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Thema: "Die C02-Lüge" oder "Der Klima-Schwindel"

  1. #9646
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    ... mögliche Lösungen, bei grossen Schäden und grossen Firmen, die Firmen rechtzeitig in Konkurs? Alternativ, Kosten in die Preise, die Produkte werden teurer auf dem Weltmarkt oder auf dem hiesigen... Die Kunden zahlen es dann. So what.

    Meine "gehört zu haben", es wird das direkte Klagen aus fernen Ländern hier möglich, weil wir ja früher das CO2 bereits rausverbrannt haben. Jetzt bleibt für die in der Ferne nichts mehr übrig wegen der 58 Gigatonnen, die jetzt erst noch hier in die "Köpfe" müssen via co-opted Media-Aktionen und mit den FfF koordiniert.

    Sie sieht so aus, es gibt keine Verjährung beim CO2, never ever. Ergo, das ganze Land in Konkurs schicken.. Gruss Dietmar
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  2. #9647
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    Leider gibt es davon keine Kurzfassung. 90 min ist schon hart. Ich habe mir das mal angetan.

    https://www.youtube.com/watch?v=ulSk...8ViOgHpHZ-FhMs
    Gruß Werner
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  3. #9648
    Vereinsmitglied Avatar von Heinz-Werner Eickhoff
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    Zitat Zitat von Ost Beitrag anzeigen
    ……………………………………………………………….

    P.S. der DLF hat heute morgen unterschlagen dass die " größte Klimademo" in Madrid nur ein Demöchen war.....es kamen eher weniger als überhaupt Politiker und Beamte zum Klimagipfel angereist sind!
    musste mal nach Germany verlegen, da können sich die Ökoterroristen nach Herzenslust austoben, völlig ohne Konsequenzen. In Spanien ist das viel zu gefährlich für die.
    Ich habe 3 Jungen zu Toleranz, Ehrlichkeit, Anstand, und Verantwortung erzogen.
    Ich hoffe, dass meine Erziehung fehlgeschlagen ist !!
    Nur Eigenschaften wie Härte, Raffsucht, Selbstsucht, Intoleranz, Lüge und Verantwortungslosigkeit führen in unserer Gesellschaft zum Erfolg.
    HWE
    "Träger des silbernen Handfegers"

    Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
    ®Thomas Mann
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  4. #9649
    User Avatar von kalle123
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    Das hier ist schon bekannt?

    https://www.klimafragen.org/

    cu KH
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  5. #9650
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    Zitat Zitat von BOcnc Beitrag anzeigen
    Leider gibt es davon keine Kurzfassung. 90 min ist schon hart. Ich habe mir das mal angetan.
    Echt? Alles gesehen? Mein Beileid.

    Warum nur um Himmels willen schaust Du Dir so etwas an?

    Robert Stein (geb. 1970 als Robert Spengler in Dillingen / Donau) ist ein deutscher ehemaliger Luftwaffenmitarbeiter, Verbreiter bereits bekannter Verschwörungstheorien und Vortragsredner in Sachen Esoterik, "Geheimwissenschaften" und "wahrer Geschichtslehre" mit aktuellem Wohnort München. Nach seiner Eheschließung übernahm er den Nachnamen seiner Ehefrau, Stein. Er ist Betreiber eines Projekts "Stein-Zeit TV", das mit dem Projekt Nuoviso kooperiert. Zuvor war er für Secret TV und Nexworld.TV (Sendereihe „Gegen den Strom“) tätig. Aktuell (2017) ist Stein seit 2016 hauptberuflich über die Produktionsfirma "GO" für das öffentlich-rechtliche ZDF tätig und wird somit von den GEZ-Gebühren bezahlt, die Stein gleichzeitig jedoch kritisiert.

    Robert Stein bezeichnet sich als Journalist und "Aufklärungspraktiker".

    Bei seinen Ausführungen nimmt Stein auch Bezug auf Veröffentlichungen aus dem Osiris Buchversand und auf die Kent-Depesche des Scientologen Michael Hinz (alias Kent).[1] Sein Lieblingsblog sei zudem die anonym betriebene Propagandaschau gewesen.[2] Im Dezember 2004 referierte Stein u.a kurz darüber, dass "Adolf Hitler nachweislich von der Hochfinanz und die Wallstreet finanziert" worden sei und erweckte dabei den Eindruck, als wolle er die Schuld Deutschlands am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges leugnen bzw. behaupten, Deutschland sei bewusst in diesen Krieg getrieben worden.[3]

    Im April 2015 trat Stein als Moderator beim Spirit of Health Kongress in Kassel auf, einer umstrittenen Veranstaltung zur Vermarktung des Scharlataneriemittels MMS und anderer alternativmedizinischer Methoden. Im März 2018 soll Stein zusammen mit der HIV-AIDS-Leugnerin Anne Blumenthal einen weiteren Spirit of Health Kongress 2018 in Berlin leiten.

    2012 trat er als Vortragsredner auf der Antizensurkonferenz (AZK) des Schweizer Sektengründers Ivo Sasek auf sowie im Dezember 2012 bei Kulturstudio (24 h Apocalypse NOW Marathon am 21.12.2012). Stein erschien auch als Vortragsredner (Thema 9/11 Megaritual, und 2018) beim einschlägigen Regentreff, um in durchaus befürwortender Weise die bereits bekannten Verschwörungstheorien um den 11. September 2001 vorzutragen, darunter die völlig absurde "no plane theory", nach der selbst die Existenz der zwei einfliegenden Flugzeuge, die das World Trade Center trafen, in Zweifel gezogen werden. (siehe auch Artikel Coladosen Wurftest nach Schickentanz) Stattdessen seien "farbig angemalte militärische Marschflugkörper" in die Hochhäuser des World Trade Centers geflogen. Unter Berufung auf Gernot L. Geise vertritt Stein auch die so genannte Mondlandungslüge, nach der das Apollo-Programm der NASA eine Fälschung gewesen sei und die Astronauten nie auf dem Mond waren. Den Klimawandel bezeichnet Stein als "Klimaschwindel". Stein ist auch unkritischer Anhänger von Ansichten des russischen Materialwissenschaftlers Jewgeni Nikolajewitsch Podkletnow.[4] Dieser behauptet im Bereich rotierender Supraleiter die Gravitation verringern zu können. Ein Effekt der in Kreisen der Befürworter auch "Antigravitation" genannt wird. Sein Experiment konnte bisher von unabhängiger Stelle und auch von Forschern in Zusammenarbeit mit Podkletnow nicht reproduziert werden.[5][6][7]
    Quelle: https://www.psiram.com/de/index.php/Robert_Stein

    MfG Martin
    Ein Esoteriker kann in 5 Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann. Vince Ebert
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  6. #9651
    User Avatar von Jalapeno
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    Warum schaust du dir so was an?
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  7. #9652
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    Zitat Zitat von Heinz-Werner Eickhoff Beitrag anzeigen
    ...als alter Mensch kann man über den ganzen aufgebauschten ….(böses Wort) nur lächeln.

    Als Kind habe ich ....
    Das können viele von uns alten Säcken von sich behaupten: "...wir haben bis heute überlebt..." - aber, gestatte mir die Fragen:

    Würdest Du, mit dem heutigen Wissen, es noch mal so machen?
    Würdest Du heute so wie vor 70 Jahren zur DDT Dose greifen um beim Sonntagsnachmittagskaffee die Fliegen vom Kuchen fern zu halten?
    Würdest Du Deinen Kindern die Xylamondose von 1970 in die Hand drücken und sie den Dachboden damit streichen lassen?
    Würdest ....

    Sollten wir nicht allmählich zu der Einsicht gelangen, dass nicht alles, was wir überlebt haben, nicht deshalb automatisch gut oder weniger schlecht wird nur weil wir es überlebt haben?

    MfG Martin
    Ein Esoteriker kann in 5 Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann. Vince Ebert
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  8. #9653
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    Zitat Zitat von Jalapeno Beitrag anzeigen
    Warum schaust du dir so was an?
    Ich versuche mich völlig voreingenommen zu informieren.
    Bei den CO2 Veröffentlichungen gibt es zu viele offene Fragen. Und vieles konnte man schon eindeutig widerlegen. Zum Beispiel die Sache mit dem Meeresspiegel. Auch ist für mich immer noch nicht erklärt warum in der Vergangenheit immer die CO2 Kurve der Wärmekurve hinterher läuft. Und da braucht man nicht so weit zurückschauen wie man mir immer sagen will.
    Auch wenn wir heute plötzlich viel mehr CO2 freigeben müsste auch schon früher bei abfallender Temperatur und steigenden CO2 das CO2 die Wärmekurve verbiegen. Davon sieht man aber nichts.
    Ich glaube schon das in dem Video einiges an Wahrheit steckt. Aber mir ist auch klar das man eingebrannte Meinungen nicht mehr verändern kann. Auch nicht mit Argumenten.
    Auch frage ich mich wie die CO2 Schicht in größere Höhe entstehen soll. CO2 gehört zu den schwereren Gasen. Sollte aber trotzdem das CO2 hochsteigen würden die Pflanzen absterben weil zu wenig CO2 am Boden.

    Fragen über Fragen. Solche Video können zumindest einiges erklären wo mir sonst eine nachvollziehbare Erklärung fehlt. Diese einseitigen Erklärungen bringen mir nichts.
    Gruß Werner
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  9. #9654
    User Avatar von Jalapeno
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    Zitat Zitat von BOcnc Beitrag anzeigen
    Fragen über Fragen. Solche Video können zumindest einiges erklären wo mir sonst eine nachvollziehbare Erklärung fehlt. Diese einseitigen Erklärungen bringen mir nichts.
    Du warst nicht gemeint Werner.

    Ich schaue mir gern den Robert Stein an. das Video kenne ich. Ich gehe nicht bei allem mit aber die Mondlandung ist das Beste.

    LG
    Irvine
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  10. #9655
    User Avatar von BZFrank
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    Zitat Zitat von MGS Beitrag anzeigen
    Würdest Du heute so wie vor 70 Jahren zur DDT Dose greifen um beim Sonntagsnachmittagskaffee die Fliegen vom Kuchen fern zu halten?
    Niemand sprüht das Zeug auf den Kuchen, aber schon mal daran gedacht: Das DDT Verbot tötet aktuell durch die Wiederausbreitung der Malaria weltweit mehr Menschen als es je schützen könnte.

    https://www.welt.de/politik/article3...erhindern.html

    Würdest Du Deinen Kindern die Xylamondose von 1970 in die Hand drücken und sie den Dachboden damit streichen lassen?
    Ist leider eingetrocknet, sonst mit entsprechendem Schutz warum nicht. Das Zeug blättert wenigsten nach ein paar Jahren nicht ab, wie der ganze sch.... Lala-Lack von heute.

    Wie schreibt Stiftung Warentest 'Leider ist auch heute – Jahrzehnte nach der ersten Anwendung – nicht völlig klar, wie die Mittel auf den menschlichen Körper wirken und welche Wechselbeziehungen mit anderen Substanzen dabei eine Rolle spielen können.'. Da man nix genaues weiss und auch epidemologisch nichts gravierendes aufgetreten ist, wie zweiköpfige Amseln oder Stapel von Leichen im Vorgarten, würde ich das mal als übliche Panikmache einordnen.

    Genau dieses 'Es gibt keine Beweise, aber verbieten wir es mal trotzdem' passiert doch allenthalben in diesem Land. Jetzt wieder bei PU-Kleber und Methylisocyanat konkret für uns Modellbauer.
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  11. #9656
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    Sollten wir nicht allmählich zu der Einsicht gelangen, dass nicht alles, was wir überlebt haben, nicht deshalb automatisch gut oder weniger schlecht wird nur weil wir es überlebt haben?
    Einsicht......hmm....wäre sich einzugestehen,
    daß der Mensch doch etwas robuster ist als statistisch errechnet
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  12. #9657
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    Zitat Zitat von BZFrank Beitrag anzeigen
    Niemand sprüht das Zeug auf den Kuchen, aber schon mal daran gedacht:
    Hmmm... Wo schrieb ich dass Du das Zeug AUF DEN KUCHEN sprühen sollst? Ich schrieb nur "Würdest Du heute so wie vor 70 Jahren zur DDT Dose greifen um beim Sonntagsnachmittagskaffee die Fliegen vom Kuchen fern zu halten?"
    Und ja, ich habe als Kind genug Leute gesehen, die das Zeug in seidenen Strümpfen kiloweise auf ihre Kartoffeläcker gestäubt haben um die lästigen Kartoffelkäfer zu killen.... Wieviel wohl davon in den Kartoffeln und damit auf dem Tisch gelandet ist?

    Zitat Zitat von BZFrank Beitrag anzeigen
    Ist leider eingetrocknet, sonst mit entsprechendem Schutz warum nicht. Das Zeug blättert wenigsten nach ein paar Jahren nicht ab, wie der ganze sch.... Lala-Lack von heute.
    Echt genial. Streichen im Schutzanzug und anschließend die Ausgasungen peu à peu genießen.... und ja, es stimmt, das Zeug blättert nicht ab, dafür gast es aus.


    Zitat Zitat von BZFrank Beitrag anzeigen
    Wie schreibt Stiftung Warentest 'Leider ist auch heute – Jahrzehnte nach der ersten Anwendung – nicht völlig klar, wie die Mittel auf den menschlichen Körper wirken und welche Wechselbeziehungen mit anderen Substanzen dabei eine Rolle spielen können.'. Da man nix genaues weiss und auch epidemologisch nichts gravierendes aufgetreten ist, wie zweiköpfige Amseln oder Stapel von Leichen im Vorgarten, würde ich das mal als übliche Panikmache einordnen.
    Warum nur antworte ich eigentlich noch auf so etwas?

    OK, schauen wir mal was die Stiftung Warentest noch dazu schrieb..... Hier Der Artikel den Du erwähntest... ausnahmsweise einmal komplett


    In vielen Altbauten verbergen sich alte Holz*schutz*gifte. Manchmal haben die ehemaligen Bewohner die Holz*paneele der Wohn*zimmerdecke damit einge*pinselt. In anderen Fällen haben sie die Balken im Dach*stuhl gestrichen. Was viele nicht wissen: Auch Jahr*zehnte nach der Anwendung von Xylamon und anderen Holz*schutz*mitteln können die chemischen Substanzen noch unbe*merkt aus dem Holz entweichen und die Gesundheit belasten.

    Verstrichen in den 70er und 80er Jahren
    Giftige Holz*schutz*mittel wurden bis in die 80er Jahre ziemlich sorglos einge*setzt. Sie enthielten unter anderem die heute verbotenen Wirk*stoffe PCP, Lindan oder DDT. Haupt*einsatz*zeitraum für PCP waren die 70er Jahre. Seit 1986 wurde die Produktion von PCP in der Bundes*republik Deutsch*land einge*stellt. DDT ist in der Bundes*republik bereits seit 1972 gesetzlich verboten. Die Verwendung von Teer*ölen (Karbolineum) zum Zwecke des Holz*schutzes ist in der Bundes*republik Deutsch*land seit 1991 gesetzlich geregelt: Danach dürfen Holz*schutz*mittel, die Teeröle oder Bestand*teile aus Teer*ölen enthalten, nicht in Innenräumen verwendet werden. In der DDR wurde (bis 1989) für den Holz*schutz in Innenräumen haupt*sächlich das Mittel „Hylotox 59“ mit den Wirk*stoffen DDT und Lindan einge*setzt. Für die Anwendung im Außen*bereich war das PCP-haltige Hylotox IP vorgesehen. Erkenn*bar ist der Einsatz beider Mittel oft an einem öligen Geruch und an raureif*artigen Kristallen auf der Holz*oberfläche.

    Gefahr für die Gesundheit
    Leider ist auch heute – Jahr*zehnte nach der ersten Anwendung – nicht völlig klar, wie die Mittel auf den menschlichen Körper wirken und welche Wechselbeziehungen mit anderen Substanzen dabei eine Rolle spielen können. Einfluss haben zum Beispiel Art und Dauer der Einwirkung sowie individuelle Gegebenheiten (ursprüng*licher Einsatz*menge, Zeit*punkt der Anwendung, Temperatur, Luft*feuchtig*keit, Lüftungs*verhält*nissen oder auch Konstitution der Betroffenen). Häufig treten erst Jahre später Symptome auf, die jedoch nicht sofort mit der Verwendung eines Holz*schutz*mittels in Verbindung gebracht werden. Die Symptome, die mit lang anhaltenden Holz*schutz*mittel*belastungen, vor allem mit PCP, Lindan und DDT, in Zusammen*hang gebracht werden, sind breit gefächert: Sie reichen von Haut*erkrankungen über Leber*störungen bis zur Schwächung des Immun*systems. Betroffene klagen oft über Konzentrations*störungen, Kopf*schmerzen, Gereiztheit, Leistungs*schwäche, Müdig*keit und Schlafstörungen. Zum Teil wurden die Beschwerden auch hoch*giftigen Dioxinen zuge*schrieben, die als Verunreinigung von PCP vorkamen.

    Belastung auch noch nach Jahr*zehnten
    Die Stiftung Warentest hat in der Vergangenheit mehr als 5 000 Holz*proben auf chemische Altlasten hin untersucht. Das Ergebnis ist alarmierend und zeigt, dass die Probleme nach wie vor bestehen. Auch Jahr*zehnte nach der Anwendung sind die Holz*schutz*gifte immer noch in vielen Holz*proben nach*weisbar. Und zwar nicht nur in geringen Konzentrationen. Mitunter finden sich in den Spänen Konzentrationen von mehr als 100 Milligramm PCP pro Kilogramm Holz (mg/kg). Der Grund: Die Gift*stoffe sind schwerflüchtig. Das heißt, dass die Rück*stände sehr lange im Holz nach*weisbar sind. Einzelne Moleküle können deshalb auch noch nach Jahr*zehnten ausgasen, ohne dass sie zu sehen oder zu riechen sind. Sie lagern sich dann zum Beispiel am Hausstaub an und belasten auf diesem Wege die Atem*luft.

    Warnung schon vor 15 Jahren
    Bereits 1998 ergab eine Leser*aktion der Zeit*schrift test zu Holz*schutz*mittel*altlasten besorgnis*erregende Ergeb*nisse: Von den ersten 640 einge*sandten Holz*proben waren 60 Prozent mit Giftrück*ständen belastet (test 03/1998). Am häufigsten analysierten die Tester Rück*stände des Pestizids PCP. Oft war es sogar verunreinigt mit Spuren hoch*giftiger Dioxine. Im Jahr 2000 berichtete die Zeit*schrift test (03/2000) über die Auswertung von 1 500 Holz*proben: Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. Jede zweite einge*schickte Probe aus den neuen Bundes*ländern war eindeutig mit Holz*schutz*mitteln belastet. Am häufigsten analysierten die Tester hier den Wirk*stoff DDT; im Westen dominierten PCP und Lindan.

    Holz*schutz in der ehemaligen DDR
    Zu DDR-Zeiten wurden die Dachs*tühle vieler Gebäude massiv mit dem DDT-haltigen Holz*schutz*mittel „Hylotox 59“ behandelt. Noch 1988 wurden in der DDR 1 000 Tonnen „Hylotox 59“ produziert. Jeder Liter dieses Mittels enthielt ca. 30 Gramm DDT sowie etwa 5 Gramm Lindan. Die Folge: Auch Jahr*zehnte nach ihrem Einsatz finden sich in den untersuchten Holz*spänen mitunter 1 000 Milligramm DDT pro Kilogramm Material. In der Bundes*republik hingegen hat DDT beim Holz*schutz auch in der Vergangenheit keine Rolle gespielt. Bei etwa jeder zehnten von der Stiftung Warentest untersuchten Probe aus den östlichen Bundes*ländern ergab die Analyse Hinweise auf die Behand*lung mit einem speziellen Giftcock*tail: einer Mischung aus PCP und DDT. Ein solches Holz*schutz*mittel mit der Bezeichnung „Hylotox IP“ war in der DDR offiziell für den Einsatz im Außen*bereich vorgesehen. Ganz offensicht*lich wurde es aber auch inner*halb von Gebäuden angewendet – ähnlich wie die PCP-haltigen Mittel im Westen.

    Vorsicht beim Dach*ausbau
    Wer heut*zutage sein Dach ausbauen möchte, sollte das Risiko vorhandener Holz*schutz*altlasten sehr ernst nehmen. Vor allem im Dach*bereich haben Hand- und Heim*werker die Hölzer früher besonders oft und intensiv mit Gift behandelt. Werden die alten Hölzer im Zuge des Dach*ausbaus abge*schliffen, entsteht viel giftiger Staub. Zudem legen Hobel oder Schleifgerät womöglich gerade jene Holz*schichten frei, in die das Gift beim Verpinseln einge*drungen und auch heute noch in relativ hoher Konzentration vorhanden ist. Ist der Dach*stuhl in eine schicke Wohnung umge*baut, können diese Schad*stoffe den Hausstaub und die Innenraum*luft belasten.

    Alte Gifte – neue Probleme
    Solange ein Dach*stuhl kein Wohn*raum ist, sind die Altlasten oft weit*gehend unpro*blematisch. Durch Fugen und Ritzen zwischen den Ziegeln findet ein ständiger Luft*austausch statt, so dass die Schad*stoffe quasi weggelüftet werden. Anders ist die Situation nach erfolg*reicher Dämmung und Dach*abdichtung. Hier gelangen die Schad*stoffe aus dem Holz direkt in den Innenraum. Wird die Gefahr recht*zeitig erkannt, lässt sich der Gesund*heits- und Umwelt*schutz bei den Bauarbeiten berück*sichtigen. Behandelte Dachbalken können zum Beispiel mit Alufolie luft*dicht einge*kapselt und verkleidet werden.

    Analyse hilft
    Wenn es im Haus Verdachts*momente für Holz*schutz*mittel*altlasten gibt (siehe Tipps), sollten die Bewohner diese unbe*dingt ernst nehmen – egal ob es sich um Balken, Decken- und Wand*verkleidungen, Paneele oder Holz*fußböden handelt. Wer Gewiss*heit haben will, ob im Haus verbautes Holz früher mit giftigen Holz*schutz*mitteln behandelt worden ist, kann eine Holz- oder Staub*probe unter*suchen lassen. Solche Analysen führen viele Prüf*institute durch (siehe Tipps zum Messen).

    Keine Panik
    Ob Sanierungs*maßnahmen über*haupt notwendig sind, hängt einer*seits von der Höhe der Belastung und anderer*seits von der (beabsichtigten) Nutzung der Räumlich*keiten ab. Werden beispiels*weise Holz*schutz*mittel*rück*stände auf einem nicht ausgebauten, gut belüfteten Dachboden gefunden, durch dessen Fugen und Ritzen ständiger Luft*austausch gewähr*leistet ist, sind keine Sanierungs*maßnahmen erforderlich.

    Sanieren, aber richtig
    In Wohn*räumen sind mit Holz*schutz*mitteln behandelte Hölzer wesentlich kritischer zu beur*teilen als im Außen*bereich. Dies gilt insbesondere für Schlaf- und Kinder*zimmer, die Küche und andere oft benutzte Räume. Aber selbst bei selten benutzten Abstell*räumen muss man bedenken, dass hier ein ständiger Luft*austausch mit den Wohn*räumen statt*findet. Im Sinne eines vorsorglichen Gesund*heits*schutzes sind für bewohnte Innenräume Sanierungs*maßnahmen immer empfehlens*wert (Tipps zum Sanieren).

    Warum Holz*schutz*gifte meist über*flüssig sind
    Mitt*lerweile hat ein Umdenken statt*gefunden. Chemische Holz*schutz*mittel sollen im Innern von Wohn*gebäuden möglichst gar nicht mehr einge*setzt werden. Vorrang hat der baulich-konstruktiver Holz*schutz. Auch die DIN 68800 berück*sichtigt diesen Grund*satz. Auch für tragende Holz*konstruktionen werden hier verschiedene Varianten genannt, die zeigen wie optimale Materialien und intelligente Konstruktionen vor Insekten und Pilzen schützen. Dazu zählen widerstands*fähige Hölzer, gut getrock*netes Holz sowie die Abdeckung des Holzes. Wichtigste Grund*regel: Das Holz vor Feuchtig*keit schützen. So kann ein Dach*über*stand eine Holz*fassade vor Regen schützen, und gute Holz*lasuren bieten zusätzlichen Wetter*schutz (siehe test 05/2006: Holzlasuren für außen). Weitere Tipps zum richtigen Holz*schutz und zur Bekämpfung von Holz*schädlingen finden Sie in den Tipps zum Holzschutz.

    Hilfe für Betroffene
    Ansprech*partner sind zum Beispiel die Umwelt*beratungs*stellen in Ihrem Ort. Dies können kommunale Einrichtungen sein oder auch Angebote der Verbraucherzentralen oder anderer Träger. Einige Verbraucherberatungs*stellen bieten neben der Umwelt*beratung auch eine spezielle „Wohn*beratung“ an. Auch die für Gesund*heits*fragen zuständigen Stellen in der Kommunal*verwaltung sowie auf Landes- und Bundes*ebene können Sie um Rat fragen (zum Beispiel auch „Umwelt*ambulanzen“). Die „Interes*sengemeinschaft der Holz*schutz*mittel*geschädigten (IHG) e.V.“vers*endet Informations*schriften zu diesem Thema und bietet die Möglich*keit zu einem Erfahrungs*austausch der Betroffenen. (IHG-Service-Büro im Lands*huter Umwelt*zentrum e.V., Jodoks*gasse 589, 84028 Lands*hut, www.ihg-ev.de). Falls in Ihrem Wohn*bereich eine starke Belastung mit Holz*schutz*mitteln nachgewiesen wurde, sollten Sie darüber auch mit Ihrem Arzt sprechen.
    Quelle: https://www.test.de/Holzschutz-Altla...pur-4508463-0/

    Wenn Du das Zeug heute noch haben willst - bitte schön bedien Dich ruhig.

    MfG Martin
    Ein Esoteriker kann in 5 Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann. Vince Ebert
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  13. #9658
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    Zitat Zitat von Jalapeno Beitrag anzeigen
    Du warst nicht gemeint Werner.

    Ich schaue mir gern den Robert Stein an. das Video kenne ich. Ich gehe nicht bei allem mit aber die Mondlandung ist das Beste.

    LG
    Irvine
    Leider gehen da Videos immer nur extrem in eine Richtung. Das sich das Klima geändert hat ist ja so. Aber ich glaube nicht das CO2 der große Verursacher ist wie man uns erzählen will. Das auch CO2 etwas dazu beiträgt will ich aber auch nicht völlig bezweifeln. Wir müssen aber an ganz anderen Schrauben drehen wenn wir unseren Nachfolgern eine gute Welt hinterlassen wollen.
    Gruß Werner
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  14. #9659
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    Greta hat die Taktik gewechselt.
    Statt herumzugiften kommen jetzt "Betroffene" zu Wort.
    Z.B. von den Marshalinseln.
    Tenor "wir erzeugen nicht den Bruchteil der CO2 Emissionen wie ihr".

    Ja, das mag sogar stimmen,
    schon deswegen weil man auf den Marshallinseln nicht heizen muß und Warmwasser bracht man wohl auch nicht
    Die Fischerei vergleiche ich jetzt mit der Jagd. Also- gehen wir alle wie früher auf Jagd für unser Essen dann sinkt unser ProKopf Ausstoß ebenfalls.
    Zum Arbeitsplatz hat man es auch nicht weit......die liegen am Tropf der USA
    Gehört nicht auch das Bikini-Atoll dazu?

    Schaut man auf Wiki nach stellt man fest, daß die Marshallinseln über die 3.größte Handelsflotte der Welt verfügt.
    Bzw. die Schiffe sind dort gemeldet....und Steueroase sind sie auch.
    Die Bevölkerung wuchs von 1950 bis heute von rund 13000 Menschen auf 53000.

    Ich denke....wenn man fair ist....dann ist der ProKopf Ausstoß von Treibhausgasen doch ein wenig größer als man behauptet.

    Das Wichtigste aber ist:
    man ist auf der Suche nach neuen Einnahmequellen, nachdem auch der Tourismus zurückgegangen ist.
    Ein Schelm der sich was dabei denkt

    Ich glaube, die Inseln wird es auch nach 2100 noch geben
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  15. #9660
    User Avatar von BZFrank
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    Zitat Zitat von MGS Beitrag anzeigen
    Warum nur antworte ich eigentlich noch auf so etwas?
    Och, da kann es bestimmt viele Gründe geben:

    Weil du die Leute zum "Richtigen Glauben" bekehren willst? Weil du die Welt in Weiss und Schwarz einteilst und es nicht ertragen kannst, wenn man deiner Definition von "Weiss" und "Schwarz" nicht zustimmt? Weil du viel klüger als alle anderen bist? Ach nein, streich das letztere, das bin ja ich schon...

    Und was ist jetzt mit den Millionen Malariatoten durch das DDT-Verbot? Pech gehabt, aber für einen guten Zweck gestorben, oder was?
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