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Thema: Baubericht: Cobra mit 5,70 m

  1. #1
    Vereinsmitglied Avatar von goevier
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    Standard Baubericht: Cobra mit 5,70 m

    Hallo RC-Network Gemeinde,
    werde die Cobra von Karim, deren Teile ich vor 2 Jahren von ihm erworben habe, diese Wintersaison fertigstellen.
    http://www.rc-network.de/forum/showt...y+cobra&page=3

    Baubericht kommt hier mit vielen Bilder.
    Versuchsträger war/ist ein dreimetriges Modell der Cobra mit 2,8kg und extrem leichten Höhenruder.
    Fläche mit RG15 Profil; fliegt mit 2 Klappenausführung des Flügels und geht mit SR um die Ecke wie ein 6m Teil

    Zur "Dicken"
    Die Kerne sind geschnitten und erste Baustelle ist nun die Erstellung des HR.

    Feedback erwünscht, aber bitte nur "on topic" zum Thema hangflugtauglicher Kunstflugsegler.

    Eckdaten:
    Spannweite : 5,7 m
    RG15 12%, Dreiklappenflügel je Halbspannweite vollflä#chig mit 160g Kohle unterlegt.
    Spannweite 1m HR HN 840S 10%,

    Zielgewicht 15-17 kg.


    Und los geht's...


    Uwe
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  2. #2
    User Avatar von wadl
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    Standard

    Servus Uwe,

    super, dass du da weitermachst. Cobra ist einfach hammermäßig. Für mich einer der schönsten Segelflieger überhaupt.

    Viel Spaß beim Bauen.

    Gruss
    Wadl
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  3. #3
    Vereinsmitglied Avatar von Segelflieger
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    @Uwe

    Freut mich, daß Du meiner Anregung gefolgt bist, den Weiterbau hier zu dokumentieren. Ich werde den Thread aufmerksam verfolgen. Viel Spaß und Erfolg beim Bau.

    Aus der Cobra-Familie - ich habe (bzw. hatte) sie von 2,2 - 5,6 Meter alle - fliege ich aktuell nur noch die ganz große......und es ist jedesmal wieder ein Genuss....
    Grüsse
    Rudi

    Ich bin nicht reich genug um billig einzukaufen
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  4. #4
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    Standard Cobra

    @ Rudi

    das mit dem Genuss kann ich bestätigen
    - schließlich fliege ich die Kiste
    von 2,2 - 15 m Spannweite

    Gruß Hansjörg
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  5. #5
    Vereinsmitglied Avatar von goevier
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    Standard Höhenruder

    Und schon geht's los!

    Die Höhenruder werden aus Strodur gefertigt, bekommen ein HN 840S Profil.

    Ich möchte die Anlenkung in RDS ausführen und habe mir von Oberlandmodellbau die ersten Proben schicken lassen.
    Erste Bilder jetzt, nachmittag wird dann geschnitten und geharzt.

    Der Rumpf ist schon ein Karwenzmann im Vergleich zur 3m Ausführung.

    Im Hintergrund ein Rumpf einer ASH25 mit 6,25m (Nebenerwebs-HLG..)


    Uwe
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  6. #6
    Vereinsmitglied Avatar von goevier
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    Standard HLW Aufbau

    Ging etwas weiter am WE.

    an der Farbe des Styrodurs könnt ihr erkennen, dass der erste Schnittversuch nicht von Erfolg gekrönt war.
    Ich bin entschlossen, den Bereich ab der Nasenleiste ca. 4cm mit 100g Axial Kohleband zu bestücken und ab dort Kohlerovings in geodätischer Verlegung bis zur Endleiste aufbringen soll.

    Leicht und fest soll das HLW sein und die Auflage am SR ist auch nur ca. 15cm².

    Was meint ihr?



    Uwe
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  7. #7
    Vereinsmitglied Avatar von goevier
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    Standard Rumpfspanten und Kabinenhaubenrahmen

    Spanten

    Nach alter Methode wurden die Spantenaufrisse mit Nadeln aufs Holz übertragen und an der Bandsäge in Form gebracht.

    Material 10mm Schichtsperrholz vom Baumarkt ihres Vertrauens.
    Etwas schwerer als das Flugzeugsperrholz, aber beim Gewicht brauche ich vor dem Schwerpunkt nicht zu sparen.

    Platte 140x 60 cm kostete nicht mal 9 Euro.


    Kabinenhaubenrahmen:

    Dann gings weiter mit dem Aufbau des Kabinenhaubenrahmens.

    Ich hab meine Glasroving- und Gewebereste (diverse Qualitäten aus 90er und 160er Köpergewebefetzen) der Vormodelle gut verwenden können, die Struktur darzustellen.

    Aus einem anderen Forumsbeitrag hatte ich die Technik mit dem Gewebeband/ Folienmaterial zur Herstellung der "Form" abgeschaut.

    Als Füllmaterial habe ich 24 Stundenharz, Glaskugeln und reichlich Thixotropiermittel mit einem Schuß Grau gemischt.

    Harz Gesamtmasse 125g.

    Der spannendste Moment war dann für mich, ob der Rumpf sich wieder vom Rahmen trennen würde, oder wars umgekehrt??
    (was der Harzgott verbindet, dass soll der Mensch nicht .....)

    Hilfreich beim Abschälen der Rahmens 24 Stunden später war die Metallspachtel, mit der die Trennung problemlos und verlustfrei von statten ging.

    Ergebnis:
    Ein steifer Rahmen mit ca. 100g Masse und gleich in passender Farbe erstellt. Etwas Schleifarbeit ist noch angesagt, was sich durch die Verwendung der Glaskugelgemisches relativ leicht bewerkstelligen lassen sollte.


    So macht das ganze Spass!

    Jetzt geht es an die HLW Erstellung!


    Uwe
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  8. #8
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    Standard

    Hallo Uwe, danke für Deine PN

    es freut mich total, dass es mit diesem tollen Segler weitergeht. Ich wünsche Dir gutes Gelingen.
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  9. #9
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    Standard Cobra

    Hallo Uwe,

    sieht Klassse aus was du da fabrizierst!

    Meine Hochachtung, weiter viel Spass und Erfolg beim Weiterbau.

    Auf eine erfogreiche und mit mehr gemeinsamen Flugstunden 2011.

    Grüße aus Ratisbona

    Michael
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  10. #10
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    Standard Höhenleitwerke 1. Teil

    Ausgangssituation:

    Da wie weiter oben beschrieben, das SR eine nur sehr kleine Auflage für das HR aufweist, wird einiges Hirnschmalz benötigt, die Kräfte aus dem rund 100cm breiten HLW in die SR-Flosse einzuleiten.

    Paradigmen:
    1. Baue so leicht wie möglich( Ziel < 450g mit Servos)
    2. Baue so steif wie nötig: Ziel beim eingesetzten HN840 S mit 9 % Biegsteifigkeit kleiner 10mm (Kragträger bei Halbspannweite mit einseitiger Einspannung)
    3. Nutze die Fertigung der HLW Konstruktion zum Üben der Fertigung des Flügels
    4. Teste den Verbau der RDS Anlenkung, um für die Verwendung dieser in der Flächenkonstruktion Erfahrungswerte zu bekommen.
    5. Don't over engineer simple designs!


    Soweit zur Theorie: Das HLW bekam an der Oberseite im Bereich der Anschraubung eine 2mm CFK Platte eingeharzt, die die Krafteinleitung aus der Verschraubung an da SR übernehmen und zweitens eine druckfeste Konstruktion der Verschraubung im HLW gewährleisten soll.

    Name:  P1030876_Bildgröße ändern.JPG
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    Nachdem das Koaxialgewebe zugeschnitten war, wurde das Styrodur der Dämpfungsflosse um einen Zentiumeter gekürzt und der so enstandene Abschnitt nach bewährter Konstruktion mit einem Kohleschlauch überzogen.

    Name:  P1030904_Bildgröße ändern.JPG
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    Etwas frikelig war die Herstellung des "Luftspalts" zwischen Endleiste Flosse und Vorderkante Ruder, der durch Abtrennen vom 10mm Styrodur der Ruderseite erfolgte. Da das Ruder an der Aussenseite nur mehr wenige mm Dicke hatte, war das Einlegen in die Halbschale, wie sich später herausstellen sollte, eine Herausforderung.


    Die ursprünglich angedachte geodätische Verlegung mit Kohlerovings zusätzlich zum Axialgewebe wurde, dem 4.Paradigma geschuldet, ersatzlos gestrichen ("Mann" steht sich halt selbst oft im Wege)


    Dank der freundlichen Spende meines Vogtländer Modellfliegerfreunds und der Ingenieurskunst der bulgarischen Medizintechniker, konnte ich auf eine gut dimensionierte Vakuumpumpe und robustes Absaugmaterial (Schlauch, Abdichtband etc.) zurückgreifen

    Name:  P1030908_Bildgröße ändern.JPG
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    (Merci an dieser Stelle zu Reinhard im Vogtland)

    Eine Harzmenge von rund 100g wurde auf die Dämpfungsfläche mit Gewebeschlauch, Abachioberseite mit Axialgewebe sowie der Flosse mit Roller aufgebracht und nacheinander in die Negativschalen eingelegt.

    Lessons learned: 40 Minuten Topfzeit sind gefühlte 10 Minuten.

    Um ein Verrutschen der Einzelteile zu verhindern wurde die Gesamtkonstruktion über 3 Stecknadeln von oben nach unten gesichert, bevor ich sie in den Vakuumschlauch steckte.


    Name:  P1030909_Bildgröße ändern.JPG
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    Nun läuft erstmal 24h die bulgarische Flüsterpumpe

    Derweilen beschäftige ich mit dem Einbaumöglichkeiten der RDS Anlenkungen. Bezugsquelle: http://www.oberflugmodellbau.de

    Berechnung notwendiges Haltemoment:
    Es sollen zwei 3150er zur Verwendung kommen.

    Rechnerisch für eine Ruderhälfte bei ca=0.9 und vmax = 60 m/s Klappenausschag 10°: 74 Ncm ausreichend mit Sicherheiten; für 6V Spannung
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  11. #11
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    Standard

    Hallo Uwe,

    da ich meine 4,60er Cobra Anfang 2010 "gehimmelt" habe, verfolge ich deinen Baubericht mit wehmütigem Herzen.

    Das Höhenruder baust du ja verdammt hart und steif, bitte spare dann aber beim Seitenruder Gewicht ein.
    Ich hatte bei meiner 4,60er bestimmt 500gr. Blei in der Schnauze.
    Sie kann zwar Gewicht vertragen, aber leichter startet es sich schließlich einfacher und besser.

    Ich hatte damals keine Bremsklappen verbaut und meinte nur mit den Wölbklappen, senkrecht gestellt, landen zu können.
    Würde ich nie mehr machen, die 10 Kilo meiner Cobra schoben einfach nur brachial nach vorne.
    An Sinken bei gezogenem Butterfly fast kaum zu denken.

    Dann wünsche ich dir mal noch viel Spaß beim Bauen und berichte bitte weiter.

    Gruß
    Uwe
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  12. #12
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    Standard

    Hallo,
    Berechnung notwendiges Haltemoment:
    Es sollen zwei 3150er zur Verwendung kommen.
    ....wo gibt es die schöne Rechentabelle
    Die kann man(n) immer mal brauchen.


    Gruß
    Daniel
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  13. #13
    User Avatar von Griffon
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    Standard

    Hallo Uwe

    Da ich auch eine Cobra (4,6m) noch auf Vorrat habe, lese ich hier interessiert mit. Danke für deine offenlegung der Baugeheimnisse.

    Eine Frage wegen den Servon im Hltw. Gemäss Servomances sind die zwar sehr genau aber doch etwas schwach auf der Brust. Wo hast du das
    Haltemoment gefunden?

    Schöne Grüsse

    René
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  14. #14
    Vereinsmitglied Avatar von goevier
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    Standard

    Guckst du hier:
    Rudermomentberechnunungsprogramm...was ein Wort:-)

    http://www.ahrens-sander.de/download/down.htm

    Grüße und viel Erfolg bein Kalkulieren.

    Servodaten hier im Wiki bei Servos
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  15. #15
    Vereinsmitglied Avatar von goevier
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    Standard Ergebnisse 1. Teil

    Zum Jahresabschluß:

    Nur in ein paar Bilder, ohne viel Text.

    Raus aus dem Sack... (leider verrutschte die Beplankung etwas)

    http://www.rc-network.de/forum/attac...&thumb=1&stc=1


    http://www.rc-network.de/forum/attac...&thumb=1&stc=1
    [B][SIZE="5"]


    RDS aufgelegt


    http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?

    und in das HLW eingebaut.


    http://www.rc-network.de/forum/attac...&thumb=1&stc=1


    Triggy war die Bohrung durch den Endleistenholm.



    Um eine abolut spielfreie und leichtgängige Anlenkung zu erhalten wurde das Servos einfach "im Betrieb" verklebt.


    http://www.rc-network.de/forum/attac...&thumb=1&stc=1
    HLW Oberseite repariert und

    fertig zum Beplanken.

    http://www.rc-network.de/forum/attac...&thumb=1&stc=1



    Einen guten Rutsch ins neue Jahr und
    viele Flugstunden in der Saison 2011

    wünscht

    Uwe
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