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Thema: Folienscharnier mit Oracover möglich ?

  1. #1
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    Unglücklich

    Hallo,

    früher habe ich alle meine Segler mit Econocote von Simprop gebügelt, die war leicht, gut deckend und recht gut verarbeitbar. Ein großer Nachteil war die stetige Vergilbung der weißen Folie und die rasche Verfärbung, wenn auf blanke GFK-Stellen gebügelt wurde.

    Die Ruder hatte ich mit dieser Folie immer direkt angebügelt als Folienscharnier, dies funktionierte über Jahre problemlos.

    Nun habe ich mich entschlossen, künftig die allseits bekannte und bewährte Oracover Bügelfolie zu verwenden.
    Zunächst habe ich ein Modell mit Oracover orange gebügelt.
    Nun das Problem:
    Das Höhenruder und die Querruder habe ich wieder als Folienscharniere angeschlagen. Die Spannkraft der Oracover scheint aber recht hoch zu sein, daher sind größere Ausschläge der Ruder jetzt ein Problem.
    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht ?

    Die Frage stellt sich nun für mich, welche Alternativen es gibt.
    Soll man besser die Flächen und Ruder einzeln fertig bügeln und mit Tesafilm anschlagen ?
    Oder kann man auch gleichfarbiges Orastick verwenden, klebt dies stark genug ?
    Joachim
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  2. #2
    Vereinsmitglied Avatar von Georg Funk
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    Beitrag

    Hallo

    Ich machs immer so, daß ich beim Bügeln der Oberseite das Ruder an den unteren Anschlag drücke, meißt so ca 60° nach ungen und beim bügeld der Oberseite an den Oberen (meißt 180° also auf der Flosse liegend) so funktioniert es bei mir ganz gut.
    Freizeitbeschäftigung:

    Egal, Hauptsache fliegt
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  3. #3
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    Hallo Joachim,

    allen palletti !

    Die Oracoverfolie ist als Scharnier sehr gut geeignet. Wichtig ist, das man das Ruder von oben und unten mit der Fläche " verbügelt ". So eine Verklebung läßt sich nie wieder voneinander trennen; die Folie kann sich vom Untergrund nicht mehr abheben - es entsteht kein Spiel im Scharnier.
    Um die " Vorspannung " aus dem gebügelten Ruder heraus zu bekommen, biegst Du es vorsichtig bis zum gewünschten Ausschlag und bügelst das Scharnier noch einmal nach. Zum Auskühlen das Ruder so festhalten - fertig.

    Tesascharniere sind ( bei mir ) out. Im Laufe der Zeit läßt die Klebekraft nach und man kann problemlos den Klebestreifen wieder abziehen. Außerdem ist Tesa als Scharnier deutlich zu sehen; igittigitt.

    Orastick löst sich immer wieder gerne vom Untergrund ab - dös nehm i nimmer.

    mfG

    Harry
    Der frühe Vogel kann mich mal.

    http://www.funkgefluegel.de
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  4. #4
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    Unglücklich

    Hallo,
    der letzte Arbeitsgang beim Bebügeln ist immer das gleichzeitige Runterdrücken des Ruders und Nachbügeln der Scharnierkante. Wenn aber die Passung zwischen Ruder und Fläche nicht ganz perfekt ist, entstehen bei dem extremen Ausschlag leichte Zwischenräume oder Absatzkanten. Dadurch entsteht das Problem, das die Folie nicht mehr genau auf der Kante aufliegt, sondern sich leicht darüber spannen kann. Läßt man das Ruder dann wieder los, entsteht eine Falte an der Scharnierstelle. Versucht man diese glatt zu bügeln, schrumpft die Beweglichkeit des Ruders wieder weg, usw.

    Dieses Spiel habe ich mit geringem Erfolg mehrfach hintereinander probiert.
    Die Oracover scheint wohl kräftiger zu schrumpfen als die andere mir bisher bekannte Folie.

    [ 04. März 2003, 17:21: Beitrag editiert von: foka4 ]
    Joachim
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  5. #5
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    Beitrag

    Hallo,

    bisher habe ich meine Ruder auch mit Scharnierband angeschlagen. Beim letzten Segler habe ich sie allerdings auch mit Oracover angebügelt, bzw. eingebügelt. Mit dem Ergebnis bin ich voll zufrieden. Sieht einfach besser aus.
    Irgendwelche Falten gibt es bei mir nicht. Beim Anbügeln Temperatur so wählen, das die Folie nur klebt aber nicht schrumpft. Bei meinem Haushaltsbügeleisen auf max. 2 Stufe.

    Tschüß Knut
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  6. #6
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    Standard Folienscharniere mit Oracoverstick für WILGA 2.78M

    Hallo zusammen

    Zur Zeit bin ich gerade dran, Oracoverstick zu verarbeiten. Mit dieser Folie hab ich bis jetzt gute bis sehr gute
    Erfahrungen gemacht. Nun lese ich das einer diese bei Folienscharniere nie mehr verwenden würde. Kann es sein
    dass der Untergrund nicht sauber war? Ich "Wasche" diesen immer mit Aceton vor, das hält dan sehr gut auf der Fläche. Aber geht das auch zur Scharnier Herstellung, das ist meine Frage. Gerne lese ich ein Feedback.

    Grüsse
    Hörbi43

    E-Mail: hwkconsult@bluewin.ch
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  7. #7
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    Warts mal ab, die Antwort kommt in frühestens 15 Jahren!!!!
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  8. #8
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    Ich mache mir viel Bügel- Arbeit, nur damit ich die super Oracover- Scharniere verwenden kann.
    Sehr wenig Temperatur, Ober- und Unterseite sorgsam an die Ruderkanten und erst ganz zum Schluss
    beide im Spalt 0,5 bis 1 mm breit zusammen bügeln. Danach mit höherer Temperatur glätten.
    Das ist praktisch unzerstörbar, billig, glatt und sehr schick.

    Gruß Bernhard
    Aufkleber an der Flugplatz- Mülltonne: "Mit Rücksicht auf unsere moralisch noch nicht gefestigte Vereinsjugend bitten wir alle Gäste eindringlich, das Heulen vor der geöffneten Mülltonne zu unterlassen!"
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  9. #9
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    Standard bitte um Info wie genau der Arbeitslauf beim Folienscharnieren von zB Querrudern geht

    Hallo Bernhard, könntest Du mir eine Schritt für Schritt Anleitung geben, wie das Querruder folieren abläuft .. Das wäre super . Bin mir unsicher wie es bestens klappen könnte
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  10. #10
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    Hier gibt es etwas Beschreibung, wie man es machen kann:

    http://www.rc-network.de/forum/showt...l=1#post937438
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  11. #11
    User Avatar von Robinhood
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    Bei meinen Seglern mit langen Ruderklappen geben die besten Folienscharniere nach einigen Jahren nach. Bei jedem Ruderausschlag übt das Servo auch eine leichte Kraft senkrecht zur Profillinie auf, drückt also die Klappe am Scharnier nach oben oder zieht sie nach unten. Mit der Zeit gibt das eine sichtbare kleine Stufe. Silkonscharniere sind dafür nicht anfällig, sofern der Spalt so gering wie möglich ist.
    Gruß Robin
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  12. #12
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    Stufe muss nicht sein !
    Wenn man beim bebügeln berücksichtigt, dass ein winziger Spalt zwischen Ruder und Fläche verbleibt, und man in der Folge auch darauf achtet, dass sich die Folie von Ober-und Unterseite in diesem Spalt miteinander verbindet.
    Dann sollte es das mit der Stufe gewesen sein.

    Meine älteste Alpina 4001 ist von 1999, mit Folienscharnier gebügelt, und sieht echt noch so aus wie am ersten Tag. (ehrlich!)
    Wenns wirklich gut gemacht werden soll, ist der Job aber sehr zeitaufwendig.
    Silikon dagegen geht vergleichsweise ratz-fatz, und wenn man ein paar Tage geduldig das trocknen abwarten kann, ist das Ergebnis sicherlich auch super !
    Kenne allerdings nur die Silikonscharniere von anderen; selbst mache ich immer in Folie.

    Liebe Grüsse
    Jürgen
    Klingt komisch, ist auch so !
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  13. #13
    User Avatar von fliegerassel
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    Ich finde das Folienscharnier gar nicht so aufwändig. Man muss nur etwas mehr planen, um in der richtigen Reihenfolge zu arbeiten, und natürlich sorgfältig bleiben. Aber mit schnell schnell ist doch beim Bügeln eh nicht. Meine derart befestigten Ruder funktionieren auch alle perfekt und ohne Verschleiß. Ich fliege aber auch elektrisch, also ohne nennenswerte Vibrationen.
    Ich finde das Anbügeln der Ruder ziemlich cool, wenn es die Gegebenheiten hergeben. Es hat eigentlich fast nur Vorteile, wenn es ordentlich gemacht wird. Aber das ist ja mit fast allen Sachen so. Oder?

    Gruß Mirko
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  14. #14
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    Wie groß darf der Spalt zwischen Steuerfläche und Tragfläche sein und ist ein Folienscharnier auch direkt auf Schaum möglich.
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