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Thema: F5J --- Wahl des Motors/der Luftschraube

  1. #1
    User Avatar von Peter Stöhr
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    Standard F5J --- Wahl des Motors/der Luftschraube

    Hallo Leute,

    ich bin gerade auf der Suche nach der "richtigen" Antriebswahl für mein Erwin XL Ultralight-Elektro, das Ziel ist dabei einen möglichen F5J Einsatz im Auge zu behalten.

    Ich habe jetzt zwei Antriebe in der engeren Wahl, einmal einen höher drehenden Getriebemotor mit einer kleine LS (12*8) oder ein niedrig drehender Getriebemotor mit einer großen Luftschraube (16*8).
    Mit beiden Antrieben ist wohl ein "sehr gutes Steigen" möglich, zumindest laut DriveCalculator. Der niedrig drehende Antrieb hat ne höhere Effizienz, aber ich gehe mal davo aus, dass beide Konfigurationen die maximal 200m in 30sec schaffen könnten.

    Von meines Gefühl her würde ich nun die Konfiguration mit der kleineren LS nehmen (auch wenn ich da elektrische Energie verschwende), in der Hoffnung, dass die kleinere LS beim Segeln nicht so stört (auch wenn sie am Rumpf anliegt).

    Wie macht ihr es denn mit der F5J Auslegung?

    Peter
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  2. #2
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    Standard

    Einen schönen guten Morgen Peter,

    deine Gedanken gehen meiner Ansicht nach vollkommen in die richtige Richtung!

    Der Faktor anliegende Luftschraube ist schon recht beachtenswert! Tipp: gekröpfter Spinner

    Ich fliege und empfehle Freudentahler Luftschrauben.

    In meinem Satori und Xplorer 3500,die um die 1950 gr & 2000 gr wiegen, fliege ich ein 1025 "100 Gramm Motor" von Schambeck mit 16x8 und gut ~ 500 Watt.

    Mein Xplorer 4000 steigt mit 8,5 M/s hat aber dann auch einen größeren Motor ( Schwerpunkt bedingt ). Tipp: Gas auf Schieberegler legen :-)

    Also ich denke von der Leistung her solte man in 30 sec. auf ~ 250 Mtr steigen können.

    Natürlich ist etwas mehr Leistung nicht schlimm und bein Taktischen fliegen von Vorteil.( Wenn der Bart weit weg steht und durch ein Vogel angezeigt wird also schnell und tief da hin !)


    Hat das Modell ein eigensinken von 0,35 Mtr/sek. braucht man schon 199,5 Mtr. um sich über die Rahmenzeit 10min zu kommen.

    0,35m/s * 570s (9,5Min) = 199,5Mtr


    MfG
    Christian
    Ich bin immer da, wo keine Thermik ist!
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  3. #3
    User Avatar von Peter Stöhr
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    Hi Christian,

    ich bin halt gerade am grübeln ob ich als "Normalo-Wettbewerbseinsteiger" beim Segelflug zwischen einer "gut angelegten" 16x8 LS und einer "gut angelegten" 12x8 nen Unterschied merke.
    Dass ein gut ausgelegter 16x8 Antrieb bei vergleichbaren Steigleistungen dem 12x8 überlegen ist ist klar, aber mir kommt's ja auf die Segelleistung an! Da verzichte ich lieber auf die "letzten Prozentpunkte" bei der Effizienz im Steigflug wenn dafür die Segelleistung besser wird ...

    Viele Grüße
    Peter
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  4. #4
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    Eine 16x8 mit gekröpftem Mittelteil liegt schon gut an. Hier ein Screenshot aus meinem YT Video meines Cluster 801 mit einem Scorpion 2221/12 mit 5:1 an 3S. Eine sehr effiziente Combo. Ohne Luftschraube bei Minimalstauftrieb kaum besser. Selbst das Speedgeräusch ist ohne LS-Blätter ähnlich. Ich kann es empfehlen.


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    Beste Grüße vom Axel aus Berlin
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  5. #5
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    Hallo Peter,

    die Überlehungen sind nicht ganz falsch; Große Latten stehen ab und an schon mächtig ab; deshalb würde ich auch keine zu breinen Blätter verwenden wollen;

    Um Luftschrauben besser anliegen zu lassen, gibt es z.B. versetzte Spinner (Freudenthaler o.ä.)

    Ob man es beim Fliegen merkt?? Ich trau es mir nicht einschätzen - würde aber irgendwie aus dem Bauch raus in Richtung ... wohl doch ein wenig .. tendieren.

    Aber ´ne 12 x X ist im Vergleich zu einer 16 x X schon recht klein und der Wirkungsgrad nicht so üppig!

    Aber der Wirkungsgrad ist eh nur interessant, wenn man mit einem bestimmten Energielimit unterwegs ist - und für F5J gibt es glaube ich kein Energielimit - soher eher zweitrangig. Taktik und Einflughöhe sind bestimmend; da würde eich eher in Richtung Aerodynamik schielen!

    Andreas
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  6. #6
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    Hi

    werft mal einen Blick in die aktuelle Aufwind, da ist ein Bericht von der F5J CONTEST-Eurotour drin. U.a. wird auch das eingesetzte Mat. aufgelistet. Bei den Latten reicht das von einer 10x7 bis zur 16x8, welche von ca. der Hälfte eingesetzt wurde (18 Piloten). Eine 14x8 war auch recht häufig vertreten. Leider steht der Hersteller der Latten nicht mit dabei.

    Wenn man sich die Bilder dazu ansieht, fällt auf das die 16x8 im Vergleich zu einer 14x9 (Stefan Eder) doch sehr groß aussieht. Hängt optisch natürlich auch von der Nasenlänge des Modells ab.


    patrick
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  7. #7
    User Avatar von Peter Stöhr
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    Hi,

    die 16x8 wird ja hauptsächlich beim Antrieb von Florian Schambeck eingesetzt.
    Ich hab mal eine 16er LS aus Papier nachgebaut und am Rumpf von meinem Erwin XL "getestet", man ist die groß!
    Ich schätze mal, dass ich das eine oder andere Prozent an Effizienz bei Antrieb für eine kleiner LS Opfern werde und dann vielleicht etwas mehr Leistung im Segelflug bekomme.

    Schade, dass die E-Fragen aus dem F3J Bereich verbannt worden sind, da hätte es vielleicht den einen oder anderen Vergleich eines F3J-Modells zu seinem F5J-Pendant gegeben ...

    Viele Grüße
    Peter
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  8. #8
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    Standard Motor für F5J Modell

    Hallo,
    ich finde den Thread echt interessant, weil ich mit meiner Egida elektro im Moment vor einem ähnlichen Problem stehe.
    Ich habe noch einen B40 6 L Motor den ich mit einem 4,4:1 Getriebe an 3 S eigentlich verwenden wollte.
    Mit dem Motor ist man bei der verwendeten LS 12x8 schon mit gut Leistung unterwegs.
    Ich habe eben auch in die Richtung kleiner Prop mit wenig Luftwiderstand überlegt.
    Wenn ich aber dann die ganz leichten Reisenauerantriebe mit den großen Props bis zu 20 x 13 sehe, dann bin ich zwar deutlich leichter, -100 g rein aufs Motorgewicht bezogen, aber was ich dann durch den großen Prop verliere, kann ich nicht so recht einschätzen.

    Also schwererer Antrieb mit kleinerem Prop und mehr Leistung, kontra zu sehr leichtem Antrieb mit großem Prop.

    Bin schon gespannt was hier noch kommt.

    Wolfgang
    Man soll auch andere Leben lassen
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  9. #9
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    Standard Was ist eine "gute Wahl" für einen Shadow von Nan.......?

    Ich verfolge Eure Einträge/Beiträge hier auch......

    Fliege einen Shadow F3J und mir geht das mit dem Gummi echt auf den Zeiger.
    Vor allem ist unser Flugplatz nicht sehr breit und da habe ich mit einem 60m langen Seil starke Probleme.

    Somit habe ich den Bericht in der Aufwind gern gelesen und spiele mit dem Gedanke, meinen F3J Shadow auch umzubauen.
    30mm Spinner bzw Motor mit 100 Gramm bekomme ich da gut rein.
    Nur ganz ehrlich, die Kombo von Florian kostet 450.- Taler. Da sind natürlich erstklassige Produkte wie z.B. Yge am Start aber es bleibt immer noch eine Menge Geld für ein Antrieb.....

    Also, berichtet doch mal bitte was so geht und wer welche Erfahrungen hat...
    Evtl auch preislich günstigere Antriebs-Set´s.

    Sollte es aber das "non plus ultra" bzw "State of the Art" bleiben, wäre ich auch bereit, ein Powerline Set zu bestellen.

    Lg Jens
    www.vw-transporter-tdi.de
    So werden Modelle transportiert...........
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  10. #10
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    Ohne Herrn Reisenauer zu nahe zu treten zu wollen, aber seine Tabelle mit der Propgröße zur Modellgröße passt in meinen Augen für ein F3X-Modell nicht wirklich. Bei Scale-Seglern passt das sicher besser.

    Große Latten haben halt den Vorteil von relativ viel Standschub, was beim selber werfen kein Schaden ist. ABER wenn ich mir die Flächenbelastung eines F5Jlers ansehe, den meist recht griffigen Rumpf dazunehme, dann geht das Starten auch mit deutlich kleineren Latten. Ich würde den Antreib auch nicht auf Spaß beim Steigflug auslegen. Eher leicht mit kleiner Latte. Das darf ruhig einige Sekunden dauern bis man auf 100-150m Höhe ist. Ab dann wird Thermik gesucht. So zumindest mein Plan.


    Ich würde die 16" auch als max. ansehen.
    Ihr habts ev. schon gelesen, dass ich einen F3F elektrifiziert habe. Da hab ich lernen müssen, dass es nicht einfach ist eine geeignete Klapplatte für einen Spinner mit Versatz zu finden die wirklich schön am Rumpf anliegt. Eine ACC 17x8 passt echt super, ist aber einen Tick zu klein. Die ACC 17x9 ist super für den Antrieb, liegt aber schei... an (andere Form der Blattwurzel). Da das Modell unter der Fläche kaum zu greifen ist, brauche ich hier einen Antrieb mit etwas Bums. Ausgelegt war der Resinauer-Antrieb für 3S an einer Graupner 18x10. Aber der Start war immer eine heikle Angelegenheit, und irgendwann ist mir auch mal die Strömung beim Start abgerissen, was einen neuen Rumpf zur Folge hatte. Inzwischen verwende ich die 17x9 an 4S.
    Blöderweise spielt auch noch die Rumpfform eine Rolle beim schönen anliegen der Klapplatte. Ich glaube das ich heute erst die Latte und dann den Antreib für dieses Modell aussuchen würde.


    Mein Tragi Cluster wird kommende Woche endlich geliefert. Da plane ich einen Hacker A20-6XL, 4,4:1 an einer ACC 16x8 mit einem Hyper-Spinner mit Versatz an 3S (verm 2500er weil vorhanden). Ich hoffe das liegt so schön wie beim Axel an.


    patrick
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  11. #11
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    Hallo,

    ich denke nicht, dass die Blattlänge der alleine ausschlaggebenede Faktor ist. Wichtig ist, dass die Blattwurzel gut in den Spinner integriert ist.

    Name:  IMG_0001_8.JPG
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    Mein Orca hatte eine rfm 20x13 und die Blätter lagen perfekt an.

    Gruß
    Frank
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  12. #12
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    Die GM 17x13 F5J ist voll schön, liegt gut an. leichte Blätter. Klasse Optik dank Spread Tow. Und nur 35 euro. Ich hab zwei davon.
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  13. #13
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    Lächeln Niemand muß.....

    Zitat Zitat von ppb Beitrag anzeigen
    Ohne Herrn Reisenauer zu nahe zu treten zu wollen, aber seine Tabelle mit der Propgröße zur Modellgröße passt in meinen Augen für ein F3X-Modell nicht wirklich. Bei Scale-Seglern passt das sicher besser.

    Große Latten haben halt den Vorteil von relativ viel Standschub, was beim selber werfen kein Schaden ist. ABER wenn ich mir die Flächenbelastung eines F5Jlers ansehe, den meist recht griffigen Rumpf dazunehme, dann geht das Starten auch mit deutlich kleineren Latten. Ich würde den Antreib auch nicht auf Spaß beim Steigflug auslegen. Eher leicht mit kleiner Latte. Das darf ruhig einige Sekunden dauern bis man auf 100-150m Höhe ist. Ab dann wird Thermik gesucht. So zumindest mein Plan.

    Ich würde die 16" auch als max. ansehen.
    patrick

    Jooh, mein Exploiter 3,3m 2050g steigt mit der 18x10 an der Peggy Pepper 2221-16
    an 4s bei nur 450Watt Eingang beliebig senkrecht mit knapp14m/sek.
    Siehe Log von 7m55sek Höhe 25m bis 8m00sek 95m Höhe.

    Name:  Log Exploiter 4s 2221-16 18x10 5sekk.jpg
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    Mit 3s sind es bei 250 Watt immer noch über 7m/sek.

    Dieser Prop liegt an meiner Maschine mit schlankem Rumpf perfekt an.
    Natürlich steht es jedem frei, für Wettbewerb zum Beispiel die wesentlich
    schärfere

    Peggy Pepper 2221-8

    mit Edition 5:1 NL und ner 14x8 -16x8 bei
    ca 500 Watt und 3s einzusetzen.
    Steigwerte event. dann unter 11m/sek.
    Warum Aussenläufer? Wesenlich höher belastbar
    und trotzdem deutlich kühler im Betrieb.

    Lieber Gruß
    Andy Reisenauer
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  14. #14
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    Standard Shadow

    Hallo Andy,
    wäre das auch evtl ein Motor für meinen F3J??
    Hast Du da evtl schon Erfahrung mit dieser Kombination Shadow/Peggy???

    Was für Lipo Grössen (mAh) fliegst Du damit ??

    Preislich liegt er ja schon ein wenig unter dem anderen Set!

    Lg Jens
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  15. #15
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    Zitat Zitat von Frank Thorn Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich denke nicht, dass die Blattlänge der alleine ausschlaggebenede Faktor ist. Wichtig ist, dass die Blattwurzel gut in den Spinner integriert ist.


    Mein Orca hatte eine rfm 20x13 und die Blätter lagen perfekt an.

    Gruß
    Frank

    Sieht echt gut aus! Was ist das für ein Spinner, und wie breit ist die Latte montiert?
    Die Rumpfform nach dem Motorspannt macht es aber auch einfacher das eine Latte schön anliegt. Ob die Blattlänge wirklich mehr bremst, bzw. großen Einfluss hat, kann uns verm. nur ein Aerodynamiker sagen. Im Vergleich zum reinen Seglerrumpf ist ein Quirl am e-Rumpf sicher eine aerodynamische Katastrofe. Auch wenn er noch so schön anliegt.



    Ja schade das es die Pepper-Antriebe vor einem halbem Jahr noch nicht gab. Auf dem Papier wären die mir lieber gewesen als der teure Strecker mit Getriebe.

    patrick
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