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Thema: Hawk MK1 Red Arrows mit 64mm Fan aus EPO-Schaum (von HEBU)

  1. #1
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    Standard Hawk MK1 Red Arrows mit 64mm Fan aus EPO-Schaum (von HEBU)

    Hallo zusammen

    Hier wird ein Baubericht meiner Hawk MK1 Red Arrows entstehen.
    Gekauft hab ich den hier: http://www.hebu-shop.ch/product_info...--u--Mot-.html
    Statt vieler Worte, vorab schon mal einige Bilder.

    Je mehr Feedback ich kriege, desto mehr Baubericht gibt es hier

    Und - der Jet fliegt fantastisch - sonst hätt ich keine Lust, hier was zu posten...

    Gruss, Severin

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  2. #2
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    Standard

    Und gleich noch ein paar Fotos mehr:

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  3. #3
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    Standard Sapac T-45 und Hawk Red Arrows

    Die Sapac gefällt mir als Red Arrows um einiges besser als die T-45 Variante (die z.B. Hobbyking im Programm hat, und zu der es einen laaangen thread auf RCgroups gibt). Ich sehe Du hast einiges verbessert (doppelte Anlenkung der beiden Höhenruder-Hälften, Querruder-Servos in den Flächen mit Anlenkung oben, und sicher sonst noch einiges).

    Also, verrate uns mehr, welchen Fön baust Du ein (da bin ich noch unschlüssig, für einen 70er muss man ordentlich rumschnitzen, und wenn man einen Change Sun verwendet muss man auch noch für Cheaterhole sorgen, und den Auslass vergrößern wenn man etwas an Effizienz haben will)... 64-er ist einfacher

    Gruß
    Clemens
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  4. #4
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    Hi Severin
    Tolle Modell

    Ich schaue mit

    Ich habe die gleiche (glaube ich) 6 jahren alt jetzt, damals von .fantastic-jets.
    Gebaut nach bauanleitung und 820gr. mit starren farhwerk! rasentauchlich
    Tunings set = Impeller Vasa 65 motor Mega 16/15/2 regler= 60amp mit 3S 2400 lipo und 800gr. schub
    4-5 min flug und Wahnsinnich leise
    Gruß Arvid EDF DK
    Meiner videos!
    opdate 06-09-2018
    EDF Metings opdate 17-02-2019
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  5. #5
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    Standard Flugeigenschaften

    Bevor ich den Baubericht beginne - zuerst mal das, was ich als das Wichtigste empfinde: nämlich die Flugeigenschaften.

    Ist ja gut und recht, wenn ein Modell nach allen Baukünsten gebaut ist, und aber dennoch nicht gut fliegt. Und geflogen bin ich schon sehr vieles, was Schaumwaffel-Jets anbelangt. Unter anderem fliege ich seit Jahren die Tomahawk-Viper Jet, welche ich durchaus als Referenz (top level) im Schaumwaffelbereich nennen würde.

    Also, die Red Arrow fliegt so exakt, wie man sich das nur vorstellen und wünschen kann. Sie geht wie auf Schienen, lässt sich wunderbar langsam machen, aber auch voll speed heizen.
    Von der Grundmasse her ist sie sehr leicht aufgebaut. Was ein Vorteil in Kunstflug und Langsamflug ergibt, und somit wird sie auch Anfängertauglich. Andererseits ist sie von der Statik her mit der leichten Bauart kein High-Speed Jet.

    Rollen gehen in jeder beliebigen Geschwindigkeit und mit jeder Rollrate, die irgendwie Sinn macht. Etwas eiern tun sie halt, die Rollen (Tiefdecker), aber das lässt sich mit Tiefe bei der Rolle soweit ausgleichen, dass dies kaum mehr auffällt.
    Grosse Loops sind eine Freude, und Turns auch kein Problem (dass dazu das SR anzusteuern ist, braucht eigentlich nicht erwähnt zu werden....)

    Aber vor allem die extrem langsamen und sehr tiefen Vorbeiflüge sehen einfach Klasse aus.

    Starten lässt sie sich - am Rücken gefasst - mit einem leichten Schubs nach vorne wie von selbst. Selbst bei turbulentem Rückenwind (ja ich weiss, das sollte man nicht) hat sie tadellos mitgemacht.
    Rückenflug geht auch ohne Probleme, sofern der Schwerpunkt genügend weit hinten liegt.

    Schubrohr und EWD? Ist ab Werk korrekt eingestellt. Bei Vollgas gibts kein Wegsteigen oder Sinken (d.h. das Schubrohr ist schön gerade) und der EWD ist mit 0.5° auch tip top. Der Geradeausflug in der Horizontalen ging auf Anhieb perfekt.

    Landen - da lässt sie sich mit etwas Schleppgas tip top aushungern. Einfach nicht übertreiben - ist ja doch ein Jet und kein Delta-Jet, der viel Anstellwinkel erträgt. Aber Graslandungen in hohem Gras haben jedes mal geklappt.

    Die Flugeigenschaften im Vergleich zur Tomahawk-Viper: Ich würd mal sagen - sehr ähnlich. Durch die schwächere Statik sind gewisse Manöver mit Vorsicht zu geniessen (z.B. Flügelstatik mit fehlendem Holm). D.h. 100m Sturzflug und extremes Abfangen würd ich nicht machen.
    Auch vom Speed her gibts wegen der dünnen HLW und SLW eine Grenze, die nicht überschritten werden sollte (4s mit 60A sind bei diesem Jet sicher das obere Limit).
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  6. #6
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    Standard Eckwerte des Aufbaus

    Ich hab 2 Querruderservos, 2 HLW-Servos und ein SR-Servo verbaut (Digital mit Metallgetriebe in der 12g Grösse).

    Verbaut hab ich den Vollalu-8-Blatt Impeller EPF Mercury 64mm/3700KV
    an 4s 2200mAh 65/13C A-Spec-Turnigy
    Diese Kombination zieht ca. 57A und liefert richtig gut Schub. Wahrscheinlich so gegen 1300g Schub. Endlos Senkrecht mit vollem Akku ist kein Problem.
    Und - der EPF Mercury ist ab Werk perfekt gewuchtet und extrem leise. Und hat mit den 8 Blättern einen schönes Rauschen. Nicht ganz so rauschig, wie ein ChangeSun (der ist dafür aber nicht gewuchtet) oder ein JetFan (aber den gibts ja auch nicht in 64mm), aber immer noch sooo gut, dass es bei jedem Flug komplimente zum Antriebsgeräusch gibt.

    Die Herstellerangaben sprechen von 3S 1600mAh und irgendwas um 30A. Das ist für meine Meinung aber doch deutlich zu wenig.
    Vom Gewicht her ist der 2200mAh Akku am oberen Limit, um den Schwerpunkt noch ohne Blei hinzukriegen. Vielleicht geht 4S 2500 auch noch, aber keine Garantie dafür.

    Programmierung:
    HR sind parallel zu betreiben (Senderseitig programmiert)
    Die QR haben zudem noch ein "Flaperon" programmiert, aber mit Ausschlag von 20° nach unten, wodurch der Jet mehr Auftrieb hat und noch langsamer geflogen werden kann (Landeanflug).
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  7. #7
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    Standard Angaben zum Baukasten und erste Bautipps

    Der Baukasten kommt aus aus hochwertigem EPO daher. Was sofort auffällt, ist das sehr niedrige Gewicht des gesamten Schaummodelles. Primär ist dies durch eine dünnwandige Konstruktion erreicht. Im Vergleich zu einer Tomahawk Viper ist das EPO ziemlich dünn. Über das gesamte Modell hinweg oft so um 10mm Wandstärke, an allen Stellen, wo sich Übergänge ergeben, natürlich mehr.

    Wer einen Ferienflieger sucht, wird folgendes erfreuen:
    Der Hauptflügel lässt sich mit nur einer Schraube demontieren. Die Werkseitig fertig verbauten Plastik-Elemente zur Strukturstärkung für die Flächenbefestigung machen einen soliden eindruck. Einzig die Verklebung könnte besser sein. Hier sollte man beim ganzen Modell die Mangelhaften Verklebungen mit 30Min Expoxy nachbessern. An Gewissen Stellen reichen aber auch dickflüssiger Styro-fester Sekundenkleber.
    Ich habe bei meiner Ausführung das Höhenruder und die Servos für HR alles in den "Deckel" geklebt, der das SLW hält. Somit ist die gesamte HLW/SLW-Einheit demontierbar. Damit lässt sich die Viper auf engstem Raum verstauen. Um das HLW dennoch gut zu fixieren, habe ich dieses mit 2 zusätzlichen Schrauben gesichert. Ein HLW muss halt stramm sitzen, sonst kommts nicht gut im Flug. Auch die SLW-Anlenkung kommt unter diesen "Deckel" eingebaut. Es hat tip top Platz für alles.

    Die Qualität der Kabinenhaube ist gut. Ich hab mit Elektriker-PVC-Band die Haube mit dem Schwarzen Boden zusammengeklebt. hält tio top und die Lackiererei auf Lexan (die sowieso nie richtig hält) entfällt somit.

    Je nach einzubauendem Impeller, muss die Aussparung noch etwas vergrössert werden. Ein Schubrohr aus dünner Folie ist immer empfehlenswert, um unnötige Verwirbelungen zu vermeiden, und somit mehr Schubkraft/Geschwindigkeit zu erreichen.

    Ich entschied mich für separate Servos für beide Seitenruder, wie auch für beide Querruder. Einerseits, um die Last der Servos zu verteilen, aber auch, um mehr Einstellmöglichkeiten zu erhalten (Langsamflug = Klappen runter). Die Scharniere der Querruder wie auch HR sind doch einigermassen Schwergängig, auch wenn man diese mit ein paar mal rauf-runder-Klappen etwas leichtgängiger hinkriegt. Das ist ein weiterer Grund, der gegen die Verwendung der original vorgesehenen zentralen HR und QR-Servos spricht.
    Ebenfalls ein MUSS ist der Einbau der QR-Servos in den Flächen. Die Anlenkung an der Flächenwurzel bringt mit dem weichen EPO die Ausschläge nicht ans Ende des Flügels raus.
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  8. #8
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    Standard Mängel am Baukasten

    Der original verwendete Kleber hält gar nix! Wichig: Sämtliche ab Werk vorverklebten Stellen müssen manuell nachgeklebt werden. Uhu-Por oder Styro-Sekundenkleber oder Belicell oder 30min Epoxy.
    Insbesondere die Verklebung des vorderen Bereiches des Jet-Rumpfes mit dem hinteren muss komplett nachgeklebt werden. Das hält rein gar nix.

    Ebenfalls sämtliche roten Plastikverstärkungen sind grosszügig zu verkleben. Die haben auch schlicht überhaupt nicht gehalten.
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  9. #9
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    Standard Höhenleitwerk - im Deckel verbauen

    Das HLW lässt sich problemlos mit dem Deckel verleimen. Damit ist die Einheit SLW / HLW abnehmbar und der Jet wird noch transporttauglicher.
    Wichitg: Das HLW ist dann aber mit einer zusätzlichen Schraube zu sichern. Siehe Foto & Pfeil. Unten im Rumpf greift die Schraube dann in 1mm Flugzeugsperrholz (muss noch eingeklebt werden).


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  10. #10
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    Standard

    super Baubericht, danke (und nur weiter so :-) - das werde ich alles an meiner Sapac T-45 vom bösen Chinesen umsetzen. Gut dass ich noch nicht begonnen habe!

    ev. willst Du das dann auch (in Englisch) im T-45 thread posten, ist ja das identische Modell, nur mit anderer Farbgebung

    http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1319069

    Gruß
    Clemens
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  11. #11
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    Hallo Severin,

    sehr guter Bericht, ich lese hier interessiert mit.

    Habe seit kurzem eine - geschenkte - SAPAC Hawk, die ähnlich modifiziert wird. Vom Vorbesitzer wurde
    bereits ein HET 6904 eingebaut, Motor weiß ich nicht (und er auch nicht mehr). Fliegt an 4S recht gut.
    Um den Schwerpunkt hin zu kriegen, sollte der Fan weiter nach hinten rücken; meine 4S 2200er wiegen alle so um 235g komplett, damit passt es ganz knapp.

    Den Begriff "anfängertauglich" finde ich etwas unglücklich: sie fliegt zwar stabil und ist gut für die meisten Figuren, aber "eigenstabil" darf man nicht erwarten. Zumal das 4S-Setup mit 70er Fan auf jeden Fall um die 900g wiegt. Bei den Landungen gebe ich dir Recht, die kommen ganz easy.

    Gruß,
    Harald
    Geändert von Antares (22.08.2013 um 15:24 Uhr) Grund: Korrektur
    ( Box-Fly 40S, Piper J3, Hawk T1, Fokker EIII Semi-scale, Calmato Sports, 1/2A Hornet-E)
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  12. #12
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    "Anfängertauglich" und "Jet" sind sowieso 2 Begriffe, die sich irgendwie gegenseitig ausschliessen, da gebe ich Dir recht.
    Wer mit einem schnellen kunstflugtauglichen Motorflieger zurecht kommt, der kommt auch mit der Red-Arrow zurecht. OK?
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  13. #13
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    exakt!
    ( Box-Fly 40S, Piper J3, Hawk T1, Fokker EIII Semi-scale, Calmato Sports, 1/2A Hornet-E)
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  14. #14
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    Welche Baustufen wollt ihr noch genauer erläutert haben?

    Wenn ich den rc-groups tread anschaue, dann sehe ich, dass sehr viele einziehbare Fahrwerke montieren. Genau das würd ich aber bei diesem Jet nicht machen. Zu schwer, bringt nix.
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  15. #15
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    4s... warum ned 6s ?
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