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Rezension: Modell-Magazin online. Ein Traum wird wahr?

Bewertung: 11 Stimmen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,18.
So lange, wie es RC-Network gibt, wird immer mal wieder über das für und wider von online- und Printmagazinen diskutiert. Der Neckar-Verlag ist da jetzt einen Schritt weiter: er bietet beides.

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Dass Printmedien online verfügbar gemacht werden, ist zwar keine ganz neue Idee, aber für unsere Fachmagazine hatte ich das bisher noch nicht gesehen. Und da seit heute mit der Modell 1/2012 offiziell beide Versionen verfügbar sind, drängt es sich geradezu auf, die alten Argumente zu überprüfen - zumal inhaltliche Aspekte außen vor bleiben können, denn da gibt es bei den beiden keinen Unterschied.

Die aktuelle Modell 1/2012 kann bei KEOSK.DE abgerufen werden. Für PC und Notebooks gibt es eine Flash-Version, Besitzer von iPhone & iPad können sich eine passende App herunterladen. Aber zum mobilen Lesevergnügen komme ich noch.

Zurück zu den angesprochenen Diskussionen. Ein Argument für Print-Magazine war immer das entspanntere Lesen, im Sinne von Schriftklarheit und -Schärfe, Qualität der Bilder etc.
Nun, diese Überlegungen sind teilweise weitaus älter als mein Monitor. Zumindest bei meinem mittelpreisigen LCD-19-Zöller kann ich dieses Argument ad acta legen. Zwar ist zufällig auch noch der Keosk-Holzhintergrund optisch fast identisch mit meinem Schreibtisch, aber daran liegt es nicht- beide Magazine sind in den Abmessungen praktisch gleich groß, und die Unterschiede in Schärfe und Lesbarkeit sind marginal. Einzig die Bilder gefallen mir in der Print-Ausgabe ein klein wenig besser. Auch das Blättern ist fast die gleiche Handbewegung..

Ein Argument wiederum für online-Magazine sind die Hyperlinks. Ich habe mich immer gefragt, wie sinnvoll es ist, Webadressen auf Papier zu drucken: man kann so oft drauftippen wie man will, es tut sich nichts. Oder tippt die wirklich jemand ab?
Das ist bei der online-Version der Modell anders: sie hat die gleichen Anzeigen wie die gedruckte Ausgabe, aber wenn man sie anklickt, geht in einem neuen Tab die Webseite des Anbieters auf. Zumindest bei den meisten Anzeigen. Noch besser wäre natürlich die direkte Verlinkung auf Produkte zumindest in den Anzeigen, die mehrere Produkte auflisten - aber das kommt bestimmt noch.
Auch Weblinks im Text funktionieren. Sehr praktisch.

Ein weiteres Argument für alles, was auf dem Computer vorliegt, ist die Suchfunktion. Die bietet die online-Version der Modell, auch wenn sie noch etwas merkwürdige Ergebnisse liefert. So führt die Suche nach "Amigo" mit nur einem Treffer auf eine Anzeige, obwohl der Amigo IV ein Titelthema ist. In diesem Zusammenhang wird es auch interessant sein, ob und wie Abonnenten später einmal Stichworte über mehrere Ausgaben hinweg suchen können.

Etwas komplexer ist das Argument, dass online-Magazine nicht den klassischen Beschränkungen hinsichtlich Format, Seitenzahl und Textmenge unterliegen, die nun mal für Print typisch sind. Das sollte in diesem Fall für die online-Version genauso gelten, da sie ja den selben Inhalt hat wie das Heft.. stimmt aber nicht!
Auf den bebilderten Artikelseiten gibt es ein kleines Kamera-Icon. Klickt man es an, geht eine Galerie mit einer ganzen Menge zusätzlicher Bildern auf, die es nicht in die Print-Ausgabe geschafft haben, online aber abgerufen werden können. Und zwar richtig schön groß - ein dicker Pluspunkt!
Von solchen Icons gibt es noch mehr, sei es für Internetlinks, Zusatzinformationen (PDF), direkten Einkauf oder Videos.

Überhaupt, Videos!
Hier spielt die online-Version ihre Trumpfkarte aus. Keine DVD mehr in den Recorder stecken und mit der Fernbedienung den passenden Beitrag suchen. Einfach anklicken! Die DVD ist in der online-Version gänzlich überflüssig, weil an passender Stelle nur das Video-Icon angeklickt wird. DAS ist Multimedia, da kommt einem die Print-Ausgabe doch plötzlich etwas ..nun.. eingeschränkt vor

Soweit, so gut.. aber es gibt ja noch dasKillerargument, das irgenwann bei allen Diskussionen zu diesem Thema auftaucht, und auf das die online-Anhänger nie die passende Antwort hatten: "ICH NEHME DOCH MEINEN MONITOR NICHT MIT AUFS KLO!"
Weniger direkt formuliert geht es darum, dass man die Möglichkeit schätzt, seine Lieblingslektüre überall hin mitzunehmen.

Merkt ihr was? In Zeiten von Smartphones und Tablet-PCs löst sich dieses Argument in Luft auf - zumindest, so lange man das Papier einer Print-Ausgabe nicht zu hygienischen Zwecken zu mißbrauchen gedenkt.
Leider, und das kann ich nur dreimal unterstreichen, wird die online-Version nicht für Android angeboten, mein Smartphone bleibt also außen vor. Immerhin konnte ich bei einem Freund einen Blick darauf werfen, wie das auf einem iPhone 4 aussieht, und das verdoppelt mein Bedauern. Die Umsetzung ist wirklich gut.

Der "Traum", auf den ich in der Überschrift anspiele, ist natürlich, überall und wenn es mir gerade passt, in der Modell blättern zu können. Ob jetzt irgendwo unterwegs im Zug oder im Wartezimmer beim Doc - das Smartphone hat man immer dabei, die Zeitschrift nicht unbedingt. Damit ist es erst mal nichts, zumindest für mich. Ich kann nur hoffen, dass es irgendwann auch eine Android-App geben wird, die Flash-Version auf dem Smartphone macht nicht wirklich Spaß.
Aber das gilt natürlich nicht für iPhone-Nutzer.. die können das schon jetzt wirklich genießen. Und falls sie ihr Gerät aus der Hand geben mögen, können sie die neueste Ausgabe sogar am Vereinsstammtisch herumreichen.

Fazit

Für mich ist die online-Ausgabe der Modell schon jetzt praktischer als die Print-Ausgabe, auch, wenn ich nicht über einen Tablet-PC oder ein iPhone verfüge. Klar, eine Android-App würde das noch mal steigern, aber meistenteils lese ich Zeitschriften doch am Schreibtisch. Von der Haptik unterscheiden sich da Online und Print fast nur noch durch die Kopfhaltung, und deswegen sprechen die Vorteile der Verlinkung, der Bildergalerien und vor allem der Videos klar für Online.

Ich bin gespannt darauf, ob und wie sich diese Medienform durchsetzt. Laut Neckar-Verlag werden auch die nächsten beiden Ausgaben der Modell noch noch kostenlos zugänglich sein, wie auch die nächste Elektro-Modell. Das ist mutig, weil die Kiosk-Verkäufe darunter leiden werden, aber vielleicht gewinnt man auf diese Weise auch neue Leser.
Danach werden die bisherigen Abonnenten im Rahmen ihres Abos die online-Ausgabe zusätzlich nutzen können. Ich bin gespannt, ob es dann auch ein Abo nur der online-Ausgabe geben wird; da Druck- und Versandkosten entfallen, müsste die spürbar günstiger angeboten werden können. Dazu gehört auch die Frage der Archivierung: die Hefte kann man im Keller stapeln, ein Download der online-Ausgabe scheint aber (außer bei Besitzern von iWare) nicht vorgesehen. Das wäre kein Problem, so lange man stets auf alle Ausgaben zugreifen kann - aber ob das dauerhaft garantiert wird?

Ich persönlich empfinde es jedenfalls als echte Bereicherung für meinen Medienkonsum und hoffe, dass sich das Konzept durchsetzt. Zumal den Anhängern bedruckten Papiers dabei nichts genommen wird

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Kategorien
Modellbau , Meinung

Kommentare

  1. Avatar von Gast_5351
    Servus

    Auch für mich wäre es ein gutes Argument wieder eine der Zeitschriften zu abonieren, wenn online verfügbar. Allerdings nur wenn, wie von Dir angesprochen, als reine Onlineversion zu kaufen. Denn Papierstapel habe ich inzwischen mehr als genug zu hause.

    Die Modell fand ich angenehm zu lesen. Einzig die Geräuschanimationen nerven mit der Zeit. Sehr gut ist, dass man weitere Bilder wie nur die im Beitrag einsehen kann.

    Mfg Jan
  2. Avatar von Maistaucher
    Webadressen ... tippt die wirklich jemand ab?
    Ich denke schon, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.
    Einfacher sind da natürlich 1..2..3 Stichworte die man in z.B. Google jagt und dann aus den angebotenen Links den passenden auswählt.
    Ein z.B. einfaches www.zdf.de ist jedoch schnell abgeschrieben und eingetippt.
    Ansonsten würden die gesamten zuhauf überall existierenden Nennungen von Webadressen keinen Sinn machen.
    Eine abgedruckte Telefon-Nummer muss ich mir auch abschreiben und zu Fuß eintippen.
  3. Avatar von Chandrayaan
    Der erste Versuch eine digitalen Version des Modell-Magazins ist meiner Meinung nach nicht sehr glücklich!

    Meine Gründe:
    - sinnlose Animationen (3d-Blätteranimation der Zeitschrift, Bilder, Fazit etc. schwirrt auf die Heftseite)
    - nervige zisch, pfeiff oder Motorgeräusche
    - nicht downloadbar und lokal archivierbar
    - über Anzeigen blinkt gleich der "Einkaufswagen"
    - blinkende Video und Bildsymbole
    - Flash nötig
    - ...

    Mein Fazit:
    Das geht viel besser! Da hätte der Neckar Verlag sich wohl mal auf dem Markt umsehen sollen.
    Mein Tipp: Schaut euch mal Ludwig Retzbachs Elektromodellflug Magazin oder den Aviator an. Dort sind normale PDFs verfügbar.
    Ich kritisiere dort auch den Preis, denn diese Magazine werden für mich auch unverständlicherweise zum Printpreis angeboten.
    Aber die Nutzbarkeit und Archivierbarkeit ist deutlich besser.

    Gruss
    Martin
  4. Avatar von NeckarVerlag
    Vielen Dank erst einmal für die Anregungen.

    In der nächsten Ausgabe verzichten wir auf störende Geräusche.
    Die blinkenden Einkaufswägen oder PDF-Buttons, über die man direkt in den Shop des Herstellers oder auf die Produktseite kommt, stellt für viele Leser ein guter Zusatznutzen dar. Das werden wir beibehalten.
    Momentan bieten wir die Archivierungsfunktion noch nicht an, da die ersten 3 Ausgaben der Modell funMag kostenlos zu lesen sind. Sobald wir in den Bezahlmodus kommen, kann über die Speichernfunktion die Zeitschrift als PDF archiviert werden (auch ohne lästiges Blinken und andere Effekte).
    Übrigens: alle Abonnenten der Modell mit DVD können dann mit Kunden-Nummer auf die Online-Version kostenlos zugreifen und die Zeitschriften archivieren.
    Zur Frage nach den Android-Versionen: Da arbeiten wir dran. Die Darstellung auf Tablet-PCs mit Android-Betriebssystem funktioniert noch nicht. Es wird wohl im Laufe des 1. Halbjahres realisiert werden. Also, bitte noch etwas Geduld.

    Warum haben wir Modell nicht einfach als blätterbares PDF produziert, wie beispielsweise andere Modellzeitschriften es auch schon tun?
    Mit den Videos von Stephan Hohenlohe ist es möglich, ein Multimedia-Heft der neuen Generation den Usern zur Verfügung zu stellen. Es geht hier nicht nur darum, eine Zeitschrift zu digitalisieren, sondern Zusatznutzen zu bieten.
    Unsere Fachzeitschriften SchiffsModell, CarModell und Journal Dampf & Heißluft bieten wir herkömmlich als PDFs an.
    Bitte, diskutieren Sie weiter und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Wir freuen uns über jede Art von Feedback.
    Neckar-Verlag
    Kundenservice
  5. Avatar von wurfkeks
    Zitat Zitat von NeckarVerlag
    Vielen Dank erst einmal für die Anregungen.

    In der nächsten Ausgabe verzichten wir auf störende Geräusche.
    Die blinkenden Einkaufswägen oder PDF-Buttons, über die man direkt in den Shop des Herstellers oder auf die Produktseite kommt, stellt für viele Leser ein guter Zusatznutzen dar. Das werden wir beibehalten. [...]
    Erst einmal sei angemerkt, dass blinkende und laute Werbung _NIE_ einen Zusatznutzen darstellt.
    Nicht umsonst nutze ich einen Werbeblocker im Browser, da ich mich auf die Inhalte konzentrieren will. Darum lese ich ja überhaupt erst das Heft. Wenn ich dann durch Werbung abgelenkt werde, weil diese wie wild flimmert, macht es keinen Spaß mehr.
    Ich verstehe und toleriere den Einsatz von Werbung zur Finanzierung von kostenlosen Angeboten, aber dann sollte diese auch diskret sein, um von mir wahrgenommen zu werden. Ich habe nichts gegen Bilder oder einfache Text-Werbung, aber ich bin strikt gegen solche, die vom eigenen Inhalt ablenkt.


    Ich finde es etwas schade, dass viele online Angebote von eigentlichen Print-Medien nur auf PDF oder eigene Apps setzen. PDF ist zwar gut, weil Geräteunabhängig, aber bei der aktuellen Entwicklung würde ich mir wünschen, dass auch Formate, welche direkt für digitale Lesegeräte gemacht sind, nterstützt werden. Hier wäre an erster Stelle das ePub-Format zu nennen.
    Diese Geräte eignen sich viel besser zum Lesen von digitalen Inhalten, als PCs oder Smartphones, da deren Bildschirme eher Augen-unfreundlich sind.
  6. Avatar von Ulrich Horn
    Hmmm.. PDF wäre für mich jetzt keine Alternative. Nichts gegen das Format als solches, ich benutze es für alle Dokumentationen, die ich schreibe, und fast alle, die ich lese, nutzen es ebenfalls. Aber multimedial ist es nicht, und gerade das gefällt mir ja bei der online-Modell.

    Wobei ich mir selbst die Frage stellen muss, wozu ich mir eigentlich eine Download-Möglichkeit wünsche. Die Bildergalerien und Videos werden in einem lokal gespeicherten PDF nicht vorhanden sein..
    Was ich mir eigentlich wünsche, wäre ein online verfügbares Archiv "meiner" Ausgaben. Also derer, für die ich bezahlt habe, und das auch dann, wenn ich mein Abo kündigen sollte. Das dürfte nicht einfach umzusetzen sein; von daher ist eine lokale Speicherung des PDF immerhin etwas

    @wurfkeks: Ein geräteunabhängiges Format ist Wunschdenken, weil es das bisher nicht gibt. Bestenfalls gibt es Formate für bestimmte Geräteklassen wie Smartphones, Tablets, eBook-Reader und PCs, aber selbst da auch immer nur für einen Teilbereich. Es ist auch bei den eBook-Readern so, dass bestimmte Geräte bestimmte Formate nicht unterstützen.
    Ich denke, es ist vernünftig, sich am Machbaren zu orientieren. Flash ist auf einem Großteil aller online-fähigen Geräte verfügbar, wie natürlich auch PDF. Übrigens auch auf Android, weswegen man wahrscheinlich zunächst mal die iGemeinde bedient hat, denn es ist einfach ein Verkaufsargument (wenn auch eher des Dienstleisters gegenüber dem Verlag), viele mobile Endgeräte bedienen zu können.

    @heu20: Jan, ein interessantes Argument. Wenn ich den Kommentar vom Neckar Verlag richtig interpretiere, kann man zukünftig das einzelne Heft online kaufen, und wenn der Service schon einmal da ist, bietet man ihn den Abonnenten der Ausgabe mit DVD als zusätzliches Gimmik. Die Möglichkeit eines reinen online-Abos ist aber (zumindest derzeit) nicht vorgesehen.

    Naja, vielleicht kommt das ja noch. Wenn man annimmt, dass der vom Leser zu bezahlende Heftpreis grob die Infrastrukturkosten wie Druck und Versand deckt, während die Inhalte weitgehend über die Werbung finanziert werden, dann wäre es zumindest theoretisch möglich, ein deutlich verbilligtes online-Abo anzubieten.
    Ich kann aber nachvollziehen, dass sowas im Moment nicht vorgesehen ist. Modell und Elektro-Modell sind nun mal Print-Publikationen, und für die Leser ist es sicher eine Bereicherung, sie auch online lesen zu können. Ein definitiv begrüßenswerter Schritt, bei dem aber zumindest derzeit gar nicht vorgesehen ist, sich andere Leserschichten zu erschließen.

    Ulrich
  7. Avatar von NeckarVerlag
    Man kann die angereicherten Zeitschriften (nicht nur als statisches PDF) archivieren, allerdings dann erst ab Ausgabe 4. Und natürlich werden wir auch reine Online-Abos anbieten.
    Für beide Zeitschriften gelten 2012 Sonderpreise zur Markteinführung. Wir werden das Abo-Angebot am Montag hier im Blog veröffentlichen.
    Unserer Meinung nach haben die Printabonnenten der Modell mit DVD jedoch die größten Vorteile. Der Abo-Preis beinhaltet die Printausgabe + DVDs + Online-Ausgabe. Neuabonnenten erhalten sogar noch eine Prämie obendrauf.
  8. Avatar von NeckarVerlag
    Die Ausgaben der Modell funMag 1 - 3/2012 gibt es kostenlos auf www.keosk.de.
    Danach bieten wir 2012 zur Markteinführung für Neuabonnenten der Online-Ausgabe einen Sonderpreis von € 44,99 für ein Jahr an.
    Dieser Preis gilt nur für Bestellungen bis 31.12.2012
    Einzelausgaben können ab Heft 4/2012 zum Preis von jeweils € 5,49 gekauft werden.

    Die elektroModell 1/2012 wird ab 27.12.2012 online auf www.keosk.de abrufbar sein - kostenlos. Ab Heft 2/2012 können Einzelausgaben zum Preis von € 8,99 heruntergeladen werden. Ein Abonnement wird zur Markteinführung € 25,99 kosten (bei Bestellungen bis 31.12.2012).

    Alle Abonnenten der Printausgaben elektroModell mit DVD und Modell mit DVD erhalten die Online-Ausgabe kostenlos dazu.
  9. Avatar von rubberduck
    Wer schreibt eigentlich von wem ab?

    -----------
    that's the question ...

    Seitdem die Magazine immer mehr zu einem Sammelsurium von Inhalten geworden sind, die ohnehin im Internet verfügbar sind, stellt sich die Frage "Brauche ich noch sog. Fachzeitschriften"?

    Wenn ich die ganze Reklame mal rausrechne komme ich vllt. auf 30% Inhalt und selbst der ist ohnehin auf irgendwelchen Websites zu finden.

    Also .. worin besteht der Mehrwert einer Zeitschrift? (O.K, ab und zu ein Bauplan)

    Das wesentliche Problem bei den gängigen Fachzeitschriften ist, das sie mittlerweile der Aktualität von RC-Foren, Communitys und weltweiten Groups, hinterherlaufen.
    Teilweise sind technische Reportagen schon monatealt und man fragt sich, kann es eine Redaktion überhaupt noch schaffen etwas topaktuelles in ihrer Zeitschrift unterzubringen?


    gruss
    jürgen
  10. Avatar von Eckart Müller
    Frohes Neues Jahr allerseits!

    Definiere "topaktuell"!

    Nicht mal Tageszeitungen können doch heutzutage noch "topaktuell" sein. Das, was ich morgens in meiner Lokalzeitung lese, habe ich meistens bereits am Vortag in den Abendnachrichten oder in den News des Internets finden können. Diesbezüglich haben Printmedien heutzutage überhaupt keine Chance mehr...müssen also zum Überleben eine Nische finden, die vom Internet nicht besetzt werden kann.

    Eckart
  11. Avatar von NeckarVerlag
    Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen. Schaut Euch doch mal die neue Modell funMag 2/2012 an - kostenlos.
    Einige Vorschläge konnten wir umsetzen. Allerdings ist bei dieser Ausgabe weniger Filmmaterial zu sehen als bei Ausgabe 1.
    Dies liegt daran, dass wir normalerweise nur bei jeder ungeraden Heftnummer eine DVD den Printausgaben beilegen und somit auch in der Digitalausgabe nur bei den Ausgaben 1, 3, 5, 7, 9 und 11 Videos mit eingebunden werden. Bei der aktuellen Ausgabe haben wir etwas Bonusmaterial in Form von Video-Highlights der letzten Ausgaben draufgepackt.

    Wir freuen uns auch weiterhin über Euer Feedback. http://www.3d-zeitschrift.de/p/zsgMZ..._2_2012.html?k
  12. Avatar von Ulrich Horn
    rBei der elektro Modell und der neuen Ausgabe der Modell sind die nervigen Geräusche weg.. und bei letzterer haben auch die Grafiken zugelegt. Ist doch schön, wenn Anregungen umgesetzt werden

    Wie ich hörte, gibt es für Abonnenten die digitalen Ausgaben demnächst zum 'runterladen als PDF, wahlweise mit und ohne multimediale Zusätze. Und eine Android-App soll demnächst auch verfügbar sein .. na also

    Zitat Zitat von rubberduck
    Seitdem die Magazine immer mehr zu einem Sammelsurium von Inhalten geworden sind, die ohnehin im Internet verfügbar sind, stellt sich die Frage "Brauche ich noch sog. Fachzeitschriften"?
    Wie kommst du darauf, die Magazine seien ein Sammelsurium von im Internet verfügbaren Inhalten?
    Dass Magazine nicht aktueller als Foren sein können, ist schon klar. Das gilt selbst für online-Magazine wie das von RC-Network. Aber du drehst es genau um: das "Sammelsurium von Inhalten" ist das Internet selbst. Und da steht auch jede Menge Unsinn.

    Ich kann natürlich nur von mir ausgehen, aber in dem Moment, in dem ich mich über etwas informiere, das nicht mein Spezialgebiet ist, bevorzuge ich redaktionell bearbeitete Inhalte. Überwiegend sind Artikel von Leuten, die etwas von ihrem Fachgebiet der Materie verstehen und sich ein wenig in eine spezielle Materie eingearbeitet haben, verläßlicher, als Meinungsäußerungen unbestimmter Herkunft.

    Damit beziehe ich mich natürlich auf journalistische und redaktionelle Arbeit. Und auf die würde ich nicht verzichten wollen, ganz unabhängig davon, in welchem Medium sie stattfindet. Sicher ist der klassische Journalismus schon aus seiner Geschichte heraus noch am Papier orientiert, aber er ist nicht dauerhaft daran gebunden.

    Und genau deswegen begrüße ich es, wenn ich meinen bevorzugten Lesestoff auch online bekomme. Autoren und Redaktionen müssen sich vom Papier emanzipieren, um nicht, wie Eckart meint, ein "Nischendasein" fristen zu müssen. Die Magazine online zugänglich zu machen, ist daher ein notwendiger und richtiger Schritt.

    Grüße, Ulrich
  13. Avatar von manni
    Ich liebe es die gedruckte Ausgabe zu lesen und etwas in der Hand zu halten (keinen E-Reader!)

    Würe mich freuen wenn die Verlage statt dessen ein Inhaltsverzeichnis ( Datenbank o.ä.) von ihren bisher gelieferten Ausgaben vorhalten würden- z. B. Suche: Big Lift und finde in Ausgabe 1998/x.
    Das wäre eine Hilfe.
    Manni