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Thema: Ein neues Konzept für F3F-Modelle!

  1. #241
    User Avatar von Paul Poschen
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    Standard Rumpf in Trennebene einpassen

    Hallo zusammen,

    es geht mal wieder einen Schritt weiter.
    Nachdem die Trennebene nun annähernd fertig ist, wird kontrolliert, ob das Urmodell auch wirklich genau zur Hälfte aus der Trenneben heraus ragt.

    mfg
    Paul
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  2. #242
    User Avatar von Paul Poschen
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    Standard Formbaufeinschicht

    Hallo zusammen,

    wie ihr im vorhergehenden Beitrag sehen könnt, schreitet der Formenbau langsam aber sicher weiter voran.

    Nun geht es um die Frage nach der Formbaufeinschicht (Formenharz).
    Bei den Tragflächenformen haben wir ein System (Huntsman, lindgrüne Farbe) verwendet, dass sich nachbearbeiten lässt. Für meinen Geschmack ist es aber zumindest an den Kanten verhältnismäßig weich. Selbst beim Auspolieren des Trennmittels dürften die Kanten schnell ihre Scharfkantigkeit verlieren. Darum möchte ich bei der Rumpfform auf die Nachbearbeitbarkeit verzichten.

    Früher habe ich von BACUPLAST das EP 2040 mit dem Härter EPH 4040 verwendet.
    Welche Systeme verarbeitet ihr bevorzugt?

    mfg
    Paul
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  3. #243
    User Avatar von oliverz
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    Standard Formenharz

    Hallo Paul,

    RenGel SW404 (blau) mit dem langen Härter. Nachbearbeiten ist da aber nicht drin...

    Beste Grüße

    Oliver
    [VERKAUFE] F3 Speed Mittelstücke, 2 Blatt, hochfestes ALU in 40mm und 45mm - jeweils in 0/+1/+2/+3 Grad Verdrehung. Bitte um PN. Danke.
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  4. #244
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    Standard

    Hallo Paul,
    kannst Du dort nichts von übernehmen?
    http://www.rc-network.de/forum/showt...mbauharz/page4
    Mit freundlichen Grüßen Manfred
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  5. #245
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    Standard Wir verwenden...

    das Rengel SW 404.
    Bezug bei Gössel und Pfaff.

    Ist aber schlecht nachbearbeitbar.

    Die Kanten sind sehr fest.
    Markus

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  6. #246
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    Standard

    Hallo Paul!

    Verwende Oberflächenharz EG-2101 EH-2901-1 weiß (mische schwarze Farbpaste dazu, damit man die Durchmischung gut sieht)
    schnell RT-härtend
    gut bearbeit-, schleif, polierbar
    gute chemische Widerstandsfähigkeit
    von Fa. Baltres : http://www.baltres.com/6_7_Oberflachenharze.html

    Arbeite mit diesem Material seit mehr als 10 Jahren - ist echt super!


    LG


    Hannes
    Slopesoaring Austria - www.f3f.at
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  7. #247
    User Avatar von Paul Poschen
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    Standard Das Höhenleitwerk hat Platz genommen

    Hallo zusammen,

    nachdem nun die ersten Höhenleitwerke probehalber gebaut worden sind, zeigt sich Verbesserungspotential.
    Schaut man sich auf den nachfolgenden Bildern die Übergänge zwischen Leitwerken und Rumpfurmodell an, sind Lackfehler erkennbar.
    Weil sich die Anformung auf Rumpf und Leitwerk verteilt (das hängt mit der Entformbarkeitdes Rumpf´s zusammen), bilden die Wurzelrippen am Leitwerk ziemlich scharfe Kanten. Sie zu laminieren, erfordert eine geänderte Arbeitsweise. Es müssen mehr Kohlerovings in der Wurzelrippe verbaut werden. Das werden wir zukünftig natürlich ändern.
    Ansonsten passen die Höhenleitwerke spaltfrei und konturgenau an den Rumpf.
    Leider kann man auf den Bildern die tatsächliche Präzision wegen des Acrylglas-Urmodells nicht so richtig erkennen.
    Auch der eingesetzte Verbinder passt mit der angestreben Präsision übergangslos in den Rumpf.

    Da kann ich jetzt sagen: "Etappenziel erreicht".

    Zur vorhergehenden Frage nach eurem bevorzugten Formenharz:
    DANKE für die Antworten.
    The winner isssss............ Rengel SW 404.

    mfg
    Paul
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  8. #248
    User Avatar von Arnout Janssen
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    Standard

    Zitat Zitat von Paul Poschen Beitrag anzeigen
    Ansonsten passen die Höhenleitwerke spaltfrei und konturgenau an den Rumpf.
    Leider kann man auf den Bildern die tatsächliche Präzision wegen des Acrylglas-Urmodells nicht so richtig erkennen.
    Auch der eingesetzte Verbinder passt mit der angestreben Präsision übergangslos in den Rumpf.

    Da kann ich jetzt sagen: "Etappenziel erreicht".
    Sieht besonders gut aus Paul
    De joeks is in ‘t laeve, waat ‘t zalt is in de pap.
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  9. #249
    User Avatar von thomasr
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    Standard

    Gratulation bis dahin!
    Ich freu mich für dich, dass du wieder ein Stück weiter bist.
    Viell. wäre der Erstflug auf dem Neujahrsfliegen ja eine Motivationshilfe.

    Gruß
    Thomas
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  10. #250
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    Standard

    Hallo Paul,

    trotz Acrylglas kann man imho bereits erkennen, dass an der Passgenauigkeit ohne Rasterelektronenmikroskop kein Verbesserungspotential mehr erkennbar ist.
    Glückwunsch !

    Darf man erfahren, weshalb es jetzt das Rengel SW404 geworden ist?

    Offensichtlich hast du den "trade off" Nachbearbeitbarkeit vs Standfestigkeit / Kantenstabilität deutlich zugunsten Standfestigkeit gewählt.
    Finde ich persönlich auch die bessere Wahl.

    Ich glaube das RenGel 404 ist "das alte" Ciba Geigy Araldite.
    In meiner Erinnerung ist das recht zäh angemischt und bedarf einer präzisen Verarbeitung.
    (also besonders gut verrühren, nichts vom Boden/den Ecken des Rührbechers verwenden und das alles)
    Aufgrund Deiner Erfahrung dürfte das kein Problem für dich darstellen.
    Dafür erhält man eine exzellente Oberflächen- & Kantenfestigkeit.
    Ich Frage mich nur, ob es andere Harze mit gleichen mechanischen Eigenschaften und einfacherer Verarbeitung gibt.

    Ich hatte halt vor langer Zeit mit dem Araldite ebenfalls folgende Erfahrung gemacht:


    http://www.rc-network.de/forum/showt...l=1#post224290
    Zitat Zitat von Weimo Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    das blaue Formenharz von Ciba-Geigy (Araldite) läßt sich nur schwer nachbearbeiten und auch ziemlich schlecht auftragen, da es sehr hart eingestellt ist. Zudem sind die Füllstoffe sedimentös, d.h. das man nachher auf der Formenoberfläche unterschiedliche Ablagerungen mit unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten hat.
    [/url]

    Oder ist das RenGel doch eine Weiterentwicklung?


    Gruß

    Udo
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  11. #251
    User Avatar von Paul Poschen
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    Standard Formenharz

    Hallo Udo, liebe Mitleser/schreiber,

    das Rengel SW404 (Araldit?) hat sich in seiner "Verarbeitbarkeit" nicht geändert. Wie bei meinen letzten Projekt werden wir das Harz und den Härter in mehrere Becher verteilen und auf ca. 35° im Wasserbad erwärmen. Kurz vor der Verarbeitung wird dann der Härter dem Harz zugegeben und gründlich vermischt.

    Durch die Erwärmung läßt sich das Harz wesentlich leichter verarbeiten. Aber die Topfzeit wird auch wesentlich kürzer. Danach heisst es dann TEMPO!
    Es gab auch die Vorschläge, die Konsitenz durch Zugabe von Epoxy einzustellen. Da ich sicher bin, dass sich der Hersteller bei der Formulierung seiner Mischung Mühe gegeben hat, und mit Sicherheit mehr Fachwissen besitzt als ich, möchte ich den Fachleuten nicht durch Zugabe systemfremder Harze in´s Handwerk pfuschen.

    Einer mischt, der Andere beschichtet die Urmodelle. Die erste Schicht sehr dünn, die zweite etwas dicker, damit es (möglichst) keine Probleme mit Luftblasen gibt.
    Auch weiss man dann hinterher genau, wer den Härter vergessen hat, oder beim Mischen die Ecken im Mischbecher nicht richtig getroffen hat Luftblasen in den Ecken übersehen, dass passiert auch nur dem Anderen, MIR DOCH NICHT....
    Das soll in den besten Formenbauteams bereits vorgekommen sein, ODER?

    Die Formen für die Tragflächen und Höhenleitwerk haben wir mit polierfähigem Formenharz (hellgrün, siehe #136) gebaut. Im nachhinein bin ich der Meinung, dass die "Kantenhärte" nicht ausreichend ist. Bereits beim mehrfachen Polieren des Trennmittels verlieren die Kanten ihre "Schärfe".
    Alle Urmodelle und Trennebenen habe ich mit (sehr) großem Aufwand scharfkantig gebaut, um einwandfreie Bauteile zu erhalten. Diesen Anspruch möchte ich mir nicht durch Formenharz verwässern lassen.

    Darum hatte ich auch in die Runde gefragt, welches Material ihr einsetzt. Neben den Antworten hier in RC-N habe ich auch viele diesbezügliche E-Mails bekommen. Und dabei hat sich Rengel SW404 als für mich am besten geeignetes Formenharz ergeben.

    Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Danke für eure Tipppppsss!

    Mit freundlichen Grüßen
    Paul
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  12. #252
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    Verärgert

    Hallo Paul,
    wieso bekam ich beim Lesen Deines Textes im mittleren Bereich so einen seltsamen Stich der mich nach Luft schnappen ließ.
    Da war doch mal was......
    Stimmt, eine 1,6 m lange Flächenform mußten wir entsorgen. Das aber auch ein Becher Formenharz ohne Härter solche Auswirkungen hat. Das dürfte doch eigentlich nicht sein. Zumal der doch lange und intensiv durchgerührt wurde. ;-)))
    Gruß Manfred
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  13. #253
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    Standard

    Muss immer Härter dabei sein? Tja auch mich hat es einmal erwischt!
    Hatte damals aber das Glück, dass es nur die letzte Dose erwischt hat!
    Wir arbeiten immer mit 1/4 kg Dosen Harz von Rampf! Mit Tuben die bereits den fertigen Mischanteil Härter beinhalten!
    Ist übrigens das selbe Zeug wie von Ciba!
    Konnte damals alles Harzzeugs entfernen, neu trennen und noch einmal auftragen!
    Nur dieses Mal mit Härter!!!
    Gott sei Dank hat alles dann funktioniert!
    Hatte aber ziemlich ungutes Gefühl beim entformen- war eine Einteilige Flächenform mit 3 Meter!
    Und dann musste ich noch warten, bis die zweite Hälfte abgeformt war!
    Heute wird immer die leere Dose und die leere Härter Tube zusammen gelegt und erst am nächsten Tag entsorgt!
    So hat man immer die Kontrolle! Und man lernt ja aus Fehlern!
    Und ich nehme immer die weiße Paste und gebe dann schwarze Pigmentfarbe dazu!
    So sehe ich dann immer ob gut gemischt ist, zusätzlich schütte ich dann alles in ein anderes Gefäß und mische noch einmal!
    Seit dieser Methode hatte ich nie wieder "Schlieren"!

    LG


    Hannes
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  14. #254
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    Standard

    Hallo Hannes,
    ich habe mal am Hahnenmoospass von einem Modellflieger einen guten Tipp bekommen:
    Harz und Härter neben die Waage stellen; wenn man das Harz eingefüllt hat, die Flasche/Dose sofort wegstellen. Dann steht an der Waage nur noch der Härter. Nun diesen einfüllen und wegstellen.
    Wenn man nun den Härter vergißt, steht er noch neben der Waage. Also kann man ihn eigentlich nicht vergessen.
    Beim Laminieren mache ich es auch so, schütte aber zuerst immer den Härter in den Becher. So kann ich ihn auf keinen Fall vergessen, und Harz habe ich noch nie vergessen.
    Da ich alles anschließend mit einer 32 mm Schiffsschraube verquirle bleibt kein Härter in den Ecken oder auf dem Grund des Bechers liegen.
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    Mit freundlichen Grüßen Manfred
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  15. #255
    User Avatar von Paul Poschen
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    Standard Scheren zum Schneiden von Fasermaterial

    Es tröstet mich, auch von anderen Modellbauern zu hören, dass da mal was schief läuft

    Aber nun mal ein anderes Thema:
    Manchmal werden hier Fragen gestellt und Tips gegeben, die sich mit den Scheren befassen, die wir zum Schneiden der verwendeten Fasern verwenden.

    Ich bevorzuge Scheren, die einseiting mit einem Welleschliff versehen sind.
    Damit lassen sich viele Arbeiten besser erledigen, als mit Scheren, die nur zwei glatte Schneiden haben.
    Dieser "Wellenschliff" soll verhindern, dass die Fasern (das tritt ganz besonders bei Kevlar auf) bei der Schliessbewegung der Schere sozusagen aus der Schere nach vorne rutschen wollen.
    Dazu wird der Scherenteil, der auf dem Tisch aufliegt, mit einer glatten Schneide versehen, der Scherenteil (um bei dem Beispiel zu bleiben) der von oben auf den Werkstoff drückt, wird mit dem Wellenschliff versehen.

    Dann gibt es auch oft Vorschläge, den oberen Scherenteil ganz grob zu schleifen oder zu feilen. Das mag "irgendwie" auch kurzzeitig mal funktionieren. Der Lebensdauer dieser so gequälten Scheren ist das aber sehr abträglich.

    Ich bevorzuge dafür eine spezielle Schleifscheibe. Damit geht das fachgerecht, schnell, gleichmässig und scharf.

    Dazu verwende ich eine ganz einfache Schleifmaschine (Schleifbock), der auf der linken Seite mit der Wellenschliffscheibe und auf der anderen Seite mit einem normalen Schleifstein bestückt ist.

    Ich habe meine Scheibe bei einem Vereinskollegen gekauft. Seine Firma stellt solche Scheiben her. http://www.wellenschliffscheiben.de/

    mfg
    Paul
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