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Thema: Fouga Cyclone

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Aufpassen! Fouga Cyclone

    Ja, das mit dem Konstruktionswettbewerb trifft sich gut. Ich hatte sowieso gerade vor ein Segelflugzeug zu konstruieren, denn ich wollte schon immer mal einen Segler mit Impeller haben. Nun habe ich einen gefunden, der das im Original auch hatte: Die Fouga Cyclone. Ein außergewöhnliches Muster, dessen Nachfolger, die Fouga Sylphe, auch in einen Graupner Baukasten mit Jetex Treibwerk mündete. Den habe ich auch, aber das ist eine andere Geschichte. Schuld an dem Projekt ist Ralph Müller, weltbekannter Autor der FlugModell, der in der FlugModell über ein Klassikertreffen in der Schweiz schrieb, da war ein Bild der Graupner Fouga Sylphe drin, das mich sofort elektrisiert hat. Liebe auf den ersten Blick also. Danke Ralph!!!

    Nun, es gibt einen verrückten Franzosen, der die Cyclone mit Gasturbine gebaut hat, ein tolles Modell, aber für mich zu groß und aufwändig. Ansonsten ist dises Muster wohl nicht sehr oft nachgebaut worden. Nach umfangreicher Excelei habe ich mich für den Maßstab 1:5 entschieden, was eine Spannweite von 2,6m ergibt, mehr hat mir meine Frau nicht genehmigt... Das Modell wird in Holzbauweise mit Glasfaserbeschichtung entstehen. Konstruiert wird nicht viel, sondern so wie ich das immer bei solchen Projekten mache, lediglich mit einer Dreiseitenansicht gearbeitet. Powerpoint Engineering hilft beim maßstäblichen Vergrößern und dann wird mit dem Filzer und Transparent großzügig ein Spline durchgelegt. Da spart man viel Zeit, die man in der Werkstatt auch gut gebrauchen kann, denn die Zeit drängt, aber es steht ein Weihnachtsurlaub vor der Tür, da geht was voran, wer braucht schon Festtage...

    Eigentlich bin ich ja kein Forenmensch, sondern schreibe fleißig für die FlugModell, die beste Flugmodellbauzeitschrift mit dem besten verantwortlichen Redakteur ever (zumindest meiner Meinung nach), denn den beiden haben wir den Wettbewerb mit zu verdanken. Flieger, es darf konstruiert und gebaut werden, so wie wir dass alle schon ganz verlernt haben! Was gibt es aufregenderes?

    Ach ja, seht mir bitte meine Forenunerfahrenheit nach. Mit Emogies und Bildern hab ich es nicht so. Klappt aber bestimmt auch bald.

    Euer Klaus

    Name:  Dreiseitenansicht_Fouga_CM-8.jpg
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  2. #2
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    Servus

    Bin gerade an einer Sylphe, mit E-Impeller dran.
    Rohbau ist soweit durch.
    Ebenfalls Holzbauweise mit Gfk-Beschichtung.
    Spannweite so um 3 Meter.

    Halt Dich ran, ist ein hübscher Vogel.

    Gruss franz
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  3. #3
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    Lächeln Sylphe ist auch toll

    Hallo Franz,

    eine Sylphe baust Du und das auch noch gleich um die Ecke!
    Hast Du Bilder? Wie weit bist Du? Uaaahh toll!

    Ich habe heute den Rohbau des Leitwerks fertig gemacht. Ist gerade beim Aushärten. Da habe ich schon geflucht, ein wenig größer wäre nicht schlecht gewesen, denn ein NACA0007 mit nur 79 mm Sehenenlänge an der Spitze ist echt filigran. Mit 1mm Balsabeplankung bleibt vom Schaumkern fast nix mehr übrig. Aber es hat dennoch ganz gut geklappt. Morgen wird alles verschliffen und die Ruderklappen ausgeschnitten. Danach entscheide ich mich, ob ich die Servos in die Dämpfungsfläche einbaue, oder sie doch lieber nach vorne lege. Meine erste Hochrechnung hat ergeben, dass der Schwerpunkt zu weit hinten liegen wird. Das spricht eher für den Einbau vorne. Aber mit den Servos hinten kann man die Leitwerke für den Transport besser abnehmen. Wir werden sehen.


    Meine Cyclone soll übrigens auch einen Impeller bekommen. Ich habe mir den 64 mm Impeller von Pichler gedacht. Laut Hersteller hat er 1150 g Schub, das sollte für 2,6 kg Abfluggewicht ausreichen. Das wird keine Rakete, aber das Original war ja auch eher behäbig unterwegs. Aber davon bin ich noch weit entfernt. Morgen beginne ich mit den Flügeln, dann kommt der Rumpf dran und ganz am Ende mache ich die Triebwerksgondel, die bei meinem Modell übrigens abnehmbar gestaltet sein soll. Soweit zumindest der Plan.

    Laß von Dir hören, ich bin echt gespannt auf Deine Sylphe.

    Schöne Grüße

    Klaus
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  4. #4
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    So da wären wir also einen Schritt weeiter und hätten das erste Bauteil auf dem Tisch liegen, das V-Leitwerk:
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    Mein Ziel waren 125g. Das werde ich wohl nicht ganz erreichen, denn das Teil hat jetzt schon 110g und es fehlt noch die Verkastung der Ruder und die Bespannung.

    So ist es aufgebaut:
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    Schaumkern und 1mm Balsa-Beplankung. Ich denke das Gewicht steckt im Epoxy-Harz-Microballons-Gemisch, das ich fürs Aufkleben dder Beplankung verwendet habe. Vielleicht wäre UHU-POR besser gewesen. Mal sehn, vielleicht überkommt es mich ja und ich baue das Ding nochmal.
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  5. #5
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    Jetzt habe ich mal mit dem Flügel gestartet. Er wird in Holm-Rippenbauweise mit einer 2mm Balsabeplankung entstehen. Auch hier habe ich ein symmetrisches NACA-Profil verwendet. Diesmal aber mit 12% Dicke. Die Rippen habe ich mit Profilii von Stefano Duranti konstruiert. Das dauert keine 10 Minuten! Dann habe ich die Rippen ausgedruckt, mit Sprühkleber auf Pappelsperrholz geklebt, mit der Bandsäge grob ausgesägt und am Schleifteller auf Maß geschliffen. So bekommt man recht scchnell einen kompletten Rippensatz. Stefanos Profilii kann natürlich auch Fräsdaten ausspucken. Aber ich wollte nicht so lange warten, für den ganzen Satz habe ich keine zweei Stunden benötigt. Allerdings werde ich wohl noch etwas naccharbeiten, denn momentan wiegt mein Rippensatz 120g. Das ist mir zu viel, da müssen noch Erleichterungsbohrungen rein. Das ist dann wohl aufwändiger. Hier der aktuelle Stand:
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    Da das Profil symmetrisch ist und ich keine Stützfüße dran machen wollte, habe ich mir überlegt den Flügel in einer Helling aus Schaumstoff zu bauen. Die Unterseite wird mit dem Heißdraht aus dem Schaum ausgeschnitten. Dabei kann man gleich die Schränkung mit einbauen. Bei mir wird es -1°. Dann wird die Beplankung eingelegt, die Rippen montiert, die obere Beplankung drauf getackert und fertig. So die Theorie!

    Als erstes habe ich den Umriss der beiden Fügelhälften auf den Schaum gemalt. Dabei kam mir die Idee, dass es gut wäre die Beplankung zu bauen, bevor ich die schöne ebene Fläche mit dem Schneiddraht malträtiere. Der Flügel ist konisch, was an die Beplankung Anforderungen stellt, denn die Maserung sollte an Vorder- und Hinterkante parallel zu Nasenleiste bzw. Endleiste verlaufen. Also habe ich die Sehnenlänge an Wurzel und Spitze gedrittelt und die Beplankungsteile direkt auf dem Schaum zugeschnitten. Bei 125cm Halbspannweite reichen natürlich normale 1m lange Balsabrettchen nicht aus. Ich habe sie einfach stumpf verlängert. und jeweils mit Papierklebeband zusammengeheftet. Die Stöße habe ich natürlich immer versetzt, damit keine Sollbruchstelle entsteht und ich habe so viel wie möglich Stöße nach außen gelegt, weil da die Biegebelastung im Flug geringer ist. So habe ich Bahn für Bahn und Ober- und Unterbeplankung für beide Flügelhälften zusammengebaut. Am Ende wurde die Beplankung umgedreht und die Fugen mit Ponal Express versehen. Wenn man die Panele am Klebeband knickt, dann bekommt man den Ponal gut in die Fuge. Sobald die Beplankung wieder platt auf dem Baubrett liegt, quillt der üerflüssige Kleber heraus und muss nur noch abgewischt werden. Zum Aushärten wird alles mit ein paar Pinnadeln festgehalten:
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  6. #6
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    Servus Klaus

    Wollte eigentlich auch die Cyclone bauen, hab aber dann umgeplant auf Sylphe III
    Der Hauptgrund war, die Nase der Cyclone war mir zu pummelig und kurz.
    Ausserden sollte sie unbedingt bodenstartfähig werden.
    Da ist das Bugfahrwerk schon von Vorteil.
    Und mit dem Schwerpunkt hauts auch besser hin.

    Mein Maßstab ist genau 1.4, also rund 3,25 Meter.
    Es kommt ein 80er drauf mit 12 Zellen, drückt so um die 4,4kg.
    Der Antrieb eigentlich wieder wegen dem Schwerpunkt, wenn ich schon Akkus drin hab
    will ich ohne Blei in der Nase auskommen.
    Schub wird über dem Fluggewicht sein, aber drosseln kann man ja immer. :-))

    Momentaner Stand ist Rohbau, ohne Kabinenhaube und Triebwerk.

    Fotos ist bei mir so eine Sache :-))
    Auch lasse ich immer einen Schritt weg im Finish.

    Ist ein bisschen Aberglaube, ohne Fotos und fertiges Finish fliegen die Teile bei mir immer super.

    Wenn ich Fotos mache, wie bei meiner Fury hauts schon beim Erstflug nicht hin.
    Fahrwerksklappen weggeflogen und Bugfahrwerk nicht verriegelt bei der Landung.

    wenn ich das Finish fertig mache (Ju 87) meint ein Zuschauer, er müsste sich drauflegen.

    Das nur nebenbei.

    Ein Tip, bau Deinen Rumpf hinten leicht, ich hab eigentlich nur eine Röhre aus leichtem 3er Balsa gebaut
    und die Höhenruderservos hinten in der Klappe drin.
    Und hab schon meine Probleme den Schwerpunkt ohne Blei hinzukriegen.

    Gewichte und Fotos gibts dann später.

    Gruss Franz
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  7. #7
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    Hallo Franz,

    das ist genau der Maßstab, den ich auch gerne gebaut hätte...

    Ja, das mit dem Gewicht im Heck habe ich auch schon mitbekommen. Ich führe eine Excel nebenher, die mir den Schwerpunkt ausrechnet. die 110 g für das Leitwerk sind einfach zu viel. Und ich werde die Servos wohl doch nach vorne packen (müssen). Vielleicht finde ich jemanden, der mir den Kern mit einer CNC-Maschine schneidet, dann kann man die Beplankung auch mit UHU-POR kleben. Bei meiner Hobbyschneiderei wird der Kern einfach zu rauh dafür. Zudem habe ich jetzt mal die leichtesten Balsaplatten beiseite gelegt, sie werden dann im Heck verbaut.

    Die Sylphe III habe ich mir auch überlegt. Sie gefällt mir auch besser als die Cyclone. Mal sehen, vielleicht wechsle ich auch noch, denn das Bugfahrwerk ist schon auch optisch eine Wucht und für einen Segler auch ein echter Hingucker.

    Das mit den Bildern und dem Unglück ist übrigens in der Tat ein Aberglaube. Ich fotografiere alle meine Modelle mehrfach beevor sie fliegen und habe derartiges Unglück noch nie erlebt. Also probier es einfach, ich würde mich freuen.

    Ich rätsele übrigens schon eine Weile darüber nach wie man die EWD bei einem V-Leitwerk misst. Die Sylphe hat ja hinten einen konischen Rumpf. und mit den schräg stehenden Ruderflossen, oder auch nur der Steckung kann man ja keine EWD-Waage verwenden. Wie hast Du denn das Problem gelöst?

    Schöne Grüße

    Klaus
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  8. #8
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    Servus Klaus

    Ich mache das mit der Ewd schon in der Konstruktion, also beim Rumpfbau.
    Früher hab ich Halbschale gebaut, heute baue ich auf Helling.
    Also alle Spanten werden auf Tischplatte aufgebaut, mit Haltewinkel.
    Entweder so dass die Fläche auf 0 steht, oder eben das Höhenleitwerk.
    Dann kann man das fehlende Teil ganz leicht geometrisch einmessen.
    Hab die Sylphe auch nochmal nachgemessen, sah aufgebaut so komisch aus.
    Flächen und Höhenleitwerk sind bei mir steckbar.
    Also einfach vergrößerte Wurzelrippen mit eingesteckt, auf denen die 0-Linie aufgezeichnet war.
    Modell so aufgebaut, auf Tisch, dass die Fläche auf 0 steht, dann kann man anhand der 0-Linie am
    Höhenleitwerk nach unten auf den Tisch messen.
    Die Maße aufgezeichnet, verbinden und schon kann man Winkel abmessen.

    Eher ist die Frage wieviel Ewd sie braucht, bei den meisten Baukästen musste ich immer
    unterlegen und Ewd rausnehmen.
    Ich mags relativ neutral beim Fliegen. Soll also von alleine nicht abfangen.

    Hab jetzt mal 1° eingebaut, zur Not muss ich eine V-Leitwerksteckung umsetzen.

    Durch den steilen V-Leitwerkswinkel ist ja der Höhenruderanteil relativ klein, bin gespannt
    wie es mit den Momenten bei meiner Fläche fertig wird.

    Hab ein HQ W drauf.

    Bei Dir ist es ja einfacher, Profil ist ja momentenneutral.

    Aber mit Bodenstart kann ich mich drantasten und dann im Schnellflug vorsichtig ausprobieren.
    Ist ja ein Segelflieger, do wirds schon passen.

    Gruss Franz
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  9. #9
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    Hallo Franz,

    danke für Deine Tipps. Irgendwie so hatte ich mir das mit dem EWD Einstellen auch gedacht. Ich möchte meinen Rumpf ebenfalls in Halbschalen auf einer Helling bauen. Erst die obere Hälfte, dann die EWD einstellen und dann die untere Hälfte. Theoretisch ist mir das auch alles klar. nur praktisch fehlt es eben noch, denn bei einem V-Leitwerk kann man ja nicht in einer Dimension messen. Durch die Schrägstellung muss man beim Messen penibel auf die Längsachse achten. Aber irgendwie bekomme ich das schon hin. Bei der Größe meines Modells kann man den Erstflug noch aus der Hand ins hohe Gras machen, zur Not korrigiere ich eben nach.

    Du sprichst die EWD an. Ein Thema, über das ich mir seit geraumer Zeit Gedanken mache. Auch ich bin der Meinung, dass die meisten Modelle mit zu viel EWD unterwegs sind und dass man ein Modell mit symmetrischem Profil auch ohne EWD fliegen kann. Nur hängt dann der Schwanz immer ein wenig, denn einen Anstellwinkel braucht der Flügel schon, um Auftrieb zu erzeugen. Ich habe -1° Schränkung eingebaut, um das Abrißverhalten zu verbessern. Deshalb werde ich auch ungefähr 1,5° EWD vorsehen. Zu der Frage werde ich wohl noch meine Litertaur befragen, denn so ganz schlüssig bin ich mir noch nicht. Was für ein HQ W hast Du denn? Da gibt es doch auch symmetrische, das HQ/W-0/12 sieht beispielsweise meinem NACA 0012 recht ähnlich. Man müsste es mal übereinander legen...

    Momentan bin ich an der Nasenleiste. Heute ist Feiertag, da habe ich nicht viel hinbekommen, aber ich hoffe bald die Rippen auf die Beplankung kleben zu können. Nach welchem Plan hast Du eigentlich Deine Sylpe III gebaut? Es gibt ja ein paar Pläne, ich fand nur keinen, der mir gefallen hat. Hast Du sie selbst konstruiert?

    Schöne Grüße

    Klaus
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  10. #10
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    Servus Klaus

    Pläne mache ich prinzipiell selber.
    Schon seit 40 Jahren, sind inzwischen so um die 450 Modelle rausgekommen.
    Hab früher meine ganzen Freunde mit Modellen versorgt.
    In guten Jahren so 30-40 Stück. Aber fast immer Motormodelle.
    Nur kleine Segler, so für Gags. Hier im Forum sind auch Fotostrecken zu finden.
    Fj 1 Fury und mein Starfighter, bei dem hinke ich aber hinterher.
    Die Pläne auch nicht auf Papier, sondern gleich auf eine weisse Tischplatte.
    Mein Baumarkt hebt mir immer die beschädigten auf, macht ja nix wenn eine Ecke fehlt.

    Zum Anstellwinkel, der macht im Gegensatz zum Einstellwinken den Hintern nach oben oder unten.
    Anstellwinkel habe ich + 2° an der Fläche und +1 am Höhenleitwerk.
    Da ich annehme dass das Profil ca Ein Grad braucht um zu tragen.

    Das Profil hab ich von einem anderen Modell geklaut, aus meinem Fundus.
    Vorgabe war, noch gute Leistung bei hoher Flächenbelastung und auch für Kunstflug geeignet.
    Ist eine Mü 28 mit 4 Meter. Bleischwer der Bock, geht aber trotzdem gut zu fliegen.
    Damals hatten wir einen super Hang, da haben wir die Modelle betoniert. :-))
    Einfach wegen Durchzug, mit der Mü gehen auch 200 Meter Loopings.

    Gruss Franz
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  11. #11
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    Hallo Franz,

    danke für den Tipp mit derr EWD und den Anstellwinkeln. Ich hätte das Höhenleitwerk mit 0° eingebaut und 1° EWD eingestellt. Aber mit 1° am Heck unf 2° am Flügel habe ich etwas mehr Auftrieb und die Polaren geben das her. So mache ich das auch. Danke!

    450 Modelle ist ne Menge Holz. Also auch sprichwörtlich ;-) Da kann man Dich ja fast schon als alten Hassen ansehen. Dein Fury Projekt habe ich mir hier angesehen. Ist ein tolles Modell! Die Fouga hier ist meine dritte Eigenkonstruktion. Sie genügt mir schon was die Komplexität angeht. Ich hatte mal die E-flite Fury. Die flog toll und das Flugbild ist meiner Ansicht nach sehr toll. Aber das Ding hat einen Lärm gemacht, der hat den ganzen Spaß verdorben. Ich habe gesehen, Du hast einen anständigen Föhn drin, der wird auch geräuschmäßig zu dem Modell passen. Da wünsche ich mal viel Spaß beim Bauen.

    Schöne Grüße

    Klaus
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  12. #12
    Moderator Avatar von Eckart Müller
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    Zitat Zitat von Piperfreund Beitrag anzeigen
    Ich rätsele übrigens schon eine Weile darüber nach wie man die EWD bei einem V-Leitwerk misst. Die Sylphe hat ja hinten einen konischen Rumpf. und mit den schräg stehenden Ruderflossen, oder auch nur der Steckung kann man ja keine EWD-Waage verwenden.
    Vor mehr als 10 Jahren hab' ich genau zu dieser Problematik einen Beitrag im -MAGAZIN verfasst. Vielleicht hilft er Dir...
    Gruß
    Eckart
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  13. #13
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    Hallo Eckhart,

    danke für den Tipp. Im Prinzip habe ich es genau so gemacht, wie Du das beschreibst. Nur war mein Rumpf eben noch nicht beplankt, als ich das Leitwerk eingemessen habe, was die Sache etwas vereinfacht. Hätte ich das mal vorher gewusst, hätte mir ein paar schlaflose Nächte erspart...

    Schöne Grüße

    Klaus
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  14. #14
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    Habe meinen Thread etwas vernachlässigen müssen, denn ich darf ja noch nebenher arbeiten...

    Aber es ging doch weiter. die Oberhälfte ist geschlifen und grundiert und der Ausschnitt für das Triebwerk hergestellt:
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    Dann ging es mit dem Triebwerk weiter. Hier ein paar Bilder:
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    Da war doch einiges an Hirnschmalz notwendig mit der Gondel. Aber der Lüfter passt nun saugend rein. Die Luftführung erfolgt dann mit einem Innenroht, das ich selbst tiefziehen möchte. Da werden wohln noch ein paar Späne an der Drechselmaschine fliegen.
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  15. #15
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    Den Rumpf konnte ich in der Zwischenzeit auch von der Helling nehmen:
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    Sieht er nicht toll aus? und er wiegt nur 303 g. Der fertige Rumpf soll bei 645 g liegen, ich bin also nnoch gut im Limit, wenigstens hier...

    So kann ich nun an drei Baustellen parallel arbeiten, dem Rumpfausbau, der Triebwerksgondel und dem Cockpit. Das ist auch weiter gekommen:
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    Die Tiefziehform für die Haube habe ich einfach vom Cockpitrahmen abgesägt und mit einem Sockel versehen. Morgen bekommen wir einen neuen Herd und ratet mal was mit dem alten passiert? Richtig, er wird mein neuer Tiefziehofen!!!

    Der Rumpfausbau ging auch weiter. Die Röhrchen für die Schubstangen der Ruderanlenkung sind verlegt.
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    Das musste über Kreuz erfolgen, damit die 2 mm CfK-Schubstangen möglichst gerade laufen. So habe ich eine absolut spielfreie und knallharte Anlenkung der Ruder. Den Rumpf mache ich langsam mit dem fotschreitenden Innenausbau zu. So komme ich prima an alles ran. Man muss nur höllisch aufpassen, dass man nicht etwas so zubaut, dass man später bei geschlossenem Rumpf nicht mehr rankommt.
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