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Thema: Tipps zum Bau der Atlantis/Robbe?

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    ich bin ganz neu dabei, seit ca. 5 Jahren bastele ich an RC-Modellen und habe bislang folgende Modelle gebaut
    Das Modellschiff CARINA v. Graupner, den Pistenbulli von Graupner, einen eigenen Kutter, die NORDERNEY mit Beiboot MÖWE von Robbe und die ODIN von Robbe, für alle Modelle benutze ich eine ausgebaute Fernsteuerungsanlage von Graupner – FM 414.

    Jetzt möchte ich gern ein Segelschiff bauen und habe das Modell ATLANTIS von Robbe im Auge. Durch die Erfahrung, die ich beim Bau der anderen Schiffe gesammelt habe, habe ich festgestellt, dass man manchmal einiges besser machen kann, als vom Hersteller vorgegeben wird, (Süllrandhöhe – Decksöffnungen - Anordnung der Elektroinstallation usw.), aus diesem Grund würde ich gern eure Erfahrungen lesen, insbesondere folgenden Fragen zur ATLANTIS:

    1. Sind die Decksöffnungen ausreichend für evtl. spätere Eingriffe?
    2. Welche Segelwinde ist die Günstigste – Beste?
    3. Kann man wirklich mit einer Schraube/Mast die Segel auftakeln?
    4. Welcher Antrieb behindert das Segeln am wenigsten und ist für das große und schwere Modell noch leitungsfähig (1 oder 2 Schrauben)?

    Die letzte Frage interessiert mich besonders, da ich vorwiegend auf dem Maschsee in Hannover fahre, brauche ich unbedingt einen leistungsfähigen Zusatzantrieb. (Maschseedampfer, Begleitboote von Ruderern, Flaute bei Ostwind vom Steg bis zu 20 m).

    Über Tipps und Anregungen würde ich mich sehr freuen, stehe auch jederzeit sofern ich kann, gern mit Rat bereit.

    Herzliche Grüße

    Friedel
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  2. #2
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    Hallo Friedel,

    wenn Du noch etwas Geduld hast, bekommst Du hier bestimmt Hilfe.

    Reinhart Thalheim hat eine Atlantis und kann Dir sicher etwas zu Deinen Fragen sagen. Reinhart weilt aber z.Zt. auf einer Insel im Süden und kommt am kommenden Weekend zurück. Also abwarten und nicht verzweifeln. In der Zwischenzeit kannst Du ja mal unter www.igminisail.de/mb/mb-02-20/mb-02-20.htm nachlesen, wie Reinhart seine Ballast- und Transportprobleme gelößt hat .

    Zu deinen allgemeinen Fragen kann ich aber auch einiges beisteueren.

    Die Segelwinde von Hitec bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Wenn es nicht so sehr auf das Gewicht und den Paltzbedarf ankommt, ist sie erste Wahl. Leider gibt es schon mal Probleme mit der Lieferbarkeit , also rechtzeitig besorgen.

    Das mit der einen Schraube zum Spannen der Wanten funktioniert. Ich hab zwar keine Atlantis aber die Koh-I-Noor von Robbe hat das gleiche Prinzip.

    Gar kein Antrieb hindert am wenigsten . Aber ernsthaft, eine Schraube dürfte ausreichen.
    Gibt es nicht einen Antreibssatz für die Atlantis (den man irgendwie in den Rumpf einklappen kann ), in der Regel sind diese ausreichgend dimensioniert.
    Bei Graupner gibt es eine Klappschraube, die sich zusammenfaltet, wenn ohne Antrieb gefahren wird. Das ist sicher das Strömungsgünstigste, hat aber den Nachteil, das man nur vorwärts fahren kann. Solltest Du dich irgendwo in einer Untiefe oder einem Strauch festgefahren haben - soll ja vorkommen - kannst Du mit der Faltschraube nichts anfangen.
    Ich habe bei meiner Albatros einen 'kleinen' Motor mit einer Messingschraube und einem Ausschnitt im Totholz. Das hindert weniger als wenn Du eine Welle seitlich neben den Kiel legst. Das bremst und Du hast zwei sehr unterschiedliche Fahrverhalten, je nachdem auf welchem Bug Du fährst.

    Ich kann allerdings nicht ganz verstehen, wozu Du einen "leistungsfähigen" Hilfsantrieb brauchst .
    In der Regel siehst Du doch andere Boote/Schife auf dem Wasser so rechtzeitig, dass Du früh genug ausweichen kannst und bei einer Flaute kommt es doch gar nicht darauf an, möglichst schnell wieder am Ufer zu sein. Also wenn Hilfsantrieb möglichst leicht und das 'gesparte' Zusatzgewicht in den Ballast, wo es die Segeleigenschaften am Besten beeinflußt.

    Eins mußt Du beim Segeln sowieso beherzigen. Du kannst das Modell nicht einfach irgendwo 'liegen' lassen und ein paar Minuten Pause machen, ein Segelbootmodell braucht auf dem Wasser immer Deine Aufmerksamkeit.

    Viel vergnügen beim Bau Deiner Atlantis und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel

    Walter

    [ 17. September 2002, 08:15: Beitrag editiert von: Walter Ludwig ]
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  3. #3
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    Hallo Walter,

    vielen Dank für die schnelle Antwort, ich war ganz überrascht so schnell eine Nachricht zu bekommen.

    Vielen Dank für Deine Tipps:

    - für die Segelwinde von Hitec werde ich mir Informationen über Preis und Lieferzeit von meinem Händler holen
    - kein Zusatzantrieb ist sicher die beste Variante, aber Deine Koh-i-Noor hat eine Verdrängung von 3,8 kg, die Antlantis 17,5 kg (deshalb leistungsfähig)
    - bei der Atlantis ist es ohne gravierende Änderungen am Rumpf leider nicht möglich, eine Schraube zwischen Kiel und Ruder zu platzieren. Der ausklappbare Antrieb für die Atlantis ist nicht mehr lieferbar. (War der gut?)

    wir sind am Maschsee ein zusammengewürfelter Haufen von Modellbauern und bei gutem Wetter sind ca. 10 bis 15 Modelle (Rennboote, Schlepper, u-Boote und Segler) gleichzeitig auf dem Wasser, da möchte ich nicht nur auf den Wind angewiesen sein.

    Vielleicht bin auch nur ein unverbesserlicher Pessimist (Hosenträger und Gürtel) und möchte jede Kollision verhindern, obwohl.... Segler haben ja eigentlich Vorfahrt.

    Friedel
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  4. #4
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    Hallo Friedel,

    bisher habe ich meine Modelle auch mit Hilfsantrieb (so genannter 'Unterwassergenua' oder 'Sanyowind') ausgerüstet. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass man eigentlich auch ohne auskommt.

    Zum Einbau harzt Du das Stevenrohr in die Kielflosse mit Austritt hinten im Totholz. In das Ruderblatt machst Du einen Ausschnitt für die Schraube.

    Ein Direktantrieb von Gundert wäre eine gute Sache. Ein 600'er Motor oder vielleicht ein 'Langsamläufer' (VDO-Motor oder Drehmomentbär - bekommst Du bei Harhaus) sollte ausreichend dimensioniert sein. Mit einer 45 mm Messingschraube hast Du schon einen ganz schön 'leistungsfähigen' Hilfsantrieb.

    Wenn Du wegen der Ruderwirkung auf "ganz Nummer Sicher" gehen willst, verlängerst Du das Ruderblatt an der hinteren Kante um 2 mm, das gleicht den Flächenverlust für die Schraubenöffnung wieder aus.

    Ich hoffe, du kommst mit dem Tipp zurecht, ansonsten schick mir doch eine Email.

    grüße

    Walter
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  5. #5
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    Hi Friedel!

    - für die Segelwinde von Hitec werde ich mir Informationen über Preis und Lieferzeit von meinem Händler holen
    Das günstigste, das ich bisher gesehen habe war bei Andys Hobbyshop. Ich selbst habe eine bei ebay ersteigert (30,- EUR). Hatte sie aber noch nicht im Einsatz und kann dir bezüglich Leistung noch nichts dazu sagen.

    Ich fahre ansonsten die Graupner Regatta. Vor allem die hohe Stellkraft bei geringem Gewicht und das integrierte BEC (kein zusätzlicher Empfängerakku erforderlich) machen die Winde für mich interessant. Aber ich denke, das Gewicht spielt bei der Atlantis nicht so die große Rolle Ist schon'n Sahne-Teil aber hat auch seinen Preis. Neu kostet sie glaube ich mittlerweise über 150,- EUR, ich hatte noch Glück und habe für 80,- EUR eine bei ebay bekommen.

    Segler haben ja eigentlich Vorfahrt.
    So sieht das aaauuuss! Aber was meinst du mit "eigentlich"?

    Habt ihr eigentlich feste oder regelmäßige Termine am Maschsee? An welchem Ufer seid ihr anzutreffen? Komme zwar aus Braunschweig aber würde gerne mal Segler aus der Umgebung kennen lernen.

    Gruß Yeti
    Rettet den Forenfrieden!
    Oscar Wilde
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  6. #6
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    Hallo Christian, hallo Friedel;

    mit "eigentlich" meine ich, dass es immer Ausnahmen gibt, z.B. Manövrierbehinderung wegen Funkausfall. Ja und wenn eine Yacht mit Flossenkiel "eigentlich" Vorfahrt hat, der Rahsegler aber nicht so schnell ausweichen kann, und und und.

    Ich will damit sagen, dass sich die Skipper untereinander verständigen sollten wenn es Probleme gibt. Sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber die Chaoten sterben halt nicht aus.

    Wie ist das denn zwischen Segelbootmodellen und Ruderbooten oder Schwimmern. Bei den 'Großen' gilt doch Muskelkraft vor Windkraft oder hab ich das falsch in Erinnerung - der Surfschein ist halt auch schon wieder 20 Jahre her .

    Und außerdem würde ich mich nicht umbedingt mit einem Ausflugsdampfer anlegen, auch wenn ich "eigentlich" Vorfahrt habe, da kannst Du nur den Kürzeren - oder besser die Badehose und die Taucherbrille an - ziehen.

    Ich habe mit den Regatta Eco auch nur gute Erfahrungen gemacht. Habe sie wegen des geringeren Gewichts bzw. Platzbedarfs gewählt. In die Albatros hätte ich sonst fast nichts mehr reinbekommen, ist so schon eng genug mit zwei Winden.

    Unter dem Preis-/Leistungsgesichtspunkt ist die Hitec-Winde allerding unschlagbar und viele mini-sailer verwenden sie ohne Probleme.

    Grüße

    Walter
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  7. #7
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    Hallo Fridel,

    schön, wieder einen Segelbegeisterten mehr in unseren Reihen begrüssen zu können. Ich kann mich meinen Kollegen in vielen Punkten nur anschliessen. Zur Antlantis direkt kann ch Dir keine Tips geben. Ich habe die Smaragd von robbe gebaut und die ist von der Grösse her ähnlich wie die Atlantis, verdrängt jedoch nur rund 12,5 Kilo.
    Ich habe High Tech-Winden im Einsatz und die verrichten ihren Dienst absolut zuverlässig und sind hinreichend kräftig. Selbst die grosse Genua der Smaragd bedient diese Winde hervorragend.
    Das Thema Flautenschieber ist eine Philosophie-Frage. Sicherlich kann er mal nützlich sein. Dennoch würde ich keinen einbauen. Bislanf bin ich noch in keiner Situation gewesen, wo ihc ihn benötigt hätte. Imerhin kannst du dich beim Fahren ja von Gefahrenzonen freihalten und auch mit den anderen Segelschiffen kommt man sich eigentlich nicht ins Gehege.
    Das Problem mit den Powerbooten oder "Rasern" haben wir an einem Teich auch. Ich bleibe dnan halt mit dem Segler so lange aus dem Wasser, bis die Spassvögel keinen Saft mehr im Akku haben. Das funktioniert bislang ausgezeichnet.

    Viele Grüsse und immer Wasser unterm Kiel wünscht Dir

    Bernhard
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  8. #8
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    Moin Moin,

    kurz vorm Ulraub noch ein paar Dinge:

    ich habe zwei Hitec-Winden in eine Colin Archer, Null Probleme ! Allerdings kein BEC und recht gross

    Eine Graupner Regatta in der Rubin, wenige Probleme, Winde flattert, war schonmal in Rep. bei Graupner für rd. 60,00 € .... aber super Stellkraft, BEC, und kleine Abmessungen.

    In beiden Schiffen fahre ich elektrische Böen.

    In der Rubin (6 kg) den von Graupner vorgeschlagenen Antrieb Festschraube 35 mm, mit Speed 400 und Getriebe, bei Wind und Fahrt kann man getrost den Motor volle Kraft zurückgeben, macht nix - passiert nix. Allerdings fahre ich nur 6 V in der Rubin.

    In der Colin (ca. 10 kg) habe ich einen 10,00 D-Marks Motor aus der Grabbelkiste. cChraubengröße weis ich nicht aber ich glaube 45 mm, direkt angtrieben mit 6 V. Super ! bremst IMMER !... Du kannst quasi rückwärtssegeln, aber frag mich nicht wat dat fürn Motor ist....solln Monopermnachbau sein...
    egal.. war billich läuft gut, braucht kaum Strom

    Vorfahrtsregeln.... tja... selber Schuld wer auf sein Recht pocht.

    Besorg die einmal die KVR (Kollisonsverhütungsregeln) da lernt man ne Menge aus der Schifffahrt (3 f?). Und dann gehst Du in die Praxis. Wenn das erstemal ein Frachter auf der Ostsee oder besser ne Fähre mit Jet-Antrieb deinen Weg kreuzen... Scheiss auf Dein mögliches Vorfahrtsrecht, weich aus. Beim richtigen Segeln lernst Du auch, grundsätzlich Ausguck zu halten oder halten zu lassen. Lass Dein Boot als auch das Gewässer nie aus den Augen.

    Bis demnächst in diesem freundlichen Haus,

    ich geh in URLAUB !!!!

    TSCHÖÖ
    Stephan




    A bad day at sea is still better
    than a good day in the office!“
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  9. #9
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    Hallo Friedel,

    vor der Frage, wie ein Hilfsmotor eingebaut wird, sollte die Überlegung stehen, ob ein Motor eingebaut wird und für welchen denkbaren Fall.

    1. Windstille/Flaute
    Wenn nur sehr wenig Wind, meist also Thermik, muß der Skipper Geduld und Können beweisen. Das ist beim Vorbild nicht anders.
    Wenn der seltene Fall der absoluten Flaute herrscht, dann hilft immer noch „Wriggen“, also das Hartruderlegen abwechselnd steuerbord/backbord. Wenn eine Kurve nötig wird, dann das Ruder etwas länger auf dem Bug lassen in den der neue Kurs gehen soll.
    Bei Strömungen ist das Wriggen nicht ausreichend, aber auf einem Teich ist eine Strömung eher unwahrscheinlich.

    2. Technische Störungen

    - Akku leer
    Mit Abstand häufigste Ursache, natürlich nur dann, wenn heftiger, ablandiger Wind -> Motor und Empfänger wirkungslos -> Handtuch bereitlegen und sportliche Härte zeigen.
    Komfortvariante: Badeschlauchboot immer dabei und einen mindestens zwei Meter langen Strick, denn die 17kg ins Schlauchboot heben zu wollen ist illusorisch. Strick am Schlauchboot oder Fußgelenk, an der ATLANTIS am Vorstag oder vorderen Mast festbinden und dann frohes Paddeln.
    Abhilfe: Akku pflegen, beizeiten wechseln. Alles andere, wie Doppelstromversorgung und ähnliches ist unverhältnismäßig aufwendig und verlangt die doppelte Akku-Pflege, die Du lieber Deinem eigentlichen Akku (Sender nicht vergessen) angedeihen lassen solltest.

    - Störung Umlaufschot/ einzelne Schot
    Passiert zum Anfang schon mal (an Bauanleitung halten!), die ATLANTIS kann je nach Segelstellung trotzdem ans Ufer zurückgesegelt werden.

    - Störung Ruder
    Was kann da der Motor bewirken?

    3. Keine Zeit mehr
    Abtakeln und verstauen dauert sowieso, Segelschiffe fahren nicht nach Fahrplan, aber: Die Beleuchtung kommt zur Geltung! Foto nicht vergessen!

    4. „Rettungsboot“
    Sehr hohe Kosten, zusätzlicher Transport, nicht ungefährlich für den „Retter“ bei Böen.

    Aber das wolltest Du ja alles nicht wissen.

    Meine Option war, statt dieser Hub-,Senkmimik einen Faltpropeller bei Bedarf nachzurüsten. Der kann zwar nur vorwärts, aber wenn das Ruder noch funktioniert, kein Problem. Ich hätte ihn knapp über dem Ruder angebracht, da wäre er immer im Wasser und bremst am wenigsten. Ob er für eine schnelle "Flucht" ausreicht, weiß ich nicht. Wie geschrieben, im Konjunktiv, ich habe es nicht gebraucht.

    Deine Fragen:
    Zu 1. Ja, sogar meine Hände passen ohne Abschürfungen hinein.
    Zu 2. Hi-Tec
    Zu 3. Ja, begeisternd einfach und funktionssicher

    Ich gratuliere Dir zu Deinem Vorhaben und wünsche Dir viel Spaß beim Bau und Segeln. Ein beeindruckendes Fahrbild kann ich Dir versichern.
    Für weitere Antworten stehen nicht nur ich, sondern die gesamte RCN-Gemeinde zur Verfügung.

    Gruß Reinhart

    P.S. Wenn Du fertig bist, sind schon wieder Badetemperaturen!
    Gruß Reinhart
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