranis verpflanzt, weil der X9e zurückging). Der ging aber aus Gründen, die für mich generell bei FrSky zum Ausschlusskriterium wurden, wieder retour: Die Hardware. Ob das Sender, Empfänger oder Sensoren sind, die Qualität entspricht einfach nicht immer dem, was ich mir erwarte, damit ich die Komponenten mit gutem Gefühl in ein größeres Modell einbaue. Als Beispiel die auffächernden Stecker am X8R, Kabelverlegung und -qualität am X9e, Lötqualität der PCB. Dazu noch die tonale Qualität z.B. des Varios, die für mich als Segelflieger mit am wichtigsten ist - nee, das Ding geht mir nach spätestens 2 Minuten auf den Pinsel. Die leicht krude Sprachausgabe sorgt so manches Mal für Erheiterung . Genial sind hingegen die Möglichkeiten im Sensorbereich und natürlich die Preise der Komponenten.

    Letzten Endes muss ich ein gutes Gefühl haben, wenn ich etliche Kilos mit hoher Geschwindigkeit durch die Luft scheuche. Das habe ich persönlich (und da ist es mir egal, was andere Leute tolles tun oder sagen) mit FrSky eben nicht.
    Reichweitentechnisch hatte ich in meinen Großseglern (z.B. Club-Libelle 1:3, Baubericht hier im Forum) nie ein Problem. Ein X8R (von Albert) verlor aber auf einmal seine Reichweite, der Sender fing nach ein paar Metern an zu meckern. Da man bei den Preisen immer einen Ersatz dabeihaben kann, konnte ich feststellen, dass es wirklich am Empfänger lag. In der Luft eher unpraktisch ... Das ist dann nochmal bei einem X6R passiert.
    Telemetrie mit UniSense-E und Konsorten geht prima, die FrSky-eigenen Klamotten sind aber auch nicht verkehrt.

    Muss mir den X10 mal genauer anschauen. Vielleicht hat sich in Sachen Hardware auch was verbessert? Die schlafen ja nun auch nicht auf den Bäumen ...

    So kompliziert, wie immer behauptet, ist OpenTX nicht. Man muss auch kein Programmierer sein. Logisches Denken und etwas geistige Flexibilität helfen allerdings ungemein, denn modernes "Klickibunti mit extra Chi-Chi" findet sich nicht. Hat eher etwas Kommandozeilen-Feeling.
    Gruß

    Ingo

    Libenter homines id quod volunt credunt
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Ingo Seibert Beitrag anzeigen
    Ein X8R (von Albert) verlor aber auf einmal seine Reichweite ... Das ist dann nochmal bei einem X6R passiert.
    Das klingt aber nicht gerade vertrauenerweckend.
    Bis bald, Wolfgang.
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  10. #10
    User Avatar von grmpf
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    Hallo,

    ich hab seit ein paar Jahren eine X9E, davor hatte ich eine X9+. Ich betreibe den Sender mit der aktuellen EU/LBT-Firmware, ebenso natürlich die div Empfänger, die auch schon alle ein paar Jahre drauf haben. Empfangsprobleme hatte ich bisher keine, im Motorsegler ist es höchstens mal dazu gekommen, dass ich für ein oder zwei Pieptöne eine Warnung bekommen habe. Bevor ich darauf reagieren konnte war das "Problem" schon weg. Ich vermute mal, da haben sich die Position der Antennen mit dem großen Lipo-Akku bei ungünstiger Fluglage etwas gebissen.
    Ansonsten kann ich sagen, dass alle "größeren Probleme" beim Fliegen durch Fehler zwischen den Ohren verursacht wurden. Der Sender tat und tut dagegen, was er soll.
    Viele Grüße
    Harald
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  11. #11
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    Ich hatte mir mal ein Programmiervideo auf Youtube angesehen und fand das bis dahin erst mal alles nicht unlogisch. Ich kann direkt nachvollziehen was ihr meint mit "nicht in der Menü-Struktur-Denkweise"-Herangehen sondern sich eben anpassen.

    Die richtigen Probleme kommen dann natürlich im Alltag am Modell Und ohne weiter auf solche speziellen Sachen einzugehen, möchte ich kurz meine Beweggründe für die Eruierung zum Senderwechsel erklären.
    Mit meiner Graupner MZ-24 bin ich auch nach 2 Jahren nicht wirklich gut klar gekommen - und ich bin Softwareentwickler von Beruf.... Logische Herangehensweisen liegen mir eigentlich, aber die MZ hat mich einfach nur genervt.
    Drei simple Flugphasen mit unterschiedlichen Klappenstellungen für die Thermik gingen gerade noch, ein Motor-AUS-Schalter wenn der Regler mal nicht in Port 1 steckt dagegen war schon ein größeres Problem und trotz vieler Stunden in der Facebook-Gruppe und in der Graupner Lounge bin ich mit dem Ding nicht zufrieden gewesen.

    Umso glücklicher der Umstieg zu Jeti. Wofür ich vorher Stunden mit Graupner gebraucht habe, programmierte ich plötzlich in 10 Minuten durch - und noch mehr. Alles war viel logischer, nicht über verschiedene Menüs verstreut, ein Butterfly war spielend einfach erstellt. Snap-Flap, logische Schalter auch mit Telemetrie-Gebern - genial. I love it!

    Ich werde mir mal den Simulator für FrSky da besorgen und mich mal daran versuchen.
    Seltsam ist aber tatsächlich, dass es nicht mehr als 8 Kanäle gibt - wieso machen die denn sowas... kommt aber sicher noch irgendwann.
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  12. #12
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    Hallo,

    mehr als 8 Kanäle ist die Limite für die PWM-Anschlüsse pro Empfänger. Man kann 2 Empfänger binden, einen für die Kanäle 1-8 und den zweiten für 9-16. https://oscarliang.com/rx-bind-optio...-telem-on-off/

    Alternativ S-Bus: https://www.youtube.com/watch?v=jUkutJrzXFI

    Als Softwareentwickler wirst du Freude an OTX haben ;-)

    Grüsse

    Florian
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  13. #13
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    Zitat Zitat von ridgeback Beitrag anzeigen
    Seltsam ist aber tatsächlich, dass es nicht mehr als 8 Kanäle gibt - wieso machen die denn sowas... kommt aber sicher noch irgendwann.
    Alle FrSky Sender und Empfänger können 16 Kanäle und mit dem neuen ACCESS Protkoll sind es sogar 24 Kanäle. Richtig ist, dass es maximal 8 direkte PWM Kanäle pro Empfänger sind, während alle 16 Kanäle per SBus-Ausgang verfügbar sind. Braucht man also mehr als 8 PWM Ausgänge, dann hat man mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man dann einen zweiten (bei ACCESS sogar noch einen dritten) Empfänger binden und entsprechend konfigurieren, oder man nimmt eine RB (RedundancyBus = Doppelstromversorgung mit redundanten Empfängern) mit 15/16 PWM Anschlüssen. Durch diese Optionen hat man PWM-mässig alle Optionen, so jedenfalls sieht FrSky das und m.E. wird sich an der Sicht da auch nichts ändern und es keine Empfänger mit mehr als 8 PWM Anschlüssen geben. Als weiteren Grund dafür sehe ich auch, dass kein Empfänger einen separaten Stromeingang hat, es daher auch da eine Begrenzung gibt.
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  14. #14
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    Zitat Zitat von Franz49 Beitrag anzeigen
    Zum einen kann man dann einen zweiten (bei ACCESS sogar noch einen dritten) Empfänger binden und entsprechend konfigurieren, oder man nimmt eine RB (RedundancyBus = Doppelstromversorgung mit redundanten Empfängern) mit 15/16 PWM Anschlüssen. Durch diese Optionen hat man PWM-mässig alle Optionen, so jedenfalls sieht FrSky das und m.E. wird sich an der Sicht da auch nichts ändern und es keine Empfänger mit mehr als 8 PWM Anschlüssen geben.
    Oder man hängt einfach einen SBUS Decoder an den fast immer vorhandenen SBUS Anschluß. Das sind dann mit dem Standardteil schon mal 12 Kanäle. Es gibt AFAIK auch SBUS Decoder mit mehr Kanälen. Oder einfach SBUS Servos.

    RK
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  15. #15
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    Zitat Zitat von Franz49 Beitrag anzeigen
    Braucht man also mehr als 8 PWM Ausgänge, dann hat man mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man dann einen zweiten (bei ACCESS sogar noch einen dritten) Empfänger binden und entsprechend konfigurieren, oder man nimmt eine RB (RedundancyBus = Doppelstromversorgung mit redundanten Empfängern) mit 15/16 PWM Anschlüssen.
    Ist mir alles bekannt, trotzdem wäre mir ein 12 und 16 Kanal RX lieber.
    Aber wenn FrSky das nicht will, muss man damit leben...
    Bis bald, Wolfgang.
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