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Thema: Einsteiger

  1. #1
    User Avatar von nosspeter
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    Lächeln Einsteiger

    Hallo Helifans.
    Ich bin neu in der Heliwelt und würde gerne als langjähriger Flächenflieger mit dem Helifliegen anfangen. Ich stelle einfach mal die Fragen die mich beschäftigen.

    1) Ist es denkbar als Mode 1 Flieger das Helifliegen im Mode 2 anzufangen? Habe einen DX9 Sender im Mode 2,
    fliege aber Fläche mit Graupner im Mode 1, Gas also rechts. Ich habe erfahren das es von großer Wichtigkeit
    sei beim Heli Gas links zu haben.

    2) Macht es Sinn wenn ich mir als Anfänger (leider keine Helipiloten in der Umgebung) z. B. den neuen Blade 230 V2
    anschaffe da ich einen Spektrum Sender besitze und eine Möglichkeit suche mit wenig Crash das Schweben und
    Rundfliegen zu erlernen?

    3) Habt ihr aus eurer Erfahrung weitere gute Tip´s wie ich ohne großen Anfängerfrust die ersten Hürden nehmen
    kann? Vielleicht auch andere Modellempfehlungen?

    Mir ist klar das manch einer von diesen immer wiederkehrenden Anfängerfragen gelangweilt ist, trotzdem würde ich mich über hilfreiche Antworten sehr freuen.

    Gruß Peter
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  2. #2
    User Avatar von ROL4ND
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    Hallo Peter,

    da man prinzipiell mit jeder Mode alles fliegen kann, ist die Pauschalaussage “Gas/Pitch muss beim Heli links sein“ in meinen Augen Quatsch.
    Für mich war es leichter, die Taumelscheibe auf einem Stick zu haben. Damit fiel mir das “ausbalancieren“ beim Schweben leichter.
    Probiere doch mal an einem Simulator, es kann ja sein, daß Du mit Mode 1 prima klar kommst. Zum testen vll. mal Mode 3 probieren (ich fliege Fläche Mode 4 und Heli Mode 2).
    Als Modell würde ich (da Du ja auch Spektrum hast) einen Blade Nano oder MCPX empfehlen. Danach mindestens 500er Größe. Bei den Microhelis geht auf einer Wiese fast nie etwas kaputt und alles zwischen Micro und 500er ist für den Anfang zu hibbelig und beim Crash schon reparaturbedürftig.

    Wünsche Dir Geduld und viel Erfolg

    Gruß Roland
    Zur Zeit nur manchmal Flächenflug und noch weniger Heli mit DX8 ;-)
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  3. #3
    User
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    Hallo Peter,

    der Mode den du fliegst ist im Prinzip egal. Sollte mich jemand fragen,der neu anfängt, würde ich als erste Empfehlung zumindest die Taumelscheibe auf einem Knüppel empfehlen. Daran gewöhnt man sich nach meinem Empfinden schneller. Sollte jemand wollen, dass ich ihm helfen kann und mit mir zusammen lernen wollen, so würde ich natürlich Mode 2 empfehlen, da ich da bei Tipps für mich nicht umdenken müsste. Allerdings kann man das bei L/S auch frei belegen, sodass auch ein anderer Mode am Schülersender kein Problem sein sollte. Eine generelle Empfehlung oder eine Pflicht auf Umlernen kann ich hier weder vertreten noch begründen.

    Sinn macht in jedem Fall ohne Hilfe ein Simulator. Ich kenne den Blade nicht und habe auch keinen solchen Miniheli je selbst besessen (ausser dem Heim 100, aber das war auch eher speziell und da konnte ich bereits fliegen), daher kann ich dir da nichs empfehlen. Ich habe damals mit einem EcoPiccolo die ersten Versuche gemacht und bin nach ewigem Reparieren und Teile suchen endlich zum Schweben gekommen. Allerdings ist das ein FP Heli mit Paddelstange, du kannst also keinen Pitch steuern, nur die Drehzahl. Er wird also zwangsläufig mit weniger Drehzahl immer instabiler. Sicher wird jeder modern Mini- oder Microheli um ein vielfaches besser sein aber dennoch bin ich bei meiner Meinung recht altmodisch: ich hätte mir direkt was grösseres holen sollen. Ein Logo 10 (heute 400) hätte mich mit Sim oder Hilfe früher an mein Ziel gebracht und danach noch weiter begleitet. Egal für was du dich entscheidest, ich würde es nicht vom Sender abhängig machen.

    Meine Empfehlung wäre recht klar: besorge dir einen guten Simulator (kann dir keinen Empfehlen, habe mir mal zum Probieren einen geliehen, habe allerdings recht schnell die Lust verloren, allerdings übt es schon) und mach dich dann mit einem größeren, soliden Heli im Bereich um 1-1,2m (Logo 400, Logo 500, T-Rex 500 und wie sie nicht alle heißen) auf die lange Reise. Es wird ab und zu weh tun, zumindest finanziell. Mir hat die Größe sehr geholfen. Man muss dazu sagen, dass meine ersten Flüge mit einem Logo 16 (550mm Blätter) zwar gut verliefen, jedoch "etwas" angespannt. Der Heli gehörte mir nicht. Ich sollte mich jedoch darum kümmern und ihn einstellen. So blieb er bei mir über ein halbes Jahr und ich lernte mit ihm das Fliegen. Als ich 18 wurde kaufte ich mir dann aus dem Forum einen Logo 20 (600er) und flog damit. Am Ende wurde er umgebaut auf Logo 600, beim nächsten Crash auf 600 3D, dann auf V-Stabi und so weiter. Den Rotorkopf des Logo 20 und die gesamte Elektronik habe ich heute noch, 12 Jahre später. Den Logo 600 leider nicht mehr, er musste einem Compass 7HV weichen. Ich habe noch zwei alte Logos aus meiner Zeit wo ich mich damit täglich beschäftigt habe, leider beide nicht mehr flugtauglich. Das soll sich aber ändern, ich werde sie beide nicht mehr hergeben. Ich mag die Dinger einfach und werde auch wieder einen Logo 600 in den Hangar stellen, wofür dann der Compass weichen muss. Ich bin daher also recht voreingenommen und würde immer wieder einen Logo empfehlen. Wenn man da mit genügend Ruhe und Respekt an die Sache geht und vorher überlegt oder (hier) nachfragt, dann stehen die Chancen ganz gut.
    Wichtig wäre, dass du vorher im Simulator herausfindest welcher Mode für dich passt. Man muss nicht immer alles so machen wie es die Mehrheit für richtig hält.

    P.S: woher kommst du denn, dass da wirklich niemand sein soll der dir helfen kann ?

    Grüße
    Dennis
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  4. #4
    User Avatar von alfatreiber
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    Meiner Meinung nach das falsche Forum (nichts gegen RCN) für Helieinsteiger bzw. Heliflieger!

    Ich denke, bei https://www.rc-heli.de/index.php?area=vbcmsarea_home bist du besser aufgehoben!
    Grüsse Robert
    MC20/HoTT, MC15, TT- Helis und ein paar Flieger!
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  5. #5
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    Mit dem Blade230 V1 habe ich angefangen. Meiner Meinung nach ideal. Mit den kleinen Dingern kam ich nie zurecht, da die mir viel zu hibbelig waren. Ein "Großer" ist sicherlich noch ruhiger aber dann gleich viel teurer. Beim Blade kann man mit der einfachsten Stufe anfangen und sich dann langsam hocharbeiten. Crashkosten sind auch noch überschaubar. Wie immer ist das aber meine ganz perönliche Erfahrung und Meinung.

    Gruß
    Ralf
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  6. #6
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    Hallo Peter,

    ich habe als Flächenflieger auch vor einigen Jahren das Hubi fliegen angefangen - anfangs in unterschiedlichen Modes !!

    Ja, das geht, allerdings ist es ultra nervig entweder die Funke jedes Mal beim wechsel umzustellen bzw. zwei Funken zu nutzen ! ( nicht das ich nicht zwei hätte .....aber es ist lästig und auch gefährlich, wenn Du mal den Mode nicht umstellst..... )

    Dann habe ich versucht auf Mode 2 umzulernen - was absolut unmöglich für mich war !

    Was ich letztlich geschafft habe, einen Mode für alles zu nutzen, wobei ich den Mode für Fläche geändert habe. Zu der Zeit habe ich aber sehr wenig Fläche geflogen, sehr viel Hubi.

    Welchen Mode Du letztlich fliegst, völlig schnuppe, alle gehen !

    Ja, der 230S den ich mehrfach habe, ist extrem gut für den Einstieg geeignet !

    mfg
    Roland
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  7. #7
    User Avatar von nosspeter
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    Das hört sich doch alles schon mal recht positiv an. Falls es weitere Einschätzungen gibt - bitte hier schreiben. Bin für alle Tipps dankbar.

    Gruß Peter
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  8. #8
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    Die Sache mit dem Simulator wurde mir auch empfohlen, ich habe jetzt einen, den ich quasi nicht nutze.

    Mir persönlich ist jedes echte Fluggerät sehr viel lieber als ein Simulator.
    Der Simulator mag für die Piloten, die dann gewagte Manöver machen möchten eine Hilfe sein, ich habe da für mich keinen Bedarf.
    ( Beim Hubi mache ich nur Rundflug - mehr möchte ich da nicht. )

    Als ultimaitves Hubi Trainingsgerät hat sich ein kleiner Blade Copter erwiesen - da dieser wie ein Hubi gesteuert werden muss !
    Da es ja jetzt draussen nicht mehr ganz so angenehm ist, würde ich jetzt in der guten Stube üben.
    Die drei möglichen kleinen Copter sind Blade mqx, 180 QX und Nano QX - alle drei sind auch noch gut zu Deinen Möbeln.

    Der mqx ist gebraucht ab 20,- Euro zu haben, wenn Du einen kriegen kannst, kauf ihn ! Er ist aber nicht in einen Stabi Mode schaltbar, das bedeutet für Dich, Du wirst sofort und immer mit der Art des Steuerns konfrontiert, die bei CP-Hubis auf Dich zukommt !

    Blade 180 QX und nano QX sind schaltbar, da hält die Elektronik auf Wunsch den Copter in der Luft - spannend bei denen nur der "Experten Mode"

    mfg
    Roland
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  9. #9
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    Den Simulator meinte ich auch erstmal um herauszufinden welcher Mode für ihn passt. Dass er damit die Grundlegenden Richtungen gleich mit verinnerlicht kann nicht von Nachteil sein. Man kann das natürlich auch im wahren Leben herausfinden, sorgt aber eventuell für Frust Ich mag auch keinen Simulator, besitze auch selbst keinen. Habe mir mal einen geliehen, das war dann kurzzeitig interessant. Danach stellt man fest, dass es in 2D doch räumliche Defizite gibt sobald der Boden aus dem Blickwinkel gerät. Für Rundflug war das für mich nix. Um Figuren und kontrolliertes Steuern in allen Lagen zu trainieren ist es allerdings schon gut. Nur hab ich für mich entschieden das Helifliegen einfach zum Spaß nebenher zu nutzen. Mit meinem Können gewinne ich eh keinen Blumentopf und um das zu ändern wäre es hilfreich so etwa 15 Jahre jünger zu sein oder 10x so viel zu fliegen. Deswegen fliege ich was ich mich traue und was Spaß macht und verbessere mich nur durch echte Flugstunden. Das ging ja bis jetzt auch so. Allerdings wusste ich von Anfang an, dass ich Mode 2 fliegen werde. So fliege ich auch Fläche. Als Schüler habe ich als Langzeitpraktikum in einem Modellbauladen gearbeitet und habe da auch Simulatoren vorgeführt. Leider Mode 1 und 3, was aber nach kurzem Üben auch für ein bisschen Rumgurken reichte. Natürlich ohne antrainierte Reflexe falls eine ungeahnte Situation auftritt. Aber ein Absturz kostet ja dann auch nichts. Wenn man dann gemerkt hat, dass man abstürzen würde, konnte man aber schnell reagieren und das Gespräch auf die grafisch und physikalisch perfekte Darstellung eines Absturzes lenken, der natürlich für Vorführungszwecke geplant war "schauen Sie mal das Rotorblatt da! Es werden Trümmerteile in ihrer Flugbahn genau berechnet. Faszinierend!"
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  10. #10
    User Avatar von Rüdiger
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    Hi,

    Mode 1 nutze ich für Heli wie auch für Fläche, so hatte ich die wenigste Verwirrung in Bezug auf Knüppelbelegung und Steuerrichtung, als ich mit der Helifliegerei anfing. Mode 2 hatte ich zwischendrin auch mal probiert, in Paniksituationen habe ich dann prompt in Mode1 zu steuern reagiert - Rumms!

    hth,

    Rüdiger
    Du schreibst Akku's, Servo's und Lipo's? Dann nimm Nachhilfe auf
    http://web.archive.org/web/201302040...napostroph.de/!
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  11. #11
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    Servus Peter,

    upps, ich merke gerade am Ende angelangt dass es ein "halber Roman" geworden ist.
    Hoffe es ist mit all den Zitaten trotzdem gut lesbar.
    Kannst ja mal bei nem Kaffee durchschmökern :-)


    Zitat Zitat von nosspeter Beitrag anzeigen
    1) Ist es denkbar als Mode 1 Flieger das Helifliegen im Mode 2 anzufangen?
    Denkbar ist es vermutlich schon.
    Kennen einen Händler, der beides fliegen kann.

    Aber obs Sinn macht?


    Zitat Zitat von nosspeter Beitrag anzeigen
    Ich habe erfahren das es von großer Wichtigkeit sei beim Heli Gas links zu haben.
    Das ist relativ.
    Es gibt halt so einige Billig-RTF-Sender meist nur in M2 oder M1; keine M4 oder M3.

    Es ist mMn nach nicht so wichtig ob Gas links oder rechts.
    Einige Piloten schwören darauf, Nick+Roll auf einem Knüppel zu haben.

    Vielmehr mußt mal an einem SIM ausprobieren ob Du M1 vs M3 fliegen willst.
    Ich fliege bsw. Gas rechts in Mode 3 und komme mit Mode 3 gut klar (Gas rechts, Nick+Roll links).
    Allerdings habe ich eben genau so im Reflex XTR SIM angefangen (habs mir so hin konfiguriert weil der Graupner FM404 Sender Gas rechts hatte) und bin dann quasi Jahrelang erstmal so geflogen.

    Ob ein halter Hase vom Flächenflug von M1 nochmal auf M3 oder M2 freiwillig umlernt wage ich zu beweifeln.
    Wichtig wäre halt, selbst wenn es dann mit Heli auf M2 oder M3 klappt, dass Du beim Flächenflug weiterhin M1 drauf hast und nicht plötzlich ähnlich des Helis in M2 oder M3 steuerst


    Zitat Zitat von nosspeter Beitrag anzeigen
    2) Macht es Sinn wenn ich mir als Anfänger (leider keine Helipiloten in der Umgebung)
    A) Vielmehr würde ganz zum Anfang hin ein aktueller SIM wie Reflex XTR, RealFlight, Heli-X richtig Sinn machen :-)

    B) Als nächsten Schritt würde ich persönlich einen Heli nehmen, der nicht so viel Gewicht auf die Waage bringt und den Du auch mal in eine Wiese (höheres Gras) crashen kannst.

    XK K110 (BL Main Motor) mit 1s zum Bleistift.


    Zitat Zitat von nosspeter Beitrag anzeigen
    mir z. B. den neuen Blade 230 V2 anschaffe da ich einen Spektrum Sender besitze
    Wenn Du Dir der Tatsache voll bewußt bist dass der schon bisserl mehr Gewicht hat und Du den tunlichst nicht crashen solltest; weil sonst reparierst Du.

    Ich kann den Vergleich zum alten Blade 120SR (mit FixedPitch) vom Gewicht her ziehen...der alte NanoCPX (nichts CPs!) mit 30g hielt auf der Wiese schon noch mehr aus....aber selbst der hatte so seine Schwachstellen (z.B Rahmen, Landegestell, Blattlagerwelle, Main Brushed Motor, etc.) und man mußte durchaus manchmal Ersatzteile durchtauschen....bei Blade ist sowas leider immer sehr kostspielig!

    Der 230 hat ja auch Stabi-Mode; hilft ggf. für Rundflug zum langsamen Rantasten.
    Ich hatte den NanoCPX anfangs in einer Turnhalle versucht; kaum eine Kurve - trotz SIM - hinbekommen.
    Draußen auf Wiese mit wesentlich mehr Platz lief es schon deutlich besser.

    Mit den H3050MG Servos wirst ggf. auf längere Sicht evtl. nicht so glücklich werden.

    Absolute Schwachstelle dürfte evtl. der proprietäre Blade Dual-Regler sein.
    Bei einem Heckmotordefekt zieht es ggf. den Regler mit runter.
    Da liest man schon die eine oder andere Story auf www.helifreak.com was mich nicht unbedingt zu solchen proprietären Lösungen motiviert.

    Im V2 haben se glaub ich einen anderen Regler (vom anderen Modell) genommen.

    Billig sind die Blade Regler sowie BL Motoren als E-Teil natürlich nicht!!

    Der kleine rote JST BEC Stecker und Garantieverlust beim Umlöten (selbst am Ende vom Kabel!!!) auf was Gescheites bleibt die andere große HH/Blade Schwachstelle.

    ..(...)..

    Ob Du es überhaupt rechtzeitig schaffen würdest den Rescue-Schalter - kurz vor einem Crash bzw. Orientierungsverlust - zu ziehen? Mußt halt mal im Sim bzw. K110 austesten
    Das muß man sich wirklich erst antrainieren und sollte tunlichst von FixedPitch Helis mit 45 Grad mechanischer Stabistange -Helis die Finger lassen.
    Heutzutage ist ja nahezu alles Flybarless, selbst bei den FPs.
    Zu FPs mit Stabistange (MSR) wird Dir guten Gewissens niemand mehr raten.

    Für draußen sollte es - wegen Wind - schon CP (Collective Pitch) sein....selbst (oder vor allem) bei den kleineren Helis.


    Zitat Zitat von nosspeter Beitrag anzeigen
    und eine Möglichkeit suche mit wenig Crashes das Schweben und Rundfliegen zu erlernen?
    Also reines Schweben wird nach SIM auch mit dem Blade 230 gehen.

    Klappte bei mir sogar (nach 120SR, den ich nicht empfehle) schon mit dem 450er Paddel...vor einem E-Segler/Warbird oder NanoCPX.

    Allerdings ist selbst hier beim Schweben immer die Gefahr dass die Reflexe trotzdem noch nicht schnell genug sind und man den Heli über die gesamte Wiese "laufen läßt"; plötzlich siehst nichtmal mehr richtig ob er jetzt vorwärts oder rückwärts fliegt wenn er zuweit weg ist.

    "Rundflug" bzw. meine ersten 2 Kurven gingen nach viel simmen so lala...in der 3. Kurve leider bisserl zu weit weggekommen - die neue ungewohnte Wiese und mangelnder Platz ringsherum tat sein übriges dazu - und schon crashte der 450er mit 73% Throttle und reichlich (red.) Minus-Pitch in den Acker :-)
    Mission erfolgreich, erfolgreich versengt! :-)
    Auf einer besseren / geeigneren Wiese wäre das vermutlich so nicht passiert.
    Also aufpassa wo Du Deine ersten Versuche startest! :-)

    Dass man mit einem Heli wie K110 oder 230 zu weit wegkommt wenn man nicht genau in der Mitte der Wiese steht und evtl. Bäume oder Zaun auf einer Seite näher dran sind und ggf. die Orientierung verliert, das Problem bleibt leider.
    Drum schult ein SIM ja auch, dass man notfalls "blind" - rein intuitiv - fliegen kann.
    Kumpel ist mal mit 450er versehentlich kurz hinter einer Hecke / Baum geflogen...ist aber gut ausgegangen.

    Beim 230er kannste dann wenigstens auf Rescue oder Stabi-Mode zurückgreifen.
    Den K110 mit Motor-Aus einfach in die Wiese fallen lassen; das war eigentlich das Beste am NanoCPX (Motor-Aus).
    Der K110 hat mWn sogar einen 6G Stabi Modus!!

    ..(...)..

    Also Rundflug würde ich die ersten paar Wochen trotzdem nicht gleich mit dem Blade 230 versuchen...sonst wird es ggf. teuer (z.B MG Getriebe defekt, Motoren, Empfänger, man weiß ja nie,...) - lieber Schritt für Schritt ganz langsam über die einzelnen Stufen rantasten.


    Im SIM wie RF gibt es auch Schwebeflug Trainer, wo Du den Kreisdurchmesser einstellen kannst.

    Die CP Helis werden in/nach der Kurve immer so schnell wenn man nicht richtig mit "Nick ziehen" dagegensteuert.
    Ich vermute jetzt einfach mal dass Du das eh alles schon völlig korrekt durch die jahrelange Flächenfliegerei aussteueren wirst.

    Ich bin damals bereits 450er CP mehr oder weniger "geflogen" und konnte damals eigentlich noch nichtmal richtig E-Segler oder Warbird mit Querruder fliegen....hab ich halt aus "Logik-Gründen" versucht (incl. 3s Akkus) zu überspringen.
    Die ersten Flächenerfahrungen war schon bisserl wackelig...

    Mir hat das nach einer ganzen Saison + NanoCPX unheimlich viel gebracht nach vorne zu pushen.

    Ok...ein richtig eingestellter CP Heli (Collective, abgeschwächte Pitch-Kurven, Cyclic-Pitch max. ~6 Grad) und gute antrainierte Reflexe hilft definitiv....

    ......danach flog mein Paddler mMn nochmal deutlich besser / oder ich konnte es nach NanoCPx einfach besser...

    ......zuvor hatte sich mein Händler bei der mech. Heli Einstellerei erbarmt und mir auch für die Pitchkurven und D/R etwas geholfen.

    Bin mir sicher Peter dass Du das gut meistern wirst!


    Zitat Zitat von nosspeter Beitrag anzeigen
    3) Habt ihr aus eurer Erfahrung weitere gute Tip´s wie ich ohne großen Anfängerfrust die ersten Hürden nehmen
    kann? Vielleicht auch andere Modellempfehlungen?
    Fazit:

    - SIM + XK K110 + Blade 230 dürfte ein gute Zusammenfassung für eine gute Heli Karrierelaufbahn werden

    - Nach dem K110 oder bsw einem Quad-Copter mit Rate/Acro Modus FC(z.B ArmattanQuads mit superstabiler 3mm Carbon Fiber Bodenplatte und) solltest aber auch mit 360/380er CP Helis als nächsten Schritt keine wirklichen Probleme mehr haben; sowas würde ich - wegen 4x Brushless Motoren u. 4x ESC - inzwischen immer einem NanoCPX/NanoCPS (mit Brushed Main Motoren) letzlich den Vorang geben.

    - Der leichtere K110 hat halt bereits einen BL Main Motor. Deutlicher Vorteil! Mit 1s geht ggf. nicht gleich so viel defekt wie 2s-3s.

    - schon irgendwie witzig dass ich mit dem NanoCPX nach dem SIM auch Inverted Rundflug gelernt hab und mein erste Funnels mir selbst beigebracht hat


    Viel Spaß beim Lesen und Dir viel Erfolg!

    Gruß

    Thomas
    Walkera Devo 10/DeviationTX (12CH DSMx)...Ex-DX8...Blade 4503D...Walkera V120D02s...StrykerQ (LEDs, QR M2 Umbau)...Ex-NanoCPX...Ex-120SR...Ex-MPX EGP...PPZ P51-D Mustang mit LEDs (crashed)...PZ Wildcat (crashed, Rumpf-Firewall suchend)
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  12. #12
    User Avatar von nosspeter
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    Standard Viel Input.

    Ich werde alles noch ca. 1 bis 2 mal in Ruhe lesen und vertiefen. Die vorgeschlagenen Helis schau ich mir mal alle an, ggf. mit Lektüre von Test´s usw. Grad wird bei uns das Wetter mies und ich hab Muse zum studieren der Beiträge. Lieben Dank erstmal, und bitte keine Scheu vor weiteren Post´s und Empfehlungen.

    Gruß Peter
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  13. #13
    User Avatar von Chrissy
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    Cool Ich bin ein Exot...

    Ich fliege Flächen und Heli's im Mode 4
    Für die kleinen Blade Dinger hab ich mir Anfangs eine DX6i auf Mode 4 umgelötet. Nun flieg ich mit ner mc-19 bzw ner mx-22 jeweils mit Jetimodul. Exot halt...
    Ich würde nicht versuchen 2 verschiedene Modi zu fliegen. Ich seh das immerwieder bei einem beratungsresistenen Familienmitglied welches mit Mode 4 angefangen hat und nun partout Mode 2 fliegt (wegen der Billigkomplettsets) obwohl eine DX8 vorhanden ist die man umstellen kann. Ist ja oben schon beschrieben dass es unweigerlich "rummst"...
    In Heliforen würd ich nicht fragen, da gibt's zu 98% nur Mode 2 Flieger.
    Gruß Christian
    Mfc-Riebelsdorf.de

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  14. #14
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    Standard Modefrage

    Hi,

    Ich sehe das genauso wie einige andere hier, im Prinzip ist es egal welchen Mode du fliegst. Bei Helis ist Mode 2 sehr verbreitet das stimmt. Aber auch Mode 3. Halt weil die Taumelscheibe (Höhe und Quer ;-)) auf einem Knüppel ist. Das macht dann noch mehr Sinn wenn man Pirofiguren (3D Fliegen) fliegen möchte, da dies dann immer vereinfacht gesagt Kreisbewegungen am Knüppel sind (mit richtigem Timing natürlich ;-)). Ich kenne auch ein paar die Mode 1 Heli fliegen und es bereuen, dass sie es so angefangen haben. Bei uns im Verein fliegen die meisten Mode 1 Heli, weil die Heliexperten das damals(Vor zig Jahren) auch gemacht haben. Ich war damals dann der Quereinsteiger und bin Mode 3 geflogen. Obwohl ich schon immer Fläche in Mode 1 geflogen bin. Fläche fliege ich daher immer noch Mode 1 und Heli Mode 3.
    Es geht also beides, ich habe auch keine Probleme damit, war aber auch sehr jung (14-16 Jahre), als ich Helifliegen angefangen habe(Man sagt ja die Lernkurve im jüngeren Alter sei steiler ;-)). Nur umgewöhnen würde ich mich nicht. Das ist ein hartes Stück Arbeit und dann verknüppelt man sich doch mal.
    Also mach am besten wie du meinst! Falls du Scale fliegen möchtest flieg einfach so wie du Fläche fliegst, wäre mein Rat. Falls du irgendwann nur noch Heli 3D-Bolzen möchtest leg dir die Taumelscheibe auf einen Knüppel!

    Achso und ganz nett ist auch der XK K110 am Anfang(50gramm crashresistent Kunstflug und 3D tauglich). Jetzt sagen einige mit Sicherheit: Der ist total hibbelig und nervös usw.....Ähm Jain. So stabil wie ein 550er fliegt er nicht, das stimmt, aber man kann den auch "zahm" einstellen. Viel Expo kleine Drehraten usw.
    Außerdem...Wenn man einen Mircroheli sicher beherrscht, dann klappt es mit den Großen(Müssen natürlich richtig eingestellt sein) eigentlich auch. Ja Ok...dann kommt natürlich beim großen noch der Angstfaktor "Groß/Teuer" dazu, aber das Prinzip ist klar oder? Zum K110 gibt es auch einen sehr großen Erfahrungsbericht im Nachbarforum rc-heli, da würde ich mal reinschauen.
    Bei uns im Verein haben jetzt mehrere (teilweise Ü60) mit dem K110 Heli fliegen gelernt, einfach aus dem Grund: Wenn er fällt, geht nicht viel kaputt. Und wenn was kaputt geht kostet das zwischen 1€ und 5€. Durchschnitt würde ich mal 2€ behaupten. Wieder hinstellen und weiter versuchen. Die haben natürlich den großen Vorteil, dass sie jemanden hatten, der den Heli "zahm" eingestellt hat. Out of the box ist der deutlich agiler! Also Microhelis sind nicht alle schecht! Zum reinschnuppern auf jeden Fall eine kostengünstige Alternative!

    Gruß Marco
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  15. #15
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    Wenn man Helis und Flächen gemischt fliegt, macht es schon Sinn, einen Mode für alles zu fliegen, dann stimmen die Reflexe in den meisten Lebenslagen. Auch wenn Nick und Höhenruder nur bedingt vergleichbar sind, hier wird dann anfangs oft versehentlich "gezogen", um das Ding hochzukriegen. Wenn man da stattdessen den Pitchknüppel hätte, würde es aber im Reflex genau so schief gehen...

    Ich habe mir das Hubi-Fliegen genau mit dem 230er beigebracht, ohne Simulator. Der 230er ist vor allem wegen seiner minimalen Ersatzteilekosten genial, bei mir waren es vielleicht 50 Euro für Hauptzahnräder und Heckpropeller und ein neues Chassis im Ganzen und das Ding fliegt immer noch. OK, die Heckrohre habe ich mir selber aus Alurohr abgesägt und ganz schnell eine selbstgebastelte Heck-Abstützung aus CFK Stäben nachgerüstet. Fahrgestell mit Schrumpfschlauch und dünnem Stahldraht geflickt, Haube mit Tesafilm. Servos und Kopfmechanik sind immer noch die ersten, sogar die Rotoblätter. Alles gut und günstig.

    Erst wenn man dann ernsthaft Rückenflüge über will, kommt der 230er an seine Grenzen, weil (beim alten Modell zumindest) Leistung fehlt und das Ding doch etwas kippelig zu fliegen ist. Aber bis zu diesem Punkt war das Gerät goldrichtig. Besonders, wenn ich sehe, was die Kollegen in der gleichen Zeit an Material verschlissen haben...
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