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Thema: Ein neues Konzept für F3F-Modelle!

  1. #16
    User Avatar von Paul Poschen
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    Morgen Uwe,

    hab mal ein Bild gemacht.
    Zur Erklärung:
    Der "gelbe Ring" zeigt den Passungsbereich, in dem die Nase auf den Rumpf aufgesteckt wird. Gleichzeitig wird darin das Einsteckschwert (hier aufgeschnitten dargestellt) gefangen.

    Die hellblaue Platte zeigt die linke Platine des Schwertes.

    Weiterhin ist als Empfänger ein SIMPROP GIGASCAN 9 Varie zu sehen. Er ist über eine Anpassplatine mit dem Schwert verbunden. Durch diese Anpassplatine können unterschiedliche Empfänger im Modell verwendet werden.

    Die Position der Servos ist so gewählt, dass die Schubstangen zum Leitwerk unter dem Verbinder liegen.

    mfg
    Paul
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  2. #17
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    Standard Einsteckschwert

    Hallo Paul, wie wird denn das Einsteckschwert auf dem Verbinderzentriert ?! Ist es so, dass Pass im Flügel, Frei im Rumpf und Pass im Einsteckschwert ?! Hat der Verbinder dann eine Positionierung welche das Einsteckschwert in Rumpfachse zentriert oder passiert das dann wiederum über diesen Passring ... Ich habe Ihrgendwie sorge, dass das alles recht lange zur Montage benötigt ... Oder gar Überbestimmt ist .... Auch frage ich mich wie ihr es hinbekommen wollt den Rumpf stabil zu bekommen denn letztendlich bringen auch die einzelnen Teile ein gewisses Spiel mit sich wodurch es entweder sehr schwer wird oder eben nicht so stabil.... konstruktiv versucht man gerade deshalb z.B auch in der Formel 1 das Monocoque aus einem Teil zu bauen anstatt wie früher aus mehreren ...

    Grüße Michael
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  3. #18
    User Avatar von Paul Poschen
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    Hallo Michael,

    durch die Verbinderöffnungen werden Anschlagplättchen seitlich gegen das eingeschobene Steckschwert geschoben und mit dem Rumpfdach verklebt. Dabei wird das Schwert in einer Helling genau gerade ausgerichtet.
    Im Bereich des gelben Rings werden je ein Anschlag von aussen auf die Platinen aufgeklebt. Sie sorgen dann ebenfalls für die seitliche Zentrierung. Auf der CAD-Zeichnung sind diese Anschläge nicht eingezeichnet.

    Die Abziehnase wird auf der Zentrierung (gelber Ring) in einer Passung stramm geführt. Zusätzlich stützt das Schwert die Nase ab. Dies Anordnung setzte ich seit mehreren Jahren erfolgreich am ASY (Spannweite 3.200 mm, Gewicht bis 5.000 g) ein. Bisher gabs da keine Probleme, obwohl als Hangflieger nicht alle Landungen so sind, wie ich es gerne hätte

    mfg
    Paul
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  4. #19
    User Avatar von Paul Poschen
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    Hallo zusammen.
    In meinen Augen hat eine Abziehnase, so wie alles, Vor- und Nachteile.
    Den Nachteil sehe ich hauptsächlich in dem etwas höheren Gewicht. Einerseits muss die Abziehnase so stabil wie ein normales Rumpfvorderteil bezüglich der Wandstärke gebaut werden. Denn auch eine Stecklandung muss die Nase unbeschadet überstehen. Zusätzlich kommt das Gewicht des Schwertes dazu. Das wiederum muss so stabil (und damit schwer) sein, dass es die mechanischen Belastungen einer harten Landung bewältigt.

    Die Vorteile sind aber auch nicht von der Hand zu weisen.
    Ganz vorne steht die Wechselbarkeit. Ist die Nase bei der Landung beschädigt, kann sie einfach ausgetauscht werden. Als Hangflieger findet mein Modell manchmal den einzigen Stein in der Landezone. Wird die Race-Nase gegen eine Standard-Nase getauscht, wird das Schwert wegen der anderen Nasenform einfach mit getauscht. Genauso verhält es sich bei einer Elekto-Nase.
    Es wird kein kompletter Rumpf benötigt, um drei verschiedene Fluzeugvarianten zu betreiben.

    Auch ist die sehr gute Zugänglichkeit aller Rumpfkomponenten bei einer Abziehnase gegeben. Ich sage nur "Akkuwechsel oder Akkuladen".

    Bei der hier vorgestellten Lösung ist der Akku bestens zugänglich. Er wird einfach nach vorne aus dem Schwert herausgezogen bzw. eingesteckt. Dazu dient der hier gezeigte grüne MPX-Stecker, der den Akku mit dem Schwert verbindet.
    Der Akku wird Inline-verlötet. Auf der "Kopfseite" wird eine kleine Platine aufgelötet. Sie trägt den Anschlussstecker (MPX-Buchse). Auch der Minus-Pol wird daran angeschlossen. Dazu wird ein Kabel vom Akkuboden seitlich entlang bis zur Anschlussplatine geführt. Es gibt also keine unbequemen Kabel, die irgendwo in den Rumpf "gestopft" werden müssen. Damit werden Kabelbrüche vermieden.

    mfg
    Paul
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  5. #20
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    Interessant, interessant

    hier ein paar Bilder von einer Rumpfumströmung. Hier sieht man sehr deutlich wie kurz vor dem Flügel die Strömung unter einem extrem hohen Winkel den Flügel anströmt, während die Strömung sich recht unkritisch verhält, wenn man sich nur wenig von der Flügelwurzel entfernt. Bei Modellrümpfen (F3X) ist das alles wohl noch viel weniger schlimm, da der der Rumpf im Vergleich zu normalen Segelflugzeugen viel Kleiner im Durchmesser ist.Name:  23899d1367336348-reduction-interference-drag-laminar-airframe-pylon-wing-untitled.jpg
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    Beim Aximo habe ich den Young low drag body mit 60% laminarer Laufstrecke verwendet. Der wurde dann aufgedickt bis er in etwa zum Rumpfinhalt passte - und dann wurde eine Nase drangebastelt, die den Strömungsverlauf nicht allzuviel beeinträchtigte (Xfoil...allerdings ja 2D) und regelkonform ist. Na ja....ob dann der schlussendliche Rumpf noch was mit dem Young´schen Körper resp. dessen Eigenschaften zu tun hat ist sicher fraglich. Immerhin hat der Aximo Rumpf den Vorteil, dass er keine! Servos aufnehmen muss. Das gibt dann einige Design Freiheiten.
    Die Young´schen Körper sind im Buch von Dubs (Aerdymanik der reinen Unterschall Strömung erschienen: http://link.springer.com/book/10.100...-3-0348-5295-1
    (Ich schick dir den pdf Uwe)

    Die hochgezogene Nase kommt wohl von einem neuen Airliner Konzept an dem Drela arbeitet....allerdings glaube ich eher, dass das mit der Anströmung der Triebwerke (nun am Rumpfende) zusammenhängt. Ob das im F3F weniger Widerstand bedeutet.....keine Ahnung. Hier mal ein Blidchen :-)Name:  images.jpg
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    liebe Grüsse

    Peter
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  6. #21
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    Habt ihr mal mit Glow-paint versuche gemacht?
    Koennte euch bzgl. der wirklichen Strömung im Flug weiterhelfen.
    Hatten das mal beim pylon gemacht.... Avionik gegen unseren fornication5d
    War erstaunlich was da im Bereich der flaeche rauskam ...
    Ich such die Tage mal die Bilder raus und stell sie nochmal ein.

    Hannes
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  7. #22
    User Avatar von UweH
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    Zitat Zitat von Peter Wick Beitrag anzeigen
    (Ich schick dir den pdf Uwe)
    Danke Peter, ich wollt mich noch melden, komm aber im Moment nicht recht rum, das hol ich die nächsten Tage nach

    Sehr interessante Diskussion hier und danke Paul und Peter für die Bilder und Erklärungen.

    Gruß,

    Uwe.
    ...Hangflug bei mir ist das ohne Motor....
    ....wer nichts weiß muss alles glauben...... - Ein Flügel genügt -
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  8. #23
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    auch ganz interessant: http://vimeo.com/35900233
    liebe Grüsse

    Peter
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  9. #24
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    vor allem wenn man den weiteren Links folgt:

    sailplane-matscherrer.blogspot.com/2008/03/aerodynamic-prediction-worshop-end-of.html
    sailplane-matscherrer.blogspot.com/2008/03/some-news-from-wind-tunnel.html
    sailplane-matscherrer.blogspot.com/2008/04/results-from-wind-tunnel.html

    Gruß
    Bernd
    Der Flug ist erst zu Ende wenn der Flieger im Gras liegt!
    http://sommerliga.org/
    Neue Flieger braucht das Land
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  10. #25
    User Avatar von Paul Poschen
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    Hallo Peter,

    als ERSTES:
    Ich hab von Aerodramatik kein fundiertes Wissen! Daher bitte meine Antwort nicht auf die berühmte Goldwaage legen.
    Du hast recht mit Deiner Vermutung bezüglich des Flugzeuges von Mark Drela und der Abbildung.

    Dirks (Pflug) Ansinnen bei dieser etwas speziellen hochgezogenen Nase geht in die Richtung "kleineres Leitwerk" bzw. weniger Widerstand. Eine "normale" Nase erzeugt im Schnellflug ein "Abtauchen", welches mit dem Leitwerksmoment ausgeglichen werden muss. Bei der hochgezogenen Nase soll dieses Moment verringert sein.
    Ob diese Theorie stimmt, wollen wir gemeinsam erproben. Mehr kann ich dazu leider nicht beitragen. Sollten wir weitere Optimierungsmöglichkeiten sehen, werden wir sie berücksichtigen!
    Versuch macht kluch(g)......

    Ich möchte mich für Deine, Uwes und Hannes Beiträge zu diesem Thema sehr herzlich bedanken!!! Bitte weiter so....

    mfg
    Paul
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  11. #26
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  12. #27
    User Avatar von Paul Poschen
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    Hallo zusammen,

    wenn es euch interessiert, dann hier mal etwas zum Urmodellbau.

    Entgegen der üblichen Herstellungsweise eines Rumpfurmodells habe ich einen anderen, für mich neuen Weg, beschritten.
    Ich nenne es mal „Monoblock-Bauweise“.
    Aus einem Acrylglas-Block habe ich den Rumpf, hier mal am Beispiel der Abziehnase gezeigt, in einem Stück fräsen lassen. Dabei hat mir mein Freund Thomas (www.faulstich-id.de) erneut mit seiner großen Erfahrung geholfen.

    Der Block wurde auf eine seiner CNC-Fräsmaschinen aufgespannt und plan gefräst. Dann wurden zwei Indexbohrungen im Rand angebracht.
    Nun wurde die Abziehnase bis zur Hälfte, also eigentlich bis zur späteren Trennebene, aus diesem Block heraus gefräst. Ein dünner Blockrand blieb stehen.
    Dann wurde der Block abgespannt und herum gedreht. Die zuerst eingebrachten Indexbohrungen wurden nun dazu benutzt, den Block genau positioniert erneut aufzuspannen.
    Dann wurde die spiegelbildliche „Rückseite“ der Abziehnase gefräst.
    Damit der Rohling stabil im Block während des Fräsens fixiert blieb, wurden „Haltetabs“ stehen gelassen.

    Abschließend wird der Rohling aus dem Block gelöst, indem die Haltetabs durchgesägt worden sind.
    Auf der folgenden Abbildung ist die Vorgehensweise hoffentlich erkennbar. Es ist allerdings nur noch einer der Haltetabs übrig geblieben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Paul
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  13. #28
    User Avatar von vanquish
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    Coole Sache! Bitte weiter berichten!
    Darf ich fragen, wo du die Acrylglas-Blöcke beziehst?

    LG, Mario
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  14. #29
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    Hallo Paul,

    wo siehst du die Vorteile der Bauweise? Machst du die Trennebene dann wieder händisch?

    Danke und Grüße

    Frank
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  15. #30
    User Avatar von Paul Poschen
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    Hallo.
    @Mario:
    Das ACRYL-Glas beziehe ich von einer Firma aus Velbert/Rhld. Aber nur, weil ich es dort "um die Ecke" abholen kann. Das bekommst Du eigentlich überall. Sonst schreib mir mal ne Mail...

    @Frank:
    Häufig werden Rumpfurmodelle so aus einer PU-Platte so gefräst, das die rechte und linke Rumpfhälfte nebeneinander (wie auseinander geklappt) auf der Trennebene liegen. Damit die Urmodelle dann bis zur Trennebene geschliffen und poliert werden können, werden mehr oder weniger tiefe und breite Vertiefungen in die Trennebenen gefräst. Sie werden nachträglich wieder aufgefüllt.
    Ich finde es schwierig, auf diese Weise zwei separate Urmodellhälften wirklich genau aufeinander passened mit scharfen Kanten von Hand zu schleifen und zu polieren. Ausserdem muß die Trennebene auch noch bearbeitet werden.

    Darum bin ich jetzt den anderen Weg gegangen.
    Ich kann das komplette "Monoblock"-Urmodell ringsrum schleifen und polieren. Habe aber den zusätzlichen Aufwand, eine Trennebene herstellen zu müssen.
    Weil aber alle Konturdaten im PC sind, ist es kein Hexenwerk, aus einer Acrylplatte die Trennebene auszufräsen. Als Unterbau werden einige wenige Halbspannten gefräst, auf denen die Trennebene aufgeklebt wird. In diese Halbspannten werden die halben Rumpfkonturen (wie Spannten) ausgefräst. In diese Ausfräsungen kann das Urmodell wie in eine Helling eingelegt werden. Der Rumpf schaut dann exakt zur oberen Hälfte aus der Trennebene heraus. Das ergibt eine saubere glatte Trennebene, die keiner Nacharbeit mehr bedarf.
    Ich sehe den wirklichen Vorteil bei dieser Vorgehensweise in einer sauberen späteren Rumpfnaht!

    Seit mehr als 20 Jahren verwende ich für gefräste Urmodelle kein PU-Material mehr, weil entweder kein wirklicher Glanz erzielt werden kann, oder aber eine aufwendige Oberflächenversiegelung erforderlich ist.

    Solange ich beim Schleifen in ACRYLGLAS keine tiefen Schleifriefen produziere, schleife und poliere ich immer im gleichen Werkstoff. Damit ist der Glanzgrad, so ich fleissig genug bin, 100%ig gegeben.

    mfg
    Paul
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