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Thema: Thomahawk Design Viper Jet MK II 2 Meter

  1. #61
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    Hallo,

    ich weiß, bei mir sehen die "vorher-nachher-Bilder" irgendwie falsch herum aus, aber jetzt habe ich mit dem Schleifen nun mal angefangen. Die Leitwerke habe ich jetzt soweit fertig geschliffen und auch erstmalig grundiert. Gewichtsersparnis bis hierher ca. 60g. Servos sind schon wieder verbaut und die großen Schlitze für die Servohebel (vom Vorbesitzer) etwas verkleidet. Meine Fingerkuppen müssen jetzt erstmal wieder Haut aufbauen.

    Fliegt jemand die Viper ohne Heckfinnen? Gibt es da Erfahrungen? Die Dinger wiegen immerhin über 100g. Wenn es nur Optik wäre, lasse ich sie weg. Alternativ vielleicht eine mittige Flosse?
    Meine gelbe Viper neigt leicht zum Schwänzeln. Trotz Finnen oder wegen der Finnen? Stabilisieren die oder bremsen die nur?

    Freue mich über jeden Hinweis.

    Grüße
    Willi
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  2. #62
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    Standard Viper

    Hallo Willi, da geht, wenn nur eines , ein Tropfen im Naca Profil erstellen, dann mit einem 3D Drucker erstellen.... nur ich denke nach meinen Erfahrungen das du eine Veränderung kaum spüren wirst. war in einer Avanti XS massiv geholfen hatte sind diese Einlauftrichter vom Jürgen ( Fantastic Jets ) . das merkt man richtig ....


    Lieben Gruss

    Peter

    Zitat Zitat von elektrowilli Beitrag anzeigen
    Hallo, Peter,

    wie schon geschrieben: Abstand Steckung zu Impeller ca. 10cm. Dass die Viper so trotzdem fliegt, weiß ich. Aber ich will ja optimieren. Eine Holmbrücke (also kein durchgehendes Steckungsrohr) wäre schon Aufwand und müsste auch gut gemacht werden, damit die Kiste nicht auseinander fällt. Den Aufwand scheue ich nicht, es sollte sich aber schon lohnen, wenigstens etwas.
    Ich werde übrigens auch komplett den Lack runter schleifen, um noch ein paar Gramm Gewicht zu sparen...

    Grüße
    Willi
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  3. #63
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    Hallo, Peter,

    wie ich erfahren musste, gibt es für den 128er Schübeler keinen Einlauftrichter von Jürgen. Überlege, selber einen zu bauen.
    Die Idee mit der Holmbrücke ist vorerst vom Tisch, ich werde nur das Tropfenprofil an das Steckungsrohr machen. Klassisch in Rippenbauweise, nicht gedruckt.

    Zu den Finnen hat sich ja keiner geäußert. Ich habe daher zwei Experten direkt angefragt und das Ergebnis war 1:1 (Weglassen wegen unnötigem Mehrgewicht : unbedingt montieren wegen Optik und Messerflugeigenschaften). Nach dem dritten Experten habe ich mich dann gerichtet: Ich lasse sie weg! Schon mal 110g weniger Gewicht.

    Ich habe mal überlegt, wo ich gegenüber meiner gelben Viper noch Potenzial bezüglich Gewichtsersparnis habe. Ergebnis sieht so aus:

    110g Heckfinnen (das ging schon mal leicht)
    80g Impeller (trotz größerem Impeller: der 650er Motor ist leichter)
    100g Regler (YGE200 statt 250er MGM; geschätzt)
    300g Fahrwerk (Leichträder und Verzicht auf Radbremsen)
    150g Lack (hoffe ich zumindest)
    100g Verkabelung (Optimierung der Wege, Stecker und Verzicht auf Beleuchtung)

    Macht in Summe 840g. Damit hätte ich ein besseres Schub-Gewichts-Verhältnis als mit meiner gelben Viper bei 20% mehr Flugzeit. Das wäre doch was...
    Kümmer mich jetzt mal um die Räder. Das scheint schneller Mindergewicht zu bringen als die elende Schleiferei.

    Grüße
    Willi
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  4. #64
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    Hallo,

    für den Fall, dass hier noch jemand mitliest...

    Nachdem ich die Radachse auch mit grober Gewaltanwendung nicht aus der Alu-Nachläuferschwinge bekommen habe, habe ich kurzerhand versucht, die Schwinge aus CFK nachzubilden. Das hat jetzt ungeplant für noch etwas Erleichterung gesorgt: In Summe ist das Fahrwerk mit Rädern jetzt 375g leichter. Wird doch...

    Grüße
    Willi
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  5. #65
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    Mensch Willi,es erstaunt mich immer wieder was du so alles zusammen Zauberst,alle Achtung.Lese immer gerne mit,gute Ideen und super Ausführung.

    Gruß Roland
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  6. #66
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    Hallo, Roland,

    groß Zauberei ist eigentlich nicht, und mit einer Viper kann man auch keinen mehr so recht hinter dem Ofen vorlocken. Aber ich will mir Mühe geben, weil ich weiß, dass es sich lohnt. Einen eigentlich fertigen Flieger so zu zerfleddern, mögen manche sicherlich für bekloppt halten, aber so bin ich eben...

    Der Lack ist jetzt vollständig runter, mein Schleifbedarf ist vorerst gedeckt. Es sind tatsächlich an die 400g runter geschliffen worden.
    Als nächstes will ich die Flächenbefestigung "auf links drehen". Die Verriegelung erfolgte beim Vorbesitzer über Monoblocks von Paritech. Kannte ich noch nicht. Tolles Patent, aber 70g gehen nicht. Zumal das Lösen der Fläche über einen Keil erfolgen müsste, den man zwischen Rumpf und Fläche drücken muss. Es wird wohl wieder eine klassische Schraubverbindung, wobei die Zugänglichkeit im Rumpf schlecht ist. Zumindest dann, wenn ich ordentliche Einläufe hinbekomme. Auch die Dübel möchte ich lieber in der Fläche als im Rumpf. Also alles 1x neu.

    Was ebenfalls komplett neu aufgebaut werden muss, sind die Fahrwerksaufnahmen in Rumpf und Fläche. Die waren wohl alle schon mal hinüber und sind nur sehr lieblos wieder verklebt worden.

    Falls sich noch ein Mitleser zu den Heckfinnen und der Holmbrücke äußern möchte: Bin für Ratschläge jederzeit offen (aktueller Meinungsstand: ich lasse beides weg).

    Grüße
    Willi
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  7. #67
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    Hallo Willi,

    Na klar liest hier noch jemand mit, und sehr gerne :-)

    Ich mag die Viper ganz gerne mit den Finnen, da bin ich eher Optikverliebt. Leider kann ich allerdings keine fundierte Aussage zum Verhalten ohne treffen. Denken würde ich, dass das Modell auch gut ohne auskommen wird.

    Die Idee mit der Holmbrücke ist gut, bei der C&C Viper liegt die Steckung auch vor dem Impeller, macht ihr anscheinend nichts aus, wenn aus die Arbeit nicht scheust wird das sicher auch gut funktionieren.

    Jetzt bist Du leider auch nicht schlauer als vorher, aber eine Meinung mehr
    Bis denn
    Stephan
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  8. #68
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    Servus Willi,
    als Viperfan lese ich hier natürlich interessiert mit. Ich hatte meine erste C&C Viper immer ohne Finnen geflogen, meine jetzige mit Finnen. Einen spürbaren Unterschied im Flugverhalten konnte ich dabei nicht feststellen. Fliegen tun die Vipers so und so gut ! Verfolge den Bericht gespannt weiter!
    Jetgruß Peter
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  9. #69
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    Hallo, Onkel und Peter,

    schön, dass ihr mitlest und vielen Dank für die Rückmeldung. Hilft mir. Bezüglich der Finnen bleibt es also erstmal dabei, dass ich sie weglasse. Ich bin ohnehin ganz euphorisch, was meine Abmagerungsbemühungen angeht, da wären die Finnen jetzt ein Rückschlag. Ich denke, dass ich die Möhre insgesamt um ein ganzes Kilogramm entschlacken kann. Das sollte sich schon bemerkbar machen.

    Die Steckung von Tragfläche und Leitwerk hatte jetzt eigentlich nicht vorrangig etwas mit Gewichtsreduzierung zu tun. Hier ging es mehr um Handling und Gewohnheit. Führungsstifte und Gewindebolzen sind jetzt in der Tragfläche, hat sich so bewährt. Leider waren die dünnen Stahlrohrstifte nach dem Herausschlagen aus dem Rumpf nicht mehr zu gebrauchen und mussten durch Kohlestifte ersetzt werden.

    Für das Höhenleitwerk hatte der Vorbesitzer so eine Multilock-Verbindung verbaut. Die wollte ich so lassen, bis ich beim genaueren Hinsehen bemerkt habe, dass er die Buchsen in einem durchgehenden Alurohr verklebt hat. Oh, diese Turbinenflieger! Hier habe ich jetzt neu kleine Röhrchen aus Petrausch Hüllrohr verwendet.

    Als nächstes kümmere ich mich um den Impellereinbau.

    Grüße und schönes WE
    Willi
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  10. #70
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    Hallo,

    nach all der Zerstörung auch mal was Konstruktives...
    Die Viper hat sehr lange Auflagebrettchen für Impeller / Turbine. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich mit dem Impeller ganz nach hinten muss. Um so mehr, da meine Abmagerungsbemühungen weitgehend auf den hinteren Bereich konzentriert waren (leichterer Impeller, Regler, keine Finnen...). Falls ich so etwas wie einen Einlauftrichter hin bekomme, wäre alles, was vor dem Impeller ist, störend. Besonders eben auch die Auflagebrettchen.
    Ich habe daher einen zusätzlichen Impellerspant verbaut und nach vorne hin so weit wie möglich entkernt. So gefällt mir das schon mal besser.

    Grüße
    Willi
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  11. #71
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    Zitat Zitat von hps Beitrag anzeigen
    Servus Willi,
    als Viperfan lese ich hier natürlich interessiert mit. Ich hatte meine erste C&C Viper immer ohne Finnen geflogen, meine jetzige mit Finnen. Einen spürbaren Unterschied im Flugverhalten konnte ich dabei nicht feststellen. Fliegen tun die Vipers so und so gut ! Verfolge den Bericht gespannt weiter!
    Jetgruß Peter
    Hallo, Peter,

    habe im Turbinenforum deinen Baubericht gefunden. Du hast ja von Impeller auf Turbine umgerüstet, verrückt!
    Ich hatte in meiner ersten Viper auch den 94er mit dem "scharfen" Motor drin. Das ist mit den originalen Einläufen und dem normalen Auslass ein einziges Gewürge. Bei mir hatte der Regler im Flug verweigert (ca. 200A), was mich promt das Modell gekostet hatte.

    Ich denke aber, mit dem zarteren 650er Motor und besseren Atmungsorganen sollte das gut gehen.
    Mein Einlaufproblem scheint sich gelöst zu haben, wie es aussieht kann ich auf vorhandene Teile zurückgreifen. Ich habe von FJ von einer (vermutlich verunfallten) F20 die Einläufe geerbt. Die sind ja vom Prinzip für den 94er gemacht. Bin guter Dinge, dass ich mir die Viper passend zu den Einläufen schleifen kann. So wie im Bild zu sehen, werde ich sie nicht lassen können. Erstens muss ich sie so lange bearbeiten, dass ich den Impeller noch montieren kann (geteilte Einläufe oder Wartungsdeckel möchte ich nicht). Zweitens muss ich ein Stück vor dem Steckungsrohr enden, da ich sonst eine spunghafte Querschnittsverengung im Einlauf hätte. Es werden im hinteren Bereich also vermutlich nur "Leitbleche" übrig bleiben.

    Grüße
    Willi
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  12. #72
    Vereinsmitglied Avatar von hps
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    Zitat Zitat von elektrowilli Beitrag anzeigen
    Hallo Peter, habe im Turbinenforum deinen Baubericht gefunden. Du hast ja von Impeller auf Turbine umgerüstet, verrückt !
    Servus Willi,

    ja, das hab ich schon mit mehreren größeren EDF-Jets gemacht. Verrückt oder nicht , wenn ich ganz ehrlich bin, so richtig Spaß machten mir die Jets erst mit heißem Strahl. Bleibe aber selbstverständlich auch dem EDF-Antrieb treu !

    Bei der C&C Viper war meines Erachtens die Einlaufsituation gar nicht so schlecht. Mit der relativ großen Bugradöffnung und „geöffneten“ Kiemen war zwar ausreichend Luft vorhanden; der „Engpaß“ war aber eindeutig der Auslaß, insbesondere für den 94er mit 700er Motor. Ich glaube mich erinnern zu können, dass ich max. 105mm Auslaßdurchmesser hatte, mehr ging nicht. Wie sieht das bei dir aus? Bin gespannt wie du den Einlauf realisierst.

    Jetgruß Peter
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  13. #73
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    Hallo, Peter,

    ist ja nur Gefrötzel, das mit den Turbinenkollegen. Ich bin ja teilweise froh, wenn auf Turbine umgerüstet wird. So wie bei meinen F20-Kollegen (die Verräter), dann fällt für mich der Impeller ab, siehe Viper.

    Die Tomahawk Viper lässt einen Schubrohr-Innendurchmesser von 98mm zu, wenn man den Nozzle-Ansatz entfernt. Das ist zu wenig für den 94er, da muss ich großzügiger mit dem Dremel ran gehen. Insofern scheint die C&C Viper die bessere Impellerbasis zu sein. Wobei deine 105mm für den 94er eigentlich optimal sein müssten.

    Grüße
    Willi
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  14. #74
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    Hallo,

    also das Heck sieht jetzt mittlerweile so aus, wie auf den Bildern. Ich habe noch ein ganzes Stück weggenommen, bis ich bündig mit der Leitwerksanformung war. Ein F20-Schubrohr war vom Durchmesser immer noch zu groß. Ich habe mir jetzt eins aus GFK/Kevlar gewickelt mit 104mm Innendurchmesser am Heck. Das passt und sollte ein guter Wert für den 94er sein.

    Oberhalb des Schubrohrs habe ich auch geöffnet, damit Luft aus dem Rumpf entweichen kann. Um wieder etwas Stabilität zu haben, schnell noch ein kleines GFK-Teil gedremelt und angespachtelt...

    Grüße
    Willi
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  15. #75
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    Hallo,

    mein Steckungsrohr ist jetzt stromlinienförmig verkleidet. Hierzu habe ich kleine Sperrholzrippen gefräst und am Hüllrohr verklebt. Dabei wollte ich besonders clever sein und habe die Rippen so positioniert, dass ein tragendes Profil entsteht. Durch scharfes Nachdenken hätte man drauf kommen können, dass das totaler Unfug ist. Der an dieser "Tragfläche" entstehende Über- bzw. Unterdruck wird ja spätestens an der gegenüberliegenden Rumpfinnenseite wieder neutralisiert. Aber wer will schon immer scharf nachdenken. Und bei Münchhausen im Sumpf hatte es ja auch geklappt...

    Grüße
    Willi
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