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Thema: Baubericht: Antiksegler "Stiegker"

  1. #1
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    Standard Baubericht: Antiksegler "Stiegker"

    Liebe Freunde der Antikmodellfliegerei,

    vor etwa einem halben Jahr haben mir zwei Antikmodellfliegerfreunde einen Bauplan des Antikseglers "Stiegker" unter die Nase gehalten und mich gefragt, ob ich Lust hätte, diesen in ein CAD-Modell
    umzusetzen. Vom Bau eines Stiegker's gibt es hier im Forum bereits einen Thread von Matzito...

    http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post2452469

    Und weil ich als "Hobby-CAD'ler" immer gerne Übungsbeispiele suche, um nicht aus der Übung zu kommen, habe ich mich gleich dran gemacht. Außerdem liegt mir die klassische Holzbauweise mit Balsa, schließlich habe ich vor vielen Jahren meine Modellflugaktivitäten mit Amigo II und ähnlichem begonnen.

    Der Matzito hat mir freundlicherweise im Vorfeld eine Menge Baufotos seines Modells geschickt.

    Mittlerweile ist das Ganze tatsächlich zu einem Frässatz gediehen und der Rohbau meines Stiegkers zu etwa 2/3 fertig, so daß die berechtigte Hoffnung besteht, in nicht allzuferner Zeit einen flugfertigen Stiegker zu haben.

    Ich lese selbst gerne in den verschiedensten Bauthreads, einen habe ich im retroplane-Forum schon mal geschrieben http://www.retroplane.net/forum/viewtopic.php?t=3708 und deshalb habe ich mir gedacht, bei Interesse eurerseits den Bau meines Stiegkers ebenfalls hier zu dokumentieren.

    Hier schon mal als Vorgeschmack ein Bild, sozusagen das Ergebnis meiner bescheidenen CAD-Bemühungen…Name:  Stiegker-CAD-Modell-1.jpg
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    und hier der Ausgangspunkt des Baus, sauber gefräste Sperrholz- und Balsabretter.Name:  BILD0002.jpg
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Größe:  60,5 KBName:  BILD0003.jpg
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    Wir haben anfangs des Jahres übrigens gleich zwei Frässätze erzeugt, den zweiten hat einer der beiden Antikmodellflieger, der glaube ich auch hier im Forum angemeldet ist.

    Bei der Konstruktion habe ich mich weitestgehend an das Original gehalten. Die größte Änderung betrifft das Höhenleitwerk, das entgegen dem Plan als Pendelruder ausgelegt ist.

    So, nun schicke ich den Beitrag mal ab und gucke, wie die Resonanz ausfällt.

    Viele Grüße

    Alfred
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  2. #2
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    Avatar von guckux
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    Standard

    Guckux Alfred

    Zitat Zitat von U001 Beitrag anzeigen
    Mittlerweile ist das Ganze tatsächlich zu einem Frässatz gediehen und der Rohbau meines Stiegkers zu etwa 2/3 fertig, so daß die berechtigte Hoffnung besteht, in nicht allzuferner Zeit einen flugfertigen Stiegker zu haben.
    Hmpf, anfüttern und dann nur die Rohbauteile posten. DAS geht ja mal gar nicht!

    - Ich freu mich schon auf mehr - vor allem die Tragfläche gefällt mir, will mehr sehen!
    Bye
    Stefan
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    Fotos für das Wiki werden benötigt - weisse Löcher im Wiki - Gewußt wo, mach mit!
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  3. #3
    User Avatar von KaiT
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    Standard

    Schön, das wieder Stiegker gebaut werden!!! Der Stiegker in Matzito's Thread unter post Nr. 11 steht übrigens zum Verkauf.

    Grüsse, Kai

    http://vatertagsflieger.de/
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  4. #4
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    Daumen hoch nur weiter so!!!

    Hallo Alfred,

    Wir konnten uns in Türkenfeld kurz persönlich kennenlernen (oder?).

    Auf jeden Fall berichte bitte weiter. Das ist ein ganz besonderer und wunderschöner Flieger.
    Da wirst Du sicherlich sehr viele Mitleser haben.

    Viel Erfolg weiterhin,
    Oliver.
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  5. #5
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    Hallo Oliver,

    ja, ich erinnere mich gut. Eigentlich hatte ich ja geplant, den Rohbau mitzubringen, aber inzwischen weiß ich, wie unrealistisch das war. Und ich mag es auch nicht, mich beim Bau eines Modells zu hetzen, schließlich ist es ein Hobby und soll Spaß machen.

    Noch kurz zu den Unterschieden zwischen Bauplan und meinem Modell:

    Das Höhenleitwerk ist wie gesagt als Pendelleitwerk ausgelegt. Das Bild verdeutlicht, wie ich das gelöst habe. Die dunkelbraunen Spanten sind zusätzlich zu den Spanten im Bauplan drin.

    Name:  HLW-Pendelruder.jpg
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    Der Kielholm ist im Originalplan um 45 Grad geneigt, in diesem Bild aus Matzitos Thread wird deutlich, was ich meine http://www.rc-network.de/forum/attac...2&d=1312010486. Ich habe ihn waagrecht eingebaut, so läßt er sich besser biegen und außerdem kann die Kufe direkt dran geklebt werden.

    Auf dem Bauplan ist kein Profil angegeben. Also habe ich mit Profili versucht, ein geeignetes Profil zu finden.

    Herausgekommen ist:

    Flächeninnenteil: ClarkY mit 11% Dicke, 300mm tief
    Mittelteil. Strak von Innenteil auf Gö285 mit 10,2% Dicke, 210mm tief
    Aussenteil: Durchgehend Gö285 mit 10,2% Dicke , Aussenrippe 136mm tief

    Das Höhenleitwerk hat Gö285 mit 10,2% Dicke

    Weil im Bauplan keine Rede von Schränkung ist, habe ich auch keine eingebaut. Ich hoffe, dass ich es nicht bereuen werde.

    Begonnen habe ich mit dem Bau des Rumpfes.

    Als erstes mußte ich natürlich die aus den Fräsplatten herausgelösten Teile mal probeweise zusammenstecken, siehe da, es hat gepasst.

    Name:  BILD0005.jpg
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    Dann habe ich auf einer Kammhelling die Spanten im Bereich der Flügelzungen zusammen mit den Flügelzungen verleimt.

    Name:  BILD0017.jpg
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    Leider habe ich versäumt, die Zungen gleich in der Konstruktion miteinander zu verzapfen, deswegen habe ich oben aus einem Rest massiver Siebdruckplatte zwei Klötze eingeleimt, die hoffentlich allen Biegemomenten standhalten.

    Name:  BILD0015.jpg
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    Nach dem Schäften der Längsgurte (der Rumpf ist etwa 1,80 Meter lang) habe ich dann alle Spanten auf der Helling fixiert und mit den beiden seitlichen Hauptlängsgurten verleimt. Die Gurte bestehen aus einem Sandwich aus Kiefer und einer äußeren Balsaschicht, was sich später beim Verschleifen vorteilhaft auswirkt.

    Name:  BILD0011.jpg
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    Das sah für's erste schon mal ganz gut aus...

    Viele Grüße

    Alfred
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  6. #6
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    KaiT


    Schön, das wieder Stiegker gebaut werden!!! Der Stiegker in Matzito's Thread unter post Nr. 11 steht übrigens zum Verkauf.
    ------------------------------------------------

    Da weisst Du viel mehr als ich ;-))))Verate mir mal bitte woher, ich bin ja neugierig wie so eingeruecht entsteht.
    lg Matzito
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  7. #7
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    Hallo Matzito,

    der zum Verkauf stehende ist gar nicht deiner...

    Scheint aber ein Ladenhüter zu sein, weil das Post ist aus dem Jahr 2012!

    Wie gehts eigentlich deinem Stiegker? Hatte der nicht einen Schaden, den du im Winter reparieren wolltest?

    Gruß Alfred
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  8. #8
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    Heute möchte ich wieder etwas weiter berichten.

    Bevor die oberen Längsgurte eingeleimt wurden, habe ich diese im hinteren Bereich angeschrägt und zu einer Art Gabel verleimt.

    Name:  BILD0020.jpg
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    Die Einzelteile der Kabinenhaube habe ich separat verleimt, anschließend auf das Rumpfgerippe gesetzt und die oberen Längsgurte draufgeleimt. So kann später die Haube mit der Laubsäge wieder abgetrennt werden.

    Name:  BILD0021.jpg
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    Übrigens habe ich auch die Spanten, in die das Servobrett eingesetzt wird, vor dem Rumpfaufbau als separaten Block zusammengeleimt.

    Name:  BILD0022.jpg
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    Das nächste Bild zeigt den Rumpf vor dem Einsetzen der Kielleiste.

    Name:  BILD0042.jpg
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    Hier kamen mir die ersten Befürchtungen, ob ein einzelner 3mm-Pappelsperrholzspant tatsächlich die Kräfte vom Hochstarthaken sauber in den Rumpf einleiten kann.
    Also habe ich in einer etwas umständlichen Prozedur den betroffenen Spant mit 1mm Birkensperrholz verstärkt und anschließend zusammen mit dem Kielholm den Hochstarthaken eingeleimt.

    Name:  BILD0048.jpg
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    An den Rumpfteilen, die später beplankt werden, habe ich wo nötig Balsastückchen eingesetzt, um eine vernüftige Klebefläche für die Beplankung zu erhalten.

    Name:  BILD0053.jpg
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  9. #9
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    Standard Danke

    Hallo Alfred,

    das ist ein schöner Baubericht.
    Ich lese eifrig mit. Es ist für mich sehr lehrreich.
    Danke für deine Mühe.

    Viel Spaß beim Bauen. Falko
    Holiday von RS, Strolch, KIS, Corsair, Magnum reloded
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  10. #10
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    Standard

    Hallo Falko, danke für die Rückmeldung!

    Anschließend habe ich die diagonalen Balsastäbchen eingeleimt. Das würde ich beim nächsten Mal zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt machen, denn inzwischen habe ich gefühlt bestimmt 50% aller Stäbchen bei einem kurzen unkonzentrierten Anfassen des Rumpfes angeknackst. Gott sei Dank gibt es heutzutage Sekundenkleber!!!

    Name:  BILD0057.jpg
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    Als nächstes habe ich das Seitenruder aufgebaut. Da ich den hintersten Rumpfspant gleichzeitig als Holm für das Seitenleitwerk ausgelegt habe und die Balsarippen des Seitenleitwerks in vorgefräste Aussparungen gesteckt werden, ging das ganze relativ leicht ohne weitere Bauvorrichtung vonstatten.

    Name:  BILD0065.jpg
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    Auf dem Bild erkennt man, dass die beiden Hilfsspanten, die ich wegen des Pendelleitwerks eingeführt habe, nicht bis zur untersten SLW-Rippe hochgezogen sind. Das würde ich heute anders machen und die Spanten bis zur Rippe verlängern.

    Der Bau des Seitenruders ist recht einfach, man kann es stehend direkt auf dem Holm aufbauen.

    Name:  BILD0089 (2).jpg
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    Insgesamt erscheint mir der Aufbau des gesamten Seitenleitwerks etwas überdimensioniert und gewichtsmäßig zu schwer, aber wir wollten eben so viele Teile wie möglich aus dem kostengünstigen 3mm-Pappelsperrholz erzeugen. Mal sehen, was am Schluß an Blei in der Nase nötig ist.

    Der nächste Schritt war der Einbau der Röhrchen für die Bowdenzüge und die der Anlenkung für das Höhenruder. Die Bowdenzüge liegen wunderbar gerade im Rumpf, weil die erforderlichen Löcher in den Spanten schon im Frässatz vorgesehen sind.

    Name:  BILD0081.jpg
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    Der Anlenkhebel für das Höhenleitwerk ist aus Platinenmaterial gefräst und im Rumpf aus Platzgründen leicht zur Seite versetzt. Leider hat es trotzdem nicht ganz gelangt und ich musste einen Spant etwas ausnehmen, damit sich der Gabelkopf nicht verhakt.

    Name:  BILD0068.jpg
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    Name:  BILD0069.jpg
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    Name:  BILD0070.jpg
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    Nachdem die Anlenkung des Höhenleitwerks passte, habe ich das Seitenleitwerk beplankt und die Nasenleiste aufgeleimt. Der Anlenkungshebel für das Pendelruder bleibt bis zum endgültigen Anbringen der Anschlußrippen lose im Rumpf.

    Name:  BILD0076.jpg
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    Soviel für heute, morgen oder übermorgen gehts weiter. Am Zeitpunkt des Posts seht ihr, dass ich kein großer Fußballfan bin...

    Viele Grüße aus FFB

    Alfred
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  11. #11
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    Daumen hoch

    deine Einzelteile für das Pendel-Höhenruder gefallen mir sehr gut - werde mal versuchen, ob ich diese Lösung leicht verändert auf mein Projekt des MARK 13 ( http://www.outerzone.co.uk/plan_file...Mark_13_C_.pdf ) rüber bringen kann...

    holm & rippe

    Andy
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  12. #12
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    Standard Serovs hinten

    Hallo Alfred,

    mal eine Frage aus der letzen Reihe.
    Da der Segler sowieso kein Leichtgewicht wird, könntest du doch die Servos auch hinten einbauen.
    Denkbar wäre für mich, Höhenruderservo hinten. Damit entfällt die Anlenkung.
    Seitenruderservo über Bowdenzug vorn einbauen.
    Welche Größe von Servos benötigt man für einen Segler dieser Größe?

    Falko
    Holiday von RS, Strolch, KIS, Corsair, Magnum reloded
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  13. #13
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    Standard

    Hallo Falko,

    bei den Servos waren wir uns auch nicht sicher, was wir eigentlich brauchen. Ich selbst glaube ja, dass kleine 9gr-Servos ausreichend sind. Der Stiegker ist zwar recht imposant anzuschauen, aber wird wohl eher langsam fliegen und die Luftkräfte dürften sich meiner Einschätzung nach in Grenzen halten. Die beiden Antikmodellflieger meinten aber, sie würden gerne Standard-Servos verwenden. Schlußendlich habe ich dann das abgebildete Servobrett reinkonstruiert, dann kann sich jeder aussuchen, was er haben will. Ich selbst werde nun auch Standard-Servos verwenden, weil ich gerade zwei zur Hand habe.

    Name:  BILD0096.jpg
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    Die Servos hinten einzubauen ist sicher auch eine Überlegung. Aber zumindest ein Standard-Servo wiegt etwa 45 Gramm, und das im Leitwerk, macht vorne sagen wir nochmal das vierfache an Blei, das wäre mir dann doch zuviel. Bei 9gr-Servos ist das ganze bestimmt eine Überlegung wert, zumindest, wenn man es ein für allemal einbaut und auf Revisionsöffnungen im Rumpf verzichtet. Das ist ja im Prinzip auch jetzt so, an den Gabelkopf zur Höheleitwerksanlenkung kommt man auch nicht mehr hin.

    Als nächsten Schritt habe ich den Rumpf verschliffen und dann im vorderen Teil die Beplankungen aus 0,4mm-Sperrholz aufgebracht. Der untere Teil war einfach, ich habe die Bügelmethode mit Weißleim gewählt. Das geht ganz hervorragend.

    Name:  BILD0082.jpg
Hits: 4060
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    Auch der vordere Bereich vor der Kabinenhaube war einfach. Schwierig wurde es bei der seitlichen Beplankung und dem Rumpf/Flügelübergang. Dieser Übergang ist bei Antikseglern, habe ich inzwischen gelernt, immer eine besondere Sache. Im Bauplan ist dieser auch nur durch eine Reihe von Punkten angedeutet, die wohl Balsaklötze andeuten sollen.

    Im Internet und beim Treffen in Türkenfeld habe ich mir dann einige Modelle angeschaut und zwei verschiedene Ausführungen gefunden:

    Name:  BILD0099.jpg
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    Name:  BILD0100.jpg
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    Nach langem Hin- und Her habe ich mich dann für die erstere Variante entschieden.

    Aber zurück zu der seitlichen Beplankung. Die Idee war, die Beplankung in einem Stück über die ganze Rumpfseite inklusive dem Flügelübergang an der Unterseite aufzubringen.

    Name:  BILD0093.jpg
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    Dass die Fläche abwickelbar war, darauf habe ich schon bei der Konstruktion geachtet, aber ich habe die Enge des Radius doch unterschätzt beim Biegen. Letztendlich habe ich es mit viel Wässern, Vorbiegen und Geduld doch einigermaßen hinbekommen. Sollte ich die Konstruktion nochmal überarbeiten, werde ich den Radius definitiv größer machen.

    Name:  BILD0087.jpg
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    Zu guter Letzt habe ich die restlichen Flächen und die Kabinenhaube beplankt sowie die Seitenflächen an den Rumpf/Flügelübergängen, sozusagen als Vorbereitung der Variante 1 wie oben im Bild.

    Name:  BILD0111.jpg
Hits: 3977
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    Name:  BILD0126.jpg
Hits: 3989
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    Nach dem Anleimen und Verschleifen des Nasenklotzes habe ich den Rumpf dann erstmal auf die Seite gelegt und dachte mir, bevor ich die Sache mit den Übergängen angehe, baue ich erstmal das Höhenleitwerk.

    Viele Grüße aus FFB
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  14. #14
    User Avatar von Patrick Kuban
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    Hallo,

    Zitat Zitat von U001 Beitrag anzeigen
    Dass die Fläche abwickelbar war, darauf habe ich schon bei der Konstruktion geachtet, aber ich habe die Enge des Radius doch unterschätzt beim Biegen. Letztendlich habe ich es mit viel Wässern, Vorbiegen und Geduld doch einigermaßen hinbekommen.
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    servus,
    Patrick
    "die anderen dürfen natürlich weiterhin ihre Bleistifthalter NC-fräsen ..." von purzel
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  15. #15
    User Avatar von Patrick Kuban
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    Hallo,

    Zitat Zitat von pazzopilota Beitrag anzeigen
    deine Einzelteile für das Pendel-Höhenruder gefallen mir sehr gut - werde mal versuchen, ob ich diese Lösung leicht verändert auf mein Projekt des MARK 13 rüber bringen kann.
    AOL.

    servus,
    Patrick
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