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Thema: SPLINT 30V (F3B/F3B - Sansibear): Erfahrungen?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Frage SPLINT 30V (F3B/F3B - Sansibear): Erfahrungen?

    Hallo,
    hat jemand Erfahrungen mit dem Splint 30V und kann etwas zu den Fligeigenschaften sagen.
    - Thermikeigenschaften
    - Dynamik
    - Qualität der Bauteile

    http://http://sansibear.de/product/splint-30v/

    Viele Grüße
    Jan
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  2. #2
    User Avatar von UweH
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    Der Flieger muss gut gehen und alles gut können, denn auf der Seite des Händlers sind hinter der Profilbezeichnung "CMP6" drei Ausrufezeichen (!!!) ....also wenn das mal nicht jede Menge gute Zeichen für Flugleistung sind

    Sorry, aber das konnte ich mir nicht verkneifen, Werbung treibt manchmal lustige Blüten

    Gruß,

    Uwe.
    ...Hangflug bei mir ist das ohne Motor....
    ....wer nichts weiß muss alles glauben...... - Ein Flügel genügt -
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  3. #3
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    Zwinkern Dicker Flügel

    Sorry konnte einfach nicht anders, man vergebe mir die Respektlosigkeit. Kommt das nur auf den Bildern auf der Seite so rüber, oder ist der Flügel wirklich so breit an der Wurzel? Oder iss's der "Dragon-Style" Randbogen?
    Mir komt der Flügel von meiner alten Europhia dagegen schlanker vor. Oder geht der Weg wieder weg von hochgestreckten Flächen.

    Gruss

    Jörg Baumann
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  4. #4
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    Hallo,

    hohe Streckung bringt aerodynamisch Leistung aber für das Gesamtkonzept kann hohe Flächentiefe im Wurzelbereich das Abrissverhalten deutlich verbessert.

    Ein Vergleich mit anderen aktuellen F3F oder F3B wäre spannend.

    VG Jan
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  5. #5
    User Avatar von UweH
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    Zitat Zitat von JanFlieger Beitrag anzeigen
    hohe Streckung bringt aerodynamisch Leistung aber für das Gesamtkonzept kann hohe Flächentiefe im Wurzelbereich das Abrissverhalten deutlich verbessert.
    Hallo Jan, das ist mir neu, kannst Du das mal genauer erklären?

    Wegen dem breiten Flügel kann man sich den Textteil zum Flieger bei Sansibear mal durch lesen, da ist ein bisschen was von dem Auslegungskonzept beschrieben.
    Wenn ich das richtig verstanden habe ist der Ausgangspunkt das mit 6 % sehr dünne Wurzelprofil. Für genügend Einbauraum und absolute Holmhöhe trotz des dünnen Profils ist die absolute Flügeltiefe sehr groß, damit geht die Streckung runter und die Spannweite wird wegen Flugzeuggröße = Gewicht und Flügelstatik = Gewicht kleiner.
    Widerstandsersparnis wird über den Profilwiderstand geholt, zu Lasten des induzierten Widerstands wegen der kleineren Streckung.

    Gruß,

    Uwe.
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  6. #6
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    Das Abfluggewich von 2,5 - 2,6 kg erscheint mir im Vergleich zur Konkurrenz doch deutlich höher, die so ab 2 - 2,1 Kg liegt. Vielleicht kompensiert das der große Flächeninhalt wieder.

    Gruss
    Gerd
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  7. #7
    User Avatar von Plemo
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    Zitat Zitat von MX 22 Beitrag anzeigen
    Das Abfluggewich von 2,5 - 2,6 kg erscheint mir im Vergleich zur Konkurrenz doch deutlich höher, die so ab 2 - 2,1 Kg liegt. Vielleicht kompensiert das der große Flächeninhalt wieder.

    Gruss
    Gerd
    Gnenau.
    Der Flächeninhalt ist 69dm2.
    Nun kannst du die Flächenbelastung ausrechnen. Wir fliegen das Modell eigentlich immer mit Ballast weil es ohne doch meistens zu leicht ist.
    Ballast nehme ich nur raus wenn wirklich gar nichts los ist in der Luft und wir uns mit den F3Jlern battlen wollen.
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  8. #8
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    Wenn das Modell mit 2,9 Meter Spannweite und 2.5 kg Grundgewicht schon immer Ballast braucht, ist an der Gesamtkonstruktion schon etwas falsch. Auch sind 6 Prozent bei 30 cm Flächentiefe nicht wirklich sehr dünn im Vergleich zu aktuellen Modellen mit weniger Flächentiefe.

    Alex
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  9. #9
    User Avatar von Plemo
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    Zitat Zitat von Alex-F3X Beitrag anzeigen
    Wenn das Modell mit 2,9 Meter Spannweite und 2.5 kg Grundgewicht schon immer Ballast braucht, ist an der Gesamtkonstruktion schon etwas falsch. Auch sind 6 Prozent bei 30 cm Flächentiefe nicht wirklich sehr dünn im Vergleich zu aktuellen Modellen mit weniger Flächentiefe.

    Alex
    Das ist ja nicht so, daß es grundsätzlich Ballast braucht. Ich fliege halt gern etwas schwerer.
    Und 6% sind 6% bei weniger Flächentiefe bekommst du die 6% ohne Vollkern nicht fest genug. Da fehlen schlicht die richtigen Matterialien.
    Wer das hinbekommt wird Jobs ohne Ende bekommen. Von dem könnte man was lernen.

    Ein Fehler ist da gewiss nicht in der Grundkonstruktion. Formen sind teuer. Die bezahlst du nicht wenn du nicht 100% überzeugt bist. Die Idee Modelle mit Konstruktionsfehlern auf den Markt zu bringen finde ich ziemlich abwegig. So etwas kann sich doch niemand ernsthaft leisten. Es hat Alles in Allem fast 2 Jahre hat es gedauert bis wir das Modell genau so hatten wie wir es wollten. Und jetzt sind wir eben glücklich.
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  10. #10
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    Hi Henning

    Also ich habe ehrlicherweise auch den Kopf geschuettelt als Ihr mit dem "300" (so stand es auf Carlos Flieger) an der WM in Jesenik aufgekreuzt seit:
    -heute haben viele F3B Modelle hohe Streckungen (bis 1:18 Fosa, Beep Beep), das hilft wenn hohe und mittlere Ca geflogen werden (Start, Wenden, Strecke).
    -in unserem Team hatte sich auch die Erkentnis verbreitet, dass ein eher kleines Modell (in Flaecheninhalt) bei wenig Wind in F3B Vorteile hat (fixe Winden-Energie fuer den Start, kleines Modell kann leichter geflogen werden im Speed).

    Euer Modell widersprach beiden Ansaetzen.

    Ich war ueberrascht, wie gut der "300" ging, der Start sah besser aus als von der "kleinen Modelle Theorie" und der zu kleinen Streckung erwartet, im Speed und in Strecke sah Carlos in der Tat besser aus als ein Jahr vorher in Holland mit dem Tango (der wesentlich konventioneller ausgelegt ist).

    Ob sich nun Carlos Steuerkuenste verbessert haben oder ob es am Modell liegt kann man wohl nicht einfach schlussfolgern.

    Aber die Kiste flog besser als manche es erwartet hatten. Ich denke nicht dass es die Allround- Performance der Spitzenmodelle (Start, Speed, Strecke Zeit) hat, aber in ein paar Streckenfluegen war Carlos in der Tat gut unterwegs.

    Einen Vorteil hat das Modell, es ist selbst in grossen Hoehen super sichtbar und es gibt im Pulk keine Verwechslungen.

    Viele Gruesse:
    Reto
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  11. #11
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    Standard Splint 3.0

    Hallo
    anbei ein VideoLink: dort ist Carlos mit dem "300" im Speed zu sehen
    https://www.youtube.com/watch?v=vQnGLn-chcE

    Gruß Michael
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  12. #12
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    Zitat Zitat von Alex-F3X Beitrag anzeigen
    Wenn das Modell mit 2,9 Meter Spannweite und 2.5 kg Grundgewicht schon immer Ballast braucht, ist an der Gesamtkonstruktion schon etwas falsch. Auch sind 6 Prozent bei 30 cm Flächentiefe nicht wirklich sehr dünn im Vergleich zu aktuellen Modellen mit weniger Flächentiefe.

    Alex
    Welche aktuelle Modelle haben 6% Profiltiefe? Lieber Alex,kläre uns doch bitte auf!

    Welche Modelle fliegst du,wenn du hier behauptest..hier sie was falsch...ohne das Modell je selber gesehen zu haben ?

    z.B.:
    Baudis Pitbull F3F Profildicke 8,66% Profiltiefe 225mm Profiltiefe Profildicke 19,5mm
    Freestyler 4 Profildicke 8,33 % Profiltiefe 240 mm Profildicke 20mm

    Was soll da an der Gesamtkonstruktion Splint 30 falsch sein?

    Ich bin froh,wenn wir hier an schwach tragenden Hängen auch dann noch gut fliegbare F3B F3F Modelle haben,wenn schwache Bedingungen sind.
    Und das können diese tollen Allroundmodelle F3B F3F .
    Für schwache Bedingungen ist mein bestes Modell eine wenig bekannte Impuls F3F 2,1kg v.Fraundorfer.
    Aber die 2,5kg hier für Splint muss man ja in Relation zur wesentlich größeren Fläche sehen.
    Die dürfte dann ja in der Flächenbelastung unter der meiner Impuls liegen.
    So müsst die Spint 30 doch das optimale Modell ohne Ballast für schwache Hänge sein.
    Und aufladen kann man ja immer.
    Vergleich Impuls zu FS4 und Pitbull:am Hang:bei schwachen Bedingungen ist nicht viel Unterschied.
    Im Speed ist der Pitbull der schnellere:leer ohne Ballast

    Plemo hat wohl bessere Hänge und fliegt meist mit Ballast.

    Ich habe schon öfter F3B Wettbewerbe besucht und da findet man das gleiche Modell sowohl auf hinteren als auch auf vorderen Plätzen.
    Also liegt das am Modell?
    Nicht jeder Pilot wird mit einem Weltmeistermodell zu einem Weltmeister.
    Und F3B Piloten sind nicht durchweg alle Spitzenpiloten.

    Der gute Hangflugpilot wird kaum einen Unterschied zwischen einem Weltmeistermodell und einem ca 3-5 Jahre altem Spitzen F3B F3F Modell erfliegen.

    Ich fliege nur am Hang und in der Ebene (dann halt elektrifizierte F3B F3F):Mir gefällt das Modell Splint 30 und ich überlege einen Kauf.
    Der Einführungspreis ist günstig.
    Wenn man die Preise so vergleicht,ist ja in dieser Klasse kaum was unter 1300-1900 EUR (Baudis,aerotec...)zu bekommen.
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  13. #13
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    Lieber Max 2, hast nicht richtig gelesen oder verstanden!
    Natürlich haben die anderen Modelle nicht 6 Prozent Profildicke, so super dünn ist es jedoch bei 30 cm Tiefe auch nicht wirklich.

    Alex
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  14. #14
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    Standard Absolute vs. relative Profildicke

    hallo,

    bevor die Diskussion über die Profildicke mit Äpfeln und Birnen weitergeht. ;-))

    - 6% ist die relative Profildicke. Ist dünner als bisher üblich.

    - Die absolute Profildicke wiederum wird sicherlich nicht so viel geringer sein, da die Sehnenlänge des Profils höher ist.

    Also Poster beide haben in gewissem Maße recht.
    Aerodynamisch relevant ist die rel. Profildicke, vorausgesetzt Re-Zahlen usw. passen.

    Viele Grüsse
    Jan
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  15. #15
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    Standard Die 6% Hürde

    Schöne Gewichte.

    Immer schön reinpacken. Das tut gut.
    SANSIBEAR
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