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Thema: Saito FG 60 Sternmotor

  1. #331
    User Avatar von -mhr-
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    Mit der genannten LS dreht er im Horitzontalflug ~7000U/min, also "werkskonform". Einige Sekunden pro Flug mal 10% drüber sollten sich nicht dramatisch auf die Standfestigkeit auswirken. Wir wissen doch alle, die Motoren sind auf höchste Leistung, bei geringster Masse getrimmt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Dinger, in einem Moped montiert, von Berlin bis Hamburg durchhalten würden.
    Gruß Martin
    Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
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  2. #332
    User Avatar von Roter Baron II
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    Hallo,
    ich betreibe Saito Einzylinder und Boxer seit vielen Jahren,lange Zeit war ich der einzige Betreiber im weiten Umkreis. Später habe ich dann Saitos im Laden Verkauft.
    Einen Saito habe ich sogar im Hubschrauber geflogen!
    Es hat in den ganzen Jahren nur zwei mal Probleme gegeben. Einmal kam ein Kunde mit einem 13ccm Gold Cup, da schaute das Pleuel seitwärts aus dem Gehäuse. Der Motor wurde bei Saito in Japan hergerichtet.Dem Kunden war dann die Reparatur zu teuer un so blieb der Motor bei mir. er lief noch viele Jahre sehr gut bei mir.
    Die Zweite Panne betraf einen eigenen Motor. Die Kurbelgehäuselüftung war verstopft und so blieb das ganze blow by Öl im Gehaüse. Irgendwann blieb der Motor im Flug stehen und konnte dann nur noch langam durchgedreht werden. Dabei konte man dann beobachten wie Öl und Luftblasen zwischen Kurbelgehäuse und Zylinderkopf hervorquollen.
    Nach dem entleeren und dem anziehen der Fußschrauben lief der Motor wieder. Natürlich wurde auch die Verstopfung des Lüftungsnippel behoben.

    Meine Frage nun zu den Sternen, da ich selbst keinen habe.
    Werden bei den Sternmotoren die Kurbelgehäuse auch durch so einen Nippel entlüftet?
    Werden bei eventuellen Schäden in der Hauptsache die Unten Hängenden Zylinder abgesprengt?

    Gruß Christian
    Christian Streichsbier/ " Der Weg ist das Ziel"/
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  3. #333
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    Zitat Zitat von Roter Baron II Beitrag anzeigen
    Werden bei den Sternmotoren die Kurbelgehäuse auch durch so einen Nippel entlüftet?
    Werden bei eventuellen Schäden in der Hauptsache die Unten Hängenden Zylinder abgesprengt?

    Gruß Christian
    Ja, und nochmal ja. ABER: Die Motoren waren jeweils ziemlich neu und zumindest bei mir kann ich definitiv bestätigen, dass der Nippel nicht verstopft war. Es war auch nicht übermäßig viel Öl im Kurbelgehäuse. Außerdem hat das in der Benzinmischung verwendete Öl gänzlich andere Eigenschaften als in Methanol verwendetes Öl bezüglich seiner Fähigkeit, "einzudicken" und damit die Entlüftung zu verstopfen. Aber jetzt eine neue Theoriediskussion anzufangen, warum bestimmte Schäden aufgetreten sind, ist vielleicht müßig, es wurden ja schon hier und in anderen Foren dazu seitenweise Argumente hin- und hergewendet. Ich erwähne nur, dass ausschließlich der FG 60 mit diesem Problem behaftet war, obwohl alle anderen Sterne nach den gleichen Prinzipien konstruiert und aufgebaut sind. Nachdem vor einem Jahr der FG 60 modellgepflegt wurde (erkennbar am neuen Typenschild), sind zumindest nach meiner Kenntnis keine Schäden mehr aufgetreten.

    Viele Grüße, Michael
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  4. #334
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    Standard FG60 Modellpflege?

    Hallo Michael,

    woher weißt Du, daß es eine Modellpflege gab und was wurde geändert?
    Ich habe mit Hr.Schneider von Aeronaut sehr lang telefoniert (siehe mein Post auf Seite 20).

    Laut ihm gab es keine Änderungen.
    Rotes oder schwarzes Typenschild sei kein Indiz ob alt oder neu.
    Saito würde mal rot mal schwarz montieren.

    Gruß
    Axel
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  5. #335
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    Hallo Axel,

    niemand weiß zu dem Thema Genaues, und wenn, würde er es nicht sagen, weil es haftungsrechtliche Konsequenzen hätte. Die von Dir zitierte Aussage von Aeronaut, es würden mal schwarze und mal rote Typenschilder verwendet, ist aber definitiv nicht richtig. Bis Ende 2016 wurde ausschließlich das rote Typenschild verwendet, und zwar am Nockenwellengehäuse zwischen Zyl 2 und 3. Ab Winter 2016 dann nur noch das schwarze Typenschild am Kurbelgehäuse zwischen Zyl 1 und 2. Wer nach Dez 2016 noch einen mit rotem Schild bekommen hat, hat einen aus alter Produktion erworben. Außer diesem äußerlich sichtbaren Unterschied ist in der Tat für den Laien kein Unterschied zu Motoren aus der ersten Produktion zu erkennen, was aber nicht bedeutet, dass nicht auch innerlich etwas geändert worden wäre. Warum sonst ändert man plötzlich ein äußerliches Merkmal, vor allem, wo inzwischen bekannt war, dass es ein typenspezifisches Problem mit dem Motor gibt? Alles nur Fake, um Kunden zu täuschen? Glaube ich nicht!
    SAITO ist eine außerordentlich kulante Firma, was sicherlich dazu beigetragen hat, dass es keinen empörten Aufschrei der betroffenen FG60-Besitzer gab. Schäden wurden lautlos und sehr entgegenkommend beseitigt. Mein Motor z.B., obwohl zeitlich schon lange außerhalb der Garantie, wurde im Werk komplett mit neuen inneren Teilen ausgestattet, die defekten natürlich sowieso ersetzt, alles kostenlos. Wer sonst in der Branche bietet so etwas noch? Ich denke, SAITO weiß, warum sie sich so verhalten.
    Den Rest muss man sich denken, man bekommt nun mal nicht auf jede Frage eine ehrliche und vollständige Antwort in dieser Welt!

    Gruß, Michael
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  6. #336
    User Avatar von -mhr-
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    Frage

    Kann denn schon jemand Fotos der substanziellen Änderungen zur Verfügung stellen? (Rotes Schild = alte Serie versus schwarzes Schild = neue Serie)
    Gruß Martin
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  7. #337
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    Hallo,

    ich vermute mal, daß die Dreizylinder, seis drum ob Benziner oder Metanoler , mit relativ wenig Druck das Kurbelgehäuse lüften und entleeren. So wie es halt bei allen Viertakt-Modellmotoren ist. Wenn ich nun auf diesen Nippel einen Schlauch aufstecke der weis Gott wohin führt, dann kann das lange Zeit gut gehen. Aber es kann auch sein,daß sich durch wiedrige Umstände ein größerer Öltropfen sammelt, was dann beim Motorlauf dazu führt,daß der Tropfen nur hin und hergeschoben wird.
    Das am Kolben vorbeigedrückte, angebrannte blow by Öl, sammelt sich dann vorzugsweise im nach unten Hängenden Zylinder.
    Da die beiden Oberen Zylinder Normal weiterarbeiten reicht eine geringe Ölmenge aus um den Hängenden durch blockierung zu schädigen.

    Ich denke, daß ist doch eine Überlegung wert.

    Gruß Christian
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  8. #338
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    Hallo Martin

    Ja wahrscheinlich hast Du Recht und eine Sicherheitstoleranz von 10 % ist bei den Drehzahlen für kurze Zeit wohl vertretbar beim 60 R3.
    Aber es wäre doch noch interessant was die andere für Erfahrungen mit welchen Propeller/Drehzahlen am Boden und in der Luft gemacht haben.
    Mal schauen, vielleicht schreibt ja noch wer das dazu?!

    Gruß Beat
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  9. #339
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    Hallo zusammen,
    Ich habe jetzt auch diesen Motor. Momentan bin ich noch damit beschäftigt einen Einlaufbock zu fertigen.

    Ich verstehe die englische Anleitung so, daß ein Ventilspiel von 0,1 mm schon zu viel ist (Limit gauge 0,1 Must not be inserted).
    Und "Correct Gap" wäre Close to 0 with no limit. Also irgenwas zwischen 0 Spiel und 0,1 mm wäre richtig ?
    Oder wie versteht Ihr das ?

    Gruß Paul
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  10. #340
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    Ja, so isses, Paul. Ist natürlich etwas blöd, weil "0" Spiel auch schon bedeuten kann, dass das Ventil nicht mehr Totalkontakt auf dem Sitz hat. Und das sollte eigentlich nicht sein. Ich stelle daher immer auf der sicheren Seite bei allen Motoren ein, indem die 0,05 Lehre klemmend gerade noch reingeht.

    Gruß
    Michael
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  11. #341
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    Danke Michael
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  12. #342
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    Achso ja, noch ne Frage.
    Ich hatte mir das Castrol Power 1 Racing ULTIMATE PERFORMANCE 2 Takt Vollsynthetisches Öl bestellt.
    Das Öl wollte ich mit Aral Ultimate oder Super 95 mischen.
    Oder wäre der Sprit (ohne Öl) von Stihl besser wegen der Geruchsbelästigung etc. ?

    Gruß Paul
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  13. #343
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    Hallo Paul,

    meine Erfahrung mit einigen Benzin 4T, und 2T sowieso: Jedes synthetische 2T-Öl geht, allerdings gibt es Unterschiede bzgl. der Verbrennungsrückstände bzw. Verrußung im Auspuff und am Modell. Diesbezüglich habe ich die besten Erfahrungen mit Stihl HP Ultra gemacht, aus meiner Sicht besser als Fuchs oder BelRay, die ich vorher jahrelang hatte. Grundsätzlich lässt sich aber jedes 2T-Öl in jedem Sprit mischen. Tankstellensprit oder Acylatbenzin (Aspen z.B.) scheint Glaubenssache zu sein, manche haben keine Probleme damit, andere haben zurück gewechselt auf Tankstellensprit. Zur Geruchsbelästigung lässt sich sagen, dass Aral Ultimate 102 deutlich weniger stinkt als Super-Benzin, aber noch weniger bis gar nicht natürlich stinkt Akylat-Benzin. Ich hab aber "festgestellt" (Glaubensfrage?), dass die Motoren mit Ultimate 102 besser anspringen und besser laufen (Leerlauf, Übergang Teil- zu Vollast) als mit Super. Daher nehme ich seit 2 Jahren nur noch Ultimate 102 (das einzige, wo angeblich kein Ethanol drin ist, daher ist auch das Gemisch damit länger lagerfähig).
    Und: Man sollte nicht mehr (aus "Sicherheitsgründen"!) Öl beimischen als der Motorhersteller verlangt. Viel hilft nicht immer viel!

    Gruß
    Michael
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  14. #344
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    Hallo Michael,

    WOW, sehr informativer Beitrag.
    Blöderweise habe ich schon 5 Liter von dem Catrol gekauft.
    Muss mal gucken ob ich das zuerst aufbrauche oder mit HP Ultra mische wenn das geht.

    Gruß Paul
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  15. #345
    User Avatar von -mhr-
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    Hallo Paul,

    verschiedene Ölsorten nicht mischen, und von verschiedenen Herstellern schon gar nicht! Im schlimmsten Fall mischen sich die Öle nicht, sondern emulgieren nur. Dann brauchst Du in kurzer Zeit einen neuen 60R3.
    Gruß Martin
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