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Thema: Baubericht: Fly Baby von woodwings.de

  1. #1
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    Zwinkern Baubericht: Fly Baby von woodwings.de

    Hallo,

    an dieser Stelle möchte ich gerne über mein aktuelles Bauprojekt Fly Baby von woodwings.de berichten.

    Nachdem ich letzten Winter eine Piper PA 18 aus dem Bausatz von Toni Clark gebaut habe, war ich auf der Suche nach einem Modell, das ebenso in Holzbauweise aufzubauen ist. Genauso wie die Piper sollte das Modell sowohl zum Spaßfliegen als auch für den Seglerschlepp geeignet sein.

    Zunächst dachte ich an eine Eigenkonstruktion und suchte nach Vorbildern, für die man im Internet mehr oder weniger detaillierte Originalunterlagen finden konnte. Dabei bin ich auf die Webseite von Ron Wanttaja (www.bowersflybaby.com) zum Fly Baby von Peter M. Bowers gestoßen. Das Fly Baby ist der klassische Vertreter der amerikanischen „Homebuild“ Flugzeuge, die in Eigenleistung erstellt werden. Man kann sich für dieses Flugzeug aus dieser Quelle die Originalpläne bestellen, zum Teil sogar kostenlos herunterladen.

    Eine Eigenkonstruktion bedeutet allerdings einen sehr hohen Zeitaufwand und die Kosten sind meistens kaum geringer als die eines gut durchdachten Bausatzes. Somit begann die Recherche zu einem entsprechenden Bausatz für das Fly Baby. Hier wurde ich bei deutschen Anbietern schnell fündig. Deutsche Anbieter deshalb, da hier die Hilfestellung bei möglichen Problemen schlichtweg einfacher ist. Dies war auch bei der Piper von Toni Clark eine unschätzbare Hilfe.

    Aktuell werden für das Fly Baby Bausätze von zwei deutschen Herstellern angeboten. Diese sind „Schlundt Wood Plane Manufacture“ (www.schlundt-wpm.de) und die Firma „woodwings“ (www.woodwings.de). Der Bausatz von Schlundt ist im Maßstab 1:2,2 gehalten, was eine Spannweite von 3,8m und eine Rumpflänge von 2,4 m bedeutet. Diese Größe schreckte mich angesichts der mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten was Werkstatt und Transportmöglichkeiten ab.

    Somit habe ich mich für den Bausatz von www.woodwings.de im Maßstab von 1:2,5 entschieden. In diesem Maßstab erhält man ein Modell mit 3,4m Spannweite und 2,25m Rumpflänge. Für meine Verhältnisse immer noch „riesig“, aber so hoffe ich, noch relativ aufzubauen und zu transportieren. Der Kontakt mit dem Firmeninhaber Tom Bode war per E-Mail schnell hergestellt und nach Klärung erster Fragen wurde ein Komplettbaukasten Ende Mai diesen Jahres bestellt.

    Bereits bei der Bestellung wurde eine Lieferung innerhalb von maximal 8 Wochen versprochen sowie eine Anzahlung auf den Komplettpreis für eine Vorablieferung von Holzteilen angeboten. Eine äußerst faire Vereinbarung wie ich finde. Die Lieferung des Bausatzes erfolgte nach Überweisung des Restbetrages in der ersten Juliwoche. Insgesamt ist der Kontakt mit Firmeninhaber Tom Bode sehr angenehm, Anfragen per E-Mail wurden umgehend beantwortet.

    Genug der Vorrede. Kommen wir zum Wesentlichen .

    Die Lieferung des Bausatzes. Einer Vorablieferung von Holzmaterial (Kiefernleisten, Balsabrettchen und ca. 2,5m² 0,6mm Birkensperrholz) durch balsabar.de folgte ein riesiger Karton mit geschätzten 30kg Gewicht. Dieser enthält alle Frästeile sowie die zur Fertigstellung des Modells notwendige „Hardware“ (Motorhaube, Anlenkungen, Beschläge, Räder, Bauplan, Anleitung, etc.)

    Name:  FlyBaby_DSCF3259.jpg
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    Name:  FlyBaby_DSCF3262.jpg
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    Für die Servos erhielt ich von Tom Bode folgende Empfehlung:

    Funktion Anzahl Empfehlung
    QR+HR 4 Hitec HS 5645 MG 41 x 20 x 38 mm 121 N/cm 60 g
    Klappen 2 Hitec HS 5977 TG 40 x 20 x 37 mm 240 N/cm 60 g
    SR 1 Hitec HS 5745 MG 59 x 29 x 52 mm 176 N/cm 160 g
    Schleppk. 1 Hitec HS 755 MG 59 x 29 x 50 mm 150 N/cm 120 g

    Offensichtlich ist das Hitec HS 5745 MG nicht mehr lieferbar, sodass ich mich für folgende Rudermaschinen entschieden habe:

    Funktion Anzahl Einbau
    QR+HR 4 Graupner DES 707 40 x 19,5 x 39 mm 150 N/cm
    Klappen 2 Hitec HS 5977 TG 40 x 20 x 37 mm 240 N/cm
    SR 1 Hitec HS 805 MG 66 x 30 x 58 mm 240 N/cm
    Schleppk. 1 Graupner DES 707 40 x 19,5 x 39 mm 150 N/cm
    Drossel 1 Graupner DES 707 40 x 19,5 x 39 mm 150 N/cm

    Zusammen mit einer Doppelstromversorgung (2 x LiFe Empfängerakkus) und einer Powerbox Evolution sollte dieses Thema geklärt sein.

    Offen ist allerdings noch die Auswahl des Antriebes. Tom Bode hat den Bausatz (Motorspant) für den DA 100 bzw. DA 120 entworfen. Nachdem allerdings ein Kunde (Frieder Körner) den Valach 120 B2-4T eingesetzt hatte, gilt dieser Motor als "Favorit" für das Fly Baby. Auch ich spiele mit dem Gedanken einen 4-Takt Boxer einzubauen, allerdings bin ich mir noch nicht sicher welcher es werden soll. Alternativ zum Valach 120 gäbe es noch den MOKI 100 von www.airworld.de, der für mich den Vorteil des Services "vor Ort" hätte. Nach Absprache bekam ich einen neutralen Motorspant (ohne Ausschnitte für Dämpfer) geliefert. Vielen Dank an dieser Stelle. Mal schauen was es werden wird. Bis zur Entscheidung habe ich noch viel Zeit .

    Falls Interesse besteht werde ich über den Baufortschritt berichten und jede Menge Fragen stellen. Auch werde ich öfters den Vergleich zur TC Piper suchen. Ich denke das könnte auch für den einen oder anderen recht hilfreich sein, da dieser Bausatz sicherlich weiter verbreitet ist und viele dieses Modell schon gebaut haben.

    Was ich allerdings anstrebe, ist ein Aufbau des Fly Baby als „Zweckmodell“. Damit meine ich, dass ich nicht die allerletzten Scaledetails (sofern das bei einem amerikanischen Homebuild überhaupt möglich ist, da jedes Original unterschiedlich ist) umsetzen werde. Geplant ist ein Ausbau, die der Bausatz bietet (z.B. Cockpit) und anschließender Bespannung mit Textilfolie. Das Finish wird vermutlich keinem existierenden Original entsprechen, zumindest habe ich noch keines gefunden, das meinen Vorstellungen entspricht . Hier habe ich, was die Farbgestaltung angeht, meine eigene Vorstellung. Aber dazu später mehr.

    Viele Grüße,
    Steffen

    PS. Falls der Moderator diesen Beitrag besser bei "Motorflug" oder "Flugmodellbau allgemein" aufgehoben sieht, bitte ich um Verschiebung. Vielen Dank.
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  2. #2
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    Standard Bauplan und Bauanleitung

    Hallo,

    zum Bausatz des Fly Baby werden 2 Pläne, die Bauanleitung inkl. Teileliste und eine CD mit Baustufenfotos mitgeliefert. Die Pläne dienen als Übersicht und Bezugsreferenz zur Bauanleitung und sind nicht im Maßstab 1:1 gehalten.

    Neben der Teileliste mit Angaben zum Material, Abmessungen und Anzahl enthält die Bauanleitung die Fräspläne mit den dazugehörigen Teilenummern. Diese sollte man vor dem herauslösen auf die jeweiligen Frästeile übertragen.

    Zu jedem Punkt der Bauanleitung wird auf die entsprechenden Baustufenfotos verwiesen. Somit kann man sich vor jedem Bauabschnitt zunächst mal einen Überblick verschaffen, wo welches Bauteil hinkommt.

    Name:  FlyBaby_DSCF3264.jpg
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    Viele Grüße,
    Steffen
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  3. #3
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    Standard

    Hallo Steffen,

    toller Bericht, freue mich auch sehr darüber, auf Kollegen zu treffen, die den Wert konventioneller Bauweisen erkennen und sich eher daran orientieren, als an diesem entsetzlichen "Einheitsbrei", der sonst überall kursiert. Klar ist das vielleicht u.a. auch einer ungewöhnlichen (wie ich meine, sehr sinnvollen) Modellgröße geschuldet, aber letztlich eine persönliche Entscheidung und dem Lesen nach eine ganz durchdachte.

    Daß solche Baupläne nicht in M1:1 das Modell wiedergeben, hat sicher auch Selbstschutz des Herstellers zum Grund - nachvollziehbar, wenn man merkt, daß die Masse der SOA-Produkte, die unsere heimischen Märkte durchdringen, mehrheitlich nichts als simplifizierte Kopien von in Europa oder den USA entworfenen Urmustern sind. Da wird der Maßstab etwas verändert, die Konstruktion vereinfacht und für den hiesigen Markt und USA in rauhen Mengen produziert sowie vertrieben. Daß die Menschen in solchen Ländern auch Arbeit und Absatzmöglichkeiten suchen, ist verständlich, ihre Taktik in meinen Augen jedoch vielfach höchst unfair. Aber so ist das oft.

    Das Modell ist als gut und einfach zu fliegen bekannt, auch das manntragende Vorbild, wie Du ansprichst. Ich bin sehr gespannt auf Deinen Baubericht und wünsche Dir damit viel Erfolg und guten Flug, wenn es soweit ist. Chapeau auch hinsichtlich Deiner Recherchen, endlich mal jemand, der das macht und dabei auch so dezidiert aufzeigt, wie das geht und daß es zu Erfolg führt. Drücke für alles Weitere ganz fest die Daumen. Macht richtig Feude, so etwas zu sehen und zu lesen.

    Ich freue mich auch darüber, daß die Namen / Firmen der von Dir in Erwägung gezogenen Modellanbieter und Material- und Zubehörlieferanten damit herausgestellt werden, denn sie leisten wirklich etwas für den Modellflug UND Modellbau hierzulande (und hoffentlich darüber hinaus). Auch ihnen wünsche ich alles erdenklich Gute und Erfolge. Ein klares und ehrliches "Danke" auch an sie.
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  4. #4
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    Hallo Joe,

    besten Dank für Deine positiven Worte und Ermunterungen den „konventionellen“ Modellbau weiter zu verfolgen.

    Ich bin in der glücklichen Lage, dass mir die Holzbauweise größten Spaß bereitet. Und wenn dann noch das Endprodukt den Vorstellungen entspricht (was nicht immer der Fall ist), sich eine tiefe innere Befriedigung einstellt. Manchmal denke ich, ich bin lieber Modellbauer als Modellflieger. Aber, wir stellen hier Modellflugzeuge her, deren Sinn es ist, mehr oder weniger bestimmte Flugaufgaben zu erfüllen. Deshalb auch mein Hinweis auf ein „Zweckmodell“ .

    Die Sache mit dem Bauplanmaßstab habe ich so noch gar nicht betrachtet. Meiner Meinung nach ist für einen Bausatz mit CAD gefrästen Bauteilen gar kein 1:1 Plan notwendig, da die Teile ja schon die Form und endgültigen Abmessungen vorgeben (sollen). Nach allerersten Anfängen an einer Flügelhälfte bin ich bei diesem Bausatz äußerst zuversichtlich, dass hieraus auch ohne 1:1 Bauplan ein komplettes Ganzes erstellt werden kann.

    Die Recherchen zum Original sind in diesem Falle natürlich recht einfach, da es sich ja um ein „Homebuild“ handelt und notwendigerweise wesentlich mehr Informationen zur Konstruktion und Aufbau verbreitet werden als für einen werksseitig produzierten Flugzeugtyp. Dass das Original eine komplette Holzkonstruktion ist (sogar das Fahrwerk ist aus Holz) macht den verkleinerten Nachbau für mich noch interessanter. Da fühle ich mich schon fast als „echter“ Flugzeugbauer .

    Viele Grüße,
    Steffen
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  5. #5
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    Standard Auch ich baue eine

    Hallo Steffan,
    mit Freude habe ich dein Beitrag gelesen. Da auch ich zur Zeit ein Fly Baby auf den Tisch habe.
    Allerding nach Plan gebaut und auf eine Spannweite von ca. 2,10 m gebracht.
    Werde dein Bericht mit Interesse verfolgen, vielleicht fällt ja noch der ein oder andere Tipp für mich dabei ab.
    Als Motor möchte ich einen DEL 30 cm³ einbauen den ich noch habe.
    Zur Zeit habe ich die Flächen fertig und passe sie am Rumpf an.


    Mfg. Uli
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  6. #6
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    Standard

    Hallo Uli,

    wunderschön was Du da aufbaust und meine vollste Hochachtung vor einem solchen Projekt nach Plan(vorlage). Ich habe da immer Angst, möglicherweise falsch zu skalieren, was die Bauteilabmessungen (z.B. Holme) angeht. Da bedarf es sicherlich jeder Menge Erfahrung.

    Zitat Zitat von uli451 Beitrag anzeigen
    ... vielleicht fällt ja noch der ein oder andere Tipp für mich dabei ab.
    Ich glaube eher, dass ich derjenige bin, der hier Tipps benötigt . Berichte doch bitte, welchen Plan Du als Vorlage genutzt hast.

    Viele Grüße,
    Steffen
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  7. #7
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    Standard Tragflächenbau 1. Teil

    Hallo,

    angespornt von Uli’s Bericht zu seinem Fly Baby, möchte ich natürlich meine bescheidenen Fortschritte oder besser gesagt ersten Gehversuche hier auch dokumentieren.

    Die Bauanleitung von woodwings.de sieht vor, den Bau mit den Tragflächen zu beginnen. Also starte ich auch hier mit diesem Bauabschnitt.

    Die Konstruktion des Tragflügels mit Rechteckfläche, elliptischen Randbögen, außenliegenden Querrudern und Verspannung zum Rumpf auf der Ober- und Unterseite entspricht weitgehend dem Original. Der Aufbau erfolgt „konventionell“ mit Rippen, zwei Holmen und einer Nasenbeplankung in Form einer D-Box. Zur Unterstützung der Nasenbeplankung werden zusätzliche Halbrippen eingesetzt.

    Abweichend vom Original besitzt dieser Tragflügel Landeklappen. Dieses „Extra“ ist sicherlich mit Bedacht von Tom Bode hinzugefügt worden. Dem Bausatz im Maßstab 1:2,5 ist, wenn ich das richtig interpretiere, ein Modell im Maßstab 1:3 auf Grundlage eines FMT-Bauplans vorausgegangen (siehe hierzu auch www.balsaflügel.de). Dieser „Prototyp“ weist noch den „Originalflügel“ ohne Landeklappen auf. Ich vermute, dass Tom Bode hier bewusst die Abweichung gewählt hat, um die Bausatzversion dem Einsatzzweck eines Schleppmodells gerecht zu werden.

    Übrigens soll mit der Originalmaschine von Peter M. Bowers auch einmal ein Seglerschlepp durchgeführt worden sein. Dies wurde aber wegen fehlender Zulassung wieder eingestellt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

    Da die Frästeile des Bausatzes derartige Landeklappen vorsehen, werde ich diese auch wie vorgesehen umsetzen. Ein „Umbau“ zu einem Tragflügel ohne Landeklappen ich sicherlich möglich, für mich aber mit dem Ziel eines „Zweckmodells“ (dieses Thema scheint sich zu einem roten Faden zu entwickeln ) keine Alternative. Alle Scale-Enthusiasten mögen dies verzeihen.

    @Tom: Vielleicht kannst Du hier ein wenig Aufklärung leisten.

    So, genug der vielen Worte. Hier nun ein Bild des Tragflügels in der ersten Bauphase:

    Name:  FlyBaby_DSCF3303.jpg
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    Mittlerweile sind die beiden oberen Holmgurte (auf dem Bild noch lose aufgelegt) ebenfalls eingesetzt und der Leim (Ponal wasserfest) soll erst mal über Nacht trocknen. Bis hierher gab es keine Unklarheiten oder Probleme, die Frästeile passen sehr gut zueinander und die Bauanleitung ist klar und eindeutig.

    Fortsetzung folgt .

    Viele Grüße,
    Steffen
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  8. #8
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    Standard

    Hallo Steffen,

    einen sehr schönen Bericht machst Du da, sehr ausführlich mit exzellenten Fotos!

    Zu Deiner Frage wegen der Landeklappen: Ja, das ist die einzige kleine Abweichung zum Vorbild. Aufgrund der Modellgröße wollte ich dadurch die Landeeigenschaften etwas vereinfachen. Gerade bei wenig Gegenwind sind diese Klappen sehr vorteilhaft und die Landung kann recht steil angeflogen werden. Beim Original wurde die Fahrt vor der Landung durch Slippen herausgenommen (siehe Film), was natürlich sehr schön aussieht. Für absolute Scale-Enthusiasten können die Klappenrippen einfach gegen Standardrippen ersetzt werden. Alltagstauglicher ist das FB allerdings mit Klappen.



    Freue mich schon auf den weiteren Verlauf Deines Berichtes
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  9. #9
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    Standard Landeklappen

    Hallo Tom,

    besten Dank für Deine Antwort. Das Video ist ja klasse . Das kannte ich noch gar nicht.

    Slippen kann ich nicht und bis ich das beherrsche, werde ich meine Landeanflüge mit Klappen durchführen. Bei meinen Flugkünsten stehen die Chancen, einen zweiten Flächensatz zu ordern, gar nicht mal so schlecht . Ich werde mich gegebenenfalls wieder bei Dir melden.

    Viele Grüße,
    Steffen
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  10. #10
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    Ok, doch ein Slip (wenn's nicht bockig Wind hat) ist nicht so schwierig - SR einsetzen, QR zur Stabi der Lage um die Längsachse und im richtigen Moment (Masseträgheit des Modells) SR-Gegenruder, bis das Modell gerade liegt, Rest wie bekannt (HR kurz vor Aufsetzen).

    Ist ja richtig was los, bei Euch, prima!

    Ein FlyBaby hab ich nicht, bin aber am zeichnen für ein anderes Modell, nur bleibt mir momentan keine Zeit dafür. Wenn es soweit ist, will ich einen Bericht schreiben - dauert aber noch. Dann erfahrt ihr auch, welches Modell es ist - solange halte ich dicht. Bin allerdings E-Jünger; d.h. es bekommt einen BL als Antrieb. Zeichne bislang für M1:4 mit dann gut 2m Spannweite, überlege jedoch, evtl. auf M1:3 mit knapp 3m zu gehen. Mal sehen, dann in einem anderen, neuen Thread.

    Vielleicht baut ja noch jemand bei Euch "Fly-Babies" mit, der sich noch meldet, aber für einen E-Antrieb?
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  11. #11
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    Standard Fly Baby

    Mein`s sieht so aus.Ist eine Eigenentwicklung und komplett aus Holz gebaut (bis auf Fahrwerk und Motorhaube).Spannweite 2,8m,Gewicht 12kg,Motor Stihl 53ccm,Propp Menz 22x8.Fliegt prima.
    Gruß LutzName:  fly baby 3.jpg
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  12. #12
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    Zitat Zitat von calamity joe Beitrag anzeigen
    Ok, doch ein Slip (wenn's nicht bockig Wind hat) ist nicht so schwierig - SR einsetzen, QR zur Stabi der Lage um die Längsachse und im richtigen Moment (Masseträgheit des Modells) SR-Gegenruder, bis das Modell gerade liegt, Rest wie bekannt (HR kurz vor Aufsetzen).
    Hallo Joe,

    vielen Dank für Deine Anleitung, liest sich ja eigentlich ganz einfach. Trotzdem, sollte ich "Ersatzteile" benötigen, dann komme ich auf Dich zu . Leider habe ich, was die SR-Steuerung betrifft, massiven Nachholbedarf . Habe wohl zu oft Modelle ohne Seitenruder geflogen (http://www.rc-network.de/forum/showt...l=1#post714701) . Aber ich gelobe, das Slippen am Wochenende mit der Piper üben.


    Zitat Zitat von 29071947
    Mein`s sieht so aus.Ist eine Eigenentwicklung und komplett aus Holz gebaut (bis auf Fahrwerk und Motorhaube).Spannweite 2,8m,Gewicht 12kg,Motor Stihl 53ccm,Propp Menz 22x8.Fliegt prima.
    Gruß Lutz
    Hallo Lutz,

    ganz toll, vielen Dank für die schönen Bilder von Deinem einzigartigem Fly Baby.

    Ich wünschte ich wäre schon soweit wie Du, aber wie heißt es so schön, "der Weg ist das Ziel". Meine Planung zur Fertigstellung meines Fly Baby, liegt so etwa bei Frühjahr 2015. Also, habt etwas Geduld mit mir. Quält, äh motiviert mich bitte weiter .

    Viele Grüße,
    Steffen
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  13. #13
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    Standard

    Zitat Zitat von SteffenM Beitrag anzeigen
    Hallo Joe,

    vielen Dank für Deine Anleitung, liest sich ja eigentlich ganz einfach. Trotzdem, sollte ich "Ersatzteile" benötigen, dann komme ich auf Dich zu . ... Aber ich gelobe, das Slippen am Wochenende mit der Piper üben.


    Viele Grüße,
    Steffen
    Hallo Steffen,

    nee, nee, dat jeit niet. Bin kein reicher Mann. Daß Du übst, ist jedoch eine prima Idee, muß ich nach langer Pause auch wieder. Es ist wirklich keine schwer zu erlernende "Figur". Hast ja mal richt "heiße Öfen" geflogen. Verstehe bis heute nicht, warum bei den Dingern niemand auf die Idee kam, das SR zu nutzen (hätte man ja gangbar machen können) - vielleicht, weil's dann zu häufig unfreiwillige "Erdungen" gegeben hätte?
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  14. #14
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    Standard Landeklappen die Zweite

    Hallo,

    war heute Slippen üben. Jetzt steht für mich die Entscheidung fest, die vorgesehenen Landeklappen am Fly Baby auch zu nutzen. Per "Knopfdruck" die Fahrt rauszunehmen ist doch viel einfacher .

    Eine kleine Geschichte am Rande (leider ohne Bilder):

    Bei der Vorbereitung für die Holmstege heute morgen musste ich feststellen, dass ein paar der Frästeile etwas Untermaß hatten. Keine große Sache, man hätte die Teile durchaus einsetzen und den verbliebenen Spalt zu den Rippen auffüttern können. Da aber genügend Holzreste vorhanden waren, habe ich die rechteckigen Teile kurzerhand mit der Kreissäge neu erstellt.

    Da ich der Meinung war, dass es sich um einen Fehler in den Fräsdaten handelt, habe ich Tom Bode eine entsprechende E-Mail gesendet. Kurz darauf erhielt ich von ihm die Antwort, dass ihm beim Fräsen dieses Panels ein Malheur passiert sei und er die Teile neu gefräst hätte, allerdings die betroffenen Teil für die Holmstege übersehen hatte zu kontrollieren. Hätte ich die Teile nicht bereits ersetzt, so hätte er mir umgehend Ersatz geschickt.

    Klasse Service kann ich da nur sagen .

    Viele Grüße,
    Steffen
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  15. #15
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    Standard

    Guten Abend
    Ich werde den Tread als stiller Mitleser verfolgen.
    Ich habe die Modelle von Tom schon auf seiner HP bewundert. Schön, dass auch mal jemand anderes seine Modelle baut. Dann kann man sich gleich ein viel besseres Bild von der Qualität und dem Baukasten, vor allen Dingen viel objektiver.
    Ich denke aber, du hast nichts falsch gemacht mit deiner Entscheidung. 3,40 Meter Spannweite ist schon eine Menge Fläche, ähnlich wie eine Zimmertür.
    Ich wünsche dir sehr viel Spaß beim Bauen.
    Gruß
    Ralf
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