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  • Sekundenklebertest die Zweite

    Sekundenklebertest


    Teil 2

    Christian Abeln


    Nachdem unser erster Sekundenklebertest einige Fragen aufgeworfen hatte, wie z. B. „Woher beziehe ich das Teufelszeug, wenn ich kein Industriekunde bin?“ habe ich mich ein wenig schlau gemacht und bin bei R&G fündig geworden (Links siehe unten).
    Positiv überrascht war ich, dass drei verschiedene Viskositäten im Programm sind, sowie auch unterschiedliche Gebindegrößen.

    Die Flaschen mit der intelligent gestalteten Verschlusskappe, inklusive "Nadel" damit der Ausfluss nicht verstopft, kennen wir ja schon.
    Toll ist, dass es den Kleber für unterwegs im kleinen Gebinde in "Stiftform" gibt.


    Zum Testen lag irgendwann alles bei mir rum. Ja, ich repariere gerne mal was auf dem Flugplatz mit Seku, wenn's keine allzugroße Baustelle wird. Ich kann schon mal feststellen, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht wurden.

    Aufgrund eines klemmenden Einziehfahrwerks musste ich meine kleine HET ME-262 leider auf den Gondeln aufsetzen, was dummerweise ein bischen zu schnell passierte
    Resultat: Eine außerhalb der Motorgondel sauber gebrochene Fläche, genau da, wo das Querruderservo sitzt (eigentlich logisch).
    Was tun, sprach Zeus? - Oder in diesem Falle ich! Nach genauerem Betrachten entschloss ich mich, zur Reparatur diesen Kleber einzusetzen.
    Die Fläche stumpf zu verkleben war mit dem mittelviskosen Klebstoff überhaupt kein Thema.

    Einstreichen - ausrichten - andrücken - nach 20 Sekunden saß die Fläche wieder an ihrem Platz.

    Natürlich verlasse ich mich nicht auf stumpf Geklebtes, sondern habe an dieser Stelle noch einen Sperrholzholm eingebaut.
    Das gleiche Prozedere.

    Schlitz fräsen - Holm anpassen - diesmal den dickflüssigen Sekundenkleber nehmen - Holm einsetzen - 20 Sekunden später saß auch der Kamerad vollflächig verklebt an seinem Platz.

    Nach diversen Belastungstests habe ich die Fläche neu foliert und im Flug getestet. Es hält einwandfrei. Bisher habe ich keine Auffälligkeiten festgestellt.

    Auch Metall-auf-Metall-Verklebungen wurden an der Me getestet. Das Bugfahrwerksbein war irgendwann nach diversen Landungen ausgeschlagen. Eine Messinghülse sollte Abhilfe schaffen. Auch diese Hülse habe ich testhalber mit dem Sekundenkleber eingeklebt.
    Das ist bombenfest, so wie es sein soll.

    Ein willkommener Nebeneffekt der ganzen Herumprobiererei: Die Kinderkrankheiten der Me gehören nun endlich der Geschichte an und ich bin wahnsinnig zufrieden, was mit dem Klebstoff alles geht.

    Zugegeben, ein Schnäppchen ist er nicht gerade, aber preiswert, wenn man sieht, was man damit alles anstellen kann.
    Ich möchte diesen Klebstoff nicht mehr missen. Toll ist halt, dass man nicht mehr überlegen muss, ob das Material, das man verkleben möchte, nun geeignet ist oder nicht.
    Irgendwie klebt das Zeug alles...und das saugut

    Anbei noch die Links zur R&G-Seite.

    http://shop1.r-g.de/art/150130-X1
    http://shop1.r-g.de/art/150130-X2
    http://shop1.r-g.de/art/150130-X3

    Vermutlich bekommt man den Kleber auch noch an anderer Stelle, aber da ich eh regelmässig bei R&G bestelle, war für mich dieser Lieferant die erste Wahl.
    Kommentare 2 Kommentare
    1. Avatar von hänschen
      hänschen -
      Diese Kleber gibts jetzt auch beim himmlischen: http://www.hoelleinshop.com/sekunden...=53667&p=53667
    1. Avatar von Relaxr
      Relaxr -
      Keine Tränen mehr beim "Zacken" ;-)
      Endlich ohne diesen ätzenden Mief.