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Thema: ..... mein neues Selbstbauprojekt ..... Jet4Sports 120mm Impeller Jet

  1. #1
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    Standard ..... mein neues Selbstbauprojekt ..... Jet4Sports 120mm Impeller Jet

    Nach einigen Jahren "Selbstbauabstinenz" , den ersten beiden größeren gekauften EDF Jet´s (Phoenix Hawk 120, Pichler Viperjet XL) und einer Idee, die mir einfach nicht mehr aus dem Kopf ging habe ich in den letzten Monaten viel überlegt , konstruiert , wieder verworfen , neu konstruiert , ..... und dann doch einiges ins CAD gebracht.

    Da ich hier im RCN und auch am Telefon (danke nochmals Rainer) viele gute Tips zu meinen beiden Kernfragen Schubrohrgeometrie Wirkungsgradunterschiede Flaschenhals zu Kegelstumpf und Einlaufform bei offenem Einlauf bekommen habe möchte ich hier den aktuellen Stand mal kurz zeigen.


    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Jet4sports-1.JPG 
Hits:	39 
Größe:	71,2 KB 
ID:	2097863

    Derzeit ist die Konstruktion schon relativ weit und es geht schon ans Details feilen, Fräsdateien vorbereiten, ...
    Ein Kollege wird mir mit seiner CNC Fräse hier dankenswerterweise die wichtigen Teile wie Spanten, Verbinder, Wurzerippen, etc. fräsen.

    Eckdaten sind eine Spannweite von ca. 1700 mm und eine Länge von ca. 1900mm.
    Da ich von der Historie her meist Holz gebaut habe und der GFK/CFK Wissenschaft leider nicht mächtig bin wird auch das ein vorwiegend
    aus Holz gebautes Modell werden. Wäre sicher auch toll als GFK/CFK Modell, für mich jedoch mangels Wissen und Praxis Know How ein nicht machbarer Aufwand.
    Viele Grüsse Markus
    aktuelle Modelle: EDF Sportjet in Bau, Viperjet XL, Mythos S125
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  2. #2
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    Standard Schwerpunkt

    Hi..... nur mal so.....

    ohne das ich jetzt Details zu den Einbaupositionen habe, sieht das in der Konfiguration stark nach Schwerpunktproblemen aus. Die Fläche müsste an der Wurzel mind. die halbe Flächentiefe nach hinten. Auch wenn man argumentiert der Flugakku könnte ja ganz in die Nase, bedeutet das wieder lange Kabel, bedeutet wieder Gewicht, bedeutet größerer Widerstand. Und selbst wenn es mit Akku in der Nase ginge, heißt das, du hättest einen Jet der weit weg vom Schwerpunkt viel Masse hat. Das macht ihn um die Querachse träge. was wiederum für den Kunstflug gar nicht förderlich ist.

    Bevor du loslegst, würde ich das nochmals überdenken.....

    Gruß Frank
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  3. #3
    Vereinsmitglied Avatar von hps
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    Standard

    Servus Markus,
    wow, endlich geht es los ! Da freu ich mich riesig auf deinen Baubericht; das wird mit Sicherheit sehr interessant! Warte gespannt auf die nächsten Details .
    Jetgruß Peter
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  4. #4
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    Standard

    Zitat Zitat von Jetfrank Beitrag anzeigen
    Hi..... nur mal so.....

    ohne das ich jetzt Details zu den Einbaupositionen habe, sieht das in der Konfiguration stark nach Schwerpunktproblemen aus. Die Fläche müsste an der Wurzel mind. die halbe Flächentiefe nach hinten. Auch wenn man argumentiert der Flugakku könnte ja ganz in die Nase, bedeutet das wieder lange Kabel, bedeutet wieder Gewicht, bedeutet größerer Widerstand. Und selbst wenn es mit Akku in der Nase ginge, heißt das, du hättest einen Jet der weit weg vom Schwerpunkt viel Masse hat. Das macht ihn um die Querachse träge. was wiederum für den Kunstflug gar nicht förderlich ist.

    Bevor du loslegst, würde ich das nochmals überdenken.....

    Gruß Frank
    Hi Frank!

    Vielen Dank für Deine Info. Du hast hier offenbar ein gutes Auge dafür.

    Ich habe bezüglich Schwerpunktproblemen bereits eine "Konstruktionsschleife" ziehen müssen , da ich mich am Anfang mit der Positionierung der Komponenten leider ziemlich verschätzt hatte und mit dem Schwerpunkt dann wirklich sehr weit hinten war (sicher unfliegbar).
    Daraufhin habe ich den Impeller um 200mm !! weiter nach vorne gesetzt und die Flächen um 30mm weiter nach hinten.

    Im CAD ist das natürlich nach wie vor "graue Theorie" und man zeichnet auch nicht alles zu 100% ein (wie zum Beispiel GFK Verstärkungsmatten, etc) aber
    in der aktuellen Konstellation habe ich fast alle Gewichte eingezeichnet und laut CAD müsste es sich ausgehen, wenn auch, wie Du richtig vermutest mit dem Akku immer noch etwas weit vorne.

    Durch meine Einlaufsituation muss ich aber mit dem Akku sowieso etwas nach vorne und der jetztige berücksichtigte Akku ist mit 1340g (12S 5000) auch ein ganz leichter.

    Wäre sicher noch etwas optimaler, wenn man den Antrieb noch weiter zusammen bringt, aber das lies sich nicht mehr wirklich gut machen.
    Viele Grüsse Markus
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  5. #5
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    Zitat Zitat von hps Beitrag anzeigen
    Servus Markus,
    wow, endlich geht es los ! Da freu ich mich riesig auf deinen Baubericht; das wird mit Sicherheit sehr interessant! Warte gespannt auf die nächsten Details .
    Jetgruß Peter
    Hi Peter!

    Freue mich auch, dass ich nun vom CAD (Theorie) über die Fräse schön langsam in Richtung Praxis komme.
    Muss aber ehrlich gestehen, dass ich noch nicht so recht weis, ob ich hier einen Baubericht mache ... eher nicht

    Zum einen ist mein Vorhaben ja irgendwie ein wenig "speziell" ist (meine Spinnereien halt ) und viele Jetpiloten
    würden das Modell vor allem durch das Leichtbaukonzept vermutlich schon gar nicht mehr als Jet bezeichnen.

    Zum anderen wird sich das bei mir zeitlich schwer ausgehen und ich werde das Projekt voraussichtlich
    heuer auch gar nicht fertig bekommen.

    Wollte nur zeigen, was durch die Tips aus den beiden Threads für ein Modell draus geworden ist.
    Viele Grüsse Markus
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  6. #6
    User Avatar von Bernd Gregor
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    fange einfach an, auch wenns lange dauert
    das erreichte treibt ein weiter an
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  7. #7
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    Standard mache ich sicher

    Zitat Zitat von Bernd Gregor Beitrag anzeigen
    fange einfach an, auch wenns lange dauert
    das erreichte treibt ein weiter an
    Hallo Bernd!

    Das werde ich natürlich machen, alleine die Konstruktion hat nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten (hab jahrelang kaum mehr etwas konstruiert)
    bereits wieder Spass gemacht und ich ertappe mich, dass ich auch Anlenkungen, Schrauben, etc. eingezeichnet habe, was ich eigentlich kaum brauchte (ausser zur Berücksichtigung beim Schwerpunkt .... aber ein paar Schrauben wirken sich nicht so sehr aus)
    Viele Grüsse Markus
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  8. #8
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    Standard Nachtrag Schwerpunkt

    Da mich Frank mit seinem Hinweis schon etwas zum Nachdenken gebracht hat (wenn es denn auf den ersten Blick schon erkennbar ist) , habe ich heute nochmals alles gecheckt, was
    ich im Vorfeld gemacht habe.

    Zum einen habe ich mit 2 Programmen den Schwerpunkt auf Basis der Flächengeometrien rechnen lassen und hier hat das eine Programm
    270mm und das andere 275mm bei Flächenwurzel ausgespuckt.

    Dann habe ich auch noch ein kleines Modell zum Gleiten gebastelt und den Schwerpunkt hier eingestellt (siehe Stecknadel)

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	IMG_6182.jpg 
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Größe:	358,5 KB 
ID:	2098671

    Umgerechnet komme ich hier ebenfalls auf ca. 270 - 275 mm. Evtl. täuscht auch das erste Foto vom Modell etwas bezüglich Geometrie.

    Wie auch immer, ich muss das jetzt sowieso probieren, denn die Teile sind schon fast alle gefräst und wenn ich mit dem Impeller noch weiter nach vorne möchte müsste ich den kompletten vorderen Rumpf mit Flächenaufnahme nochmals neu konstruieren und von vorne beginnen.
    Ich hoffe es klappt mit meinen Annahmen.
    Viele Grüsse Markus
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  9. #9
    User Avatar von DieterH
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    Standard Schwerpunkt ? ? ?

    Hallo Max - für die Planung eines Gesamt-Schwerpunktes gehe ich genau andersrum vor.
    Zuerst berechne ich den Schwerpunkt des gesamten geplanten Antriebes mit einem kleinen eigenen Excel-Sheets (hab hier im Forum auch schon ein anderes Programm gesehen ...).
    Den aerodynamischen CG berechne ich mit FLZ-Vortex oder WinLaengs.
    Diese beiden eigenen CG vermittle ich auf dem Plan. Meist muß ich den Plan verändern, um alle Komponenten optimal unterzubringen, doch komme ich damit der Lösung sehr nahe.
    Anders ausgedrückt - ich konstruiere einen eigenen Flieger um den geplanten Antrieb herum.
    Schönen Gruß aus dem Salzkammergut !
    Dieter
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  10. #10
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    Daumen hoch danke für die Info

    Zitat Zitat von DieterH Beitrag anzeigen
    Hallo Max - für die Planung eines Gesamt-Schwerpunktes gehe ich genau andersrum vor.
    Zuerst berechne ich den Schwerpunkt des gesamten geplanten Antriebes mit einem kleinen eigenen Excel-Sheets (hab hier im Forum auch schon ein anderes Programm gesehen ...).
    Den aerodynamischen CG berechne ich mit FLZ-Vortex oder WinLaengs.
    Diese beiden eigenen CG vermittle ich auf dem Plan. Meist muß ich den Plan verändern, um alle Komponenten optimal unterzubringen, doch komme ich damit der Lösung sehr nahe.
    Anders ausgedrückt - ich konstruiere einen eigenen Flieger um den geplanten Antrieb herum.
    Schönen Gruß aus dem Salzkammergut !
    Dieter
    Hallo Dieter!

    Vielen Dank für Deine Infos und Ausführungen. Wobei ich hier offenbar noch ein wenig auf dem Schlauch stehe bzw. irgendetwas möglicherweise nicht ganz verstanden habe.
    Ich habe hier ja auch zuerst von den drei Antriebskomponenten (Impeller samt Motor, Regler, Akkus) den ungefähren Schwerpunkt ermittelt und dann den errechneten Schwerpunkt der Modellgeometrie, welchen ich noch durch das kleine Gleitmodell bestätigen konnte, ermittelt.
    Anschließend den Antriebsschwerpunkt auf den ermittelten Schwerpunkt der Modellform gelegt und dann begonnen das Modell drum herum zu konstruieren. (Aussenform bestand)

    Fehler aus meiner Sicht in meinem Fall war, dass ich durch die gewählte Modellgeometrie (Flächen für einen Jet relativ weit vorne, gepfeilte Flächen) die Masse des Modells sich deutlich hinter dem errechneten Schwerpunkt der Modellgeometrie befindet und dies nur durch Vorverlegen der Antriebskomponenten bzw. Zurücklegen der Flächen kompensiert werden kann.

    Das habe ich dann auch im 2. Ansatz gemacht.

    Ich kenne das FLZ-Vortex nicht, aber Winglaengs habe ich zur Ermittlung selbst verwendet, aber soweit ich mich erinnern kann, kann man dort nirgendwo Gewicht der Leitwerke, Flächen bzw. Rumpf etc. einrechnen und somit wird nur die Geometrie bezüglich Auftriebsverteilung und daraus resultierendem Schwerpunkt ermittelt, oder

    Wie weist Du dann, im Vorhinein wie weit die Komponenten nach vorne müssen?
    Wo liegt hier mein Denkfehler bzw. was habe ich bei Deinen Überlegungen übersehen. Oder soll ein Jet idealerweise so aufgebaut sein, dass der Schwerpunkt der Modellgeometrie immer identisch mit dem Massenschwerpunkt des Modells ist?

    Vielen Dank für den Hinweis .... steh offenbar gerade heftig auf dem Schlauch ....
    Viele Grüsse Markus
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  11. #11
    User Avatar von DieterH
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    Standard

    Zitat Zitat von max-1969 Beitrag anzeigen
    Hallo Dieter!
    . . .
    Wie weist Du dann, im Vorhinein wie weit die Komponenten nach vorne müssen?
    Sorry, das weiß man im Vorhinein nie !
    Das Ganze mit dem Excel-Sheet ist eine Art Simulation, wo man immer wieder probieren muß, bis alle Gewichte in der Tabelle einen gemeinsamen Schwerpunkt am vorberechneten Punkt ergeben.
    Also ist nicht nur das Gewicht, sondern auch der Abstand zu CG entscheidend.
    Dazu muß man eben immer eine andere Position ausprobieren.

    Das Ganze ist natürlich auch an einem Waagebalken (Skizze) ganz profan zu ermitteln. Hier kann man alle Komponenten an der jeweiligen Position aufhängen und variieren, bis man einen einheitlichen CG erreicht.
    Das Gewicht der Flugzeugzelle und dessen Gew.Verteilung muß hier eben geschätzt werden, weil es ja erst gebaut werden muß.
    Gruß
    Dieter
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  12. #12
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    Standard

    @max,

    wenn Du gute Flugeigenschaften haben willst für den Kunstflug, dann solltest Du darauf achten die Maßengewichte möglichst dicht beieinander zu halten und nicht über das ganze Flugzeug zu verteilen. So wie deine Konstruktion jetzt aussieht musst Du viel Gewicht (Akku) nach vorne platzieren um den Schwerpunkt zu erreichen. Ausserdem bekommst Du so Platzprobleme mit dem Bugfahrwerk.....

    Ich würde sagen der Flügel muss mindestens um die halbe Flächentiefe nach hinten wandern.... schau Dir mal einen Mini Avanti an, der ist sehr ähnlich

    Gruß Jürgen
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  13. #13
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    Standard alles klar, verstanden

    Zitat Zitat von DieterH Beitrag anzeigen
    Hier kann man alle Komponenten an der jeweiligen Position aufhängen und variieren, bis man einen einheitlichen CG erreicht.
    Das Gewicht der Flugzeugzelle und dessen Gew.Verteilung muß hier eben geschätzt werden, weil es ja erst gebaut werden muß.
    Gruß
    Dieter
    Das Thema mit Abstand und Gewicht der Komponenten war mir klar, allerdings habe ich nur den Antrieb raus gelesen gehabt, sorry.
    Mit der Info, dass Du hier auch die Flugzeugteile schätzt und in die Tabelle einträgst ist nun für mich alles klar
    Wird dann wie Du sagst auch eine entsprechende Näherung, wird aber bei einem Jet vermutlich ganz gut hinkommen, da der Rumpf ja meist relativ zentral liegt.

    Hätte ich das gemacht, wäre mir die 2. Konstruktionsschleife erspart geblieben, somit hier schon wieder etwas gelernt
    Viele Grüsse Markus
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  14. #14
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    Standard danke für die Einschätzung

    Zitat Zitat von J.G Beitrag anzeigen
    @max,

    wenn Du gute Flugeigenschaften haben willst für den Kunstflug, dann solltest Du darauf achten die Maßengewichte möglichst dicht beieinander zu halten und nicht über das ganze Flugzeug zu verteilen. So wie deine Konstruktion jetzt aussieht musst Du viel Gewicht (Akku) nach vorne platzieren um den Schwerpunkt zu erreichen. Ausserdem bekommst Du so Platzprobleme mit dem Bugfahrwerk.....

    Ich würde sagen der Flügel muss mindestens um die halbe Flächentiefe nach hinten wandern.... schau Dir mal einen Mini Avanti an, der ist sehr ähnlich

    Gruß Jürgen
    Hallo Jürgen!

    Du hast vollkommen recht, je weiter die Komponenten beieinander platziert werden können, desto "leichtfüßiger" wird das Modell unterwegs sein.
    Aus meiner Sicht aber mit der Einschränkung, dass man ja die Lufteinläufe auch zentral unterbringen muss und damit ein gewisser Abstand
    zwischen Impeller und Akku vorhanden sein muss.

    Ich komme ja eher ein wenig aus dem klassischen RCIII Kunstflug und wenn man solche Modelle sieht, welche ja in der Regel
    recht gute klassische Kunstflugeigenschaften (natürlich nicht im 3D) haben , wird man dort feststellen, dass die Massen (Antrieb)
    meist auch relativ weit weg vom Schwerpunkt sind. Mit Sicherheit wird es dadurch aber Einschränkungen z.B.: bei gerissenen Figuren geben.

    Ich habe ja eingangs auf die Frage von Peter (hps) erwähnt, dass vermutlich viele Jetpiloten dieses Modell nicht mehr wirklich als Jetmodell
    bezeichnen würden und ich nicht weis, ob ich hier einen Bauthread aufmachen soll (Zeit ist auch ein wenig Mangelware, aber einige Bilder gehen immer )

    Die Klicks und Diskussion hier zeigen mir, dass sich das einerseits bestätigt, andererseits das Interesse schon da ist.

    Meine Intention für dieses Modell ist, das Thema "klassisches Kunstflug Modell" und "Sportjet" ein wenig anzunähern.
    Dies zusätzlich mit einem leichten 120er Antriebskonzept versehen und trotzdem zu versuchen ein Gewichts / Schubverhältnis von ca. 1:1
    zu bekommen um auch aus langsameren Passagen halbwegs gut nach oben zu kommen, sprich das angepeilte Gewicht des Modells soll
    die 6kg Grenze nicht wesentlich überschreiten.

    Das heißt wiederum extremer Leichtbau, wie ich dies eben aus dem RIII / F3A Bereich kenne. Da hab ich mir sicher hohe Ziele gesteckt
    und bin auch nicht sicher, ob der Plan aufgeht.

    Es ist natürlich ein Versuch und beim Thema Schwerpunkt habt ihr (Du und Dieter) als versierte Jetpiloten sofort den "wunden Punkt" erkannt.

    Wie gesagt laut CAD geht sich das aktuell aus, wenn auch wie Du schon richtig vermutet hast mit dem Akku ziemlich weit vorne.
    Bugfahrwerk geht sich jedoch trotzdem aus.

    Da die Teile schon gefräst sind, möchte ich den Versuch trotzdem wagen und schauen was dabei rauskommt.

    Es muss ja auch noch ein wenig Potential für V2 geben
    Viele Grüsse Markus
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  15. #15
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    Standard Bild zur Veranschaulichung

    Hier noch ein Bild von der aktuellen Platzierung der Komponenten. Ich hoffe das gibt ein wenig Aufschluss bzw. bestätigt Eure Vermutungen.
    Laut aktuellen Stand im CAD passt der Schwerpunkt mit ca. 3cm hinter dem Steckungsrohr, wenn ich alle Werkstoffdichten und Komponentengewichte richtig im CAD eingetragen habe.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Jet4sports-2.JPG 
Hits:	20 
Größe:	90,7 KB 
ID:	2099875

    Auch das ist natürlich eine Näherung, weil ich GFK Matten in den Flächen, generell Folie fürs Finish natürlich nicht
    vernünftig berücksichtigen konnte, daher auch etwas Zweifel, ob es dann auch tatsächlich in Natura so passt.

    Nach vorne (Akkuplatzierung) habe ich wie man sieht deutlich weniger Spielraum als hinten .... Ziel wäre genau mittig gewesen, aber dazu hätte
    ich wie schon erwähnt den kompletten Vorbau nochmals neu machen müssen und dann habe ich mich entschieden dies so zu versuchen.

    Es sind hier jedoch mit 1340g relativ leichte Akkus gerechnet, wenn ich hier schwerere einsetzen würde (z.B. 1600g ..... schlecht für die Gewichtsbilanz aber mehr Druck) kommen diese bereits ca. 50mm nach hinten und liegen dann schon ziemlich mittig auf der Akkuauflage.
    Viele Grüsse Markus
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