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cyblord

Galvanische Trennung für starke Beleuchtungsanlagen

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Gerade bei starken Lichtanlagen wünscht man sich eine galvanische Trennung zwischen Lichtmodul und Empfangsanlage.

Darum habe ich mich auch mal dran versucht und ein einfaches Adapterkabel gemacht, welches zwischen Empfänger und Lichtmodul gesteckt wird, und das ganze galvanisch trennt. Die Empfängersignale werden natürlich weiterhin übertragen.

Ich wollte das ganze nicht klassisch mit Optokopplern aufbauen, sondern setze hier auf moderne sog. "Digital-Isolatoren".Stromverbrauch, Belastung des Empfängersignals und Lebensdauer werden davon positiv beeinflusst.

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Das Kabel passt perfekt zu den Lichtmodulen LM4 und LM5.

Weitere Infos: LM-ISO
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Kategorien
Technik , Meine Lichtsteuerungen , RC Elektronik

Kommentare

  1. Avatar von Klaus M
    Es ist nur die Frage, welcher Hersteller drinsteckt. Die nichtoptischen Koppler können auch gut Strom ziehen und die Optokoppler sind inzwischen auch auf der LED-Seite sparsamer geworden. Steckt da etwa Analog Devices mit einem ADUM 24xx drin?

    Gruß Klaus
  2. Avatar von cyblord
    Da steckt in der Tat ein ADUM1201 drin.

    Warum würdest du eher davon abraten? Bin offen für jede Kritik.

    Vom Stromverbrauch her kann man über die Dinger eigentlich nicht meckern:

    max. 1.4 mA Supply (bei 1 MHz)
    max. 0.6 mA pro Kanal
    max. PW-Distortition 40ns
    Sicherlich muss man noch die Spannungswandler rechnen.
    Geschätzt bleibt das ganze weit unter 5 mA.
    Aber es geht ja um die Steuerung einer Lichtanlage welche in der Regel einiges an Strom zieht.

    Zwei Umstände sprechen hier noch gegen normale Optokoppler:

    1.) Das Signal wird invertiert. Somit ist es als transparenter Zwischenstecker schlecht geeignet: Das Lichtmodul muss also wissen dass hier was invertiertes ankommt. Oder man braucht eine nachgeschaltete erneute Invertierung was den Bauteilaufwand erhöht.

    2.) Der Versatz im Signal ist bei normalen Optokopplern nicht zu vernachlässigen. Habe ich mit Standardware 50-100µS Abweichung im Servopuls gemessen. Wohingegen die Adums besser als 40ns sind. Es gibt als Ersatz schnellere HCPL z.B. diese sind aber sogar noch teurer als die ADUMs bei allen weiteren Nachteilen von Optokopplern.

    In der Tat allerdings, bei einer Isolation die fest auf dem Lichtmodul sitzen soll, würde ich (wegen dem Bauteilaufwand) auch erstmal mit besseren Optokopplern experimentieren. Vor allem weil hier dann die Invertierung dann keine Rolle spielt.
  3. Avatar von Klaus M
    Hallo
    das sollte keine Kritik sein, einen gewissen Nachteil hat es aber schon. Bei längeren Leitungen sind Daten zwischen Empfänger und ADUM durch die hohe Geschwindigkeit desselben mit einem TTL-Pegel-Eingang etwas störempfindlicher als wenn man mit dem Empfängerausgang als 2-Drahtleitung direkt die Sendediode eines Optokopplers treibt.
    Da habe ich an so etwas wie den ACPL-M21L oder den ACPL-M484 gedacht.

    Gruß Klaus

    Zitat Zitat von cyblord
    Da steckt in der Tat ein ADUM1201 drin.

    Warum würdest du eher davon abraten? Bin offen für jede Kritik.

    Vom Stromverbrauch her kann man über die Dinger eigentlich nicht meckern:

    max. 1.4 mA Supply (bei 1 MHz)
    max. 0.6 mA pro Kanal
    max. PW-Distortition 40ns
    Sicherlich muss man noch die Spannungswandler rechnen.
    Geschätzt bleibt das ganze weit unter 5 mA.
    Aber es geht ja um die Steuerung einer Lichtanlage welche in der Regel einiges an Strom zieht.

    Zwei Umstände sprechen hier noch gegen normale Optokoppler:

    1.) Das Signal wird invertiert. Somit ist es als transparenter Zwischenstecker schlecht geeignet: Das Lichtmodul muss also wissen dass hier was invertiertes ankommt. Oder man braucht eine nachgeschaltete erneute Invertierung was den Bauteilaufwand erhöht.

    2.) Der Versatz im Signal ist bei normalen Optokopplern nicht zu vernachlässigen. Habe ich mit Standardware 50-100µS Abweichung im Servopuls gemessen. Wohingegen die Adums besser als 40ns sind. Es gibt als Ersatz schnellere HCPL z.B. diese sind aber sogar noch teurer als die ADUMs bei allen weiteren Nachteilen von Optokopplern.

    In der Tat allerdings, bei einer Isolation die fest auf dem Lichtmodul sitzen soll, würde ich (wegen dem Bauteilaufwand) auch erstmal mit besseren Optokopplern experimentieren. Vor allem weil hier dann die Invertierung dann keine Rolle spielt.