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  • 1. Teilwettbewerb zur DM F5D in Senftenberg

    1. Teilwettbewerb zur DM F5D in Senftenberg


    Carsten Garth


    Das weitläufige Pilotenlager

    Der erste Teilwettbewerb fand dieses Mal gemeinsam mit den Klassen F3D, Q40 und Quickie 500 vom 2. bis 3. Mai 2015 in Welzow-Senftenberg statt.

    Die Anreise in die Oberlausitz wurde durch den Maifeiertag entspannt. Die Piloten kamen also bereits freitags an, um sich wieder an Modell und Ansager gewöhnen zu können. Teilweise waren die V-Piloten sogar schon am Donnerstag angereist. Dank des erfahrenen Vereins
    war die Vorbereitung perfekt, der Kurs eingemessen und aufgebaut. Das Fluggelände, auf einem ehemaligen Militärflugplatz gelegen, bot ideale Bedingungen für unseren Sport.

    Die Einteilung der Gruppen wurde im Vorfeld von Rene Friedrich erledigt und vorab veröffentlicht. Vielen Dank dafür.

    Aufgrund der hohen Beliebtheit des Wettbewerbs in der V-Szene und der anstehenden F3D-WM waren viele ausländische Piloten vertreten.

    Die Wettbewerbe begannen Samstag pünktlich um 10 Uhr und die Klassen flogen gemischt die Durchgänge.

    Einige der F5D-Piloten waren in den ersten Läufen sehr motiviert und optimistisch beim Umrunden des Kurses. So gab es neben Top-Zeiten auch den einen oder anderen cut. Da zu erwarten war, dass es nur einen Streicher geben würde, wäre ab jetzt defensives Fliegen die richtige Taktik gewesen.


    Enges Rennen am Breit…

    Beim gemeinsamen Abendessen am Samstagabend konnten an der langen Tafel mit 40 Piloten die Gespräche über Props, Akkus, Ampere, Kurbelwellen und Sprit weiter vertieft werden.

    In den fünf Klassen wurden insgesamt 84 Wettbewerbsflüge absolviert, sodass alle angetreten Piloten voll auf ihre Kosten kamen.

    Zwischen den Wertungsflügen hatte man genügend Zeit, sich die anderen Klassen anzuschauen und sich einen Einblick in die doch sehr unterschiedliche Technik zu verschaffen.

    Viele Fragen der Verbrennerfraktion konnten beantwortet werden und wir konnten die noch immer in den Hinterköpfen gespeicherten Vorurteile bezüglich der komplexen Technik und angeblichen Akkuschlachten ausräumen. Im Gegenzug konnten auch wir viele Fragen stellen und waren erstaunt, wie wenig wir über die V-Klassen wussten und welcher Aufwand hinter dem sauber funktionierendem System Motor-Prop-Tank-Auspuff steckt.



    Am Sonntag hatte der Wind gedreht und wir starteten aus dem Kurs, was die geflogenen Zeiten nochmals reduzierte. Der Titel für die schnellste Runde ging an diesem Wochenende an Kai Falkenberg, mit einer 55,22! Nachdem noch zwei Wertungsläufe absolviert wurden, stand das Ergebnis fest. Gewonnen hat Rene Dzida, der sich wenige Cuts leistete und mit sicheren und schnelle Läufen wegzog. Auf Platz 2 und 3 folgten Kai Falkenberg und Andre Noy.

    In F5D-Limited konnte der Rookie Dominik Tomaschewski gewinnen, auf Platz 2 und 3 folgen Christian Kropp und Thomas Grunenberg.

    Vielen Dank an den Verein für die Ausrichtung des Wettbewerbes und die hervorragende Versorgung!


    In der Rückansicht sieht man die kompromisslose Integration des Antriebes in das Modell. Da wird nichts verschenkt.


    Technisches

    Natürlich waren wir auch gespannt, ob und was es im F5D-Lager Neues zu sehen gab. Jochen Schlüter war im Winter fleißig und hat seinem Bathleth einen neuen, verlängerten Rumpf mit Kreuzleitwerk verpasst. Zusammen mit einem neuen Flügel ging das Teil direkt vom ersten Flug an bolzengerade durch den Kurs!

    Jochen Schlüter ist, wie Robin Tödtheide und Chrstian Kropp, über die Bauseminare von Marco Fichter, besser bekannt als Yello, in die F5D-Szene gekommen. Die Jungs haben im Winter 2011/2012 das Bauen aus Formen gelernt, teilweise eigene Formen besorgt und sich in der Wettbewerbsszene etabliert. Hoffentlich kann so noch weiteren Piloten die Möglichkeit gegeben werden, mit selbstgebauten Modellen im Wettbewerb anzutreten.

    Getriebeantriebe und große Klappluftschrauben haben sich in F5D etabliert. Allerdings kann man auch mit Direktantrieben sehr schnell fliegen und sogar auch Weltmeister werden, wie die Ergebnisse der letzten WM zeigen. Die Flüge von Rene und Kai am Sonntag und die Zeiten von Andre Noy zeigen, dass ein Direktantrieb kein Nachteil sein muss. Alle drei Piloten auf dem Podium flogen Direktantriebe. Das Potential der langsam laufenden Luftschrauben lässt sich nur nutzen, wenn auch der Rest wirklich gut passt. Als wirklicher großer Vorteil bleibt der sehr niedrige Geräuschpegel, der auf keinem Modellflugplatz mehr für Probleme sorgen sollte. Die Vorteile der direkten Antriebe sind die niedrigen Kosten und die gute Verfügbarkeit der Antriebe und Luftschrauben. Direktantriebe sind im Besonderen für Einsteiger besser abzustimmen und man kann über die Luftschraube sehr gut und schnell die Geschwindigkeit und Laufzeit an die Fähigkeiten und Wetterbedingungen anpassen. Die Empfehlung für Einsteiger ist ganz klar der Direktantrieb.

    Bei den Direktantrieben werden Motoren von Neu, Leomotion und Kontronik in Kombination mit den Propellern von APC oder Graupner eingesetzt.

    An den Klapp-Props sah man Antriebe von Hacker (B50), Kontronik Kira 480 und Leomotion. Die Propeller sind entweder Eigenbauten oder der käufliche Sägezahnprop.

    Eingesetzt werden meist 1800er Zellen, aus Gewichtsgründen teilweise auch 1580er Zellen. Einig sind sich aber fast alle Piloten bei der Anzahl: 5 Zellen sind gesetzt.


    Ob der Riegel noch im Energie Limit ist?

    Einsteiger und Interessierte sind natürlich herzlich willkommen. Für die ersten Wettbewerbe ist auch zunächst kein regelkonformes Modell oder ein Limiter nötig. Die Pylongemeinde ist neuen Leuten gegenüber immer aufgeschlossen. Einsteiger sollten keine Scheu oder Berührungsängste haben. Ein Tag auf dem Wettbewerb, mit einem erfahren Piloten im Kurs, der Tips gibt, bringt mehr als Wochen alleine auf dem heimischen Platz. Besonders freitags ist viel Zeit für Trainingsflüge und Coaching. Interessierte nehmen am besten über das Forum auf RC-Network.de oder die Seite f5d.de Kontakt auf. Dort finden sich auch die weiteren Termine und viele Tips und Tricks.

    Wir sehen uns im Kurs!


    Ein typisches F3D-Modell von einem nicht ganz unbekannten Vorbesitzer.

    Die weiteren Wettbewerbstermine:
    06. - 07. Juni 2015 Herzebrock
    27. - 28. Juni 2015 Aurich
    03 - 04. Oktober 2015 Oldenburg


    Die Ergebnisse





    Abendprogramm


    Jochen mit seiner neuen Kreation, die Arbeit hat sich definitiv gelohnt
    Kommentare 4 Kommentare
    1. Avatar von kasumi
      kasumi -
      Hallo Carsten ! Toller Bericht über unseren schönen Sport ! Gruß Holger
    1. Avatar von Gerd Giese
      Gerd Giese -
      Hoch interessant und danke für den Bericht. Der Vollständigkeit halber noch ein Infolink zum F5D: http://www.modellflug-im-daec.de/lei...5d/einfuehrung LG Gerd
    1. Avatar von Bärchen
      Bärchen -
      Sehr schöner Bericht Casi! An alle Besitzer eines F5D oder Limited Fliegers, kommt mal zum Wettbewerb und werdet süchtig nach echtem Racing. Nicht immer nur von rechts nach links aufm heimischen Platz,sondern Mann gegen Mann um sich rum. Es lohnt sich!Bin schon seit 26 Jahren davon gefesselt.Wir sehen uns am 6/7.6 in Herzebrock.Anmelden nicht vergessen auf f5d.orgLG Dirk
    1. Avatar von fly2pylon
      fly2pylon -
      Hi Carsten, klasse Bericht, well done! Gruß, Gerald