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Thema: Elektro-Fahrzeuge?

  1. #20161
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    Zitat Zitat von franz hintermann Beitrag anzeigen
    faktenbasiert verbraucht ein schwereres Fahrzeug mehr als ein leichteres. in der praxis mehr als in der Theorie. []
    Sind das alternative Fakten?

    https://www.elektroauto-news.net/201...le-reichweite/

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...utos-kaum.html
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  2. #20162
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    dann sollen sie ein paar tonnen granitblöcke zuladen und haben dann das perpetum mobile.

    die Begründung haben sie im bericht angedeutet aber nicht geliefert.
    ich glaube es nicht.
    Franz
    Negative Affirmation "Die stärkste Kraft des Widerstands ist das Ja-Sagen." Bazon Brock
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  3. #20163
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    Tja, der doofen Lügenpresse muss man auch nicht glauben.
    Aber schau mal hier:


    Das 2-l-Auto, vor 30 Jahren, in Form einer normal schweren Limousine.
    Ist bestimmt auch gelogen.

    dann sollen sie ein paar tonnen granitblöcke zuladen und haben dann das perpetum mobile.
    Machen sie hier:
    https://www.elektroauto-news.net/201...-rekuperation/
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  4. #20164
    User Avatar von smaug
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    Zitat Zitat von franz hintermann Beitrag anzeigen
    dann sollen sie ein paar tonnen granitblöcke zuladen und haben dann das perpetum mobile.

    die Begründung haben sie im bericht angedeutet aber nicht geliefert.
    ich glaube es nicht.
    Eigentlich ist die Aussage, dass bei etwas höherem Gewicht der Verbrauch nicht so signifikant steigt wie bei einem Verbrennerauto. Grund dafür ist die Rekuperation. Da es sich bei den Berichten wohl um den ein und den selben Test handelt ist dies wohl auch nur in diesem speziellen Testszenario so gemessen worden. Bei übermässigem Gewicht bzw. sehr hohem Gewicht wird auch die Rekuperation an ihre Grenzen kommen und dann sähe das auch wieder ganz anders aus. Bei natürlich nur 100 bis 300 kg Mehrgewicht kann halt die Rekuperation noch entsprechend gut arbeiten. Diese Weisheiten sind jetzt auch nicht unbedingt neu. Also Schlussendlich mehr Fakten als "Alternative Fakten", ein gewisses Leseverständnis kann dabei hilfreich sein.
    einBLOG letzter Update Mai 2019
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  5. #20165
    User Avatar von smaug
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    Leer rauf, voll beladen runter. Perpetum Mobile? Nein bestimmt nicht.

    ps: aber Hauptsache ist ja, man konnte wieder einmal Plattitüden wie "Lügenpresse" und "Alternative Fakten" einstreuen.
    einBLOG letzter Update Mai 2019
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  6. #20166
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    ...fuhren für ihr Experiment je einen i3 von BMW und ein Model S von Tesla unter immer gleichen Bedingungen auf einer 100 Kilometer langen Teststrecke und untersuchten den Energieverbrauch im leeren Zustand sowie mit Zuladung von 100, 200 und 300 Kilogramm.
    Ohne stop and go?
    Ich bin nicht sicher, ob es dieser >gleitende< Fahrzustand ist, z.B. auf einer ebenen ampellosen Ringstrasse in Köln, hihii, der gemeint war.
    Schätze, Franz ging es um die äusserst häufigen Beschleunigungs- und Bremsmomente auf einer 30km Innenstadtfahrt um 17:30 in München mit einem 2,5-t-E-oder Verbrenner-SUV?

    Klar, wenn die 2,5-Tonner einmal mit 100kmh rollen, fällt der Einfluss zweier leichter Menschlein als auch ein seltener Stop kaum ins Gewicht...

    Vielleicht kann jemand "Joule" für einmal 2,5 t von 0 auf 50/70/100 kmh berechnen, in Strombedarf umwandeln und mal 50 Stops nehmen, mit und ohne Rekuperation? Die Reku-Werte kenne ich nicht.
    Einmal auf 100kmh mit 2,5 t sollten etwa 1 Mio Joule sein.

    Gruss Dietmar
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  7. #20167
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    (Gähn)

    stimme zu
    Franz
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  8. #20168
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    Danke, hab mein Gähn rausgenommen, vielleicht kommen ja mal Werte. Gruss Dietmar
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  9. #20169
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    Standard Wie beim Fliegen

    Stichwort " Durchzug"
    Meine Impellerjets haben alle ein gewisses Gewicht.
    Aus dem Stand senkrecht gelingt erst nach ein paar Metern Anlauf, dann aber sicher. Die gewonnene potentielle Energie des schwereren Jets bietet dann auch ohne Vollgas Spitzengeschwindigkeiten,
    wo die Schaumwaffel immernoch Vollgas fliegt.
    Oder nehmt Bobfahrer.
    Warum sind die wohl so schwere Brocken?

    Ein Katamaran sollte so leicht wie möglich sein ( meiner ist leider Bleischwer), genau so eine Rennjacht.
    Aber bei wechselnden Windbedingungen schieben schwere Schärenkreuzer durch Flaute Löcher einfach hindurch, die leichten Kisten bleiben quasi sofort stehen.
    Auf dem Bodensee ist sowas häufig der Fall und jeder kennt das Phänomen 😉
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  10. #20170
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    Oliver, sind deine gedanken jetzt ein pro oder contra für schwere autos?

    Normalerweise versucht man konstant zu fahren, ok. Dann muß man bremsen warum auch immer, dann wieder beschleunigen. Dann Pedal durchtreten wg überholen usw. Oder bin nur ich ein so komischer Autofahrer?

    Renn- und Rallywagen haben eigentlich auch kein gewichtslimt nach oben. Mindestgewicht schon, damit sie nicht zu schnell werden, unter anderem.
    Franz
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  11. #20171
    User Avatar von smaug
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    Ein E-Auto arbeitet ja schon "unten rum" 0-60 km/h schon sehr effizient. Die gewonnene potentielle Energie ist dann wieder gut mittels Rekuperation umsetzbar wenn es von 60 zu 0 geht. Bei normalen Gewichten +- 150kg offenbar nach den gemachten Beobachtungen recht effizient. Es gibt da sicher auch ein optimales Leistung/Gewichtsverhältnis.

    wie beim Fliegen...so ballastieren wir bei F3F (Hangsegelflug) auch nicht immer voll...fliegen aber auch selten leer.
    einBLOG letzter Update Mai 2019
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  12. #20172
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    Die Sache ist doch folgende: Leichtbau kostet. Und wenn ein Leichtbau-Auto 5000 Euro mehr kostet, dann wollen diese 5000 Euro auch erstmal verdient werden. Bis man diese 5000 Euro netto übrig hat, muss der normale Mensch 2-3 Monate arbeiten gehen. Und während der Arbeit, und der Fahrt dahin, wird auch Co2 freigesetzt. Geld verdienen geht nicht ohne Co2 zu verursachen. Die Frage ist nun, wo liegt der Punkt des Optimums? Ab wann wird durch die zusätzlich erforderliche Arbeit, um den Leichtbau zu bezahlen, mehr Co2 ausgestoßen, als der Leichtbau einsparen kann?
    Dies ist die Rechnung, die zugrunde liegen muss.
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  13. #20173
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    Zitat Zitat von franz hintermann Beitrag anzeigen
    Oliver, sind deine gedanken jetzt ein pro oder contra für schwere autos?

    Normalerweise versucht man konstant zu fahren, ok. Dann muß man bremsen warum auch immer, dann wieder beschleunigen. Dann Pedal durchtreten wg überholen usw. Oder bin nur ich ein so komischer Autofahrer?

    Renn- und Rallywagen haben eigentlich auch kein gewichtslimt nach oben. Mindestgewicht schon, damit sie nicht zu schnell werden, unter anderem.
    Weder noch.
    Nur dass man nicht pauschal sagen kann "leicht ist besser als schwerer".
    Es gibt eben Situationen in denen Gewicht, Schwungmasse, hilft und Leichtigkeit schadet.
    Ein leichtes Auto ist bergauf immer von Vorteil, soll es quasi im Leerlauf bzw. Rekuperation bergab gehen, das schwerere Auto.
    Es " schiebt" .

    Folgender Versuchsaufbau:
    Schiefe Ebene abwärts, unten Radius anschließend wieder schiefe Ebene nach oben.
    Nimm einen Tischtennisball und lass ihn abwärts rollen und markiere den Punkt beim anschließenden aufwärts Stillstand.
    Jetzt nimmst Du eine Metallkugel mit gleichem Durchmesser......sie kommt viel höher.
    Jetzt kannst Du einen kleineren Tischtennisball nehmen und schauen, wie viel kleiner dieser Tischtennisball gemacht werden muss um auch nur annähernd an die schwere Metallkugel heranzukommen.
    Übertragen aufs leichte Auto:
    Du musst es auch viel kleiner, wie einen Kabinenroller gestalten um den Gewichtsvorteil tatsächlich zum Tragen zu bringen.
    Das Ganze ist natürlich etwas komplizierter,
    doch so ganz daneben ist mein Versuchsaufbau nicht,
    denke ich.

    Du kannst die Tischtenniskugel von unten der schiefen Ebene auch mit einem Fön anblasen.....die bleibt sogar stehen.
    Die Metallkugel zerstört den Fön 😉
    Fönwind gibt's z.B. bei den Alpenpässen, da muss der i3 Halbgas geben während der Tesla rekuperiert
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  14. #20174
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    Zitat Zitat von Julez Beitrag anzeigen
    Die Sache ist doch folgende: Leichtbau kostet. Und wenn ein Leichtbau-Auto 5000 Euro mehr kostet, dann wollen diese 5000 Euro auch erstmal verdient werden. Bis man diese 5000 Euro netto übrig hat, muss der normale Mensch 2-3 Monate arbeiten gehen. Und während der Arbeit, und der Fahrt dahin, wird auch Co2 freigesetzt. Geld verdienen geht nicht ohne Co2 zu verursachen. Die Frage ist nun, wo liegt der Punkt des Optimums? Ab wann wird durch die zusätzlich erforderliche Arbeit, um den Leichtbau zu bezahlen, mehr Co2 ausgestoßen, als der Leichtbau einsparen kann?
    Dies ist die Rechnung, die zugrunde liegen muss.
    Was ist den dass wieder für eine Logik?

    Demzufolge müsste ein Hummer H1 viel billiger sein und viel weniger Arbeit machen als ein BMW i3.
    einBLOG letzter Update Mai 2019
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  15. #20175
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    Oliver, meinem gefühl nach bist du bei deinen Überlegungen nicht richtig dran.
    Das recuperieren hat sicherlich enorme Verluste in der praxis.
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