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Thema: Wird das funktionieren: "Landenetz" für sehr unwegsames Gelände?

  1. #1
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    Standard Wird das funktionieren: "Landenetz" für sehr unwegsames Gelände?

    Hallo Zusammen,

    wie jedes Jahr fahre ich auch diese Jahr wieder nach Lanzarote. Das fliegen dort ist einmalig und das landen auch. Ich fliege dort fast jeden Tag auf unserem "Hausvulkan" bei 5-7 bft. Aber das Landen ist dort für meine Flieger ein Tortur und das fangen des Modells nicht so leicht möglich.

    Jetzt zu meiner Idee und der Frage an euch, ob jemand so etwas schon mal eingestzt hat: Ich stell mir vor, eine Art Volleyballnetz bodennah auf dem Grat des Vulkans aufzustellen und dort mit dem Modell hinein zu landen.

    Was meint ihr? Bringt das was? Bin gespannt auf euer Feedback.

    Gruß Sven
    jot
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  2. #2
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    bin zwar jetzt eher aus neugier zum thema gestossen und spreche sicher nicht aus erfahrung.
    mir stellen sich jedoch folgende fragen:

    -wie gross muss das netz sein, damit du es auch wirklich schön triffst; wenn du es nicht schön triffst und zum beispiel nur mit dem flügel einhängst wird es sicher keine sanftere landung. ist dieses netzt dann noch transportabel(inkl. gestänge...)
    - wenn du auf vulkanimschem grund bist, wie willst du das netzt verankern?
    - auf welcher höhe positionierst du das netz? zu tief und der anflug wird schwierig, zu hoch und es könnte schäden geben, wenn der flieger aus dem netz auf den boden fällt

    wird sicher nicht ganz einfach, aber trotzdem viel erfolg

    gruss smeik
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  3. #3
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    Ich habe das in Frankreich am Hang schon mal gesehen.
    Der Trick dabei war um kein vertikales Netz aber ein sehr schräg aufgehängtes Netz zu gebrauchen worin das Modell liegen bleibt wenn es einhakt.
    Das Ganse so am Hang in den Wind aufgestellt das mann quasi durchstartet wenn mann zu hoch angeflogen kommt. Mann kann sich also an die Landung herantasten.

    Sven: wo ist dein Haushang?
    Harm
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  4. #4
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    Aufpassen!

    Hi,

    wenn ich mich richtig erinnere, dann gab es vor ca. sechs oder sieben Jahren mal einen (oder mehrere) Artikel in der FMT, in der beschrieben wurde, wie man mit Flugmodellen Vermessungen bzw. Fotos in den (ich glaube, es waren die) Anden und der Sahara gemacht hat. Dort wurde auch beschrieben, dass ein Fangnetz für die Landung in schwierigem Gelände verwendet wurde...

    Eventuell lohnt eine Nachfrage beim VTH?
    Grüße, Andy
    ---------------

    Erstflug-Verschieber
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  5. #5
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    ich meine das thema wurde hier in dem forum schon mal diskutiert. kann auch sein, dass es im rcline war ?!
    MfG
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  6. #6
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    Jepp, das in den Anden waren diese Jungs von der UNI Kassel:

    http://www.agrar.uni-kassel.de/opats...lflugzeuge.pdf

    In dem PDF sieht man leider nicht das Netz, aber in dem FMT Bericht schon bzw. wurde die Funktion dort etwas beschrieben.

    Gruß screwdrive
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  7. #7
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    ich kenne den Artikel und würde ihn auch noch irgendwo finden (bitte mail wenn erforderlich!). Das Netz ist L förmig aufgebaut. Der Flieger landet in den senkrechten Teil - sollte er nicht verhacken fällt er auf die wagrechte Fläche.

    also so L <----------------- das ist die Flugbahn :-)

    gruss Alain

    http://www.youtube.com/watch?v=UXlmOpTcpPQ
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  8. #8
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    Standard Das Bild dazu...

    Ich habe das Bild auf der Homepage von den Modellflieger Markdorf gefunden: http://www.mfg-markdorf.de/
    Name:  02-050303-netz.jpg
Hits: 867
Größe:  59,5 KB
    Der fliegende Holländer
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  9. #9
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    Standard Super!

    Vielen Dank für die Infos!!! Da macht das Forum gleich mal wieder doppelt Spass.
    Ich habe direkt alles erforderliche bestellt: Teleskopstangen, Abspannseile und Erdnägel sowie 4x4m Netz.

    Werde das Ganze Ende in den kommende Wochen mal ausprobieren und ggf. optimieren und hier mit Fotos berichten.


    Danke Sven
    jot
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  10. #10
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    Standard Drohne auf See

    Bei Youtube hab ich mal vor einem halben Jahr ein Video gefunden, wie Drohnen auf See wieder auf dem Schiff "landen". Dabei war senkrecht eine Fangleine an einem Art Galgen gespannt, die Drohne hakte aus dem Flug irgendwie mit der Fläche ein und hing dann wie ein toter Merlin dran. Das ganze war sehr flexibel und die Drohne wahrscheinlich hochfest gebaut. Da war sowas wie eine Camcleat am Flüge aussen dran. Leider find ich das Video nicht mehr.
    Wenn die Fangleine verpasst wird, passiert einfach nix.
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  11. #11
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    Hier noch eine Seite zum Thema "Landen im Fangnetz"

    Grüße, steve
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  12. #12
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    Standard Fangnetzgröße

    Hallo,

    ich habe dieses Jahr -bedingt durch einen hochalpinen "Landeplatz" in den Felsen- Versuch damit gemacht:
    Als Netz habe ich ein kleines Fußballtornetz für diese Straßenkickertore (ca. 1,2mx 1,8m) benutzt und dieses auf eine GFK-Stange (faltbar) vom Zelt aufgefädelt; quasi als Halbkreis. Als Flieger musste der SALAZ herhalten: Dieser hat vorne einen kleinen Haken bekommen, damit er nicht rückwärts rausrutscht und mit dem Leitwerk aufknallt. Man kann dieses gleichzeitig auch als Flitschenhaken benutzen.
    Es funktioniert ganz gut, allerdings:
    selbst mit einem SALAZ (208 gr) ist dieses insgesamt ca. 2,20 breite und an der höchsten Stelle ca. 1,5m hohe Tor kaum zu treffen und das noch bei optimalen Verhältnissen ohne Wirbel etc. Also da war ich mit Fangen besser...
    Fazit:
    Wenn du so was machen möchtest, würde ich es einem mind. 4m breiten und 2m hohen Netz versuchen. Was du da für einen Flieger ins Netz brettern möchtest hast du nicht geschrieben (Gewicht, Geschwindigkeit etc.).
    martin
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  13. #13
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    Standard Fangnetz

    Hallo Martin,

    Die Groesse des Netzes wird 4x4m sein,aufgehangen an zwei 1,80m hohen teleskopstangen. Das Netz werde ich dann schräg nach vorne unten in richtung der fluglinie laufend mit Gummis am Boden befestigen.
    Das eingesetzte Modell ist ein mini-Terminator von mibo. 1,50 m Spannweite ca 1,3kg Gewicht.

    Bin sehr gespannt, ob's funktioniert!

    Gruß Sven
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  14. #14
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    Standard 4x4m Meter Netz

    Hi,

    4m Breite wird reichen, nur bei der Höhe von 1,8m sehe ich so deine Probleme. Aus was sollen deine Teleskopstangen sein? Durchmesser etc.?
    Ich habe selbst beim SALAZ mein "Tor" umzuwerfen und das bei 200gr.! Unterschätz das nicht. Ist auch so im Artikel vom AMIGO-Dachflieger beschrieben: ...die gewichte von 10kg verschieben sich um 2-3 meter....
    Ansonsten viel Erfolg und ICH WILL FILME SEHEN....
    Martin
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  15. #15
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    Standard

    ... und das fangen des Modells nicht so leicht möglich.
    Bei sehr wenig Wind, oder im Lee ist das Fangen gar nicht einfach. Da gebe ich dir absolut recht! Aber bei schöner Anströmung von vorne gehts sehr gut. Wenns nicht sofort klappt, keine Gedanken machen und einfach nochmal neu anfliegen.

    Du brauchst vielleicht andere Modelle! Ein unballastiertes 3m F3F-Modell mit ordentlich Wölbklappenaussschlag würde ich da sofort ohne Bedenken fliegen.

    Grüße,
    Thorsten
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