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Thema: Ein neues Konzept für F3F-Modelle!

  1. #31
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    Vielen Dank für die Erläuterung. Wie willst du den Spalt(auch wenn er sehr klein ist) zwischen Trennebene und Urmodell schließen?
    Nimmst du das Urmodell dann aus der ersten Formhälfte raus und schleifst die Trennebene plan bevor du die zweite Hälfte baust?

    Viele Grüße

    Frank
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  2. #32
    User Avatar von Paul Poschen
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    Hallo Frank,

    JA.
    Die Kante der Trennebene, die an das Urmodell heran reicht, wird sogar minimal gebrochen. Dann steht auf der ersten Trennebene nach dem Entformen ein wenige 10tel Millimeter hoher Grat vor. Der wird vorsichtig plangeschliffen, bevor die zweite Formhälfte gebaut wird.
    Zusätzlich wird, sollte der Spalt zu groß sein, mit Knete abgedichtet.

    mfg
    Paul
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  3. #33
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    Hallo Paul,
    Du schreibst doch weiter oben: "Das ergibt eine saubere glatte Trennebene, die keiner Nacharbeit mehr bedarf."
    Später schreibst Du: "---dann steht auf der ersten Trennebene nach dem Entformen ein wenige 10tel Millimeter hoher Grat vor. Der wird vorsichtig plangeschliffen, bevor die zweite Formhälfte gebaut wird."
    Bist Du sicher, daß Du das Urmodell danach wieder genau in die erste Form bekommst?
    Das mit der "Knete" hat mich regelrecht geschockt. Wo es doch kein "Hexenwerk" ist, nach CAD Daten eine genaue Trennebene zu fräsen.
    Ich will bestimmt nicht meckern, aber ich bin mal sehr gespannt, ob das alles so klappt.
    Du weißt ja, obwohl ich erst 68 bin, lerne ich immer noch gerne dazu.
    Mit freundlichen Grüßen und viel Erfolg, Manfred
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  4. #34
    User Avatar von Paul Poschen
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    Hallo Manfred,

    zu Deinen Anmerkungen,

    Zur Trennebene:
    Mit der glatten Trennebene ist die Trennebene am Urmodell gemeint. Mit der Trennebene, bei der ein wenige 10tel hohe Grat weggeschliffen wird, ist die abgeformte Trennebene an der ersten Rumpfform gegemeint.
    Wird das halbe Urmodell zusammen mit der Trennebene aus einer Platte gefräst (so wird es meistens gemacht), so muß nicht nur das Urmodell, sondern auch die Trennebene geschliffen werden.

    Ich hoffe sehr dass sich das Urmodell nach dem Schleifen der Trennebene wieder sauber in die erste Form einpressen läßt. Bei einem "Besenstiel" ist das sicher einfacher, als bei einem größeren Rumpf.

    Zur Knete:
    Eine konturgefräste Trennebene hat das exakte Sollmaß. Ein gefrästes Urmodell, das händisch geschliffen und poliert wird, bis alle Fräsriefen verschwunden sind, ist in jedem Fall kleiner. Wieviel kleiner das Urmodell wird, hängt z.B. von den Fräsparametern ab. Schnell und mit großem Zeilenvorschub gefräst, oder schön langsam mit kleinem Zeilenvorschub gefräst, dazwischen können Welten (Spalten) liegen.
    Noch besser würde es mit einer 5-Achs-Fräsmaschine werden. Da werden aber Stundensätze aufgerufen, dass möchtest Du gar nicht wissen...

    Alles klar?

    mfg
    Paul
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  5. #35
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    Cool

    Hallo Paul,
    alles klar.
    Ich hatte jetzt nicht an die ---stel mm gedacht, die nach dem Schleifen fehlen. Das man eine mit dem Urmodell zusammen gefräste Trennebene umständlicher schleifen muß als eine getrennte, leuchtet mir ein. Das haben wir beim ASY ja auch schon gemacht, und das war gut.
    Frohes Schaffen.
    Du weißt ja, je mehr man das Plexiglas schleift und poliert, um so mehr stören dann noch die einzelnen, immer noch sichtbaren winzigen Riefen. Erinnere Dich: irgend wann muß man einfach aufhören. ;-))
    Gruß Manfred
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  6. #36
    User Avatar von Paul Poschen
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    Hallo Manfred,

    ich habe den jetzigen Weg gewählt, um nicht wieder den gleichen Fehler zu machen, wie ich ihn bei der ASY-Konstruktion gemacht habe. Da passt die Rumpfnaht ja leider ohne Nacharbeit nicht wirklich.
    Bei dem hier vorgestellten Konzept sollte eine einwandfrei passende Rumpfnaht problemlos zu erzielen sein.

    mfg
    Paul
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  7. #37
    User Avatar von Paul Poschen
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    Hallo zusammen.

    Das Thema "TRENNEBEN" beschäftigt mich immer wieder, um einerseits den Aufwand gering zu halten, aber andererseits ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

    Hier mal ein Bild eines fertigen Urmodells für das Höhenleitwerk.

    Danach ein Schnittbild zu Erklärung.

    mfg
    Paul
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  8. #38
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    Wow Paul, daß sieht schon ziemlich gut aus. Mach weiter so!
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  9. #39
    User Avatar von Paul Poschen
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    Hallo zusammen,

    nachdem einige Anfragen wegen der Trennebene gekommen sind, hier noch ein Bild der Einzelteile, bevor sie auf dem Unterbau um das Urmodell herum aufgeklebt werden.

    mfg
    Paul
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  10. #40
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    Hallo Paul,

    schön gebaut!

    Zum Thema Rumpfform würde ich empfehlen, noch mal genau beim Meister zuzuhören: https://www.youtube.com/watch?v=A0321_DakDI

    Wenn man nicht vorhat, einen Pfeilflügel in Kombination mit Profilen die rear loading verwenden einzusetzen, fliegt man typischweise einen Auftriebsbeiwert nahe Null am Leitwerk. Möchte man dennoch Auftrieb an der Rumpfnase erzeugen, müsste man ähnlich dem Doppelröhrenkonzept aus dem Beispiel einen recht breiten Rumpf bauen. Ein Leitwerk erledigt den Trimm-Job an einem F3X Flieger dann wohl effektiver.

    Viele Grüße,
    Benjamin
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  11. #41
    User Avatar von Paul Poschen
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    Hallo Benjamin,

    danke für den Hinweis!

    Wenn das erste Modell fliegt, werde ich feststellen, ob und wie das Konzept funktioniert. Mit diesen gewonnenen Erkenntnissen sind eventuelle Optimierungen wegen der wechselbaren Nase leicht und kurzfristig durchführbar.
    Der Rumpf selbst sowie die Tragwerke sind aerodynamisch recht gut optimiert. Es wird also keine völlige Neukonstruktion erforderlich sein.

    mfg
    Paul
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  12. #42
    User Avatar von Paul Poschen
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    Hallo zusammen.

    Um Hutzen auf den Servoabdeckungen zu vermeiden, ist mir die folgende Möglichkeit eingefallen:
    Siehe Bild.

    Die beiden oberen Servos sind in einer Führung (nicht gezeichnet!) montiert. Dadurch können sich die Servos in Richtung der Klappen (im Bild nach rechts) verschieben.
    Der linke Gabelkopf ist dann z.B. am Hauptholm eingehängt. Dreht sich nun die Servoabtriebsscheibe um 90° im Uhrzeigersinn, verschiebt sich das Servo um 5mm Richtung Klappen. Gleichzeitig verschiebt sich die Abtriebsstange um 5mm PLUS der 5mm, die sich das Servo bewegt.

    Gegenüber einer herkömmlichen Anlenkung kann man so mit wenig Aufwand eine tatsächliche Wegverdopplung erreichen.
    Setzt man Servos mit Metallgehäuse ein, so ist der gesamte Aufwand recht gering. Denn das Servo könnte z.B. in einem Kasten aus Sperrholz verschiebbar, aber trotzdem relativ spielfrei gelagert werden.

    Alles klar?

    mfg
    Paul
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  13. #43
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    Interessanter Ansatz !!

    Aber ein bewegliches Servo bringt, auch wenn es gering ist, mehr Spiel mit sich (das sogar in zwei Richtungen)
    Ebenfalls hast du eine zweite "Anlenkung" die, wenn sie beweglich sein soll, auch Spiel mit sich bringt.
    Bleibt nun die Frage ob "unter dem Strich" weniger Spiel rauskommt, als wenn man die Hebelverhältnisse anpasst bzw.
    bei der Wölbklappe den fast vollen Weg in eine Richtung nutz, da nach oben ja sowieso wenig Ausschlag benötigt wird.

    Oder habe ich einen Denkfehler ?

    Grüße
    Hannes
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  14. #44
    User Avatar von grossiman
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    Zitat Zitat von flowmotion Beitrag anzeigen
    Aber ein bewegliches Servo bringt, auch wenn es gering ist, mehr Spiel mit sich (das sogar in zwei Richtungen)
    Ebenfalls hast du eine zweite "Anlenkung" die, wenn sie beweglich sein soll, auch Spiel mit sich bringt.
    Bleibt nun die Frage ob "unter dem Strich" weniger Spiel rauskommt, als wenn man die Hebelverhältnisse anpasst bzw.
    bei der Wölbklappe den fast vollen Weg in eine Richtung nutz, da nach oben ja sowieso wenig Ausschlag benötigt wird.
    Sehe ich auch so.
    Und das Hauptproblem wird das Servo in der Führung sein, wenn es leichtgängig genug sein soll wird dort das meiste Spiel vorhanden sein. Hinzu kommt das Servokabel, tut man sonst nicht alles um einen Kabelbruch zu vermeiden? Wäre hier auf Dauer gesehen vorprogrammiert. Und dann noch, wenn auch gering, die Verschiebung des SP.

    Gruß Andreas
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  15. #45
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    Hallo Paul, da nehme ich doch lieber die kleinen Beulchen in der Servoabdeckung in Kauf.

    Ist das sonst nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Wer sagt denn auch, dass das was heute leichtgängig ist, es auch noch in 2 Jahren ist. Und wenn's denn unbedingt sein muss, gibt es doch dafür schon LDS usw.
    Viele Grüße vom Thomas
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