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Thema: Thermy 4

  1. #46
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    Hallo Nestor,

    ja, eine Flächenverschraubung durch den Holm bohren, das hat etwas Überwindung gekostet. Ich vertraute aber dem Autor und habe mich für diesen Weg entschieden, zumal die Bohrungen ja durch das vordere (einlagige) Holmpaar gehen und nicht durch das hintere, aufgedoppelte Holmpaar. Dazu liegt unmittelbar davor noch der „D-Box-Holm“. (Vorsicht, auf dem Foto fehlt noch der hintere V-Verbinder-Doppler!!)


    - Zusätzlich habe ich das Innere des vorderen (=durchbohrten) Holms mit einem mehrlagigen V-Verbinder aus gutem Sperrholz komplett aufgefüllt. (s. CAD-Skizze) Auch aus dem Grund, um durch das Anziehen der Verschraubung die Holmgurte nicht etwa zusammen zu ziehen. Auch der D-Box-Holm hat bei mir im Inneren noch eine Füllung.


    - Als Schrauben habe ich M4-Stahl im Einsatz und keine zwangsläufig größeren Nylons. So durchbohre ich „nur“ 4 von 10 mm der Holmbreite und nicht 6/10 oder etwa noch mehr. Stahlschrauben oder Nylons sind nat. wieder ein Themenkomplex für sich, aber ich habe das für mich in diesem Fall so entschieden.


    Bitte unbedingt beachten: Meine Infos sind auch immer vor dem Hintergrund zu betrachten, dass ich meinen Thermy4 nach den Beilageplänen am CAD nachgezeichnet und dann selber gefräst habe. Die Bauanleitung (Beim Plan dabei?) kenne ich also gar nicht. Evtl. sind hier noch Dinge vorgegeben, von denen ich keine Kenntnis habe!!! Gemäß Plan sah es für mich aber schon so aus, als ob man durch das vordere Holmpaar ohne Füllung die Verschraubung durchbohren sollte.


    Zur Festigkeit in der Praxis kann ich als maximale Belastung bislang nur einen Start an diesem WE bei richtig bockigem Wind herbeiziehen. Da haben Turbulenzen den Thermy nach dem Start heftig durchgeschüttelt, gut sichtbar an den Flächenohren. Was ich da gesehen habe, hat mein Vertrauen in die Fl-Wurzel (und auch die 8er-Stahl-Steckung) zumindest mal verstärkt.


    Ach ja, noch etwas zum Foto. Die beiden fetten 6er-Wurzelrippen sind nur aus dem Grund vorhanden, um beim Stoßen der oberen Beplankung eine breitere Auflagefläche zu haben. Ich hatte mit normal breiten Rippen als Wurzelrippen angefangen, aber mit der Zeit nahmen durch die ganzen Ausschnitte für die V-Verbinder und Holme die Löcher überhand. Ich habe dann irgendwann auf 6 mm Breite aufgerüstet. Beim Beplanken (oben) hatte ich dadurch eine wesentlich breitere Auflagefläche und konnte die Beplankungen sauber stoßen.


    Name:  thermy4-holm.jpg
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    Name:  thermy4-04.jpg
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  2. #47
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    Hallo Holzistfein,

    erstmal vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung, und der daraus resultierenden Lösung, ich werde die gleiche Bauausführung wählen wie von dir bereits ausgeführt, das Foto und die Zeichnung dazu war schon mal sehr hilfreich, interessant für mich und natürlich alle anderen wären weitere Baustufenfotos falls vorhanden, sobald ich anfange zu kleben kommen, von mir auch noch welche hinzu, aktuell bin ich noch dabei so nach und nach alle Rippen und Spanten auszuschneiden.

    Gruß Gerd (Nestor)
    Holm und Rippenbruch
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  3. #48
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    Standard Ein paar Fotos 1.Teil

    Hallo zusammen,

    ich habe mal mein Handy geschüttelt, viele Thermy4-Bilder sind da aber nicht rausgefallen. Ich habe eher so ein paar Dinge für mich dokumentiert. Ein paar Aspekte könnte ich vielleicht beisteuern. Mal sehen, ob meine Art zu bauen überhaupt von allg. Interesse ist...
    Daher auch alles wieder unter meinen Thermy4-Disclaimer: „Nachgemalt und selbst-gefräst“!!

    Foto-5: Ich habe meinen Rumpf in einer Art U-Helling gebaut. Die Nase hängt da frei drüber raus. Die Seitenwände vorne mit Schraubzwingen oder Gummis auf Form halten ist ja immer so ne Sache. Ich habe mir daher einen passenden „Fensterrahmen“ gefräst und diesen von vorne über den Seitenwände geschoben. Durch die Spannung der Seitenwände klemmt er fest.

    Name:  HIF-thermy4-05.JPG
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    Noch zu Foto-5: Der u-förmige Kabinenhauben-Spant im Akkubereich ist bei mir aus 3er-Sperrholz. Damit der Spant beim Bau stets seine Form bewahrt, habe ich hier einen provisorischen Drucksteg aus Pappel lose eingesetzt.

    Kleiner Wecker für Selberfräser: Nicht wie ich im Eifer des Gefechts verpennen, dass durch den zweiten Spant später mal der Motor durch muss... Meinem Spant fehlte es doch glatt an der innere Weite.


    Name:  HIF-thermy4-06.JPG
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    Foto-6: Dank des Rahmens hat der Rumpf vorne für den Spinner exakt 50 mm Breite. Außerdem sind die beiden Ru-Seitenwände dann auch gleich in der Höhe genau zueinander ausgerichtet und man kann die Seitenwände ganz in Ruhe an Sturz und Zug anpassen. Hier auf dem Bild ist der Motorspant noch nicht verklebt. So ein Rahmen ist ja auch blitzschnell mal rauf und runter.

    Foto-7: Um den Rumpf vorne exakt rund und zentrisch um die Motorwelle zu schleifen, habe ich mir zwei Ringe gefräst. Den inneren „Zentrier-Ring“ habe ich zusammen mit dem Motor an den Spant verschraubt. Also Motor hinter dem Motorspant, Zentrier-Ring davor.

    Dann habe ich den äußeren 50-mm-Ring nur lose drüber. Mit 2 solcher „Opferringe“ konnte ich den Rumpf vorne exakt rund schleifen. Ganz am Schluss habe ich einen frischen 50er-Ring an den Motorspant geklebt. Der passt dann super-exakt zum Spinner und bildet gleichzeitig den benötigten Überstand für die M3-Inbus-Motorschrauben. Ich gebe zu, eine etwas fräslastige Lösung, aber ich hatte einfach keine Lust auf 3x-spachteln-und-immer-noch-nicht-rund...

    Mit Foto-7 habe ich zum Glück noch ein Foto davon gefunden, wenn auch im späten Stadium: Finaler 50-mm-Ring bereits angeklebt, Motor schon wieder draußen aber Zentrier-Ring noch lose drin. Natürlich geht das alles mit der „Spinner-drauf-und-Rumpf-senkrecht-Methode“....


    Name:  HIF-thermy4-07.JPG
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    Noch was zu Foto-7: Wer genau hinsieht, sieht noch eine kleine Stufe durch die Materialbreite des 50-mm-Rings, aber die ist mit wenig Spachtel zu egalisieren, zumal jetzt der verklebte Ring eine perfekte Führung für den Spatel ist...

    Noch was zu Foto-7: Meine Helling-Bodenbretter haben alle so kleine „Mittelmarken“, um diese an einem geraden Strich auf dem Baubrett auszurichten. Eine Marke ist sogar zu sehen. Kleinvieh spart eben auch Zeit...

    Noch was zu Foto-7: Ich habe der Balsa-Kabinenhaube einen umlaufenden Streifen aus dünnem SP genönnt. Nicht mehr wissend, wie das im Plan gezeichnet war. Kanten sind eben nur schön, solange sie Kanten bleiben...

    So denn, Holz ist Fein!!
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  4. #49
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    Standard Ein paar Fotos - Teil 2

    Hallo zusammen,


    dann schiebe ich gleich mal die restlichen HandyFotos vom Rumpf nach...

    Name:  HIF-thermy4-08.JPG
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    Foto-08: Wie es sich gehört, habe ich alle Leisten mit Hilfe der fertigen Spanten als Passhilfen vorab auf die Seitenwände geklebt. Da ich keine Wechselnase brauche, ist bei mir alles am Stück und stets für Elektro. Alle Kieferleisten wurden zuvor ein paar mal durchs Schleifpapier gezogen, um die Kanten abzurunden. (Stichwort Biegebeanspruchung, „runde Ecken“ usw. ...)



    Name:  HIF-thermy4-09.JPG
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    Foto-09: Das ist der Wechsel der Dreikantleisten bei Spant Nr.9 auf das kleinere Leistenmaß im hinteren Rumpfteil.
    Ich habe im Rumpf übrigens diesen Seitengurt bis hinten unters Leitwerk in Kiefer geführt. Man scheint da wohl Balsa auch nehmen zu können/sollen. Mit dem SP habe ich keine Probleme bekommen, mein 4S/3800 hat bei SP 75 mm noch 4 cm Luft nach vorne. Vielleicht aber auch nur, weil meine Haube rundherum aus 6er-Balsa ist und die Rumpfunterseite bis zum Flächenansatz durch eine trockne Lage 80er-Glas geschützt ist. So als Bummslandekratzerundrutschschutz.
    Nun ja, mein Thermy4 hat 260g mehr gegenüber der Planvorgabe von 3100g für die E-Version! Irgendwo wird es schon herkommen...




    Name:  HIF-thermy4-10.JPG
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    Foto-10: Falls es hilfreich ist, gerne ein Bild des Rumpfs in der Helling.





    Name:  HIF-thermy4-11.JPG
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    Foto-11: So sieht es bei mir unter dem „Überhang“ für die Flächennase aus. Gegenüber dem Balsadeckel im Plan ist meine Ausführung allerdings etwas übers Ziel hinausgeschossen...
    Ich habe da einen zusätzliche Mittelsteg aus Sperrholz im Einsatz, der von oben in den Spant5 greift. Vorne ist darin der Kabinenspant H7 eingezapft, hinten hat das Teil die Nasenkontur. Dadurch konnte ich später alles störende Füllbalsa mit einer Rundfeile entlang der Konturen wegfeilen. Der ganze Aufwand aber auch, weil ich eine stabile und vor allem dünne Endkante haben wollte (Foto-12). Unter der dünnen 1-mm-Sp-Beplankung ließ sich das Füllbalsa sehr gut auf Null an der Sp-Endkante schleifen.





    Name:  HIF-thermy4-12.JPG
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    Foto-12 ist evtl. etwas verpixelt, aber es zeigt hoffentlich ganz gut, was ich hier mit der dünnen Endkante im (Un)Sinn hatte. Die Sp.-Endkante ist auch etwas härter im Nehmen. Einen Federstift-Haubenverschluss gibt es bei mir übrigens nicht, ich nutze vorne einen Stift und hinten einen Magneten.





    Name:  HIF-thermy4-13.jpg
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    Foto-13: Zum Leitwerk kann ich nicht viel beisteuern, nur dieses eine Foto. Im Prinzip ist eh alles nach Plan.
    Evtl. erkennt man aber darauf, dass ich alle Teile des LW gefräst und zuvor am CAD verzapft habe. Dadurch brauchte ich nur einen gerade Strich auf dem Baubrett und musste keine Leisten ablängen oder schön winklig einpassen. Faul wird, wer ne Fräse hat...

    Das HLW-Mittelstück ist bei mir ein Sandwich aus 4er-Balsa mit beidseitig 1er-Sp. Dadurch hatte ich gleich ne harte Auflage auf dem Rumpf und eine Unterlage für die Schrauben (Später nat. Nylons). Die Rumpfauflage unterm HLW ist nur zum Teil aus 3er-Pappel. Wer genau hinsieht, erkennt evtl. die „Intasien“ aus 3er-Balsa. Hat wahrscheinlich 0,05 Gramm gebracht. Sah aber toll aus - bis alles wieder unter der Folie verschwunden ist...


    Genau deswegen auch meinen Thermy4-Disclaimer nicht vergessen!
    Aber ein wenig selber rummodden macht ja auch Spaß, sonst könnte man sich ja gleich ne fertigen Flieger kaufen …


    Würde mich freuen, wenn die Fotos dem einen oder anderen helfen!!
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  5. #50
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    Standard

    Hallo Holzistfein,

    was soll ich zu deinem erweiterten Baubericht noch sagen👍👍👍, das ist schon echt professionell was du da ablieferst, das ist auf jeden Fall eine Bereicherung für jeden Thermy4 bauer, falls du noch was zur Fläche aus deinem Handy schütteln kannst lasse dich nicht abhalten. 😀
    Deine Intarsienarbeit bei Rumpfspant R22 ist gut gemacht, aber sollte der nicht aus Sperrholz sein?
    Wie hast du das mit dem hinteren Rumpfboden gemacht, ist der nur in Segmenten beplankt oder durchgehend?

    Gruß Gerd
    Holm und Rippenbruch
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  6. #51
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    Standard R22 Material

    Hallo,

    ja, gemäß Liste ist R22 aus 3er-Sp. Ich denke aus dem Grund, weil das HLW darauf liegt. Bei mir ist es ja im Prinzip auch aus Sperrholz, nur eben aus ner Laune heraus mit etwas Balsa-Innereien. Den "Druck" der HLW-Verschraubung nimmt weiterhin das Sp. auf. Außerdem werden ja als Verbreiterung der HLW-Auflagefläche auch noch Balsa-Dreikantleisten seitlich an den Rumpf angesetzt. Die Auflagefläche ist am Ende in der Summe so groß, dass man da nix zusammendrückt oder etwas nachgeben kann, wenn das HLW "arbeitet". Aber sicher, wer dem Plan folgt, macht die HLW-Auflage R22 geschlossen aus 3er-Sp!!

    Grüße!
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  7. #52
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    Standard Ein paar Fotos - Teil 3/3

    Hallo Zusammen,


    damit ich das mit den Fotos abschließen kann, hier noch meine Fundstücke vom Flächenbau.


    Name:  HIF-thermy4-14.JPG
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    Foto-14: Das ist die Wurzel der Außenfläche. Ich habe diese 5-pol-Stecker zwischen den Holmen unterbekommen. Die Enden der Messing-Steckungsröhren habe ich ca. 2 mm eingesägt, Die beiden Lippen habe ich dann etwas nach innen gebogen und weich verlötet. Sicher, nur eine von vielen Möglichkeiten, die Enden zu verschließen.


    Name:  HIF-thermy4-15.JPG
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    Foto-15: Ein Überblick über die Außenfläche im Rohbau. Ich denke, das war schon knapp vor dem Beplanken der Oberseite.

    Dazu vielleicht ein kl. Tipp: Alle Rippen werden ja auf die untere 2-mm-Beplankung geklebt. Die Dreikantleisten für die Ruder haben ja 6 mm Dicke. Somit sollte die Fl.-Endkante vor dem Aufbringen der oberen 2er-Beplankung durchgängig genau 4 mm Dicke haben. Zum Schleifen habe ich daher einen 4-mm-Federstahldraht angelegt (Nicht auf dem Foto...) Dadurch konnte ich die Fl.-Endkante ohne „Wellen“ entlang der Spannweite auf die geforderten 4 mm runterschleifen. Das ergab Ruck-Zuck ne bolzengerade Abschlusskante mit gleichbleibender Dicke.


    Name:  HIF-thermy4-16.JPG
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    Foto-16: Der Multiknick in den Flächenaußenteilen hatte mich gereizt, aber der Bereich ist schon etwas tricky. Als fauler Fräser habe ich mir zunächst die Beplankungen der letzten beiden Trapeze am Stück ausgefräst und darauf das Innenleben aufgestellt.



    Name:  HIF-thermy4-17.JPG
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    Foto-17:
    Alle Übergänge (oben und unten) spaltfrei hinzubekommen, dazu sollte man die Zeit etwas langsamer laufen lassen. Ich musste da trotz Winkelschablonen für die Rippen noch von Hand ran. Und wenn man dann endlich oben den 1/10 Spalt weg hat, dann taucht unten ein neuer auf. Vielleicht hat ja jemand mal ne Idee für einen Vorrichtung, die das genau reproduzierbar und auf Anhieb gelingen lässt. Denn am Ende sollte ja links und rechts auch alles exakt symmetrisch sein...

    Name:  HIF-thermy4-18.JPG
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    Foto-18: Für die Sp-Zunge habe ich vor dem Beplanken der Oberseite eine Balsa-Tasche gebildet. So konnte ich alles oben und unten fertig beplanken und den Übergang genau anpassen. Dann ganz am Schluss Weißleim an die Zuge und Rippe, rinn inne Tasche und abtapen.


    Name:  HIF-thermy4-19.JPG
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    Foto-19:
    Am Übergang Mittelstück/Außenfläche habe ich den Enden je eine dünne Sp-Deckrippe spendiert. Diese habe ich erst ganz am Schluss angeklebt, als ich die Außenteile bereits anstecken konnte. Mit etwas zu viel Weißleim versehen, schmiegen sich die dünnen Deckrippen passgenau aneinander an. Das ist dann optisch spaltfrei und geht ohne Harz und andrücken und noch besser ohne viel schleifen.
    Ach ja, auch die LK und QR aus den Balsa-Dreikanleisten haben bei mir 1-mm-Sperrholz-Endrippchen. Eingedellte Ecken sehen einfach blöd aus.




    Name:  HIF-thermy4-20.JPG
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    Foto-20: Ich habe Oralight zum 1. Mal verarbeitet. Da sieht man wirklich jeden Kratzer drunter! Tolle Folie, tolle Optik, aber besser alles 2 x auf Schleifsünden, Kleberflecke oder Bleistiftstriche kontrollieren!

    Ach ja, diese Oracover Kleber-Grundierung im Mix 1:1 werde ich jetzt in Zukunft immer aufbringen. Ich lasse ja eigentlich immer alles weg was (scheinbar) nur unnütz Geld kostet, aber hier habe ich das nicht bereut. In Zukunft aber nur noch draußen mit Rückenwind. Das Zeugs taugt zum Kurztrip. Zum Meer aus Licht und Farben...


    Ach ja, erst wenn man die Folie vom Träger löst wird einem klar, wie dünn die wirklich ist.
    Ich habe daher alle Folienstücke mit Einweg-Skalpellen (Hakenklinge Typ12 / Apotheke / 10er-Pack / 8 Euro ) „mm-genau“ auf einem Tisch mit einem plan aufliegenden 1-m-Stahllineal zugeschnitten. Jedes dieser Folienteil habe ich dann zunächst „kalt“ mit einigen Fitzeln Malerkrepp fixiert. Erst als so ein Stück faltenfrei und Kanten-gerade angeheftet war, kam das kleine Eisen.


    Damit bin ich mit meinen Bilder jetzt auch durch.


    Ich leg mich jetzt erstmal wieder hin!
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  8. #53
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    Standard Thermy 4

    Habe meinen Thermy 4 bis auf das Bügeln soweit fertig.Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Thermy1.jpg 
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ID:	2165154Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Thermy2.jpg 
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ID:	2165155Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Thermy3.jpg 
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ID:	2165160
    Was mir noch Kopfzerbrechen macht ist die Programierung der 4 Klappen Auf meiner MZ 24 pro. Ich möchte gerne den Motor auf K1 behalten. Und die Klappen nur über Schalter steuern. Aber irgendwie ist der K1-Knüppel immer mit verbunden.
    Hat da einer eine Idee?
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  9. #54
    User Avatar von Rüdiger
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    Standard Technische Daten?

    Hallo Kollegen,

    irgendwie halten sich Google, VTH und auch die Suche hier in RC-Network bedeckt, was zum Beispiel Gewicht, Flächeninhalt und Rumpflänge angeht. Kann mir damit ausgeholfen werden? Vielen Dank im Voraus!

    Rüdiger
    Du schreibst Akku's, Servo's und Lipo's? Dann nimm Nachhilfe auf
    http://web.archive.org/web/201302040...napostroph.de/!
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  10. #55
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    Hallo Rüdiger,

    hier die Werte lt. Bauanleitung

    Spannweite: ca.4500mm
    Länge: ca. 1800mm
    Fluggewicht als Segler ab.2700g u. 3100g als Elektroversion
    Tragflächeninhalt: ca. 95dm²
    Flächenbelastung: ab 29g/dm³ (Segler)
    Profil: SD 7037mod.

    Gruß Gerd
    Holm und Rippenbruch
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  11. #56
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    Hallo Holtistfein,

    nochmals ein sehr schöner Bericht, jetzt hast du dir aber eine ordentliche Pause verdient.

    Gruß Gerd
    Holm und Rippenbruch
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  12. #57
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    Hallo Kalla0312,

    der nächste Thermy ist fertig, dabei war der Sommer bis jetzt doch gar nicht so schlecht, ich bin mal auf dein Foliendesign gespannt, zu deinem Programmierproblem kann ich leider nichts sagen, ich fliege Futaba,
    allerdings gibt es bestimmt ein MC24 Forum da, wird dir weitergeholfen.

    Gruß Gerd
    Holm und Rippenbruch
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  13. #58
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    Hallo Nestor,

    Klugscheißen an: Du baust wohl einen anderen "neueren" Thermy. Unsere werden nur ca. 4050mm groß. Klugscheißen aus.

    Spaß bei Seite.
    Ich finde es Klasse das Ihr soviel preisgebt/zeigt.
    Auch die Bauausführung, respekt.

    Ich selber werde im Herbst mit "meiner" Konstruktion anfangen.
    Auch ich nehme die Zeichnung als Vorlage und fräse später selber.


    Euch viel Spaß beim bauen und fliegen.
    Gruß

    Jürgen H.
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  14. #59
    User Avatar von Svener
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    Hallo Kalla0312 ,

    schau mal in BASIS / Modelltyp was du ausgewählt hast...es sollte mit Elektromotor ausgewählt sein, sonst Funktioniert das nicht.
    Dann kann es weiter gehen mit G/S Set wo du einen Schalter den WK (Kanal 6 und 7) zuordnest. Anschließend noch deine Ruderausschläge im WK SET einstellen. Fertig

    PS...sehen toll aus eure neuen Thermy's, weiter so. Ich lese fleißig mit.
    Graupner MX-20Hott, Thermy 3, Neo , Multiplex Flamingo 2001, Thermik XL
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  15. #60
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    Standard Sammelantwort

    @Kalla0312: Glückwunsch zum Richtfest! Schaut richtig gut aus. Vor allem mit der Rumpftrennung. Könnte mir vorstellen, dass sich hier einige über Detailfotos freuen würden.
    Die verkürzten QR (sieht jedenfalls so aus...) werden locker ausreichen!


    Butterfly feinfühlig zu steuern ist beim Thermy4 für Bei-Fuß-Landungen ziemlich hilfreich. Ich habe mich daher trotz der Nachteile für phasenabhängig Motor oder Butterfly auf dem Gasstick entschieden. (Da darf man dann aber das Umschalten nicht vergessen...)


    @Rüdiger: Ich ergänze mal zur Orientierung die TD um die Antriebsvorschläge:


    - A40-10S V4 (750 kV) an 3s mit 15x10“ (630 W)
    - A40-10L V4 (500 kV) an 4s mit 17x11“ (860 W)
    - A40-10L V4 (500 kV) an 5s mit 15x8“ (930 W)
    - A40 12L V4 (410 kV) an 5s mit 16x10 (880 W)
    - B50-12S / 6,7:1 an 4s mit 17x9 (710 W)


    Ich habe den A40 mit der 17x11“. Das Steigen ist mit ca. 40 Grad schon recht fürstlich für einen 4-m-Segler. Bei 30% Restkapa im 3800er-Akku und 60A Motorstrom darf die Theorie 2,6 Min aus dem Akku holen. Ich steige immer so 10 bis max. 15 sec am Stück. Aber am Ende hängt hier viel vom Wetter ab. Ich finde jedenfalls den Ansatz, dass so ein dicker 3800er-Empfängerakku ab und zu den Motor mit versorgt, jetzt auch nicht sooo schlecht


    @Nestor und Rumpfunterseite: Der Rumpf ist bei mir wie im Plan ab Flächenansatz bis kurz vor Sporn unten „offen“. Ich habe links und rechts nur schmale Streifen gesetzt, im Bereich der Spanten auch Querstege. Das ist aber mehr was, um den Rumpf schön rund zu schleifen und der Folie Halt zu geben. Für die Torsion (oder besser gegen die Torsion....) würde ja erst ein geschlossener Rumpfboden was bringen.
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