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Thema: Sig Acromaster

  1. #1
    User Avatar von Dieter F.
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    Standard Sig Acromaster

    So, ich habe an den letzten beiden Tagen den Rohbau des Sig Acromasters erstellt. Der Bausatz ist gut gemacht, was etwas stört ist, daß kein Flächenplan dabei ist, es geht aber auch so ganz gut. Dies soll mein Einstiegsmodell in den Fesselflug werden. Ich habe den Cox .15 Medallion als Antrieb vorgesehen. Den Tank habe ich mir aus Messingblech gelötet, da gerade kein anderer verfügbar war. Er ist mit 90ml evtl. etwas zu groß geraten, mal sehen. Ein kleiner Kunstoff- Kunstflugtank würde auch gehen, da hatte ich aber auch nichts passendes daheim. Die "Lead out wires" habe ich aus Litze von Toni Clark hergestellt, es sind Reste der Verspannung meiner Stearman.
    Welches Finish er bekommt, ob Folie, Vlies oder Papier- das steht noch aus.
    Hier mal Bilder vom Rohbau:
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  2. #2
    User Avatar von Rennsemmel
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    Hallo Dieter !

    Schönes Modell, war auch mein erster "Kunstflieger"
    Du musst nur aufpassen, der wird schnell Kopflastig. Wenn ich noch einen bauen würde, käm bei mir kein da kein Blei mehr hin, sondern ich würde den Rumpf Prophylaktisch 3cm nach hinten verlängern (so, dass das HLW mitwandert). Wär bei dir noch möglich. Mach den Tank kürzer, so wie jetzt fliegst du 30 Minuten. Vielleicht eine kleine Balsahohlkehle zwischen Rumpf und Fläche erstellen, da bricht der ganz gern mal an. Ich würde auch mit etwas dünner Glasmatte und Epoxy die Pappelsperholzbrettchen überziehen( Diagonal bis in das Balsa vom rumpf dahinter ) Die ziehen sich sonst durch die Vibrationen des Motors zusammen und du entschärfst die Sollbruchstelle zwischen Aufdoppler und Rumpf.Was gut ist, die Mittelachse des Tanks 3-5mm höher als die des Motors zu haben. So überfettet der Motor nicht im Rückenflug. Was noch Sinn ergibt, ist das Verbindungshölzchen der HLW-Hözchen etwas mit einem U-Stahldraht zu supporten. 0.3mm x15m Leinen sind gut. Als Prop eine 7x4 und für den Anfang schön fett drehen. Als außenzug Motor an den vorderen anschraublöchern mit 1mm Keilen unterlegen

    Viel Spaß beim Fliegen !

    Grüße, Sebastian
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  3. #3
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    Standard Hauptholm Versteifung

    Hallo Dieter

    Noch ein Tipp ist
    zwischen dem oberen und unteren Hauptholm ,zwischen den Rippen, 3mm Balsa Faserrichtung hochkant einzukleben.
    Dadurch wird der Flügel verdrehsteifer und Verzüge beim bespannen minimiert.
    Jedenfalls auf Flächenverzüge achten sonst fliegt der Flieger nicht neutral, d.h. z.B. Randbogen rechts hängt im Waagerechtflug nach unten oder stellt sich nach oben auf und der Flieger hat den Hang nach innen zur Kreismitte zu drehen, je nach Verzug eben.
    Durch die Holmversteifung (Doppel T-Profil im Schnitt) bekommst du noch mehr Stabilität wo sie auch benötigt wird.

    Viel Spass und Erfolg
    Gruß Peter
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  4. #4
    User Avatar von Dieter F.
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    Hallo,
    danke für die Tipps!

    @ Sebastian: Das Modell ist tatsächlich schon etwas kopflastig, mit 10-15 Gramm Blei am Heck müsste das aber passen. Den Rumpf mag ich eigentlich in diesem Bauzustand nicht mehr verlängern. Was meinst Du aber mit "Zusammenziehen durch Motorvibrationen"? Die Sperrholzbrettchen?
    Da mein Messingtank etwas zu groß ist, werde ich wohl einen kleinen Kunstflugtank aus dem RC-Bereich verwenden. Das ist die einfachste und leichteste Lösung. Den Motorzug werde ich auch so einstellen und dann mit 1mm unterlegen. Das Seitenruder ist etwa 6mm nach rechts eingestellt und der rechte Flügel hat ca.15 Gramm Ausgleichsgewicht im Randbogen (alles lt. Bauanleitung). Bis zum ersten Rückenflug dürften aber noch ein paar Tage vergehen Ich bin schon zufrieden, wenn ich das Modell einigermaßen ordentlich im Kreis fliegen lassen kann.
    Was für einen Antrieb hast Du denn vewendet?

    @Peter: Der Flügel ist schon sehr stabil aufgebaut, das Balsaholz für Nasen- und Endleiste ist vom Hersteller sehr hart ausgesucht und großzügig dimensioniert und sollte eigentlich reichen. Oder hast Du mit dem Acromaster schon Erfahrungen diesbezüglich gemacht? Das mit dem Bespannen ohne Verzug bekomm´ich schon hin. Es ist ja nicht mein erstes Modell, dass ich baue, sondern der erste Fesselflieger. Aber danke für den Hinweis. Ich habe für alle Bespannarten genug Material da, aber vermutlich werde ich die Fläche mit Gewebefolie bespannen, das ist robuster wie Papier oder Vlies und auch reparaturfreundlicher.
    Wenn das Modell aus welchem Grund auch immer in den Kreis drehen würde, dann hat man wohl kaum eine Chance, das ohne Bruch zu beenden, oder?

    Was mich noch interessiert, ist die Startfalle. Die Methode mit dem Pin, der an einer Schnur befestigt ist, kenne ich inzwischen. Wie aber ist die Falle aufgebaut, die mittels Höhenruderausschlag das Modell freigibt, aufgebaut? Hat jemand ein Detailfoto davon? Das würde mir gut gefallen, da so weniger Equipment nötig ist.
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen. Karl Valentin
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  5. #5
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    Also mein Acromaster war auch das erste Wiedereinstiegsmodell. Ich habe es sowas von oft in den Boden gedroschen, der Rumpf ist wieder und wieder gebrochen, aber die Fläche blieb völlig unbeschädigt. Als der Flieger in die Tonne kam, war die Fläche immer noch mackenfrei. Und nur mit durchsichtigem Oralight bespannt.

    Die Hauptbruchstellen sind der Rumpf direkt hinter der Fläche und das Seitenleitwerk.

    Ich hatte 40 Gramm Blei im Heck, und hätte noch mehr sein können. Die vielen Einschläge waren stehende Neunen, da ich den Radius des Loopings nicht kleiner bekommen habe. Erst durch massiven Einsatz von großen U-Scheiben im Heck hat ihn einigermaßen beweglich gemacht.

    Ansonsten netter Flieger für kleines Geld.

    PeterKa
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  6. #6
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    Standard Startfalle-hilfe

    Solch ein Teil (siehe Foto) kann man sich billigst selbst herstellen,
    z.B. mit M3 Stellringen die hochkannt auf eine Trägerplatte (z.B. 6mm Sperrholz) aufgeschraubt werden,
    ein Stück Eisen oder Stahldraht als Pin mit Öse (zur Zugseilbefestigung) und einer Kugelschreiberfeder.
    Die Grundplatte wird z.B, mit langen Stahlnägeln im Boden verankert.
    Als Zugseil tuts dünne Schnur vom Baumarkt und
    als Umlenkung in der Kreismitte benutze ich einen stabilen Schraubendreher bis zum Griff im Gras versenkt
    dessen Griff ich durchbohrt habe um das Zugseil hindurch zu fädeln.
    Zum Auslösen ziehe ich das Seil mit der linken Hand neben mir nach oben (Griff mit gespannten Leinen)
    habe ich in der rechten Hand und der Pin der Startfalle gibt auf Zug den Hecksporn bzw. den Flieger frei.
    Alle meine Fesselflieger haben einen Stahldrahthecksporn mit einer Kreisrunden Öse (zum einhängen des Pins) am Ende.
    Nicht vergessen nach der Freigabe ein Paar Schritte zurücklaufen um so in der Startphase die Leinen auf Spannung zu halten
    und diese sich nicht im Gras verheddern können.
    Sonst könnte dir der Flieger entgegen kommen.
    Zugseil und Leinen kreuzen sich hierbei auf dem Boden, wobei die Leinen auf dem Zugseil liegen.
    BITTE NICHT umgekehrt.

    http://brodak.com/control-line-parts...ch-stooge.html


    Gruß Peter
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  7. #7
    User Avatar von Rennsemmel
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    Hallo !

    Als Startfalle habe ich ein 20cm langes Alu L Profil mit einer 60mm langen Gewindestange mittig und winklig durch den Langen Schenkel des L`s an der einen Seite. Die Andere seite ist schräg abgeschnitten. Mit dieser Seite wird es sehr weit in den Boden gesteckt und der Flieger mit Öse im Sporn auf die Gewindestange geschoben.
    Wenn der Motor läuft geht man in die Kreismitte und zieht am Steuergriff den Flieger von der Gewindestange.
    Bei mir bis 2,5ccm erprobt, mein Vater benutzt größere, etwas andere Heringe bis 5ccm.
    Habe davon leider keine Detailfotos aber das Video mit dem Grünen Flieger im Fotothread zeigt einen Start mit dieser Methode.

    Ich kann Peter Ka`s ausführungen bestätigen. habe den Flügel auch original gebaut, ist dass einzige, was an dem Flieger noch nicht kaputt war. Löst sich nur manchmal bei harten einschlägen etwas vom Rumpf. Habe sogar irgendwo noch einen Tiefziehklotz für Ersatzkabinenhauben.

    Motor ist der 2,5er AP Jellowjacket und der 2,5er Magnum. Der AP ging mit der 7x4 gut, der Magnum mkt 8x4.
    Tank 45 ml.

    Bilder sagen mehr als 1000 Worte

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    Grüße !
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  8. #8
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    Zitat Zitat von Rennsemmel Beitrag anzeigen
    Hallo !

    Als Startfalle habe ich ein 20cm langes Alu L Profil mit einer 60mm langen Gewindestange mittig und winklig durch den Langen Schenkel des L`s an der einen Seite. Die Andere seite ist schräg abgeschnitten. Mit dieser Seite wird es sehr weit in den Boden gesteckt und der Flieger mit Öse im Sporn auf die Gewindestange geschoben.
    Wenn der Motor läuft geht man in die Kreismitte und zieht am Steuergriff den Flieger von der Gewindestange.
    Bei mir bis 2,5ccm erprobt, mein Vater benutzt größere, etwas andere Heringe bis 5ccm.
    Habe davon leider keine Detailfotos aber das Video mit dem Grünen Flieger im Fotothread zeigt einen Start mit dieser Methode.
    Hallo,

    welchen Thread mit dem grünen Flieger meinst Du.
    Könntest Du noch ein Foto oder eine Skizze Deiner Startvorrichtung einstellen?
    Aus der Beschreibung werde ich leider nicht schlau.

    Netter Gruss
    Christoph
    Gruss
    Christoph
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  9. #9
    User Avatar von Dieter F.
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    Heute hab´ich den Acromaster mit Gewebefolie bebügelt und mit Lack versiegelt und den Tank habe ich deutlich verkleinert, er hat nun nur knapp 40ml Fassungsvermögen. Der Flieger wiegt jetzt 562 Gramm, der Schwerpunkt liegt so ohne Blei bei ca. 30mm hinter der Nasenleiste. Die Planangabe ist 1 bis 1,5", da liege ich mit den 30mm gut im vorderen Bereich. Den Sporn habe ich aus Draht gebogen und mit einer Öse versehen, er ist in einem Hartholzklotz befestigt. Der Motor ist vorn 1mm unterlegt, um Seitenzug nach außen zu erhalten.
    Nicht mal drei Nachmittage waren zur Fertigstellung nötig, warum habe ich nur solange nach einem fertigem Modell Ausschau gehalten?
    Gut, was noch fehlt, ist ein Pilotenkopf, die Haube ist deswegen auch noch nicht verklebt. Und die Steuerseile korrekt ablängen, das muss auch noch gemacht werden, sowas geht ja eigentlich nur draußen. Oder gibts da auch den einen oder anderen Trick?
    Hier mal Bilder vom fertigen Acromaster (mit aufgelegter Haube)
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  10. #10
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    Der gute Schwerpunkt ist dem extrem leichten Cox Motörchen geschuldet. Wir kratftvoll der das Modellchen wuppt wird sich zeigen. Ich hatte einen 2,5er drinne, der war bockelschwer, daher die Probleme.

    Also ich wundere mich eh über die Jungs die Kästen hinterherjagen. So ein Modellchen schnitzt man doch locker in 3 Tagen aus dem Kellervorrat an Holz. Ich brauche nichtmal mehr einen Plan.

    Viel Glück beim Fliegen

    PeterKa
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  11. #11
    User Avatar von Dieter F.
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    Vielen Dank.

    Dieser Cox ist übrigens auch ein 2,5er. So einen hab ich auch im Chico, deswegen denke (hoffe) ich, daß er hier auch reicht. Welchen 2,5er hattest Du denn drin?
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  12. #12
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    Das war ein Standard Os Nachbau der Chinesen , hatte ich früher in Combatmodellen drin, daher besass ich einen größeren Bestand. Hatte nicht viel Leistung, aber reichte dicke. Der Cox wird sicher reichen, der Acromaster fliegt auch mit weniger. Übrigens bei der letzten Erdung habe ich doch tatsächlich die Kurbelwelle verbogen...... Gesamt alles in die Tonne. Seitdem sind mir nicht mehr viele Flieger kaputt gegangen, vermutlich weil ich deutlich ängstlicher geworden bin ;-)

    PeterKa
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  13. #13
    User Avatar von Rennsemmel
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    Hallo,

    der Flieger sieht ja echt gut aus !

    Ich hatte als Piloten mal folgendes gemacht: Nen schicken Fliegerschal um und in diese 5€ Passfotoautomaten rein, einmal von links und einmal von rechts im Profil knipsen lassen.Kiefernleiste Senkrecht in den Rumpf zur verstärkung , Fotos ausgeschnitten und links&rechts gegen die Kiefernleiste geklebt.
    Sah so aus :

    Name:  Bilder9 015.JPG
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    Ist nur etwas Gruselig, wenn man den Flieger oberhalb des Rumpfbrettes wegen im Rückenflug ziehens abrasiert und der eigene Kopf da halb rumliegt

    Wegen der Starthilfe : So sieht sie aus :

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    Und so wird sie Verwendet :

    Name:  IMG_5598.JPG
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    Der Motor wird angeworfen und dann der Flieger bis Anschlag aufgeschoben. Dann gehts in den Kreis und man zieht am Steuergriff, bis der Flieger runter ist. Dabei sind die Leinen auch gleich stramm.
    Hier noch mal das angesprochene Video : http://www.youtube.com/watch?v=5jfY2Un-tfw
    Ganz zu beginn sieht man das ganz gut.
    Die sind halt schön Kompakt und kann man gut, z.Bsp. mit dem Fahrrad mitnehmen. Die mit Stift gefallen mir aber immer besser, da sie sicherer gegen ungewolltes auslösen sind. Man hat aber viel mehr Geraffel.
    Wichtig ist auch ein hohes Fahrwerk mit großen Rädern (50mm), damit der Flieger auch bei schlechtem Rasen nicht auf die Nase geht
    Ich muss aber wirklich sagen, dass alle Starthilfen wirklich nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden sollten, es ist immer besser , einen eingewiesenen Helfer dabei zu haben(b.z.w. einen anwesenden RC-Kollegen zu bitten, darauf zu achten dass keiner reinläuft) . Selbst auf Modellflugplätzen sind mir schon Leute in den Kreis gelaufen, um z.Bsp. zu fragen, auf welcher Frequenz ich fliege...
    Einmal wollte einer gucken, was ich da mache und hat sich dann bei mir beschwert, dass ich über seinen Kopf hinweg geflogen bin und ob ich nicht gesehen habe das er kommt und ich nicht auf der anderen Seite bleiben könne, wieschon gesagt, auf einem Flugplatz. Brüllen und winken hilft da nicht so viel, die meisten die Fesselflug nicht kennen , wissen nicht (schnell genug ) was gemeint ist.
    Man darf die Starthilfen auch beim abbauen nicht vergessen. Da pingelig drauf achten, wenn man auf Sportplätzen fliegt. Nicht dass das zukünftige Fußballsupertalent bei der Schwalbe drauffällt.
    Ein Vorteil dieser Gadgets, es kann einem keiner den Flieger beim Handstart in den Kreis schmeißen.

    So, das war jetzt aber viel.
    Hoffe, den thread nicht zu sehr gekapert zu haben.

    Sebastian

    P.S.: Leinen gehen am besten draußen zu machen. Mein Clubkamerad Manfred (Grüße !) hat sich Umlenkrollen gebaut, mit denen er in der Küche genaue Leinen machen kann.
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  14. #14
    User Avatar von Dieter F.
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    So, das war jetzt aber viel.
    Hoffe, den thread nicht zu sehr gekapert zu haben.
    Je mehr Infos, umso besser! Ich habe die Beschreibung Deiner Startfalle schon verstanden, jetzt mit Bild ist natürlich sehr gut. Mir ist diese Methode sympathisch, da sie am einfachsten ist. Natürlich ist ein Helfer die beste Lösung, aber was, wenn man mal allein am Platz ist? Fußballplätze oder dergleichen werde ich nicht für den Fesselflug aufsuchen.
    Die Idee mit dem Foto hatte ich auch schon, nach Deinen Bildern werde ich es sicher auch so machen, nur brauch ich noch keine Angst davor haben, im Rückenflug den Kopf zu verlieren- ich muss erst mal das Ding an der Leine in die Luft bekommen.
    Die Idee mit den Umlenkrollen ist gut!
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen. Karl Valentin
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  15. #15
    User Avatar von Dieter F.
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    Heute hab´ich die Leinen (SIG SH456) abgelängt. Anlehnend an die Umlenkrollen verwendete ich CD- Container zu diesem Zweck.
    Zu den Bildern: Vom vorne, mittig liegendem Nagel um die zwei Container herum bis zum Nagel zurück ist´s genau 1 Meter. So habe ich beide Seile abgelängt auf 15,4 Meter incl. Ösen. Die Seilrolle habe ich zum Abrollen auf den CD Halter des Containers gelegt, das hat gut funktioniert. In diesen Boxen kann man später zudem die Seilrollen gut aufbewahren.
    Anschließend habe ich noch die einfache Startfalle nach Sebastians Art gebaut, dafür habe ich vorhandenes U-Profil verwendet (ist ja egal, hauptsache, es kann sich im Boden nicht wegdrehen) und einen Knauf mit drangeschraubt. Damit lässt sich das Teil dann besser in den Boden stecken und auch wieder rausziehen.
    Der Sullivan- Griff ist auch den Bildern zu sehen. Welcher Lochabstand ist denn empfehlenswert? Ich habe das erstmal auf den kleinsten Abstand eingestellt. Dann wäre eigentlich alles, was man im Bastelkeller erledigen kann, fertig.
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