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Thema: Krill Extra 2.6m elektrisch - Erfahrungen?

  1. #1
    User Avatar von UweHD
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    Standard Krill Extra 2.6m elektrisch - Erfahrungen?

    Hallo zusammen,

    bei mir liegt seit letztem Jahr eine 2,6m Krill Extra auf dem Tisch, die ich aus Termingründen noch nicht weiterbauen konnte.
    Jetzt möchte ich aber endlich mal damit fertig werden - und vor allem mal einen Antrieb besorgen

    Als wirre Idee kam mir neulich in den Kopf, die Extra zu elektrifizieren. Mein Bruder flog seine 2,3m Hottrigger mit Hacker Q80, und die Power und Geräuschkulkisse sind schon beeindruckend...

    Daher meine Bitte: Wer hat in der 2,6m Klasse schon Erfahrung mit einem Elektroantrieb und kann mir das geplante Projekt bewerten bzw. Tipps zur Sinnhaftigkeit geben?

    Ich würde folgende Komponenten verbauen wollen:
    Hacker Q100-7M
    MasterSPIN 220 Pro Opto an 12s mit 28x12 Zweiblatt
    4x 6s 5000mAh LiPo



    Meine Fragen:
    * Wie gut ist das Flieger mit dem Antrieb motorisiert?
    * Werde ich beim Gewicht über oder unter der Benzinerversion landen? Wenn ja, wo ungefähr?
    * Welche Flugzeiten sind realistisch zu erwarten, wenn ich 12s2p 10.000mAh einsetze?
    * Was sind eure Erfahrungen als Ein- oder Umsteiger auf Elektroantrieb in der Größenklasse?

    ...und last but not least: Was das überhaupt Sinn oder bei der Größe doch lieber den guten alten Boxer rein?
    Viele Grüße,
    Uwe
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  2. #2
    User Avatar von Sebastian St.
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    Standard

    Hallo Uwe ,

    es gab vor einigen Jahren ein Thread über Außenläufer mit Getriebe von A.Reisenauer , da hat jemand große Kunstflieger recht beeindruckend elektrifziert .


    Edit : Hier der Thread http://www.rc-network.de/forum/showt...-Modelle-Limit


    2,6 m Extra im Flug :
    Sebastian
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  3. #3
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    Hallo,

    hab zwei C-Arf Extra 260 mit 2,6m. Eine in E und eine in V. Vom Gewicht her sind die fast identisch. (der E ist glaub 250 Gramm schwerer.)
    Den 100er Hacker hätte ich damals auch verbaut, wenn er denn damals schon verfügbar gewesen wäre.

    Hab dann einen Plettenberg Predator 30/6 Evo mit einem 320er YGE Regler verbaut. Akku ist ein 12s 9000er bzw ein 12s 10000er.
    Flugzeit liegt so bei 7-12 Minuten, abhängig davon wie mann es krachen lässt. (Vollgas 163Amp, bei ca. 6800rpm, Rasa 27x13.)

    Von der Leistung her hat der Elektro ein bisschen mehr wie der DA120 in der gleichen Extra. Das Ansprechverhalten vom Plettenberg in Verbindung mit dem YGE ist phänomenal.

    Der Aufwand fürs E-fliegen ist allerdings schon höher wie mit dem Verbrenner. Beim Verbrenner hab ich alle 10 Flüge den Empfängerakku geladen und fertig.

    Bei E-Antrieb lad ich beide Akkus vorm Fliegen daheim. Und am Platz dann mit 2 Junsis und einem Stromgenerator.

    Hab mir das damals auch nur angetan weil ich nicht immer einen Platz zum Verbrenner fliegen hatte. Ansonsten find ich in der Größe
    einen Verbrenner immer noch die bessere Wahl.

    Gruß
    Tim

    ps. Der GunterZ hat eine Krill 330sc mit 2,6m elektrisch gebaut. Allerdings auch mit Plettenberg.
    http://www.rc-network.de/forum/member.php/27360-GunterZ
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  4. #4
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    Zitat Zitat von UweHD Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    bei mir liegt seit letztem Jahr eine 2,6m Krill Extra auf dem Tisch, die ich aus Termingründen noch nicht weiterbauen konnte.
    Jetzt möchte ich aber endlich mal damit fertig werden - und vor allem mal einen Antrieb besorgen

    Als wirre Idee kam mir neulich in den Kopf, die Extra zu elektrifizieren. Mein Bruder flog seine 2,3m Hottrigger mit Hacker Q80, und die Power und Geräuschkulkisse sind schon beeindruckend...

    Daher meine Bitte: Wer hat in der 2,6m Klasse schon Erfahrung mit einem Elektroantrieb und kann mir das geplante Projekt bewerten bzw. Tipps zur Sinnhaftigkeit geben?

    Ich würde folgende Komponenten verbauen wollen:
    Hacker Q100-7M
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    Meine Fragen:
    * Wie gut ist das Flieger mit dem Antrieb motorisiert?
    * Werde ich beim Gewicht über oder unter der Benzinerversion landen? Wenn ja, wo ungefähr?
    * Welche Flugzeiten sind realistisch zu erwarten, wenn ich 12s2p 10.000mAh einsetze?
    * Was sind eure Erfahrungen als Ein- oder Umsteiger auf Elektroantrieb in der Größenklasse?

    ...und last but not least: Was das überhaupt Sinn oder bei der Größe doch lieber den guten alten Boxer rein?

    Hallo Uwe,

    ich habe bereits Erfahrung damit, konkret Pilot-RC Extra 330SC 2,7m Spannweite elektrisch an 12s 10.000mAh Akku.

    Vorüberlegungen - siehe hier: http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post4147214

    Realisierung und Komponenten - siehe hier: http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post4284961

    Erfahrungen nach Erstflug - siehe hier: http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post4293853


    Zu deinen Fragen:
    ==============

    1. Motorisierung
    Mein Flieger wog ziemlich genau 14kg und der Motor (Pletti Predator 30/6 Evo) genehmigte sich nach 4min Flug (Akku nicht mehr randvoll) ziemlich genau 200A im senkrechten Steigflug. Damit war der Flieger etwa so gut wie mit einem 120er Zweitakt-Benziner motorisiert - bei besagter Startmasse also sehr gut unterwegs.

    2. Gewicht
    Am besten Gewicht deines Flieger als Verbrennerversion ermitteln (frag mal im Forum) und dann alle Komponenten des Benziners runter rechnen. Dann einfach die E-Motor Komponenten alle drauf rechnen. Schon hast du ein ziemlich gut passendes Startgewicht der E-Version. Die Methode kam bei mir sehr gut hin!

    3. Flugzeiten
    Das hängt ja maßgeblich von deinem Flugstil ab - wie bei jedem Flieger! Und deinen Flugstil kenne ich nicht.
    Ich hatte meine Extra hauptsächlich im klassischen Kunstflug bewegt. Flugzeit 8 Minuten bei einem verbrauch von ca. 7500mAh. Also kannst du etwa 1.000mAh pro Minute rechnen. Wenn du der 3D-Flieger bist, wirst du vermutlich nicht über 5 Minuten hinaus kommen. Also Sonntagsflieger schaffst du sicherlich auch 10-12 Minuten ohne die AKkus zu tief zu entladen.

    4. Erfahrungen als Umsteiger (bin langjährig als Groß-Elektroflieger aktiv)
    Sinn macht die Elektrifizierung der Pilot-Extra 330SC mit 2,7 Spannweite definitiv. Wie schwer deine Krill-Variante wird, dürfte interessant sein und bleibt abzuwarten. Die ist ja schon ne Ecke kleiner (Flächenbelastung höher), da die Pilot-RC Extra eigentlich schon ein 3m Flieger mit gekürzten Flächen ist (über 2,70m Gesamtlänge!). Sicher bleibt das Gewicht der Krill Extra aber im annehmbahren Rahmen.
    Der Ladeaufwand ist halt schon ziemlich groß als Vielflieger. Eine starke Stromversorgung sowie hochqualitatives Ladeequipment sollte Pflicht sein, sonst kommt ganz schnell Frust auf.
    Fliegerisch steht die E-Version der Verbrennerversion leistungstechnisch in nichts nach. Besonders der Sound war genial (bei mir absichtlich 28x10 Prop, also relativ hohe Drehzahl wegen Sounderlebnis). Der Prop knallt bei Vollgasüberflügen schon ganz gut, aber der Motor selbst macht kaum Geräusche. Das ist echt geil und gleichzeitig noch im Rahmen. Ein Vereinskollege hatte sich fast vor Freude bepinkelt, als er das erste Mal diesen Sound bei Vollgas hörte
    Der Sound ist größenbedingt kein Vergleich zum kleineren Hacker Q80-8M an 12s Lipo mit 23x10 Prop (ebenfalls eigene Erfahrung) sondern um Welten besser, lauter und aggressiver, dennoch leiser als 120ccm Verbrenner.
    Da du einen Hacker Q100 einsetzen willst, ist die Drehzahl im Vergleich zum Pletti ne Ecke geringer, dafür der Prop größer. Soundtechnisch wirst du daher lange nicht so viel Freude damit haben, wie bei meinem besagten Antriebskonzept. Der Wirkungsgrad der Luftschraube dürfte bei dir aufgrund der geringeren Drehzahl des Q100 aber etwas höher ausfallen.

    Meine persönliche Empfehlung aufgrund langjähriger gesammelter Erfahrungen:
    Bezogen auf deine Krill Extra - Sofern du unter 15kg Startmasse bleibst => machen! Darüber eher nicht mehr, da die Flugzeit einfach zu kurz wird. Jedes Gramm mehr an Gewicht kostet Energie und verkürzt die Flugzeit - in jeder Hinsicht. Um das auszugleichen brauchst du wieder größere Akkus, dadurch wird der Flieger wieder schwerer etc.
    Zumal die Flächenbelastung weiter ansteigt, was den Flieger immer mehr Richtung "Bleiente" (oder Lithium-Ente ) bringt.

    Ich selbst würde nie wieder einen Flieger mit Zweitakter-Rüttelplatte ausstatten. Früher hatte ich das auch mal alles, angefangen mit nem 85er Einzylinder, DA100, DA150. Diese Klapperkisten mit blechernem Moped-Klang kommen mir nirgends mehr rein. Wenn man mal die "moderne" Seite der Technik langfristig geflogen hat, sieht man das mit anderen Augen - ich zumindest. Elektrisch ist das doch ne ganz andere Welt bei annehmbaren Flugzeiten. Länger als 8-10 Minuten fliege ich sowieso nie am Stück, war damals schon bei den Benzinern nie der Fall.

    Trotzdem baue ich gerade wieder einen Flieger mit Verbrenner auf - allerdings mit Valach 210. Bezüglich Laufkultur und Sound kein Vergleich zum Zweitakter.
    Hatte zwar überlegt, das Projekt ebenfalls elektrisch zu realisieren, aber hier habe ich für mich einfach die Sinnhaftigkeit nicht mehr gesehen. Für vergleichbare Flugleistung wie bei der 2,70m Extra hätte ich mindestens die doppelte Akkukapazität (eher mehr, da Doppeldecker - Luftwiderstand) benötigt. Dazu schwererer Motor usw. Unter 25kg nicht zu machen - ich hab's mehrfach anhand vieler Vergleiche sowie eigenen Erfahrungswerten der Größensteigerung hochgerechnet.
    Trotzdem geht das auch elektrisch unter 25kg (siehe Youtube Christen Eagle Hacker Q150), nur halt zu einem Ergebnis, das für Käsemeiers Rundflug gerade mal für 4 Minuten reicht. Da ist der Verbrenner halt wieder im Vorteil bezogen auf die aktuell technisch machbare Energiedichte unserer Lipos.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Bis 100, maximal 120ccm Benziner Zweitakter würde ich zukünftig wieder ein Modell elektrisch ausrüsten. Darüber hinaus ist der Verbrenner halt deutlich im Vorteil, da Benzin nunmal eine wesentlich höhere Energiedichte besitzt (gleiches Problem bei E-Autos) und schnell nachzufüllen ist.
    Sollte sich in absehbarer Zeit die Akkukapazität bei gleichbleibendem Gewicht wesentlich erhöhen, würde der Vergleich noch mehr zu Gunsten des E-Antriebs gehen. Bis dahin bleibt unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren im Ergebnis für meine Sinnhaftigkeit halt nur der Einbau einer Rüttelplatte oder eines entsprechenden Viertakters


    Gruß
    BlueBolt
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  5. #5
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    Hallo Uwe,

    ich habe eine Pilot-Rc YAK 54 2,7m Spannweite aufgebaut mit 10kW Motor an 12s10Ah.

    Hier sind einige Daten zum verwendeten Motor und Regler:
    http://www.rc-network.de/forum/showt...+pilot-rc+10kw

    und hier sind weitere Infos mit Video:
    http://www.rc-network.de/forum/showt...ot-rc+yak+10kw


    Viele Grüsse
    Steve
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  6. #6
    User Avatar von UweHD
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    Hey, super, vielen vielen Dank für eure Antworten
    Da ist viel Lese- und Nachdenkstoff dabei. Ich denke auch, das der Flieger in der Luft viel Spaß machen würde, nur die Ladefrage muss hinreichend und frustfrei geklärt sein bzw. sollte man notwendiges Equipment in das Budget reinrechnen.
    Bislang nutze ich ein Graupner Ultrra Duo Plus 80 Ladegerät, was 2x 500 Watt Ladeleistung an 24V bietet. Für eine 2C Ladung der 6s2p 10.000mAh Packs müsste ich also 20A Ladestrom pro Ausgang zur Verfügung stellen, was die 500 Watt vollständig ausreizen würde. Nur leider haben wir keine 24V am Platz, auch keine 230V Versorgung. Bleibt also wohl nur ein Aggregat. Idealerweise mit 24V Ausgang (gibt's vermutlich nicht?). In dem Fall müsste man auch noch die 24V Netzteile mitschleppen...
    Viele Grüße,
    Uwe
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  7. #7
    User Avatar von UweHD
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    Zitat Zitat von BlueBolt Beitrag anzeigen
    ...Besonders der Sound war genial (bei mir absichtlich 28x10 Prop, also relativ hohe Drehzahl wegen Sounderlebnis). Der Prop knallt bei Vollgasüberflügen schon ganz gut, aber der Motor selbst macht kaum Geräusche. Das ist echt geil und gleichzeitig noch im Rahmen. Ein Vereinskollege hatte sich fast vor Freude bepinkelt, als er das erste Mal diesen Sound bei Vollgas hörte
    Der Sound ist größenbedingt kein Vergleich zum kleineren Hacker Q80-8M an 12s Lipo mit 23x10 Prop (ebenfalls eigene Erfahrung) sondern um Welten besser, lauter und aggressiver, dennoch leiser als 120ccm Verbrenner.
    Da du einen Hacker Q100 einsetzen willst, ist die Drehzahl im Vergleich zum Pletti ne Ecke geringer, dafür der Prop größer. Soundtechnisch wirst du daher lange nicht so viel Freude damit haben, wie bei meinem besagten Antriebskonzept. Der Wirkungsgrad der Luftschraube dürfte bei dir aufgrund der geringeren Drehzahl des Q100 aber etwas höher ausfallen.
    Ein passender Sound wäre mir auch wichtig, wobei ich da den Q80 mit 180kv an 24x10 schon recht passabel finde - nicht zu laut, aber knackig. Aber größer klingt bestimmt besser, denke ich auch.

    Den Hacker Q100 gibt es sowohl mit 140kv (der aus meinem Link weiter oben), aber auch als 166kv Variante (siehe Bild unten). Letzterer wird an 12s mit einer 28x12 Luftschraube betrieben und sollte etwas höhere Blattspitzengeschwindigkeiten produzieren als der 140kv Motor mit 32x12.

    Wieviel kv hatte dein Pletti? Und welcher Prop dabei?

    Viele Grüße,
    Uwe
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  8. #8
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    Standard krill extra elektrisch

    Hallo
    Krill Extra 35% hab ich auch gebaut.
    Predator 30/8 evo, Spin 300 pro, Mejzlik 30x13-2LF evo, SLS-Multirotor-14s-10Ah-, Mejzlik Spinner mit Kühlöffnung.
    Strom ca. 200-220 Amp., = Leistung satt, Vollgas braucht kein Mensch, ist aber im Senkrechtflug einfach nur geil.
    BEC Stromversorgung. Flugzeit ca 8min. je nach dem ...
    Gewicht: 15 Kg (mein Modell war vom Grundbaukasten sau schwer, vergleichbar mit anderen Gewichten aus dem Forum hätte ich das Gewicht eines mittelschweren 120er Verbrenners erreicht ....
    Sound (vor allem in der Luft mit etwas Power) finde ich besser als Verbrenner, richtig sonor, hat mehr von einem Original wenn du die Richtige Latte drauf hast, o.g. Mejzlik ist in der Kombi genau richtig, vor allem vgl.weise leicht.

    Motor hängt am CFK Rohr (160 gr.) = Bomben fest, sehr gut bei Verwendung auch Plettenberg Spinner System.

    Akkurutschensystem auf CFK Rohren (ges. 360 gr.) kpl in CFK, verstellbarer Swp., geht kaum leichter.
    Akku Schnellwechselsystem auf Schlitten geschrumpft.

    Hab noch zwei 3,1m Kisten (Krill Extra und Sbach von Modelpower) auch alle elektrisch mit Predator 37/x an SLS-14s-16Ah, alles vergleichbar mit der 35% Extra ... nur eine Nummer Größer. Im Prinzip ähnlich praktikabel wie die kleine.

    Ladeequipment (Junsi 308 und Chargery s1500) passt alles zusammen in ein kleines Köfferchen, damit lade ich die 2x10Ah mit 1-2c und die dicken 16Ah Packs mit 1-1,5c. Im normalen Flubetrieb hab ich mit jew. 2 Flugpacks im Prinzip keine Lade-Wartezeit.
    Ohne ausreichend Ladestrom am Platz ist E-Flugzeugs in der Größenordnung eher umständlich / unpraktikabel.

    Wenn du Elektrisch machst pass auf die max. Kabellängen auf und löt Kondensatorpackete ein, das kann sonst richtig teuer werden, hab schon 2 Regler verloren.

    Gruß Michael
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  9. #9
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    Danke, super interessant. 14S finde ich viel passender als 12S. Wieso verwendest Du den Jetiregler und nicht den vorgesehenen YGE320HV? Für meinen 30/8 evo habe ich den YGE vorgesehen, weil der viel schneller hochdreht wie der Jeti.
    Egal wohin man geht, da ist man dann.
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  10. #10
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    Zwinkern Krill Extra 2.6m elektrisch - Erfahrungen?

    Hallo,
    das Ansprechverhalten des YGE 320 HV ist schneller, das ist richtig.
    YGE 320 hab ich in meinem neuen Schätzchen Krill EA 330sc 41%, mit einem älteren Predator 37/6 an 30x13-2 L evo (Imax, >330Amps) verbaut.

    Den Spin 300 hab ich insgesamt 4x verbaut, wobei mich persönlich das etwas trägere Ansprechverhalten nicht wirklich stört, nicht mal beim Torquen.
    Wenn man Ihn innerhalb der Spezifikation bewegt macht der Regler bis Imax 300 Amp alles mit.

    Mit den aggressiven Ansprech-Einstellungen bin ich eher vorsichtig geworden, wegen Kommutierungsfehler, insbesondere bei größeren Props im oberen Leistungsbereich .... da sind mir schon zwei kleinere Modelle runter gefallen.
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  11. #11
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    Runtergefallen? Mit YGE oder einer anderen Marke? Ich fliege bis 12S6200 und Mehrpolmotoren den Hobbywing 200HV, bisher ohne jeden Ausfall. Nur geht der mit dem Predator 25-8evo nicht so gut wie ich möchte. Sonst perfekt. Ich habe den neuen YGE 320HV für den Predator 30-8evo schon hier (mit YGE Telemetrie) schon hier, bin nur etwas zurückhaltend, da mir mal ein Modell mit dem YGE160HV runtergefallen ist.
    Egal wohin man geht, da ist man dann.
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  12. #12
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  13. #13
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    Zitat Zitat von Duke_2 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    das Ansprechverhalten des YGE 320 HV ist schneller, das ist richtig.
    Das kann ich bestätigen. Der Regler kostet zwar etwas, aber ich habe bis dato noch an keinem Flieger
    so eine geniale Gasannahme gehabt. Hab den Regler bei YGE speziell für den Motor bestellt, in dem Fall
    kommt der dann schon passend programmiert.
    Die komplette Antriebskombo hab ich so bestellt wie von Plettenberg empfohlen.


    Mir wurde im Vorfeld gesagt das die Elektrokiste ein völlig anderes Ansprechverhalten haben wird, und ich
    meinen Flugstil gravierend umstellen muss. Das einzige was sich geändert hat war der Sound und etwas mehr Leistung wie mit dem DA-120. (ok, Flugzeit ist ca. 5min kürzer im Vergleich zur V-Kiste)
    Zum 3D fliegen, hab ich noch ein "Standgas" von ca. 800rpm programmiert.

    Konnte letztes Jahr kurz einen Flieger mit dem selben Motor fliegen, allerdings mit einem anderen Regler.
    Dort war das Ansprechverhalten absolut miserabel. Erst kam fast nix, und dann ziemlich schlagartig. Laut dem
    Eigentümer war das das beste was er aus dem Regler rausholen konnte.




    Gruß
    Tim
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  14. #14
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    Zitat Zitat von Roxx Beitrag anzeigen
    Spannendes Thema, abonniert
    Absolut! Ich selber folge der Diskussion mehr, als dass ich sie führe - einfach weil ich noch nicht viel dazu beitragen kann. Aber ich trage mir Stück für Stück die Infos zusammen und entscheide dann über den Antrieb für meine neue Extra
    Viele Grüße,
    Uwe
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  15. #15
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    Fliegt man den Rolling Harrier perfekt (Gasstoss 2x pro Rolle in Messerlage), benötigt man eine recht rasche Gasannahme, 1.5 Jetisekunden gehen dann leider nicht. Bis ca 6000 Watt und Mehrpolmotoren geht das bei guter Kühlung gut und sicher mit Hobbywing 200HV, Castle Edge 160 (nur bis 12S und nur mit Software 4,22) - ich mag aber Castle nicht, und offenbar geht YGE. Mein YGE160HV hatte aber einen Absteller an 12S und einer 24x10 und GA6000 und damit einen Totalschaden (10 Meter Höhe), seither liegt er rum.

    Oberhalb den typischen 60ccm Modellen wirds kritisch. Offenbar geht YGE mit Plettenberg (mein 320er ist ebenfalls von YGE vorprogrammiert, dank Tip von hier). Dass YGE mit den Predatoren geht, heisst nicht dass er auch mit den neuen Hacker geht. Evtl gehen an allen Motoren ja die neuen 300HV Regler von Scorpion. Ich teste am 30/8evo falls der YGE nicht geht. Die grossen MGM-Regler hat bisher niemand im Netz getestet, Kontronik geht offenbar gut, aber nur bis 200 Ampere im Angebot. Vergesst KingKong, der 200HV Regler ist bei mir in derAeroplus Extra 60ccm im zweitem Flug überhitzt - abgeschalten/Aussenlandung. War mal kurz ein Tip im rcgroups.

    Generell wichtig: Schwere Props sind Gift für den Regler, gute grosse Stecker verwenden, zusätzliche Kondensatoren in der Akkuleitung (gibts von YGE) und die Akkuleitung darf durch das V-Kabel (bzw das serielle Kabel: Dreieck) nicht zu lang werden.
    Egal wohin man geht, da ist man dann.
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