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Thema: Warum Schwerpunktlage mm-genau bestimmen?

  1. #1
    User Avatar von turbo-enzo
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    Standard Warum Schwerpunktlage mm-genau bestimmen?

    Hallo!

    Angeregt durch diesen Thread:
    http://www.rc-network.de/forum/showt...32#post2487232
    stellt sich mir mal wieder folgende Frage:
    Warum liest man immer wieder mm-genaue Angaben der SP-Lage, die dann auch peinlichst genau probiert werden, einzustellen?

    Es gibt nicht DEN EINEN RICHTIGEN Schwerpunkt. Jedes Modell hat- wie echte Flugzeuge auch- einen möglichen SP-Bereich, in dem es fliegbar ist. Dementsprechend ist natürlich die Trimmung bzw. EWD anzugleichen.
    Und die persönliche Präferenz des Stabilitätsmaßes erfliegt man sich dann und variiert SP und EWD bzw. Trimmung entsprechend.

    Ich habe noch nie in meinem langen Modellfliegerleben eine Schwerpunkt- und/oder EWD-Waage besessen.
    Der SP wird mit der Wurstfingermethode grob eingestellt und der Rest im Flug ermittelt und dann angeglichen.
    Und mit dieser Methode habe ich ein Spektrum von Easyglider über 4m-Alpina bis zu Turbinenjets eingeflogen.
    Warum erschließt sich mir der Sinn mm-genauer SP-Angaben nicht wirklich? Bitte um Hilfe!

    Gruß TE
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  2. #2
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    Standard

    Also ich hatte schon Modelle, die fielen runter wie ein Stein, wenn der SP nicht passte UND man den Handstart vermasselte. Klar fliegen gut geworfene Steine auch, aber ein Handstart ohne kräftigem Schub und nicht gleichzeitig die Hände an den Knüppeln kann schon böse enden, noch bevor der Flug richtig begonnen hat.

    Da hilft der optimale Schwerpunkt schon sehr!
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  3. #3
    Vereinsmitglied Avatar von jmoors
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    Standard

    turbo-enzo hat schon recht: Der optimale Schwerpunkt ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Den einen richtigen Schwerpunkt gibt es nur für eine bestimmte Konstellation von Parametern.

    Somit ist der Schwerpunkt praktisch gesehen nie richtig, d. h. optimal, eingestellt.

    Mit den Schwerpunktangaben (der Hersteller, usw.) versucht man einen am besten passenden Durchschnittswert zu vermitteln, damit der Flieger gut fliegt - was immer "gut" bedeuten mag.


    Gruß, Jürgen
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  4. #4
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    ich gsehe das ganz genauso wie TE / turbo-enzo.
    Es gibt einen gewissen SP-Bereich in dem ein Model fliegbar ist.
    Daraus resultiert, dass der Schwerpunkt natürlich nicht zuweit daneben liegen darf.
    Der Rest wird erflogen.
    Gruß

    Christian
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  5. #5
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    Hinweis

    Da hilft der optimale Schwerpunkt schon sehr!
    Richtig!
    Aber: dieser "optimale" ist höchst selten der welche auf dem Plan steht.
    Darum bringt es auch nichts ihn mit "Waagen" aller Art auf den Millimeter einzustellen.
    Er muss erflogen werden. Und das dauert bei mir mindestens ein halbes Dutzend Flüge.
    Besonders bei Seglern. Darum habe ich auch noch nie eine "Waage" besessen.
    Für grössere Modelle reichen meine "Wurstfinger", für kleinere nehme ich ein Stückchen Dreikantleiste zu Hilfe.
    Für schwere Segler bohre ich ein 3mm Loch beim SP in die Wurzelrippe und hänge alles an 2 Drahthaken auf.
    Gruss Jürgen
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  6. #6
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    Standard

    Naja, natürlich muß man den Schwerpunkt erfliegen. Herstellerangaben sind immer etwas zu weit vorne auf der sicheren Seite. Würde man die mm weglassen und nur noch in cm angeben kann der schon sehr weit nach vorne rutschen.

    Gruß
    Werner
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  7. #7
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    Standard Erfliegen, klar

    Natürlich muss der erflogen werden, aber vielleicht nicht von mir .

    Wenn jemand anders den gleichen Flieger hat und EWD und SP schon erflogen hat, dann kann mir das doch sehr viel nützen:

    1. gutes Gefühl vorm Erststart (gerade als Neuling)
    2. Vielleicht kann ich garnicht beurteilen, was "gut" ist oder die Bedingungen lassen ein sauberes Erfliegen nicht zu
    3. Gerade im Zusammenspiel mit der EWD ist das ganze ja schon etwas komplexer, und die Flugleistugen variieren ja schon stark.

    Daher halte ich die Erfahrungen anderer schon für sehr sinnvoll. Millimetergenau muss es vielleicht nicht sein, aber die nächste Einheit wären nun mal Zentimeter. Und für ein Modell um die 2m SPW sind Zentimeter wiederum zu ungenau.

    Bei meinem ersten Modell habe ich bestimmt 10 Flüge gebraucht, bis ich die (für mich) "richtige" Einstellung gefunden hatte. Mit der segelte die Reiswaffel dann allerdings besser als so mancher nach Bauplan eingestellte "Nobel-Hobel".

    Bei meiner Hype DG1000 bin ich immer noch am suchen. Ich meine, die EWD ist zu groß, da müsste bei kleinerer EWD und CG weiter hinter mehr gehen.

    Grüße
    Rüdiger
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  8. #8
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    Standard

    Einstellwinkel, Profiel, Leitwerk. Das sind alles Parameter die von Modell zu Modell
    unterschiedlich ausfallen.
    Daher wird bei mir jeder Jungfernflug erst einmal nach dem Traglächenprofiel eingestellt
    Größte Dicke und ca. eindrittelmaß der Wurzelrippe.-
    Nimmt er dann während des Aushungern die Nase runter, um im Sturzflug Geschwindigkeit aufzunehmen, liegst Du mit dem Schwerpunkt fast richtig.
    Er darf ein wenig leichter werden.
    Ideal ist ein Pumpflug bei Ströhmungsabriss.
    Da hast dann ein gutmütiges Modell.
    Ein Abkippen über die Fläche, oder absacken des Leitwerkes..............Ui, Ui.
    Glücklicherweise sind wir ja hoch genug.

    Gruß klaus
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  9. #9
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    Standard

    Ich wende auch zu 99% die Wurstfingermethode an. Bisher sind alle Flieger in die Luft gekommen und auch einigermaßen wieder runter.
    Habe mir jetzt nach vielen Jahren eine SP Waage gekauft und messe nur wenn ich gefragt werde wo ich an meinem Modell den SP habe

    Gruß Rainer
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  10. #10
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    Standard

    Zitat Zitat von modelldidi Beitrag anzeigen
    .....
    Da hast dann ein gutmütiges Modell.
    Ein Abkippen über die Fläche, oder absacken des Leitwerkes..............Ui, Ui.
    Glücklicherweise sind wir ja hoch genug.

    Gruß klaus
    Hi,
    da haste aber, zumindest beim Segler n haufen Leistung verschenkt.
    Meine Segler reissen alle ab, da muß man halt die vmin im Auge behalten und dementsprechend fliegen.
    Da machen 1-2 mm schon mal was aus, probiert es einfach mit zwei gleichen Seglern am Hang. Deshalb sind die Wurstfinger nur dazu geeignet ein Modell grundsätzlich zu fliegen und nicht gleich zu Ackern, man muß dann dementsprechend mehr erfliegen....

    Könnt man aber auch vereinfachen wenn man schon mal so auf 1mm (Im Gegensatz zu +/- 1 Wurstfinger ) heran gleich auswiegt

    Klar bei meinen Scale Eigenkonstruktionen (e-Motorflieger) lege ich den Schwerpunkt natürlich "etwas" weiter vor, einfacher Grund:
    Ersatztteile muß ich selber machen , da verzicht ich lieber auf 2% Leistung.

    Meine bescheidene Meinung

    LG

    Flo
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  11. #11
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    Standard

    ...probier mal bei nem Nuri mit etwas höherer Flächenlast den SP empirisch zu finden bzw. zu optimeren. Ist dann Glück, wenn er das Ganze überlebt (falls du etwas daneben gelegen hättest). Nuris werden mit SP-Fehllagen schnell fast unfliegbar, Leitwerkler sind da verzeihender.

    Ich bin nicht böse, wenn eine erste SP-Angabe zum Maiden zumindest nen leichten Abfangbogen sicherstellt, dann kann man von da aus optimieren. Es gibt halt Flieger, deren Werksangabe bzgl. SP irgendwo im "Absurdistan" liegt. Ich verlasse mich daher nie auch Anleitungen, sondern gleiche das vorher immer in RC-Foren ab, wo ja Erfahrungen bestehen.

    Klar das nachfolgende SP-Feintuning ist geradezu Aufgabe des Modellfliegers sein Modell zu optimieren!

    Gruss
    Markus
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  12. #12
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    Standard

    hi,

    mm-genaue SPs sind wohl vor allem bei Nuris und bei Seglern mit eher hinten angesiedelten SPs nötig (geringes Stabilitätsmass).

    Es gibt durchaus Hersteller, die den Sp korrekt (hinten ) angeben, ich glaube bei den Blades von xmodelli ist es so (bin nicht mehr sicher). Da geht man besser keinen mm weiter nach hinten.

    Warum ich doch eine Waage besitze: Wenn ich "meinen" SP erflogen habe, dann wird der SP genau erwogen und notiert, weil speziell Reparaturen von Heckröhren schwer vorhersagbare Gewichtsänderungen ergeben (oder bei der Rep mal unbemerkt ein Stück Blei aus der Rumpfspitze geflogen ist - hat mich einen 3,5m-Segler gekostet).

    Und wenn mir 3 Piloten unabhängig sagen: Stell den SP auf 102 bis 103 mm ein - dann zu tue ich das... Auf den mm genau.

    Bertram
    Wunderbarer Himmel: Die Halos von Davos
    Wunderbarer Modellflug hochalpin: Die MG Davos
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  13. #13
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    Zitat Zitat von Bertram Radelow Beitrag anzeigen
    Und wenn mir 3 Piloten unabhängig sagen: Stell den SP auf 102 bis 103 mm ein - dann zu tue ich das... Auf den mm genau.
    Wobei je nach Bauweise entsprechende Genauigkeit des Grundrisses gar nicht gegeben ist. Wenn Bauartbedingt leichte Vor- oder Rückpfeilung eingebaut werden kann, verschiebt sich dadurch der Neutralpunkt sofort um einige mm.
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  14. #14
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    Standard viel zeit sparen

    klar erfliegen muss jeder selbst
    wenn ich aber das selbe modell wie mein kamerad habe
    und ich finde sein teil fliegt einfach grandios, so fange ich doch gleich mit seinen Einstellungen an, besonders wenn eine EWD verstellung nicht ala pendelleitwerk, sondern mit einer neueinharzung der Höhenruderhalterung einher geht.
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  15. #15
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    Zitat Zitat von harder Beitrag anzeigen
    besonders wenn eine EWD verstellung nicht ala pendelleitwerk, sondern mit einer neueinharzung der Höhenruderhalterung einher geht.
    Dazu ist zu sagen, dass es aerodynamisch einen minimalen Unterschied bedeutet, ob die Dämpfungsfläche die richtige EWD aufweist, oder ob ich letztere durch ein ausgeschlagenes Ruder erreiche. (Der erreichbare Trimmbereich verschiebt sich etwas; das ist der hauptsächliche Unterschied.)

    An und für sich kann man das Leitwerk nach Daumenregeln einkleben und die Feinkorrekturen durch Trimmausschläge realisieren.
    (Ja, das dauerausgeschlagene Ruder ärgert den Ästheten in mir auch.)
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