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Thema: F3k Schalenleitwerke

  1. #1
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    Standard F3k Schalenleitwerke

    Hallo


    Wer von euch baut seine Leitwerke als Schalenleitwerk?
    Ich habe eine Form bekommen und mein erster Versuch war mit 6 g ok aber ein bisschen weich. Es ist aus Glas 25g und Leichtes 0,5 Balsa der Holm war jetzt beim ersten Versuch aus Depron, ich habe alles mit Pu-Leim verklebt. Zwei andere Versuche mit CFK Vlies endeten leider beim Entformen

    Wäre froh über Input.


    MFG Aurel
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  2. #2
    User Avatar von hastf1b
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    Hallo Aurel, du verwendest 0,5 mm Balsa wo bekommt man das ? Oder hast du es selbst auf diese Stärke heruntergeschliffen ? Wir Freiflieger sind immer auf der Suche nach dünnen Stärken in den Modellbaugeschäften gibt es ja nur noch 0,8 mm Balsa und das auch nicht überall.

    Schöne Grüße Heinz

    \_____________l____________/
    ~~~~o~~~~
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  3. #3
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    0,5mm Balsa in 80-85kg/m^3 gibts bei Thoma-Balsa, das ist aber dann das absolute Limit.
    Thomas

    Der Link zum Stobel
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  4. #4
    User Avatar von hastf1b
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    Hallo Thomas, vielen Dank.

    Gruß Heinz
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  5. #5
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    Wieso willst du unbedingt die Leitwerke in Schale bauen? Der einziger der sie in Schale baut und bei dem es Sinn macht ist der Wolfgang Zach bei seinem Turbo. Das Hängt aber mit seiner Art der Aufhängung des Pendelleitwerks zusammen - der Holm (Rohr) nimmt gleichzeitig die Drehachse auf. Alle anderen bauen sie in Vollkern (Depron oder Rohazell) Es wird leichter und fester.
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  6. #6
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    Standard hi

    ich habe auch schon positiv leitwerke gebaut, alles sehr fest und leicht, aber ich wollte einfach mal probieren ob es geht. fireworks 4.2 hat auch schalenleitwerke.
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  7. #7
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    es geht nicht um positiv oder negativ.
    Es geht um Vollkern oder nicht.
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  8. #8
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    dann möchte ich mal sehen wie du positiv schalenleitwerke baust!

    ich finde depron nicht ideal als stützstoff oder eben vollkern, weil das zeug plötzlich bricht und das gefällt mir nicht. mein letztes hlw in positivbauweise mit vollkern aus styrodur hat 5,3g und ist super fest, aber ich schleife eben auch ca. 30 min. daran!
    ich wollte das mal testen und die profilgenauigkeit sollte auch besser sein als bei geschliffenen leitwerken.
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  9. #9
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    Die Profilgenauigkeit wird besser, keine Frage. Auf dem Beigefügtem Bild ist das linke Leitwerke aus der Form das rechte wurde zwischen Mylars gebaut. Der Unterschied ist deutlich zu sehen. Beide wurden mit gefrästen Kernen gebaut. Aber: macht das was aus? Wie viel?

    Name:  PICT4481.jpg
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    Depron hat eine sehr schlechte Druckfestigkeit in der z- Achse (Dicke). Deshalb wurden z.Bsp. beim Aspirin zusätzlich Kohlerowings verwendet. Ohne die geht es nicht, weil die Schalenkonstruktion von einem Druckfesten Stützstoff lebt. Bei Rohacell ist es nicht nötig da die Druckfestigkeit von Rohacell viel höher ist. Ein andereer Vorteil ist das man Rohacell mit Sekundenkleber verkleben kann.

    Ich finde den von dir erreichten Wert von 6g für das Schalenleitwerk nicht schlecht. Meine Vollkern Leitwerke wogen 5,5g(Positiv) und 6,5g(Form) (Yacodur Kern + Balsastrinholz + 25g glas Diagonal auseinander gezogen) ein halbes Gramm ist wohl noch drin. Bei dem Leitwerk aus der Form gehts vielleicht bis auf 5,5g, aber die Gefahr der Delamination wird schon recht groß. Das leichteste Leitwerk das ich aus der Form gebaut habe wog 4,4g war aber nicht brauchbar. Der Vorteil der Vollkernleitwerke ist, sie sind robuster.
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  10. #10
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    Ich finde Deinen Ton nicht angebracht, Aurel. Schliesslich hast Du gefragt und wir versuchen zu helfen.
    Also nochmal:
    Viktor wollte nicht sagen, dass die meisten nicht in Negativformen bauen, sondern dass die meisten eben in Negativformen mit Vollkern anstatt Schale bauen.
    Und jetzt kannst Du ja meine und Deine Antwort oben nochmal lesen.
    @Viktor: Das es was ausmacht, keine Frage. Dass man den Unterschied aber nicht bemerken wird, für mich auch ausser Frage. Deine Leitwerke sehen super aus, beide!
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  11. #11
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    Standard hi

    Ich werde weiter Versuche machen und meine Ergebnisse hier präsentieren.

    @ Vikor: Deine Leitwerke sind super! Ich habe leider keinen Zugang zu einer Fräse, von Hand trau ich mich keinen Kern zu schleifen der in die Form passt.

    Ich wollte hier niemand zu nahe kommen mit meiner Antwort, aber es muss auch nicht immer jedes Wort zerpflückt werden, wir wissen um was es geht!

    Dann mach ich mal weiter mit meinen Leitwerken und Leitwerksträger, schönes Wochenende.
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  12. #12
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    Es gibt ein Grundsätzliches Problem bei der Vollkernbauweise: wie kann ich sicherstellen, dass das Gewebe am Kern klebt, ich kenne zwei Möglichkeiten Vollkernleitwerke ohne gefräste Kerne zu bauen:

    1. Depron in die Halbschale einsaugen, Überreste flach abschneiden, die beiden Hälften zusammenkleben, z. Bsp die Leitwerke vom Aspirin wurden so gebaut, aber auch etliche Flügel. Das sollte auch mit druckfesteren Materialien (Styrodur, DeQcell?) funktionieren.

    2. Depron(!) mit etwas Übermaß möglichst genau verschleifen und in die Form laminieren als ob es ein genauer Kern wäre. Vitali (Vitas) hat die Methode hier im Forum beschrieben, schmeiß die Suchmaschine an.

    Wird Depron verwendet musst du Kohlerowings reinlaminieren sonst ist es wegen der mangelnden Druckfestigkeit zu weich.
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  13. #13
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    Hier noch ein Vergleich zwischen den zwei Versionen. Wenn ich den Schaum runterschleife muss ich anschließend eine menge Kleber verwenden um beide zu Verkleben.

    5,2 das aus Schaum und eben 6g das Schalentier
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