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Thema: Car-Motor Umbau

  1. #1
    User Avatar von Rennsemmel
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    Standard Car-Motor Umbau

    Hallo Leute !

    Wie bereits im anderen Thread angedroht/angekündigt kommt hier wieder ein Umbaubericht hin.
    Es gibt diesmal zwei Motoren, die zum Flugbetrieb umgerüstet werden sollen :

    Name:  P1010510.JPG
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    Links :
    Trackstar 28 SEG von Hobbyking. Gedacht als non-konformer Ultimativer-Bösewicht-Schummelmotor für Club30 als Showflugeinlage, und um zu sehen was wirklich mit den Modellen geht, wenn man will.

    Rechts :
    Force 15 EC3-SZ - Gedacht für allgemeine Rumheizanwendungen und evtl. mal ein INDY Test

    Aber halt - Warum eigentlich ?

    1. Es macht Spaß
    2. bessere Kugellager
    3. größere Kurbelwellen
    4. bessere Materialien
    5. bessere Passungen
    6. Gibts nicht mehr als Flugmotor zu kaufen
    7. Es macht Spaß

    Es ist nicht Preiswerter (Werkzeug und Material)und braucht viel Zeit. Einen Umbau ohne Drehmaschine hab ich hier schon einmal beschrieben :
    http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post4265962

    Worauf man schten sollte :

    Kompakte Gehäuse
    Wenn es geht : kein Seilzugstarter
    Wenn es geht : OS Welle
    Nice to have : Turbokerze

    So, nun zum 15er :

    Es heisst ja immer, die Car Motoren sind schwerer, kann ich so nicht bestätigen . Sicher, es gibt schwerere , aber wenn man etwas schaut findet man schon Teile, die in etwa Gleich sind :

    Name:  P1010514.JPG
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    Am Force ist mal alles ab. So wiegt er ~120g , der PH Daneben ~150, also so weit auseinander ist das nicht.
    Hier noch mal ein paar Bilder von innen :

    Name:  P1010517.JPG
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    Name:  P1010518.JPG
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    Man sieht deutlich, dass die Drehflächen nicht mit gestrahlt wurden, was bei den PH und ASP e.t.c. eigentlich bei den kleinen Hubräumen fast immer der Fall ist.
    Schön zu sehen auch das bessere Pleul und der größere , hohlgebohrte Kurbelzapfen. Hier war mal ein kleiner Stift und eine Feder als Mitnehmer für den Seilzugstarter drin. Das ist alles robust und belastbar. Die Anschraubmaße der Flansche sind auch die üblichen 11mm Abstand.

    An dem Motor muss gemacht werden :

    Zylinderkopf
    Venturi
    Gehäusedeckel
    Propellermutter

    So weit erst mal zum Force.
    Jetzt gehts zum Trackstar :

    Name:  P1010519.JPG
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    Hier fast das Gleiche wie beim Force, nur größer

    Name:  P1010523.JPG
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    Erst einmal alles abbauen - Die CAR-Teile wiegen bei dem Motor 220g , nur mal so als Anhaltspunkt, was man vom Kataloggewicht eines Motors so abziehen kann..

    Ein schön gemachter Brennraum für Turbokerzen und die Garnitur :

    Name:  P1010520.JPG
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    Klar, das ist alles kein Novarossi, aber für ca. 70€ inkl. Versand kann man da nicht meckern. Der ist vermutlich auch so stark wie ein alter OPS.
    Schön ist, dass da ein paar dichtungen unter dem Kopf waren, da kann man dann schön feineinstellen.

    Name:  P1010522.JPG
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    Der Motor hat einen Angedrehten Mitnehmerstummel und ein Asymmetrisches Pleul. im UT macht sozusagen das Pleul die Ansaugbohrung dicht. Das ist nicht so gut, ich werde mal eine "Turbo" Kurbelwelle draus machen. Den Mitnehmerstummel muss ich auch wegschleifen. Das alles muss mit viel Geduld und noch mehr Kühlwasser passieren, denn wenn was an der KW anläuft ist sie Schrott.
    Ich hab noch ein paar große Gehäusedeckel, da muss ich mal sehen, ob da einer dabei ist der passt. Der Motor wiegt ohne die Anbauteile in etwa 200g, sollte also mit 270g abflugfertig sein.

    Hier nun auch die zusammenfassung :

    Propellermitnehmer
    Propellermutter
    Zylinderkopf
    Kurbelwelle
    Gehäusedeckel
    Venturi

    Also viel zu tun

    Ich werde immer mal weiterberichten, wenn wieder ein teil neu ist. Es wird auch die Drehmaschine zum einsatz kommen, wie schon gesagt, wenn ein Umbau passieren soll ohne Drehmaschine, siehe link oben.

    Viele Grüße,
    Sebastian
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  2. #2
    User Avatar von Rennsemmel
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    So.
    Auch noch mal der Startpunkt beim Trackstar.

    Das mit dem Problem mit dem Pleul im U.T. war ein Denkfehler. Muss nur den KW- Mitnehmer abschleifen.
    Für die Düsennadel lass ich mir was einfallen, die Querbohrung ist 5mm, da passt nichts von der Stange.
    Ich will vorn nicht zu hoch werden.
    Einen Prop- Mitnehmer hab ich noch gefunden, muss nur etwas angepasst werden.
    Irgendwie sind aber meine Bremsleitungsmuttern weg, da drehe ich ja die Propellermuttern draus.

    Na ja, so weit so gut

    Grüße
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  3. #3
    User Avatar von Rennsemmel
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    Für den Anfang zum Warmwerden mit der Maschine ersteinmal was einfaches

    Erster:

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    Zweiter :

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    Und beide mit ihren neuen Kopfbedeckungen :

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    Schick !

    Ich würde aber bei Gelegenheit noch das Eloxal an der Übergangsstelle Brenraumeinsatz-Zylinderkopf abdrehen, damit da ein besserer Wärmeübergang entsteht, ansonsten ist die Fläche m.e. auch nicht so richtig plan. Ich kann die Werkstatt der Potsdamer Powerbootfahrer mitnutzen, die Maschine steht nicht bei mir und ich hatte keine Messuhr mitgenommen. Eigentlich wär es das beste nur eine 3mm Aluscheibe zu machen, da müsste ich mir aber eine Spannvorrichtung bauen, fehlt mir aktuell etwas die Zeit. So wäre der Kopf aber noch mal leichter.

    Die Bremsleitungsmuttern sind auch wieder aufgetaucht. Mir sind Stahlteile bei dem 4,6ccm lieber, da kann ich auf 8mm Propellerbohrung bleiben.
    Für den Düsenstock hab ich auch schon eine idee - Ich brauche dazu ein 5mm Messingrohr, in das der Düsenstock seitlich eingeschraubt wird. von der Anderen seite eine Schraube rein und fertig ist der Lack. Desweiteren suche ich Material für das Venturi, am besten Delrin, Alu wird mir irgendwie zu schwer bei dem riesem Ansaugloch.
    Bei den Gehäuserückwänden bin ich mir noch unschlüssig, ob ich die Orginalen umbaue oder gleich neue drehe. Man braucht doch schon recht große Alustücke, das macht nicht so wirklich spaß mit der kleinen EMCO.

    Das wars erstmal für heute ,

    Viele Grüße,
    Sebastian

    P.S.: Oh nein, die Garantie
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  4. #4
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    Hi Sebastian,
    sieht gut aus,weiter so, der 3,5er ist der vom HK?
    Hätte man mit dem Startermitnehmer auch einen Drehschieber antreiben können...?
    Gruß Klaus
    Gewicht ist der Feind--Luftwiderstand das Hindernis
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  5. #5
    User Avatar von Rennsemmel
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    Hallo !

    Ja, das sollte gehen mit dem Drehschieber.
    Und es ist der von HK, aber der .28er

    Viele Grüße,
    Sebastian
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  6. #6
    User Avatar von Rennsemmel
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    Tagchen nochmal

    Ich hab gerade noch mal kurz die Motoren in der Hand gehabt.
    Also die Gehäusedeckel dreh ich nicht noch mal neu. Bei dem kleinen aus dem trivialem Grund, dass ich gerade einfach gar kein passendes Alu da habe. Bei dem Großen sind ja die Anschraubgewinde für den Seilzugstarter mit im Deckel, da baue ich eine Remote-Düsennadel. Die Deckel werden aber erleichtert wo es geht.

    Bei den Venturis bin ich auch mit den überlegungen weiter. Der Trackstar hat sogar ein 6mm Loch für den Vergaser-Spannbolzen, da könnte man einfach eine Hülse durchziehen mit Gewinde, von einer Seite dann der Düsenstock direkt dran, von der anderen Seite eine Schraube zum spannen. Das ist aber alles recht weit vorn und die Nadel bei dem 3,5er Rossi ist so ähnlich, das hat mir während der benutzung nicht so gefallen, aussergem geht der Schlauchanschluss dann nur nach vorn oder oben. Deshalb kommt vorne nur ein einfaches Drehteil mit dem Schlauchanschluss gerade raus und einer kleinen Gewindebohrung zum Befestigen, und dann hinten die Nadel an den Gehäusedeckel.

    Der kleine bekommt die übliche Konstruktion mit Seiteneinspritzung. Deckel wird aus den alten Teilen zusammengeklebt -> Vorteil : Pleul reibt auf Stahlscheibe, nicht auf Aludeckel. Bei dem Großen geht das leider nicht so einfach, da muss ich noch ein insert machen.

    B.T.W.

    Bei der Onlineplattform gibts gerade schöne Mehrkammerresos von der Kyosho F86 für 2,5er
    Der Krümmer ist auch von Kyosho.

    Name:  P1010529.JPG
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    Venturi passt schön, nur ist der Durchlass größer als die KW-Bohrung.. sonst könnte man das nehmen.

    Viele Grüße,
    Sebastian

    P.S. Habe übrigens nun die Propmitnehmer klar. Der, den ich für den Großen geplant hatte, passt ohne Änderung auf den kleinen. Der alte Mitnehmer vom Kleinen passt ohne Änderung auf den Großen Motor.
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  7. #7
    User Avatar von Rennsemmel
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    Hi !

    Hier noch mal der Rohling für die Propellermutter.
    Eine Bremsleitungsmutter M10x1
    Die hat ein 5er loch und aussen im Gewindegrund ist die ca. 8,3mm.
    Da kann man aussen etwas abdrehen und innen aufbohren und Gewinde einschneiden.
    Ich hatte früher immer Alu-Spinner mit absatz, aber mit 8mm aus alu ist etwas knapp, 9mm ist mir zu groß und ich muss dann jeden Prop aufreiben.
    Deshalb Stahl. Da kommt dann noch eine 8er Unterlegscheibe runter und fertig.

    Viele Grüße,
    Sebastian


    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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  8. #8
    User Avatar von Rennsemmel
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    So, es ging weiter

    Mit höhen und tiefen, aber später dazu mehr..

    Propellermuttern :

    Hier mal einige Bilder. Es sind eigentlich auch nur diese Arbeitsschritte, einzig das Ausrichten mit der Uhr im Futter fehlt ..

    Bohren von 5 auf 5,5),
    Name:  P1010540.JPG
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    Abdrehen auf 7.95
    Name:  P1010539.JPG
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    Und Gewinde rein
    Name:  P1010541.JPG
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    Das wars auch schon dazu..


    Dann waren die Venturis Dran.
    Für den 2,5ccm hab ich 6-kant-material benutzt, davon hab ich ein paar Reste. Da dann einfach ein 5,5er loch rein, den Absatz ran und abstechen. Die unterseite der bohrung etwas strömungsgünstig gemacht, umgedreht , planziehen und den Trichter mit dem kleinen 3 Kantschaber geformt.

    Name:  P1010542.JPG
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    Auf der unterseite hab ich das auch vorher schon mit dem Schaber gemacht.
    Dann seitlich ein 3,5er loch rein und das gewinde für den Düsenstock geschnitten. et voila, Fertig.

    Beim großen Motor gabs heute ein Problem, dass ich so noch nicht hatte :
    Ich wollte schön knapp mit dem Hals werden und habe nachdem ich den mit 3 Hundertstel untermaß gedreht hatte, das halbfertige Venturi in den Vergaserhals gesteckt.
    Ich hatte nur ein stück 20er Rund mit hohem Reinaluanteil..
    hat gefressen der Mist...
    Ist mir an der Stelle noch nie passiert.. Mit viel Öl geduld und Kraft hab ich das blöde ding dann noch rausbekommen, ich muss nun aber die Vergaserbohrung etwas nachbearbeiten. Der Motor entwickelt sich zu einer richtigen Baustelle..
    Nun bestell ich mir erstmal Delrin für das Venturi.

    Naja, noch die Rückwand des 2,5ers gemacht..

    Name:  P1010537.JPG
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    UUND :


    Name:  P1010546.JPG
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    Name:  P1010545.JPG
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    Da ist jetzt nur noch Kleinkram zu tun, wie ne Dichtung raussuchen fürs Venturi, den Düsenstock etwas verlängern, und die Starterwelle kürzen und einkleben. Es kann sein, dass ich die Propmutter noch etwas kürze..

    Hier auch noch mal der 5ccm mit ramponierter Vergaserbohrung und neuer Propellermutter.

    Name:  P1010547.JPG
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    Viele Grüße,
    Sebastian
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  9. #9
    User Avatar von Rennsemmel
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    Hallo !

    der 2,5er ist fertig.
    Habe die oben beschriebenen Dinge erledigt.
    Welle Kürzen : Die ist wirklich hart, habe mit einer Trennscheibe im Dremel mit 8000 Touren ganz gut schneiden können. Langsamer sind mir immer die Scheiben geplatzt.
    Venturidichtung : Einfach eine aus so einem 2,99€ Rund-Dichtungssortiment, die gehen (bei mir) ganz gut.
    Düsenstock verlängern : Das erste mal CFK-Stange als Aufklemmdorn genutzt, ging ganz gut. Sonst wie im Car-Umbaulink aus dem Speedforum beschrieben.

    Fotos, wenns hell ist..
    Ach so - Gewicht sind knapp unter 170g geworden. Da kann man sicher auch in die Region 150g vorstoßen, wenn man die KW noch etwas kürzt (der glatte 5mm Stummel) und den Deckel neu dreht. Da der aber mit Reso betrieben werden wird ist etwas Gewicht vorn gar nicht so schlecht, ausserdem hab ich mit dem Stahl-Deckel keine Alu-Alu Gleitpaarung am Pleul..

    Das POM für das 5ccm Venturi ist auch schon da, da gehts dann auch bald weiter hoffentlich.

    Viele Grüße,
    Sebastian
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  10. #10
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    Prima Übrigens hab ich auch grad was mit nem Motor am Laufen... also einer der nicht läuft... bezw. Gehört nicht hierher, ist aber trotzdem spannend. Habe meinen alten OS Wankel ausgegraben und aufgearbeitet. Lager und Ringe getauscht, und alles blitzblank gemacht. Beim Probelauf stellt sich heraus, daß er nix von der Roste zieht (ca 12000 rpm mit einer 9x6). Also alles zerlegt und die Gehäuseflächen aufpoliert um besser Schäden sehen zu können. Und da waren in der Tat 2 tiefe Risse im Gehäuse... Endschrott sozusagen.

    Nun ist der Motor durchaus eine kleine Rarität und ich habe ein Modell dafür restauriert. Also langes Gesicht.

    Dann Palaver und Begutachtung, mit dem Ergebnis, daß ich wohl das Gehäuse neu fräsen werden. Das wird mein erstes aus dem Vollen gefrästes Motorgehäuse, was deshalb relativ einfach ist, weil es nur gerade Flächen+Kühlrippen enthält. Die erforderliche Präzision der Laufflächen traue ich mir zu. Das ist vielleicht aufregend

    Also gehört nicht hierher, passt aber zum Thema "Dremeln an Motoren"... und irgendwas bei 5 ccm hat er auch

    PeterKa
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  11. #11
    User Avatar von Rennsemmel
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    Hi Peter !

    Ich hab ja auch noch einen kaputten Wankel 2. Generation, vielleicht kann man ja aus Zweien einen machen..
    Es sei denn, du willst unbedingt fräsen, da kann ich nichts machen

    We will have a schnack on the phone..

    Grüße !
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  12. #12
    User Avatar von Rennsemmel
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    So, hier die Bilder :

    Name:  P1010582.JPG
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    Wie schon gesagt, lieber n bissel grob und fertig als ewig rumdoktorn und nicht fertig werden...

    Grüße !
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  13. #13
    User Avatar von Rennsemmel
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    Ach so, am .28er gings auch weiter :


    Abschleifen des Mitnehmers
    Name:  P1010586.JPG
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    Da hab ich immer nur 2x kurz geschliffen und dann gleich ins Wasser. Dadurch, dass die Welle nitriert ist, ging das recht easy.

    Name:  P1010588.JPG
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    Venturi die 2. Ich hab mit dem Schaber die Bohrung wieder fit gemacht und nun aus schwarzem POM ein neues gedreht.
    Name:  P1010589.JPG
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    Die Rückplatte hatte ja eh ein loch also aufgedreht und vorn kommt eine 4mm Aluscheibe rein.(Locktite)
    Ich wollte erst noch eine Stahlscheibe machen, habs aber dann doch sein lassen.
    Name:  P1010591.JPG
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    So langsam wirds. Hier muss nun noch die Düsennadel gemacht werden.
    Name:  P1010590.JPG
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    Grüße
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  14. #14
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    Standard Hallo Sebastian

    Sieht schon bombastisch (Mr. Bombastic) aus.
    Zu Foto 1,
    wäre es nicht sinnvoller/praktischer gewesen die Kw für 2-3 Tage ins Eiswürfelfach zu legen um
    danach den "Mithehmerpin" abzuschleifen ?.
    Eben nur wegen der Abrieb Hitze und der Stahlbläue.

    Gruß
    Peter
    "JE SUIS CHARLIE" PRO PRESSEFREIHEIT / KONTRA ZENSUR,
    Pessimisten sind mir zuwider, Optimisten sind mir lieber.
    Unmögliches wird sofort erledigt,...……..Wunder dauern etwas länger.
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  15. #15
    User Avatar von Rennsemmel
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    Hi Peter !

    Das Einfrieren bringt nicht so viel, man schleift ja ein bisschen und das wird durch die Handwärme schon warm.
    Viel Wasser ist besser, wenns anfängt zu blubbern verdampft es ja, das zieht noch mal richtig Wärme aus dem Metall.
    Dann sollte man auch schon neu ins Wasser tauchen.
    Es ist eine sehr Punktuelle Erwärmung.

    Viele Grüße,
    Sebastian

    P.S. Danke für die bombastischen Blumen
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