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ein Abgeordneter, der es kapiert hat ??? :

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die Antwort unseres Abgeordneten aus Oldenburg:

"...

vielen Dank für Ihre Mail zu den Auswirkungen der neuen Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten auf den Modellflug und die Mühe, die Sie sich gemacht haben, mir zu schreiben. Als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Oldenburg und das Ammerland antworte ich Ihnen sehr gerne.

Bereits im Frühjahr 2016 hatte ich mich mit Marc Dallek, dem. 1. Vorsitzenden der Rasteder Modellflieger „Möwe“ e.V., zu einem persönlichen Gespräch in meinem Oldenburger Büro getroffen und mit ihm über die Problematik gesprochen. Zuvor hatte ich viele Anschreiben von anderen Modellflugbegeisterten erhalten. Was ich damals geschrieben habe, sehe ich auch heute noch genauso: Es ist allgemein bekannt und anerkannt, dass der allergrößte Teil der Modellfliegenden geltende Bestimmungen einhält. Eine – wie auch immer ausgestaltete – neue Regelung darf nicht dazu führen, dass Ihr Hobby unverhältnismäßig erschwert oder gar unmöglich gemacht wird!

Die geplante Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten wurde in der vergangenen Woche im Bundeskabinett beschlossen, jetzt muss der Bundesrat zustimmen. Wir werden jedoch weiterhin versuchen, im Sinne der Modellfliegerinnen und –flieger Einfluss auf diese Verordnung zu nehmen. Inhaltlich gibt es aus unserer Sicht vor allem zwei Aspekte, die geklärt werden müssen:

Bei der Frage der Flughöhe von Modellflugzeugen gab es bereits im vergangenen Jahr einen Kompromissvorschlag, der auch mit dem Bundesverband der Modellfliegenden abgestimmt war: Ab einer Flughöhe von 100 Metern sollten Modellfliegende außerhalb von Modellflugplätzen einen Sachkundenachweis vorlegen müssen. Dieser hätte einfach von den Vereinen ausgestellt werden können. Nach unseren Informationen hat das CDU-geführte Bundesministerium der Verteidigung diesem Kompromiss widersprochen. Das bedeutet, dass nach derzeitigem Stand ein generelles Verbot für Flughöhen über 100 Meter vorgesehen ist. Alternativ steht ein kompliziertes Antragsverfahren für eine Aufstiegserlaubnis bei den Luftfahrtbehörden der Länder zur Debatte. Aus unserer Sicht ist das keine akzeptable Lösung. Nicht zuletzt weil es Ihnen allen erschwert, Ihrem Hobby nachzugehen.

Auch im Hinblick auf Naturschutzgebiete gibt es noch Klärungsbedarf. Meine Fachkolleginnen und –kollegen der SPD-Bundestagsfraktion stehen hierzu auch mit den Bundesländern in Kontakt, inwieweit zum Beispiel Ausnahmen für die geplante Verordnung möglich sind.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen deutlich machen, dass Sie sich darauf verlassen können, dass wir in der SPD-Bundestagsfraktion uns auch weiterhin für eine realistische und faire Lösung für alle Modellfliegenden einsetzen werden. Ich danke Ihnen noch einmal für Ihr Schreiben und Ihr Engagement!

Bei Rückfragen zum Thema kontaktieren Sie mich und mein Team gerne jederzeit wieder.

Mit freundlichen Grüßen

Dennis Rohde"

Danke an Stmarc für den Beitrag

Der fettgedruckte Teil scheint eine allgemeine Darstellung der SPD-Bundestagsfraktion, da einige Kollegen den selben Text erhielten...

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