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Thema: SPLINT 30V (F3B/F3B - Sansibear): Erfahrungen?

  1. #136
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    Servus Hannes,
    nimmst zum Wandern im E-tal halt den Turn mit. War er dann halt "zufällig" noch im Rucksack😄.
    Hab noch a 2. vielversprechendes Platzerl in petto.
    Aber jetzt lass ma die "Secret Spots" wieder schön secret sein.
    Wissts eh - der Gentleman schweigt und genießt😉😁
    www.alpinflieger.at
    FES-evolution 3.0
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  2. #137
    User Avatar von BF26
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    Standard Erste Flugerfahrungen mit Ballast

    Hi Leute

    Konnte gestern bei mitleeren Bedingungen die ersten Flugerfahrungen mit Ballast sammeln (Abfluggewicht war bei 3,3 Kg und SP bei 127mm). Wind war aus WSW mit 20 bis 30 Km/h und Böen deutlich stärker.

    Start war alleine wegen der Böen etwas schwierig aber als er dann erstmal draußen war gings sehr sehr gut!
    Der bessere Durchzug mit Ballast ist deutlich Spürbar. Enge Wenden laufen ebenfalls super. Snapflap habe ich etwas reduziert auf Querruder ca -1mm Wölbklappe ca -2mm.

    Auf Thermik-Stellung merkt mann den Ballast so gut wie gar nicht. Beim Kurbeln nur minimal schneller laufen lassen und die Kiste Steigt genau so gut wie ohne Ballast.

    Name:  20180313_153136.jpg
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    Die Landungen waren dank der starken Böen etwas spannend. Bei dem starken Wind habe ich die Landeklappen maximal 50% ausgefahren. Reicht vollkommen.

    Eigentlich müsste es schon mehrere geben die einen Flug-fertigen Splint haben. Würde mich freuen wenn noch ein paar andere ihre Flugerfahrungen hier teilen würden.

    Grüße Roland
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  3. #138
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    Standard Erstflug

    Hallo Leute.

    Heute war es bei mir soweit: endlich war der Splint fertig gestellt und Wetter und Wind spielten auch mit. Erstmalig habe ich hier nach dem Bericht von Roland und einem längeren Gespräch mit Henning das IDS-System eingesetzt. Überall wurde servoseitig der kürzestmögliche Hebel eingesetzt. Trotzdem mußte der Servoweg senderseitig deutlich reduziert werden - für einen Maschinenbauer ein Graus! Das ganze ist aber wirklich absolut spielfrei, wenngleich aber bei weitem nicht so steif wie eine ordentliche Überkreuzanlenkung. Dazu aber später mehr.

    Oben am Hang angekommen begrüßte mich ein recht kräftiger Wind. Erst wollte ich den ebenfalls mitgenommenen Crossover starten, aber bei den optimalen Bedingungen wurde sofort der unballastierte Splint rausgeworfen (Ballastsatz war noch nicht einsatzbereit). Nach ein paar Trimmrunden sah das schon recht ordentlich aus. Besonders die engen Wenden am Hang überzeugten. Generell ist der Flieger als sehr wendig einzustufen. Ab und zu konnte etwas Thermik mitgenommen werden - das Kreisen in der Thermik zeigte, dass der Schwerpunkt noch etwas nach vorne verschoben werden müßte (machte ich dann aber erstmal nicht). Als ich schon ans Landen dachte, konnte ich in der Thermik auf 300m steigen. Und was tut man, wenn man mit einem F3B-Gerät in der Höhe ist? Klar - auf den Kopf stellen und laufen lassen! Nach ca. 150 Höhenmetern senkrechtem Sturzflug gab es ein massives Flattergeräusch - sofort gezogen - alles gut. Alles gut??? Nee, keine Querruderreaktionen mehr. Mir gelang es trotzdem, den Flieger ziemlich sanft nur mit Hilfe vom Seitenruder zu landen. Zu Hause angekommen wurde der Schaden inspiziert: bei beiden Querrudern ist stellenweise die Dichtlippe ausgebrochen (das eine QR hatte sich im unteren Anschlag mit der Dichtlippe verklemmt), beim anderen Querruder war der Vielzahn des Servoabtriebhebels rundgedreht - wahrscheinlich durch die oszillierende Belastung beim Flattern. Sowas habe ich noch nie gesehen!

    Der Flieger wird jetzt auf jeden Fall auf Überkreuzanlenkung umgebaut. Damit sollte dann Ruhe sein.

    Leistungsmäßig macht der Fleiger wirklich eine gute Figur: vom schnellen Hangflug mit engen Wenden bis gemütliches Kreisen in der Thermik: so hab ich mit das vorgestellt.

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    Gruß.

    Ted
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  4. #139
    User Avatar von Gerhard_Hanssmann
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  5. #140
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    klar - ruderseitig wurde maximaler Hebelarm realisiert, servoseitig minimaler Hebelarm. Nichtsdestotrotz muss der Ausschlag senderseitig deutlich reduziert werden (beim Querruder glaube ich auf ca.55%). Die Ruder sind einfach unglaublich dünn.

    Bei meinem SRTL habe ich das gleiche System verwendet, aber ruderseitig einen Gabelkopf eingesetzt und damit eine klassische Überkreuzanlenkung realisiert. Bei Rudernullstellung meint man, das Ruder wäre festgeklebt!!! So muss das sein! Und so wird das jetzt auch bei meinem Splint umgesetzt.

    Ted
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  6. #141
    User Avatar von Plemo
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    Standard IDS

    TED, ruf mich mal an. Das ist nicht normal. Da darf nichts flattern. Du hast doch auch die X10. Da flattert nichts mit den Servos oder X10mini am IDS Mono. Auch muss man keinesfalls den Servoweg reduzieren. Eigentlich reicht das so ganz genau. Bei den WK könnte es sogar ruhig mehr sein.
    Also irgendwo ist da der Wurm drin.
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  7. #142
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    Standard Innenanlenkung bei duennen Profilen

    Hallo !
    Irgend wann sind halt auch dem LDS System Grenzen wegen unvernuenftig kleinen Hebeln gesetzt !
    Spielfrei mag es ja noch annaehernd sein ,aber halt nicht mehr lastfest ( Scharnierlinie biegt sich weg usw.)
    Ausserdem ,kleinster Hebel 5 mm Lds ,Profilhoehe am Querruder vielleicht noch 5mm abzueglich Inneneinbau
    des Anlenkpunkts ,wo soll da noch ein Untersetzungsverhaeltnis herkommen (deswegen 55% !)
    Einzig gute und lastfeste Anlenkung ,Ueberkreuz wie beim Crossover daneben zu sehen !
    150m Abdrueckhoehe ohne Ballast ist ja eigentlich eine laecherliche Hoehe, da liegt noch nicht mal
    richtig Fahrt an

    [QUOTE=Ted;4534574]klar - ruderseitig wurde maximaler Hebelarm realisiert, servoseitig minimaler Hebelarm.
    Nichtsdestotrotz muss der Ausschlag senderseitig deutlich reduziert werden (beim Querruder glaube ich auf ca.55%). Die Ruder sind einfach unglaublich dünn.

    Bei meinem SRTL habe ich das gleiche System verwendet, aber ruderseitig einen Gabelkopf eingesetzt und damit eine klassische Überkreuzanlenkung realisiert. Bei Rudernullstellung meint man, das Ruder wäre festgeklebt!!! So muss das sein! Und so wird das jetzt auch bei meinem Splint umgesetzt.

    Ted[/QUOTE

    Fliegergruss. Gerhard
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  8. #143
    User Avatar von Plemo
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    Alois, bei den anderen funktioniert es ja. Ich z.b. und alle anderen auch brauchen 100% Servoweg bei den gleichen Servos. Ich mache da morgen ein Video von. Dann kann man das sehen. Ich muss am Sender auf 125% stellen damit ich den Servoweg auch voll nutzen kann. Dabei komme ich auf keine 90° bei den Wölbklappen, braucht man auch nicht.
    Du kannst z.B. aufs voller Fhart einfach ruckartig voll Butterfly ziehen und alles bleibt tight und tapfer. Irgendwo stimmt da beim TED anscheinend etws nicht. Wir werden das morgen mal am Telefon erörtern und dann hier mitteilen wo das Problem lag. Das kann ja nicht sein, daß es bei allen 26 Modellen die inzwischen fliegen funktioniert und bei einem nicht. Das ist 26 zu 1.
    Ted, nicht verzagen. Wir hören uns morgen.
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  9. #144
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    Hallo Henning.

    Bei mir ist der Servoweg auch auf 120% gestellt - dazu brauche ich aber eine Reduktion auf 60% (hatte mich mit den 55% vertan) beim Querruder! Ich habe mir das auch nochmal bei meinen Flächen angeguckt: Die "Ruderhörner" (wie nennt man die Dinger beim IDS eigentlich, die in den Flächen sind?) sind absolut bündig mit der Oberseite des Ruders / der Dichtlippe, stehen eher sogar minimal raus. Also ruderseitig ist da alles an Höhe rausgeholt, was geht (solange man innerhalb der Profilkontur bleiben will). Und am Servo habe ich wie gesagt den kürzest verfügbaren Hebel montiert. Vom Hebelverhältnis her ist da alles rausgeholt, was bei der Geometrie geht.

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    Was mich eben stutzig macht sind die Servoabtriebshebel (da habe ich jetzt die von den Querrudern rausgeholt): die Innenverzahnung, die auf die Servoabtriebsachse greift, ist fast rundgedreht! Beim einen Servo konnte ich nach der Landung sehen, daß man das Ruder bewegen konnte (und damit den Servoabtriebhebel), das Servo blieb aber stehen - der Abtriebshebel hat sich also auf der Abtriebsachse gedreht! Ich dachte zuerst, das Getriebe wäre hin, ist es aber nicht! Ursache oder Auswirkung des Flatterns???

    Das IDS war komplett neu - also der Vielzahn kann nicht vorher "ausgelutscht" gewesen sein.

    Um das nochmal klar zu machen: Ich will hier in keinster Weise den Flieger oder IDS kritisieren - ich bin im Moment einfach etwas ratlos, wie es zum Flattern kommen konnte. Wie schon vorher geschrieben, würde ich am liebsten den Flieger auf die klassische Überkreuz-Anlenkung umbauen. Damit hatte ich noch nie Probleme!

    Ich werde morgen mal anrufen - vielleicht kommen wir gemeinsam dem Fehler auf die Schliche!

    Gruß.

    Ted
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  10. #145
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    Hi Ted!

    Dann hast du doch den gleichen Servoweg wie Henning...

    Viele Grüße,
    Claas
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  11. #146
    User Avatar von Plemo
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    Und wie Roland und wie Carlos und wie Steve und wie Ingo und wie Udo und wie Peter und wie Michael und wie Darius und .....

    Zitat Zitat von Claas Beitrag anzeigen
    Hi Ted!

    Dann hast du doch den gleichen Servoweg wie Henning...

    Viele Grüße,
    Claas
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  12. #147
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    Das Servo hat 120% Weg freigegeben. Davon nutze ich jedoch nur 60%. Den Geber fürs QR musste ich auf 60% skalieren, damit die Ausschläge passen.

    Ted
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  13. #148
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    Sorry, nicht richtig gelesen...
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  14. #149
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    Hallo Leute.

    Mal ein aktueller Zwischenstand zu meinem Splint:

    Heute hatte ich ein halbstündiges Gespräch mit Henning. Dabei sind wir wirklich alle Möglichkeiten durchgegangen, wie es zum Flattern kommen konnte. Henning war auch sehr gut vorbereitet: er hatte im Vorfeld schon mit anderen darüber gesprochen (wenn ich das richtig verstanden habe sogar mit Carlos).

    Die Kinematik können wir wohl ausschließen: hier habe ich nichts anders gemacht als alle anderen (bei denen das IDS funktioniert). Als das Wahscheinlichste haben wir die Servoabtriebshebel identifiziert: Es sind definitiv nicht die falschen (habe ich nochmal nachgeprüft) sondern wir vermuten, daß ich beim Aufschieben der Abtriebshebel auf die Welle den Hebel im Prinzip um einen halben Zahn versetzt aufgeschoben habe. Das Ganze im Flügel zu machen ist nämlich alles andere als einfach und da fehlt (zumindest mir) das richtige Gefühl. Das ganze hat natürlich anfangs sehr gut gehalten, bei der ersten hohen Belastung allerdings kam es zum Durchrutschen und damit zu den rundgedrehten Innenverzahnungen und dem darasu resultierenden Flattern.

    Desweiteren habe ich beim Rausschrauben der Servos noch festgestellt, daß die Schale relativ leicht nachgibt. Im Bereich des Gegenlagers des Servos hatte ich bereits eine GFK-Platte eingeharzt, die Ober- und Unterschale verbindet. Das ganze werde ich aber wahrscheinlich auch noch auf der anderen Seite des Servos machen, um hier mehr Steifigkeit reinzubringen. Und wie schon erwähnt werde ich die Anlenkungen auf eine klassische Überkreuzanlenkung umbauen. Hier kann ich die Kinematik weiter optimieren und habe absolut gesehen längere Hebel. Ruderhörner habe ich mir bereits gestern aus 2mm GFK gefertigt und heute auch gleich eingeharzt. Morgen gehts weiter...

    Sobald es neues zu berichten gibt, melde ich mich wieder.

    Gruß. Ted

    PS: einen solchen Kundenservice habe ich noch nicht erlebt: Henning bietet an, am Oster-Samstag ein Kunden-Gespräch zu führen und ist hier wirklich interessiert, die Probleme zu verstehen um weiteren Kunden damit weiterhelfen bzw. Tipps geben zu können damit sie nicht das gleiche Problem bekommen. Weiter so!!!
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  15. #150
    User Avatar von UweH
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    Zitat Zitat von Ted Beitrag anzeigen
    Als das Wahscheinlichste haben wir die Servoabtriebshebel identifiziert: Es sind definitiv nicht die falschen (habe ich nochmal nachgeprüft) sondern wir vermuten, daß ich beim Aufschieben der Abtriebshebel auf die Welle den Hebel im Prinzip um einen halben Zahn versetzt aufgeschoben habe. Das Ganze im Flügel zu machen ist nämlich alles andere als einfach und da fehlt (zumindest mir) das richtige Gefühl.
    Hallo Ted,

    ich weiß nicht ob die Info hilft, aber ich schreib einfach mal meine Erfahrung und dann kannst Du selbst entscheiden ob Du was damit anfangen kannst.
    Ich habe vor ein paar Jahren von Servorahmen.de IDS-Testexemplare für KST-Servos zum ausprobieren bekommen.
    Die Abtriebshebel gingen recht schwer auf den Vielzahn, im Flügel wäre eine korrekte Montage dieser Vorserienteile unmöglich gewesen.
    Ich habe nach verzweifelten Versuchen die Dinger überhaupt auf das Servo zu bekommen die Flucht nach vorn ergriffen und die Abtriebshebel mit dem Servo auf der Werkbank stehend gerade aufgesetzt und mit einem beherzten sorgfältigen Hammerschlag "montiert". Das ging erstaunlich gut und der Einbau der Servos in die eingeklebten Gegenlagerrahmen war mit ein bisschen fummeln auch gut machbar.
    Leider war der Kunststoff dieser Vorserienhebel aber zu weich und nach harten Landungen meiner Valenta-B4 drehten die Abtriebe über den Vielzahn, zum Glück ging keiner in der der Luft kaputt, ich fliege die B4 auch im DS bis ~ 200 km/h. In dem Probepäckchen waren mehrere Sätze der Hebel, so dass ich zum weiter testen austauschen konnte. Die Ersatzhebel habe ich auf die gleiche Weise wie die ersten hammerschlagmontiert , aber dieses Mal mit zusätzlicher Locktide Schraubensicherung.
    Damit haben die Abtriebshebel viel länger gehalten, drei davon drehten aber auch mit der Schraubensicherung bei härteren Landungen durch.

    Für die Serie hat Servorahmen.de beim Material der Abtriebshebel erheblich nachgebessert, das ist jetzt bei korrekter Montage ebenso standfest wie der Rest des Systems und bei meiner B4 ist selbst einer der zu weichen Hebel nach über 3 Jahren und zig Flugstunden am Hang und im DS mit der Schraubensicherung montiert immer noch drin.

    Ich denke dass bei Dir bei der Montage tatsächlich etwas schief gegangen ist und deshalb das Ruderflattern und der Defekt der Abtriebshebel auftrat.

    Das IDS-System ist gut, es steht nix über, sieht gut aus und funktioniert, aber für Modelle die über 300 km/h geflogen werden empfehle ich Überkreuzanlenkungen.....nicht umsonst findet man bei schnellen DS-Modellen niemals verdeckte Anlenkungen obwohl DS-Profile schon aus aerodynamischen Gründen satte Klappensteghöhen haben, ganz im Gegensatz zum mehr für Frontside ausgelegten Splint.

    Gruß,

    Uwe.
    ...Hangflug bei mir ist das ohne Motor....
    ....wer nichts weiß muss alles glauben...... - Ein Flügel genügt -
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