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  • Wie gelingt der Umstieg auf die PROFI-TX von Multiplex?


    Wie gelingt der Umstieg auf die PROFI-TX von Multiplex?

    Erwartungen – Erfahrungen – Einsichten von drei Betroffenen

    Lars Wenckel (LW), Bertram Radelow (BR), Gerhard Stegmaier (GS)

    PROFI TX mit Empfängern
    RX-12-DR pro und
    RX-9-DR compact

    Das Flaggschiff der Multiplex-Senderreihe, die PROFI-TX, ist mittlerweile seit einigen Monaten erhältlich und wurde bereits ausführlich in diversen Testberichten gewürdigt.
    Die -Redaktion hat sich nun die Frage gestellt: Was erwartet eigentlich den Nutzer einer anderen Anlage beim Umstieg auf die PROFI-TX von Multiplex?


    • Welche Erwartungen verbindet der Modellpilot mit dem Wechsel?
    • Welche Erfahrungen macht er bei der Beschäftigung mit dem neuen System?
    • Welche Einsichten ergeben sich nach der Eingewöhnung?

    Der Firma Multiplex gefiel diese unübliche Fragestellung so gut, dass sie gerne bereit war, leihweise drei Anlagen zur Verfügung zu stellen, um uns zu ermöglichen, diesem Aspekt einmal nachzugehen. Wir haben drei erfahrene Modellflieger mit unterschiedlichen Vorlieben und Schwerpunkten gebeten, die PROFI-TX innerhalb ihrer modellfliegerischen Praxis zu testen und zu beurteilen. Das Ergebnis stellen wir in Form eines Interviews vor.

    : Hallo Gerd, Lars und Bert! Ihr drei seit gestandene Modellflieger, die sich diesem Hobby nicht erst seit gestern widmen. Diese Vorbemerkung nur deshalb, um zu verdeutlichen, dass diese Anlage, mit der Ihr euch befasst habt, nicht in erster Linie für Modellflugeinsteiger gedacht ist.
    Welche Anlagen benutzt ihr denn bisher in Eurem „Modellfliegeralltag“?

    BR: Ich fliege hauptsächlich die Graupner mx-22. Sie hat für mich bis heute das genialste Menü das es je gab (ok, die Probleme fangen erst mit der Telemetrie an…), Davor Graupner FM-4014, mc-15, mc-10, mc-12. Nebenbei fliege ich noch Futaba FX-30, die ja wohl das verhunzteste Menü aller Zeiten hat.

    GS: Meine Standardanlage ist die MC 19 von Graupner und ein 8Kanal Weatronic Empfänger!

    LW: Ich bin mit MC 32, MX 20, MC 20, MC 22 ziemlich graupnerorientiert!

    : Also da ist ja eine interessante Vielfalt vertreten. Ich setze mal voraus, dass die MPX-Anlagen gut bei Euch angekommen sind.

    GS: Ja, in einem Umkarton mit Storopack-Luftpolstern. Der schützt den Verkaufskarton im Inneren. Wir nennen das Box in the Box. (ja, ich bin in der Verpackungstechnik tätig).

    : Wie war denn der allererste Eindruck nach dem Auspacken?

    BR: Ein wunderbares Stück Hardware, beste Voraussetzungen für einen guten Sender.

    GS: Ein moderner, schnörkelloser und übersichtlicher Pultsender in schwarz mit einem großen Display kommt zum Vorschein. Der erste Eindruck ist gefällig.

    : Nach dem ersten Eindruck kommt nun der Zweite. Was ist euch als erstes besonders aufgefallen?

    GS: Als ich den Sender in die Hand genommen hatte, dachte ich zuerst, die ist aber schwer im Vergleich zu meiner MC19. Die Waage brachte es dann ans Licht: Meine MC 19 wiegt zwar nur 1500 g, aber mit Senderpult 2200 g ohne Zubehör in den Staufächern. Die PROFI-TX ist mit 1900 g dann doch eher ein Leichtgewicht. Meine lädierte Halswirbelsäule war znächst wieder beruhigt, allerdings nur, bis ich mir den Sender mittels beigelegtem Riemen um den Hals hängte.
    Ein absolutes No Go! Meine geschädigte HWS kann das nicht ab. Ein Telefonat mit MPX und zwei Tage später hielt ich einen komfortablen Kreuztragegurt in Händen, der wirklich vom Feinsten ist. So wird es gehen. Die integrierten Tragebügel sind eine gelungene Sache, ebenso der Tragegriff.


    BR: Für meine Belange sind fast 2 kg schon echt heftig, kein Modell für die Berge. Der Tragekomfort mit dem mitgelieferten Gurt ist aber ok.

    Aber die erste Enttäuschung: Die vielen Regler und Schieber dienen ja gar nicht alle zum Steuern. Da bei uns im Verein noch 3010 und 3030 geflogen wird, war mir recht schnell klar, dass zwei der Schieber nur "Memory-Schieber" ohne elektrische Funktion sind. Schlimmer finde ich die Verschwendung der zwei digitalen Drehgeber an den Ecken, die im Flug kaum zu etwas nütze sind.

    Dann die zweite Enttäuschung: Die Kippschalter-Ausstattung, finde ich, ist für einen 16-Kanalsender "sparsam", insbesondere gibt es z. B. keine Taster für die Schleppkupplung und keinen verriegelbaren Motor-Sicherheitsschalter. Die TX16 sollte wenigstens zwei Schalter oder Taster mehr haben.

    Und eine dritte Entäuschung: Die seitlichen Drehgeber sind viel zu "grobfühlig". Die Idee mit oben/unten zur freien Bedienungsauswahl ist zwar eigentlich nett, hat aber bei zwei Flügen dazu geführt, dass ich falsch herum gewölbt habe, weil ich wohl abgelenkt oder an die Anlage noch nicht gewöhnt war. Eigentlich bin ich ein ziemlicher Sicherheitsdenker: Ich würde dieses Thema so gestalten, dass diese Dinger nur von oben bedienbar sind (Pultsender). Für die Abweichler kann man ja einen Austausch-Hebel beilegen, der nur von unten zu bedienen ist.
    In meinem persönlichen Fall (bald senil…) wäre es unsicher, den Gaskanal eines E-Seglers auf diese Drehgeber zu legen.

    Schließlich noch eine Anmerkung: Bei „weich“ eingestellter Rastung sind die Knüppel zu schwer und pendeln, wenn man normal mit dem "Bauchladen" geht. Die Folge sind Ruderausschläge und gegebenenfalls Motoranlauf!

    LW: Die Fernsteuerung macht auf mich einen sehr aufgeräumten und durchdachten Eindruck.
    Die mechanischen Komponenten sind, soweit ich das beurteilen kann, sehr hochwertig ausgeführt und versprechen eine lange Haltbarkeit. Auch finde ich die mechanische Ausführung des Verschlussschiebers für die beiden USB-Anschlüsse sehr praktisch gelöst.
    Der eingebaute Tragegriff mit den integrierten Senderaufhängungen ist eine schöne Lösung, die mich aber dann doch einmal etwas unruhig werden ließ.
    Wenn nämlich die Senderaufhängungsbügel nicht, wie in der Bedienungsanleitung auch erwähnt, eingelegt werden, klemmt die ganze Schublade und nichts geht mehr.
    Deshalb habe ich mir an die Bügel eine kleine farbliche Markierung geklebt, um nicht noch einmal in diese Bredouille zu geraten.

    Das große, gut lesbare Klappdisplay ist sehr stabil ausgeführt und lässt sich in der Praxis gut verwenden.

    Die Möglichkeiten der Telemetriesensorik sind, wie eigentlich in diesem Fernsteuerungsleistungssegment üblich, voll umfänglich vorhanden und ließen sich unkompliziert integrieren und anwenden.


    : Da treten also schon jetzt recht deutlich Unterschiede in der Bewertungen von Details auf, die in den individuellen Anforderungen oder Erwartungen begründet sind. Wie sah denn nun die weitere Erkundung des „Neulings“ aus?

    LW: Ich beschäftigte mich erst mal ausgiebig mit dem Handbuch. Die sehr gut strukturierte Bedienungsanleitung ließ eigentlich für mich als Multiplex-„Systemanfänger“ keine Fragen offen und war sehr nützlich.

    GS: Zunächst habe ich das Binding an den Empfänger versucht, was mir natürlich nicht sofort gelang, da ich nicht zu den begeisterten Lesern einer Bedienungsanleitung gehöre. Nun musste ich also feststellen, dass vorher Lesen doch besser ist und daher beschäftigte ich mich intensiv mit dem Handbuch. Immer wieder versuchte ich, mein Graupner/Weatronic Gedächtnis auszuschalten, aber es wollte sich ständig einmischen.
    Also ging es Schritt für Schritt durchs Handbuch, vor und zurück, wie seinerzeit bei meinem ersten Computersender, ich kam mir vor wie ein Neuling, war ich ja auch in gewisser Weise.
    Die Bedienungsanleitung ist gut aufgebaut, die Kapitel sind für mich übersichtlich gegliedert.
    Hinweise auf Gefahren, Warnungen vor Fehlbedienung und deren Folgen sind ausreichend vorhanden.

    BR: Die erwähnten Hardware-Nachteile haben mich nicht unbedingt abgehalten, höchstens meine Begeisterung ein wenig getrübt.
    Die Grundprogrammierung der Modelle ging super und intuitiv.


    : Gut, das war im Wesentlichen die Beurteilung der äußeren Erscheinung des Senders. Kommen wir jetzt zu der schon hier und da angedeuteten Bedienung und damit zur Software bzw. zur Programmierung des Geräts.

    LW: Beim Programmieren eines 6-Klappen-Elektroseglers fühlte ich mich relativ schnell wohl und heimisch. Grundlegende Begriffe und Einstellungsmöglichkeiten wie Expo, Dual Rate, Servoumkehr usw. sind mir ja durchaus bekannt.
    Was zunächst meine größte Befürchtung war, nämlich mit der Programmierung nicht zurecht zu kommen, erwies sich doch dann als unbegründet. Schnell gewöhnte ich mich an die Tastenbelegung, das große zentrale Steuerrad und an die entsprechenden Bezeichnungen.
    Für mich ungewöhnlich ist allerdings, dass das Anlegen eines Modellspeicherplatzes erstmalig auf Seite 160 der 220 seitigen Anleitung beschrieben wird. Auch hat mich die Tatsache ein wenig verwirrt, dass schon zwei Speicherplätze ab Werk vorbelegt sind.


    BR: Die Programmierung der Software-Steuerung, also ohne Telemetrie, empfinde ich als sehr angenehm, es geht fast intuitiv. Ich bin auf Anhieb gut damit klar gekommen. Insgesamt finde ich sie aber als recht konservativ und ohne Innovationen.

    GS: Begonnen habe ich beim Einstellen mit dem Menü 8.1 auf Seite 186. Von dort aus kam ich quer durch die Bedienungsanleitung ans Ziel. Natürlich habe ich auch viel herumprobiert.

    BR: Ich möchte mal bezüglich „konservativ und ohne Innovationen“ ein Beispiel beschreiben: Das KK2.1.5-Multicopterboard (Hobbyking, 12€ oder so) überraschte mich damit, dass nach dem Einschalten der Gaskanal "SAVE" (grosse Displayanzeige) ist und erst durch eine volle Linksbewegung des Knüppels aktiviert wird (Nach "ARMED" im Display Übergang zur Normalanzeige). Umgekehrt kann man ihn durch eine volle Rechtsbewegung im Leerlauf (Achtung → deswegen nicht 1:1 auf Flächenmodelle übertragbar) wieder deaktivieren. Aber das ist doch genau das, worauf sehr viele Modellflieger vermutlich warten!
    Und wenn nicht so, dann per Hardware: Warum werden Sender nicht heutzutage mit einem fetten roten verriegelbaren Schalter (am besten diese stylische Anhebekappe wie bei den echten darüber) ausgeliefert, der in der Software fest als Sicherheitsschalter mit dem Gaskanal verbunden ist? Und warum gibt es nicht oben links einen nicht allzu kleinen roten Pilz als Notaus (umzuwidmen für Schleppkupplung bei reinen Seglern?)

    Generell ist die Software für mich sehr universell und überhaupt nicht "themenbezogen". Damit meine ich, dass man sich zwar alles programmieren kann - aber auch muss. Bei jedem Modell…

    Noch'n paar Beispiele:

    Motor:
    Entweder Flächenflieger mit Motor oder Heli-/Multikopter. Der Anteil der Piloten die ein Leben lang garantiert NIE ein Motormodell fliegen ist ja wohl recht gering, eher gegen 0%. Und die Profi-TX will dem Namen nach eine Profi-Anlage sein, also erwarte ich eine komplette Unterstützung des Themas "Motor". Für mich würde das bedeuten:
    • Sicherheitsschalter für die Aufrüst- und Herumtragephase (ich hatte mal einen übermotorisierten Mentor in der Hand, habe mich gebückt und dabei den Gaskanal auf Vollgas geschoben: Das möchte ich NIE mehr erleben): Es ist mir völlig unverständlich, dass die Sender heutzutage nicht von Haus aus so ausgeliefert werden
    • roter Notaus-Taster (der, wie gesagt, von den "echten" Seglern als Seilklinktaster verwendet werden kann)
    • Einen kompletten Satz Stoppuhren für Motorlaufzeit, also für Motorlaufzeit seit Definition des Modells, seit Mitternacht (!) und seit letztem Einschalten des Senders, der ohne weitere Programmierung dem Empfängerkanal zugeordnet wird, der in der Modelldefintion als "Gaskanal" festgelegt wird.

    Einziehfahrwerk beim Segler:
    • Bei Betätigen der Schleppkupplung (und einem in der Modelldefinition festgelegten Einziehfahrwerk!) sollte auf Wunsch die Ansage "Einziehfahrwerk!" kommen:
      a) für reguläres Klinken in großer Höhe, damit man nicht vergisst es einzufahren, und
      b) für Notfallklinken, damit man nicht vergisst, es wieder auszufahren… (viele Piloten fahren das EZFW direkt nach dem Abheben ein).
    • Beim Betätigen des EZFW sollten Ansagen wie "gear down" oder "gear up" möglich sein, ebenso sollte automatisch eine angemessene Servoverzögerung eingestellt sein (mit durch den Anwendser veränderbarem Wert).

    Also: Mal gründlich nachdenken, was gehört eigentlich alles zum Thema EZFW.

    Richtung Zukunft: auch drei Sensoren für Dreibeinfahrwerk eingefahren/ausgefahren? Da könnten Sie ein Modul entwickeln, dass alle 6 Sensoren über einen Telemetriekanal überträgt, der dann im Sender die entsprechende Anzeige/Ansage auslöst. Was wäre das für eine Sicherheit, wenn im Landeanflug eine Ansage kommt "Fahrwerk ausgefahren"! (Die Sensoren dürften natürlich nur in der wirklich ausgefahrenen Position auslösen).

    DAS meine ich, wenn ich von einer PROFI-Anlage rede.

    So erwarte ich von einer Profianlage, dass immer wiederkehrende Themen fest berücksichtigt werden und nicht für jedes einzelne Modell erneut programmiert werden müssen.


    : Ok, das sind nun weitgehend Wünsche, wie so ein Sender aussehen könnte oder sollte. Im Augenblick interessieren aber zunächst doch mehr die Erfahrungen mit dem real existierenden Gerät.

    GS: Den Leuchtring am Einschalt Taster mit dem gelben Blitzlicht im Betrieb empfinde ich als störend, die Farbzuweisungen für die anderen Betriebszustände ist OK.
    • Das ausklappbare Display ist gut ablesbar, der Kontrast ist einstellbar, aber eben leider Monochrom.
    • Die Knüppelaggregate überzeugen , die Einstellung des Widerstands ist toll gelöst, ein passender Torx Schlüssel ist innen befestigt und griffbereit.
    • Die Drehbarkeit der kompletten Knüppelaggregate ist für mich überflüssig, verstellbare Knüppel sind ein Pluspunkt.
    • Digitale Trimmung mit Neutrallage ist gut zu hören, das ablesen ist nicht optimal
    • Die zentrale Drehscheibe für die Navigation im Menü hat genau die richtige Größe, besser als beim Wettbewerb. Der erste Dreh führt zur Satusanzeige 1, mit einem Blick ist Spannung, Kapazität und Restlaufzeit geprüft.
    • Die Tastatur ist von der Logik her mit dem Schnellzugriff in der oberen Reihe optimal gelöst. Die Funktionalität ist OK.
    • Die Symbole der Warnleuchten sind klar und deutlich, auch hier wäre farblich ganz toll was rüber zubringen gewesen.
    • Die TX ist schnell geöffnet, Nachrüsten, Umbauen und Akkuentnahme ist leicht möglich, es ist alles in der Bedienungsanleitung gut beschriebnen.
    • Das halbmondförmige Potentiometergebilde auf dem Encoderähnlichen Drehgeber zwischen den beiden Klemmplätzen 7 war mir ein Rätsel, bis ich draufkam, dass es der Vibrationsalarm ist.
    • Die Anschlüsse für Kopfhörer USB u. Ladebuchse sind am richtigen Platz, das Akku Management überzeugt.
    • Der Safety Check ist eine hervorragende Lösung, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Ein klares Plus gegenüber meiner MC19.
    • Es ist von Vorteil, dass es so eine große Auswahl an Modellvorlagen gibt, das könnte ein hilfreiches Argument bei einem Umstieg von einer anderen Anlage sein. Für mich waren die Vorlagen Segler+ und Big Scale die Basis.
    • Es war stundenlanges Probieren und wieder verwerfen nötig, weil einfach zuviel Graupner mit im Kopf war.
    • Nun liegt auf dem linken Knüppel das Gas und das Seitenruder.
    • Der rechte Knüppel ist mit Höhe und Querruder (50% Expo u. Dual Rate) bestückt.
    • Der linke Schieberegler hat die Störklappen übernommen, der rechte hat oben Thermik, Mitte normal und unten Speed programmiert.
    • Der Safety Check ist aktiviert, so wird man nochmals zum Kontrollieren animiert.
    • Auf Fail Safe habe ich im Moment verzichtet. Strom und Vario lasse ich mir ansagen, allerdings stört das Gepiepse des Varios, deshalb wird es stumm gemacht und über ein GPS nachgedacht. Mein Wea-GPS ist leider nicht kompatibel.
    • Die beiden seitlichen Geber, die sowohl von unten als auch von oben zu regeln sind, sind bei mir noch ohne Funktion, weil sie ungewollt betätigt werden können.
    • Eine feine Sache sind auch die beiden Magic Switch. MS1 und MS 2.
    • Sieben Mischer für die Flächenfliegerei und den Funktionsmodellbauer reichen absolut aus.Sie sind Easy aufzubauen und einzurichten.
    • Die schrittweise Trimmung, je nach Geber unterschiedlich, ist genial. Besonders hervorzuheben ist das Menü Abgleich, wo nötigenfalls alle Servos mittels Digi-Einsteller korrigiert, gemessen und kontrolliert werden können.
    • Genau so nützlich sind die Funktionen Zuordnung Servo Monitor und Testlauf.
    • Mit dem Timer-Menü sind alle Zeitfunktionen sinnvoll unterteilt, besonders gut finde ich den Rahmen, also das überwachte Zeitfenster.
    • Mit dem Combi-Switch hat man ein hilfreiches Instrument für viele Flugphasen, z. B. Querruder als Landehilfe im +Spoiler-Mode.
    • Im Speichermenü Modelle ist alles übersichtlich vorbereitet und gut bedienbar.
    • Direktzugriff auf das Hauptmenü über die oberen Tasten ist komfortabel.
    • Die Sonderfunktionen und Texteingabe ist gut gelöst.
    • Eingestellte Werte des Digi-Einstellers können nicht versehentlich verstellt werden, da erst das Schloss über die Taste F geöffnet werden muss.
    • Der Gebermode ist sauber gegliedert, Symbolik ist einwandfrei definiert.
    • Die Senderbedienung ist stimmig, Zuordnungsliste, Steuerfunktionen Modellvorlagen und Zuordnungen sind sehr übersichtlich.

    Geladen wurde der Sender ausschließlich am PC.


    LW: Der von mir benutzte Empfänger RX 16 DR PRO ist wohl eher für größere Modelle gedacht, da er durch seine Baugröße und sein Gewicht nicht in schmale Rümpfe und kleinere Modelle passen wird.
    Die sehr robust ausgeführten Antennen mit den sehr stabilen Antennensteckern lassen sich gut und sicher verlegen.
    Der Anschluss für die Empfängerstromversorgung ist mit dem bekannten sechspoligen Multiplexstecksystem ausgeführt und stellt eine zuverlässige Stromversorgung sicher.


    GS: Als Testkandidaten hatte ich eine Candida mit E-Antrieb ausgewählt, die mir dafür gut geeignet erschien.


    Candida

    Ich machte mich also an den Einbau des RX12 pro M-Link und schnell kam die Ernüchterung. Alles ist nämlich für meinen 8-Kanal Weatronic Empfänger eingerichtet, der Platz reichte für den RX12 hinten und vorne nicht, da er doppelt so groß wie der Wea-RX ist.


    Antennen

    Die Röhrchen für die 2,4 GHz-Antennenausführung aus dem Rumpf passen nicht, weil die Antennen des RX 12 im Durchmesser doppelt so dick sind.



    Lötstelle

    Zudem musste der Stromsensor angelötet werden (warum der Stromsensor eingelötet werden muss hat sich mir nicht erschlossen, ein Abgriff durch Induktion, wie an einer Messzange, sollte machbar sein). Außerdem waren Vario, der 4s Lipo, das SBEC und der Stützakku unterzubringen.

    Nach einem Telefonat mit Herrn Wörner von MPX wurde mir ein RX 9-Compact zugeschickt.
    Das Platzproblem war damit gelöst, die Antennen passten in die Röhrchen, aber nur eine konnte ich nach außen führen, weil die andere zu kurz war.
    Der Grund ist der Sachverhalt, dass die Candida ein mit Kohle ausgelegtes Rumpfboot hat und die Flächen an der Unterseite ebenfalls komplett mit Kohle unterlegt sind.
    So entstand der Entschluss, das Rumpfboot komplett für den RX 12 M-Link umzurüsten und Antennenrohre einzubauen, die vom Durchmesser her passen.

    Es war schließlich alles eingebaut und funktionierte zu meiner vollsten Zufriedenheit. Die Stimme der Ansagen ist klar und deutlich verständlich im Gegensatz zu dem Gestottere bei Weatronic.

    Im Vergleich mit Weatronic ist das Display doppelt so groß. Nur schade, dass es nicht farbig ist, das wäre noch ein absolutes Highlight für die Profi TX gewesen.

    So ausgerüstet machte ich einen Reichweitentest. Noch in einer Entfernung von 120 m funktionierte alles. Einen weiteren Test machte ich am Ende der Landebahn des FSV Gerstetten in ungefähr 1000 m Entfernung, auch dabei gab es nichts zu bemängeln.

    Mit einem kurzem Anlauf und Halbgas ging es danach in die Luft und nach nur wenigen Minuten stellte sich mit der MPX PROFI TX ein so sicheres Gefühl ein, als hätte ich sie schon seit Jahren. Der komfortable Kreuzgurt ist für mich mit vier Bandscheibenvorfällen eine ganz tolle Entlastung, vor allem im Bereich der Halswirbelsäule.

    Der praktische Teil des Test kam bei mir leider viel zu kurz, der September Urlaub war zu nass und danach gab es viel Berufliches um die Ohren. Ich wäre gerne mehr geflogen und ich hätte gerne mein Schlepperprojekt auf die Beine gebracht. Es sollte nicht sein.

    BR: Ich möchte unbedingt noch einiges zur Telemetrie-Software sagen!

    : Ok Bertram, dann leg' mal los.

    BR: Zum Ersten verwunderte mich, dass es nur mit Kunstgriffen (Programmierung des Empfängers?!?) möglich ist, eine Warnung für "Funkausfall" zu bekommen. Also bei der Graupner-HoTT hat gleich am ersten Flugtag der Sender gepiept, als ein Kollege schräg vor mir stand und meinen Sender abschattete. Da sind philosophische Betrachtungen, wie denn der Rückkanal noch übermitteln soll, dass nichts beim Sender ankommt, wenn die Sendeleistung des Rückkanals geringer ist oder so, völlig egal. Ein Sender hat zu piepen, wenn das Level des Rücksignals einen bestimmten Wert unterschreitet. Das erwarte ich einfach, lediglich als Warnung, nicht als falschen Nachweis, dass beim Rx nichts mehr ankommt.

    Noch erstaunlicher ist, dass das Vario noch fröhlich etliche Sekunden (ich glaube ca. 5 Sekunden!) vor sich hindudelt, nachdem man den Empfängerakku vom Empfänger abgetrennt hat. Ohne Signalstärkenwarnung gaukelt mir also die Profi-TX noch etliche Sekunden lang per Variopieps vor, alles sei in Ordnung, während mein Segler schon stromlos in den Bahnneigungsflug übergeht! Das ist meines Erachtens nicht praxisgerecht.

    Nebenbemerkung:
    Das Vario ist in der ausgelieferten Konfiguration meiner Meinung nach völlig unbrauchbar. Es dudelt ordentlich, aber viel zu spät. Von so einem wilden Auf- und Ab wird man eher verwirrt und kann absolut nicht abschätzen, ob man im Mittel Steigen oder sinken hat. Nebenbei: Irgendetwas mit dem Nullsinken funktioniert auch absolut nicht so wie, es soll.

    Ich verstehe sehr wohl, was das Konzeptionsproblem ist. Soll der Sensor beim Empfänger intelligent sein oder eher das Auswertegerät (Sender)? Sie scheinen ersteres gewählt zu haben, aber letzteres wäre logischer, hätte aber eine endlose Update-Orgie zur Folge. Wie beim HoTT-System, das ich dafür hasse. Jetzt bedenken Sie aber bitte Folgendes: Ich update lieber einen Sender als sechzehn Empfänger.

    Ein grosses Kompliment für MPX: Das Update der Profi-TX war narrensicher und ein Kinderspiel! GANZ GROSSES Kompliment!

    Was im Umkehrschluss bedeutet: MPX sollte sich nicht scheuen, das als Alleinstellungsmerkmal herauszustellen: 1x alle 12 Monate nur 1x den Sender updaten und alle neu erschienenen Sensoren sind integriert. Ganz TOLL!

    Der verwirklichte generelle Ansatz ist ingenieursmässig möglichst universell, aber versagt schon auf einem sehr niedrigen Level: Das Vario liefert Daten auf zwei Kanälen, aber die Zuordnung zu getrennten Displayplätzen bzw. Ansagen hat nicht geklappt. Das Hauptproblem ist aber, dass man das User-Interface offenbar vernachlässigt hat, wenigstens im akustischen Bereich.

    Ich versuche das zu erläutern:
    • Es gibt kritische Ereignisse die immer angesagt werden müssen - die man also nicht aus Versehen ausblenden darf.
    • Es gibt normale Ereignisse, die global abgeschaltet werden dürfen, weil der Pilot das nicht hören will - das können z. B. Flugphasen sein oder auch der Trimmpieps, der manche Piloten furchtbar nervt.
    • Es gibt normale Ereignisse, die auch während des Fluges ein- oder ausgeschaltet werden sollen, z. B. der Vario-Pieps (beim Start lästig) oder die Höhenansagen, die ich gerne nach dem Ausklinken abschalte.


    Jetzt kommen die beiden Dekrement- bzw. Inkrement-Drehgeber ins Spiel: Die Profi-TX wäre eine WUNDERBARE Anlage, wenn ich z. B. einstellen könnte:
    • kritische Events: So laut wie im gemeinsamen Wert für kritische Events
    • Flugzeit-Timer, Flugphasenwechsel, Einziehfahrwerk: Ansage gemäss frei wählbarem Schalter
    • Vario-Pieps: Lautstärke gemäss linkem Drehwertgeber im Normalflugmodus
    • Höhenansage: Lautstärke gemäss rechtem Drehwertgeber.

    Es wäre nichts anderes nötig, als dass generell für alle Sensor- und Timerkanäle folgende Optionen einstellbar wären, Beispiel:
    Höhenmesser:
    • Ansageintervall Zeit: 0-1-5-10-30min-nonstopp ("nonstopp": kann für Zeit oder Höhe für den Endanflug Sinn machen, aber dann natürlich auf Schalter gelegt und erst im Endanflug eingeschaltet, sonst dreht man durch)
    • Ansageintervall Wert: 0-50-100-200m
      (beide Zeilen "0" → deaktiviert)
    • Ansage: I (immer) - L (linker Drehgeber) - R (rechter Drehgeber) - Sx (Schalter #x)
    • Alarm bei Überschreiten (Höhe; habe ich meine gewünschte Ausklinkhöhe erreicht?)
    • Alarm bei Unterschreiten (Empfängerstromversorgung)


    Noch ein paar spezielle Bemerkung zum Thema Vario:
    Es ist jedem mit dem Thema bewanderten klar, dass man nicht hexen kann. Empfindlichkeit dauert… (Integrationszeit). In meiner Anfangszeit mit Vario habe ich zwei Sachen gelernt: Sauberen Kreisflug, und dass mein Auge eigentlich schon VOR dem Variopieps sieht, dass der Segler steigt. Nach vier (oder fünf?) Jahren mit Vario fliege ich heute auch die höchsten und längsten Seglflüge ohne Vario (wir sind diese verrückten Davoser, die im Winter auf dem zugefrorenen See starten und REGELMÄSSIG 1000 m bis 1600 m über See fliegen - auch ohne Vario!).

    Wenn also - und der Name der Anlage ist ja PROFI TX - nicht nur eine Hör-mal-es-piepst-oh-wie-geil Easystar-Kundschaft angesprochen werden soll, dann sollten die Varios folgende Einstellmöglichkeiten aufweisen:
    • Integrationskonstante, z. B. von 0 (sauschnell, aber unempfindlich) bis 10 (sehr langsam, aber singt Opernarien mit zwei Sekunden Verzögerung)
    • Steigen ab x dm/sec (Voreinstellung: -3 dm/s): d.h. darunter kein di-di-di-di…
    • Sinken ab x dm/sec (Voreinstellung: -7 dm/s): d.h. darüber kein daaaaaaa


    Das hieße also, solange sich das Modell im Bereich -0,3 m/s bis -0,7 m/s bewegt, wäre Stille im Kopfhörer: Nichts wirklich los in der Luft, alles ok, WOHLTAT!. Der fortgeschrittene Pilot kann dann das Dead-band so verkleinern wie er es mag.

    Wenn ich also die TX zu meinem Lieblingssender machen sollte (und optisch/haptisch gefällt sie mir sehr), dann erwarte ich auf der MPX-Homepage eine vollständige Dokumentation bzw. Step-by-Step-Anleitung zu jedem noch so kleinen Detail! Das müsste also eine endlos lange Liste sein wie etwa so (ich schreibe nur was mich interessiert und was mir gerade einfällt):
    • Alarm bei Unterschreiten einer bestimmten Signalstärke
    • Alarm bei Unterschreiten der Rx-Spannungsversorgung
    • Einstellen des Variopieps: Integration, Nullschwelle Steigen, Nullschwelle Sinken, Lautstärke
    • Einstellen der Höhenansage: Intervalle, Zeit, Zuordnung und Lautstärke

    Es spricht nichts dagegen, dass für die TX in Zukunft nicht nur eine sondern zwei Software angeboten werden. Graupner hat ja damals für die MC-24 auch alternativ das Profi-ROM (sorry wegen des Namens) angeboten, ich kenne aber weder dieses noch das ersetzte Standard-ROM.

    Die Fortschritte der Technologie lassen ja etliches erwarten, z. B. Zum Thema Kreisel, GPS, FPV-Gimbals usw. Wie soll das alles unterstützt werden?

    Meiner Meinung nach müsste ein Sender-Menü etwa so aufgebaut sein:

    1.) Modell-Defintion. Dieses Modell hat z. B.
    • 2 Querruder
    • 2 Wölbklappen
    • 1 Höhenruder
    • 1 Seitenruder
    • 2 Störklappen
    • 1 Einziehfahrwerk
    • 1 Motor

    Das bisher war Standard, jetzt etwas neuer:
    • Sensor Vario/Höhe
    • Sensor Strom
      und warum eigentlich nicht bei der Ausstattung schon angeben:
    • Motorsicherheitsschalter
    • Motor-Notaus
    • Klinke Schleppkupplung
    • FPV Kamera Höhe
    • FPV Kamera Seite
    • Flugzeittimer

    2.) Jedes Ausstattungsmerkmal aktiviert dann einen zugehörigen Funktionssatz.
    Bei Flugzeittimer also ein Modul mit
    • Starten mit… (z.B. Klinke Schleppkupplung, oder Start Motor, oder Ende Motor, oder
    • Motor länger als 5 sec!))
    • Peep Intervall… (z.B. 30 min)
    • Alarm nach/Intervall (z. B. nach 2:30 und dann alle 0:10)

    Angenommen, es käme jetzt was ganz Neues, z. B. die Return-to-home, oder Where-are-you oder Level-yourself-Funktionen für GPS-3Ax-Empfänger.

    Ein zentrales Senderupdate würde dann diese Funktion (z. B. Start RTH und Stop RTH, wahlweise auf Schalter oder auf Taster) samt Telemetrie, Ansagen, regelmässiger Warnung (alle 30 s: "RTH-Modus!") implementieren.

    Was wäre DAS für ein Kaufanreiz, wenn nach dem Drücken der WAY (Where-are-you)-Taste eine Ansage kommt: " Südwest 220°, Kurs Nord 15°"… HAMMER!

    Erstens hätte das JEDEM von uns Höhenfliegern sicher schon mal extrem beim Wiederfinden des Modells geholfen, und zweitens wäre das ein Showeffekt ohne Ende - Wie oft fragen wir uns in unserer Gruppe gegenseitig "Wo bist Du gerade?"

    Damit sind wir wieder beim User-Interface. Mit der Profi TX wurde eine wunderbare Plattform geschaffen. Die Ingenieure haben eine sehr gute Basis gelegt, aber es war anscheinend kein erfahrener Modellflieger dabei.

    Selbst mit der momentanen Telemetrie könnte man sie kaufen, wenn es eine perfekte Dokumentation aus 100 Seiten "Wie stelle ich xxx ein?" gäbe. Ich habe echt keine Lust, den modernen Archäologen zu spielen und in stundenlanger Schatzsuche das Knowhow an unbekannten Stellen im WWW auszugraben, sorry.

    Angenommen es gäbe in meinem Modell
    • Störklappen:
      wie mache ich ein hübsches Menü mit einer Art Servokurve, dass an den Enden der Knüppelbewegung noch ein deutlicher Servoweg zur Klappenverriegelung stattfindet, und dazwischen definiere ich fünf Wegpunkte für 0%, 25%, 50%, 75% und voll ausgefahren, und das ganze für zwei Klappen (Hinweis es gibt selten Segler mit 4 Störklappen)
    • Where-are-you-Funktion: (Zukunftsmusik)
      Zuordnung zu welchem Schalter und welcher Schalterposition
      Bei Erreichen dieser Schalterposition: Ansage einmalig, alle 10/20/30/60/120/300 sec?

    ...und so weiter. Das würde ich mal innovativ nennen. Es müssten mal alle Möglichkeiten durchgesprochen werden, vieles wäre mit der jetzigen Plattform locker machbar.

    Dann - also dann, wenn es eine Software gibt, die auf einem Kernel zur Servobedienung (mehr ist die derzeitige Software nicht) einen Satz einzelne Interfaces für jedes Thema anbietet, am besten einzeln nachladbar, samt Historie älterer Versionen auf Ihrer Homepage - gekoppelt mit wenigen Hardwareupdates (vor allem Motor-Safety und Motor-Notaus), dann wäre die PROFI-TX interessant für mich, sogar sehr.


    : Das war nun fast schon ein vorgweggenommenes Fazit. Da wir nun schon mal beim Schlusswort sind, was wären denn Eure Schlussbetrachtungen?

    BR: Wie oben bereits schon erwähnt, fliege ich hauptsächlich die Graupner MX-22. Sie hat für mich bis heute das genialste Menü das es je gab (ok, die Probleme fangen erst mit der Telemetrie an…), davor Graupner FM-4014, MC-15, MC-10, MC-12. Nebenbei fliege ich noch Futaba FX-30, die ja wohl das verhunzteste Menü aller Zeiten hat. SO schlimm ist die TX nun doch nicht.
    Die Hardware-Nachteile wie oben beschrieben haben mich nicht unbedingt abgehalten, höchstens die Begeisterung ein wenig getrübt.
    Die Grundprogrammierung der Modelle ging super und intuitiv.
    Mein positiver Eindruck kippte, als ich das erste Mal merkte, dass ein Empfängerausfall bzw. das simple Ausschalten des Modells beim Sender keinerlei Alarm bewirkte. Ein Empfängerausfall ist eine absolut elementare Katastrophensituation und ich habe keinen Hinweis am Sender? Mein Modell fällt vom Himmel und ich kann anhand meines Senders nicht einmal beurteilen ob die Funkstrecke noch intakt war oder nicht? Das war eine heftige Enttäuschung.

    Dann meine Erfahrungen mit der Telemetrie. Wieder habe ich gedacht: Das kann ja wohl nicht sein! Und als ich dann per Internet () einen Kontakt fand, der mir sagte, dass ein Empfangsalarm möglich ist, wenn man den Rx programmiert - da hatte ich schon etwas die Lust verloren.

    Endgültig die Lust verloren habe ich aber wegen des Varios: Wenn man sich ein Picolario von Renschler kauft, ordnet man ihm am Sender einen Dreiwegeschalter zu. Das war es und es geht. Aufwand bei der Graupner MX-22: 20 Sekunden. Versuche das mal mit einer Profi TX…


    LW: Alles in allem, war der Blick über den „Tellerrand“ eine interessante Erfahrung.
    Für mich gab es keine unangenehmen Überraschungen oder Dinge, die sich mit einem Blick in die Bedienungsanleitung nicht lösen ließen.


    GS: Multiplex hat mit der PROFI-TX12 meiner Meinung nach eine Fernsteuerung entwickelt, die in sich stimmig ist und mit einem Speicher für 100 Modelle alles mitbringt, was eine High End Anlage auszeichnet.
    Die Akkuverbindung des RX 12 via MPX Stecker ist eine tolle Sache. Die Telemetrie der Sensorik funktioniert sehr gut, die Spracheausgabe ist exzellent. Es bleiben nur kleine Wünsche, wie ein Farbdisplay oder die Empfängerbaugrößen offen. Das Fehlen von zwei Staufächern, wie in meinem Senderpult, ist zu verschmerzen. Stromverbrauch und Akkulaufzeit sind erfreulich. Dass von der Sendeantenne außen nichts zu sehen ist finde ich toll. Das Preisleistungsverhältnis gegenüber den Wettbewerbern ist gut. Wenn es eine Anlage für Umsteiger gibt dann ist es für mich die Profi TX 12.
    Für mich persönlich würde die Anlage bis zum Ende meiner Modellflieger Karriere ausreichen, sofern von gesetzlicher Seite bei der 2,4 GHz-Sendetechnik keine Änderungen nötig sind.


    : Vielen Dank für Eure Bewertungen.

    Für die -Redaktion ist es nun nicht leicht, ein Fazit zu ziehen. Während die PROFI-TX für den einen oder anderen Modellflieger alles bietet, was er sich wünscht (und offensichtlich auch noch mehr), so ist sie dennoch nicht PERFEKT.

    Für Lars und Gerd ist es ein Sender, der den Bedürfnissen eines erfahrenen Modellfliegers schon sehr nahe kommt. Bei beiden zeigt sich, dass das Handling und die Software auch Umsteiger von anderen Marken, die ein High-End-System suchen, nicht vor größere Probleme stellt.

    Bertram hingegen weist darauf hin, welche Optimierungsmöglichkeiten die PROFI-TX noch bietet. Immerhin attestiert er ihr eine Hardware und ein Software-Framework, die durchaus geeignet sind, als Basis für eine zukünftig als perfekt zu bezeichnende Anlage dienen könnte.

    Die PROFI-TX hat nachgewiesen, dass sie in der höchsten Liga spielt, mit vielen Stärken und wenigen Schwächen gegenüber anderen Systemen. Ob sie eines Tages die in jeder Hinsicht beste Anlage darstellen wird, bleibt abzuwarten. Das Potenzial dazu hat sie jedenfalls.

    Fotos: Volker Cseke, Gerhard Stegmaier

    Anmerkung der Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG:
    Die in dem Testbericht von H. Bertram angesprochenen Punkte und Hinweise zur Optimierung nehmen wir gerne auf.

    Die Profi TX als unser Top RC Gerät wird über Software-Updates, in die die Wünsche unserer Kunden einfließen, auf dem von den Kunden erwarteten Top-Level gehalten.

    So wird das nächste kostenlose Softwareupdate u.a. folgende Möglichkeiten bieten:
    • Vom Sender aus einstellbare, individuelle Alarmschwellen für die Sensoren
    • Interaktion des Senders mit Sensorwerten z. Bsp Vario-Sensor; in 200 m Höhe kann automatisch die Schleppkupplung zum Ausklinken des Seglers geöffnet werden
    • Telemetrie Ansagen individuell, jeweils gesondert über beliebige Schalter aktivierbar
    • Verschiedene Ansage-Intervalle
    • Verbesserte Sprachausgabe durch Zusatzworte bzw. Namen für Sensoren
    • Benennung der Sensorwerte im Menü vereinfacht
    • Reihenfolge der Sensoren unabhängig von der Sensoradresse änderbar, somit können eigene Status Displays erstellt werden
    • Einfachere Konfiguration von Geberschaltern (Geber bewegen und Wert mit Enter übernehmen)
    • Die Lautstärke kann zukünftig auch über Digi - Einsteller geregelt werden
    • Signalton von Tastatur, Drehscheibe und Trimmung können gesondert abgeschaltet werden

    Kommentare 23 Kommentare
    1. Avatar von jowe
      jowe -
      Es ist immer interessant zu hören, das ein Farb-Display vermisst wird. Aber wofür? Es würde im Ergebnis nur zu kürzen Akku-Laufzeiten führen. Bei Sonnenschin wäre es schlecht zu lesen, dann müsste auf jeden Fall auch eine Beleuchtung her. Aber auch hier: Wofür?
    1. Avatar von GeorgR
      GeorgR -
      Interessant wäre auch der Bericht eines Testers, der von einer MPX Royal umsteigt. Ich bin schon über das Ergebnis erstaunt. Es ist das alte Problem: Wie soll man alle glücklich machen? Für den Hersteller stellt sich auch immer die Frage nach Stückzahl und Preis. Mit so einem Produkt muss man Geld verdienen. Das Wunschkonzert einiger weniger Anwender zu realisieren wäre zwar möglich, ist jedoch oft aus wirtschaftlichen Gründen nicht machbar.
    1. Avatar von WalterH
      WalterH -
      Wie war eigentlich die Gehäusequalität? Die gehört ja auch zur "perfekten Anlage". Ein Flugfreund hat sich vor einigen Tagen eine TX gekauft. Beim Händler stand bei Abholung beim ersten Blick schon fest: Das geht garnicht. Die Passung und Qualität der Gehäuseteile war nicht akzeptabel, und zwar nicht "pingelig" betrachtet. Ein Ersatz wurde anstandslos geliefert. Dieser zweite Sender war auch nicht akzeptabel. Dem Händler war das peinlich. Also Geld zurück vom Händler und ein anderes Fabrikat gekauft, "Profi Sender" hin oder her. Ein Einzelfall mit Murphy oder besser gesagt ein Zweierfall? Was macht da die Endkontrolle? Ihr habt ja drei Sender in der Hand gehabt. Kamen die direkt vom Hersteller oder anonym aus dem Handel? Grüße Walter
    1. Avatar von Hendrik Schneider
      Hendrik Schneider -
      Zitat Zitat von GeorgR Beitrag anzeigen
      ... ist jedoch oft aus wirtschaftlichen Gründen nicht machbar.
      Ich denke nicht, dass es rein wirtschaftliche Gründe sind, die im Wunschkonzert einige Punkte offen lassen.
      Es gibt 2 grundlegende Probleme bei der Systemauslegung:
      1. Konstruiere ich für den einfachsten anzunehmenden Benutzer oder für einen Kenner?
      2. Konstruiere ich für die Allgemeinheit oder für "meine" Klientel?

      Nach dem, was ich lese, scheint die Profi TX eher für Kenner und Könner aber auch für die bisherige MPX Klientel ausgelegt zu sein.

      Im Prinzip alles konfigurierbar zu halten läuft oft gegen Barrieren, wenn man gleichzeitig eine (ohne Anleitung) bedienbare Anlage auslegen möchte, die jeden möglichen Benutzerfehler abfängt.

      Ebenso ist bekannt, dass es verschiedene Konzepte und Modelle der Programmierung von Fernsteuerungen gibt. MPX kann natürlich seine bisherigen Kunden nicht vor den Kopf stoßen und muss in der Nähe der bisherigen Konzepte bleiben.

      Insofern fand ich diesen Artikel äußerst interessant, weil eine bisher kaum oder nie betrachtete Schwierigkeit unter die Lupe genommen wird: Welche Hürden sind zu nehmen, um sich von einem anderen Fabrikat kommend auf der Profi TX einleben zu können.
      Das scheint im Großen und Ganzen gut möglich zu sein, auch wenn es anfängliche Stolperfallen gegeben zu haben scheint. Ein wenig schade fand ich, dass im Prinzip nur der Weg von einer Graupner Anlage aus beschrieben wurde.

      Gut auch, dass drei doch recht verschiedene Erfahrungen und Gefühlswelten mit gegeben werden konnten. So ist man nicht auf eine einzige Meinung festgelegt, sondern kann sich unter den Testern aussuchen, wer wohl dem eigenen Hintergrund als nächstes kommt.

      Bertram hat einiges an Kritik geäußert, aber auch aufgezeigt, was machbar wäre und wohl in einigen Bereichen mit der TX auch machbar ist. (Entweder indem man sich selber um die Konfiguration der Anlage kümmert oder indem MPX Anregungen aufnimmt und als "Feature" in die Firmware mit einspielt)

      Interessanter, guter Artikel: ich kann mir von den Punkten heraussuchen, was für mich wichtig ist und selbst entscheiden.

      Gruss
      Hendrik
    1. Avatar von Eckart Müller
      Eckart Müller -
      [...] Ihr habt ja drei Sender in der Hand gehabt. Kamen die direkt vom Hersteller oder anonym aus dem Handel? [...]
      Mit diesem Hinweis ist doch der Sachverhalt eigentlich eindeutig beschrieben:
      [...] Der Firma Multiplex gefiel diese unübliche Fragestellung so gut, dass sie gerne bereit war, leihweise drei Anlagen zur Verfügung zu stellen, um uns zu ermöglichen, diesem Aspekt einmal nachzugehen. [...]
    1. Avatar von ingo_s
      ingo_s -
      Ich komme von der MC3030 über die Royal zusätzlich zur TX, habe aber nebenbei auch eine MX12 und kenne die MC20 und MZ22 vom Kollegen flüchtig. Die Sichtweise der Graupner Fraktion ist ganz interessant, möchte die aber nicht unkommentiert so stehen lassen. Farbdisplay scheint ja Hipp zu sein, aber die minimalen Vorteile machen die gravierenden Nachteile wie schlechte Ablesbarkeit bei Sonne und kurze Senderlaufzeit nicht wett. Ich liebe die ca. 40h Betriebszeit mit Akkumanagement der TX. Die Memory Schieber kenne ich seit den 90er bei MPX, die sind auf Grund der vielen Anhänger bei der TX wieder rein gekommen. An den Vorteilen muss was dran sein. Zu Bertram: er hat die genialen Vorzüge der beiden Digi-Steller nicht erkannt, diese gibt es auch in der Royal. Fast alle Einstell- und Mischer Werte im Flug über diese optimieren zu können ist schon was feines. Eine Gas-Sicherheits Funktion ist vorhanden, sie nennt sich "Gas-Notaus" und kann auf einen beliebigen Schalter gelegt werden, ein roter "Notaus" Taster wird allerdings nicht angeboten. Fällt der Rückkanal aus, weil man z.B. den Empfänger ausschaltet, so werden noch 2-3 Sekunden die alten Telemetrie Werte ausgegeben, danach werden die Werte im Display durchgestrichen angezeigt. Die Eigenschaften des MPX Varios sind unabhängig von der TX zu betrachten, da gibt es Alternativen oder sicher mal was neueres von MPX. Was noch fehlt ist das Ausblenden des Eigensinkens, das wird sicher in einem der nächsten Updates in Verbindung mit weiteren Erweiterungen nachgereicht. Bezüglich Telemetrie Konzept: Es gibt keine Sensor spezifische Updates (es werden nur "Messwerte" auf einzeln zuordnenbaren Adressen übertragen), so lange nicht die Sensor-Bus Spezifikation geändert wird. Die letzte Erweiterung ist zwei Jahre her und betraf auch nicht die Empfänger. Die Zuordnung auf den gewünschten Anzeige Platz erfolgt durch Einstellung der Messwert-Adresse im Sensor. Bei den Wünschen an die Sender Modell-Definition ist ganz klar das "Graupner" Denken bestimmend und etwas im Wege. Diese Modell Vorlagen sind ganz nett, aber für einen der die MPX Sichtweise verinnerlicht hat, kaum von Nutzen. Da macht man sich besser eigene, die dann auch zusätzlich zu den Steuerfunktionen weitere Einstellungen beinhalten. Bertrams Wünsche und Anregungen sind interessant, da MPX die TX weiterhin erweitert, besteht die Hoffnung, das davon das eine oder andere in der TX im Laufe der Zeit wieder zu finden ist. Gruß Ingo
    1. Avatar von sunnywelt
      sunnywelt -
      Grundfunktionssender und dann wie es uns die Smartphoneindustrie vormacht, APP´s. App´s die man kaufen kann und den Sender individuell damit aufrüsten, bzw. umrüsten kann. APP für Segelflieger, Motorflieger, Funktionsmodellbauer, Kanalerweiterung und und und. So könnten Sender mit den Ansprüchen mit wachsen. Schaut man sich in der Modellbahnwelt um, sind diese mit der digitalen Technik weiter wie der Flug-, Schiffs- und Automodellbau!
    1. Avatar von Gerhard Stegmaier
      Gerhard Stegmaier -
      Zitat Zitat von WalterH Beitrag anzeigen
      Ihr habt ja drei Sender in der Hand gehabt. Kamen die direkt vom Hersteller oder anonym aus dem Handel? Grüße Walter
      Das Equipment kam direkt von MPX, ob es eine extra Warenausgangskontrolle gab, kann ich nicht sagen.

      Fest steht, dass es seitens des Gehäuse weder bei Passgenauigkeit noch bei der Qualität etwas zu
      bemängeln gab.

      Gerhard
    1. Avatar von BOcnc
      BOcnc -
      Ich habe die TX jetzt seit einem Jahr.

      Die Spaltmaße vom Gehäuse haben mich zuerst auch kurz gestört weil das überall in den Foren zu lesen war. Stört aber im Einsatz überhaupt nicht. Habe mir mal die 4000 angesehen. Da ist es besser aber nicht perfekt. Die anderen Gehäuse sind ja verschraubt.

      Display ist immer gut lesbar. Habe nie verstanden warum man eine Beleuchtung braucht. Allerdings mache ich viel Nachtflug und da wäre eine Beleuchtung mit Taster gut.

      Ich musste mich gerade damit beschäftigen wie ich den Sender nach einem Jahr wieder laden kann. Ok, bin auch noch mit der Royal geflogen.

      An der Software muss noch ein wenig geändert werden. Wenn man das gequatsche nicht hören will und die Lautstärte runter dreht gibt es auch keine hörbaren Alarme mehr. Gut das es den Vibrationsalarm gibt. Ich denke das wird noch geändert.

      Gut finde ich das man das Pult immer dabei hat. Dadurch wird das ganze etwas kleiner.

      Auch wenn es ein paar Nachbesserungen(kostenlos) gab bin ich sehr zufrieden.
      Gut fand ich auch das man zur Nachbesserung den Sender einschicken konnte oder man hatte die Teile 1 oder 2 Tage später im Briefkasten.
    1. Avatar von CondorPilatus
      CondorPilatus -
      Allgemeines zum Test.
      Kein „Tester“ hat z. B. die Antennentechnologie erwähnt, obwohl es mit WLAN-Antennen einige Probleme gab. Darum ist es für mich unverständlich, dass sogenannte Spitzenanlagen wie z. B. MC 32 mit einer WLAN-Antennen ausgerüstet sind. Als Besitzer (LW) einer MC 32 werde ich wohl kaum darauf eingehen, aber ich hätte das von GS erwartet.
      Auch ist die fortschrittliche Leiterplattentechnik zu nennen, die einem erst bewusst wird, wenn man in andere Sender mit zig anfälligen Kabel- Steckverbindungen schaut.

      Des Weiteren wurde im Bereich Telemetrie der Souffleur mit keinem Wort erwähnt.
      Eine tolle Sache um die ich meine Kollegen immer wieder beneide.
      Denn Kopfhörer mit Kabel von der Fernsteuerung bzw. Lautsprecher ist keine praktikable Lösung.
    1. Avatar von TopperHarley
      TopperHarley -
      Die Tester haben sich sicher sehr Mühe gegeben, aber ich finde ganz ehrlich gesagt der Test hat halt das Thema mal grob verfehlt....

      Titel ist: Wie gelingt der Umstieg....

      Statt hier Fakten sprechen zu lassen, speziell die Programmierung (was eigentlich das Hauptthema sein sollte), wird hier nur grob die Hardware umschrieben, und hier frei nach der Art:

      Was hat der Was ich nicht hab, oder was hat meiner was der nicht hat usw....,
      Wenn ich so etwas lesen will, kann ich mir das übliche Geprotze im Forum durchlesen, und auf diesen Bericht verzichten.

      Teilweise ist das ganze hier noch etwas mit unwissenheit durchmischt,
      bei manchen Dingen, hätten die Tester eventuell mal beim Hersteller nachfragen sollen (z.B. 150A Sensor) bevor ein Quatsch geschrieben wird.

      Der Sensor ist gelötet, da bei Strömen von 150 A eine gute Verbindung bestehen muss, die grünen standard MPX Stecker sind bis 35A ausgelegt, hier hat MPX entschieden keinen Stecker anzubringen, damit der Benutzer entweder den Sensor direkt anlöten kann, oder sein eigenes für 150 A geeignetes Stecksystem anlöten kann. Eine "Zangenamperemessung" ist gerade bei kleinen Strömen meist nicht so genau wie beim MPX Stromsensor der eben auch als "Tankuhr" verwendet werden kann und soll. Beim Aufbau des MPX-Sensors ist der Abstand des Messnehmers nämlich fest definiert, was zu einer höhren Genauigkeit führt.

      Auch zu der Anmerkung die MPX Empfänger / Antennen sind zu groß, das lässt der Bericht etwas ins falsche Licht rutschen:

      Richtig ist: Es gibt bei MPX auch Empfänger mit kleinen dünnen Antennen und natürlich auch in verschiedenen Empfänger Bauformen. Bei MULTIPLEX gibt es für jede Anwendung einen Empfänger, PRO Empfänger für Großmodelle, Normale Empfänger, und kleine Indoor Empfännger

      Die Qualität der schließung des Gehäuses wird hier (nicht von den Testern) bemängelt, ich denke allerdings das liegt auch stark im Auge des Betrachters, wer sich hier darüber beschwert sollte wenigstens der ehrlichkeithalber ein Bild anhängen.
      Bei mir ist es für mich OK.

      Im Übrigen der Sender hat auch Timer genug!
      Summe, Intervall, Rahmen Timer, alles vorwärts oder rückwärts konfigurierbar, mit einstellbarer Schaltschwelle für z.B den Gas Knüppel,
      ach ja und ein Modell Timer der mitzählt wie lange man das Modell betrieben hat, das gibts auch.

      Zu den Geber Namen für Quattrokopter usw....
      Beim PROFI Sender kann mann sogar den Namen jedes GEBERS Verändern, also man kann z.B. das Höhenruder umbenennen, oder z.B einen Freien Geber "FREI-1" in SMOKER, oder FAHRWERK, oder GIMBAL, oder WEIHNACHTEN ;-) .. usw umbenennen und Servoseitig zuordnen.

      Weiter kann man die vorgefertigten MISCHER frei abändern und bis zu 8 Anteile (sogar über KURVEN) auf ein Servo Mischen, extra Geber Mischer sind vorhanden, womit man z.B auf einfache weise einen Messerflugmischer realisieren kann.

      Die Daten kann man über USB spielend einfach sichern (genau so wie Bilder von der Digitalkamera)
      Auf der MPX FAQ Seite gibt es derzeit ein SOLIUS RR Modell zum Download für die Profi TX, was vermuten lässt, dass hier noch weitere Modelle folgen.
      Wird der Sender angeschaltet an den PC gesteckt, wird er als Simulator erkannt, und man kann mit dem kostenlosen MULTIFLIGHT simulator fliegen.


      Und falls es nun einer wissen mag, ja ich habe auch so ein Gerät und bin daher selbst befangen, aber ich bin für meinen Teil zu frieden.

      Sicher könnte die Software derzeit noch ein kleines wenig ausgefeilter sein, aber hier wurde ja schon das zur Saison 2015 anstehende Update von MPX auf der Messe in FHN präsentiert, das da wohl schon nochmal etwas neuere innovativere Funktionen mit sich bringt!

      Wer erlebt hat wie die Software der Royal in den letzten 10 Jahren "mitgewachsen" ist, und ich rede nicht von BANANENSOFTWARE die beim Kunden reift, kann sich vorstellen was bei der PROFI TX noch alles kommen kann und sicher auch wird.

      Darunter wären, wenn ich es noch alles zusammen bekomme, z.B: Freie Zuordnung der Senosrreihenfolge auf dem Display, einstellbare Warnschwellen im Sender, erweiterung der Magic Switches, Sensorenansagen einzeln über verschiedene Schalter an/abschaltbar, verschiedene Ansageintervalle....

      In diesem Sinne, wer sich für das Gerät interessiert, und wissen will was der Sender kann, und ob er für sich in Frage kommt, einfach mal jemand fragen, der Ihn (auch gerne) verwendet, und nicht "nur" einen testbericht schreiben MUSS!
    1. Avatar von CondorPilatus
      CondorPilatus -
      Ich kann TopperHarley nur zustimmen – Thema verfehlt. Die Zeit den Bericht zu lesen hätte man besser nutzen können. Es hätte mehr Sinn gemacht, wenn die drei „Tester“ (die unterschiedliche Fabrikate haben sollten) mit der TX die gleiche Modellart programmiert, dokumentiert und neutral berichtet hätten.
    1. Avatar von Lars Wenckel
      Lars Wenckel -
      hallo und frohes fest,nun, wir müssen und mussten keinen testbericht verfassen, sondern wir haben hier unsere erfahrungen/eindrücke als nutzer anderer fernsteuerungsanlagen gesammelt und in dieserberichtsform wiedergegeben.das hat jeder von uns verfassern auf seine art und weise getan. auf die ausführlichkeit und wiedergabe unserer eindrücke kann hier bitte kein anspruch erhoben werden, da das in diesem rahmen so nicht möglich ist.die artikelbezeichnung und die ausführungen dazu, sind durch eckart müller anfänglich
      eindeutig dargestellt worden.
    1. Avatar von Roland Schmitt
      Roland Schmitt -
      Die Testautoren haben sich sicherlich viel Mühe gegeben. Das ist zu würdigen, aber auch für mich war der Fokus auf die Profi TX nicht ausreichend erkennbar. Es war zuviel drin was nicht unmittelbar zum Sender selbst gehört:
      - Der Name, der sicherlich nicht den Anspruch der Weltbeste Sender zu sein erhebt, er hat auch historische Gründe. Innerhlab der Multiplex Produktpalette ist immer klar wo das Produkt angesiedelt ist.
      - Der Bezug auf einen gerade nicht passenden Empfänger, einen Gesamtüberblick auf das Empfänger und Telemetrie wäre tatsächlich hilfreich.
      - Das Vario, hier interessiert mich schon immer die Frage ob man eine perfektes System an der Stelle gar nicht umsetzen möchte, um anderen (Zubehör)Herstellen noch Raum zu lassen und dieses Feld, denen die die nötige Kernkompetenz haben zu "überlassen". Hier wäre natürlich auch eine Stellungnahme seitens Multiplex hilfreich. (Im Automobilbereich wird das Sonder-/Spezial- und Highendgeschäft auch oft anderen Herstellern überlassen)
      - Wenn von 3 Umsteigern 2,5 von Graupner kommen ist das nicht so ganz repräsentativ. Tatsächlich würde mich (als PTX User) es interessieren wie andere Hersteller das machen.
      - Es waren ein paar Punkte drin, die sicher teilweise durchaus berechtigtes, Wunschdenken enthielten, aber nicht sehr PTX speziell sind.
      - Es waren ein paar Punkte drin die im ersten Anflug tatsächlich berechtigt schienen, ich nenne hier mal die vermeintlich überflüssige Möglichkeit die Knüppel zu drehen, die Merkschieber, oder die Digitalgeber für Anpassungen während des Fluges. Tatsächlich werden diese Möglichkeiten von Anwendern gerne genutzt sobald sie sie erstmal anwenden. Verzichten möchte dann keiner mehr - soweit das Feedback das ich auf dem Flugfeld erhalte.

      Ansonsten, als RC-Network Mitglied, vielen Dank an die Autoren welche den "Test" durchgeführt und zu Papier gebracht haben, sowie der Firma Multiplex die hier offensichtlich sehr kooperativ und offen war. Beiden "Seiten" war sicherlich klar auf was sie sich da einlassen......
    1. Avatar von Bekü
      Bekü -
      BR: Wie oben bereits schon erwähnt, fliege ich hauptsächlich die Graupner MX-22. Sie hat für mich bis heute das genialste Menü das es je gab (ok, die Probleme fangen erst mit der Telemetrie an…), davor Graupner FM-4014, MC-15, MC-10, MC-12. Nebenbei fliege ich noch Futaba FX-30, die ja wohl das verhunzteste Menü aller Zeiten hat. SO schlimm ist die TX nun doch nicht.

      Das verhunzte Menü der FX30 ist ja nur eine subjektive Meinung. Ich komme schon bald 25 jahre mit FC28,FX40,FX32 auch in einem Alter von 65 jahren klar. Es gibt ja wohl weltweit sicher mit Faktor 10-50 mehr Futaba Fernsteurungen!
    1. Avatar von jowe
      jowe -
      Zitat Zitat von Bekü Beitrag anzeigen
      BR: Wie oben bereits schon erwähnt, fliege ich hauptsächlich die Graupner MX-22. Sie hat für mich bis heute das genialste Menü das es je gab (ok, die Probleme fangen erst mit der Telemetrie an…), davor Graupner FM-4014, MC-15, MC-10, MC-12. Nebenbei fliege ich noch Futaba FX-30, die ja wohl das verhunzteste Menü aller Zeiten hat. SO schlimm ist die TX nun doch nicht.

      Das verhunzte Menü der FX30 ist ja nur eine subjektive Meinung. Ich komme schon bald 25 jahre mit FC28,FX40,FX32 auch in einem Alter von 65 jahren klar. Es gibt ja wohl weltweit sicher mit Faktor 10-50 mehr Futaba Fernsteurungen!

      Was soll uns das jetzt sagen?? Das das, was viele einsetzen, immer das Beste ist?
    1. Avatar von Octavian
      Octavian -
      Zum Wunsch nach einem Farbdisplay bei RC-Anlagen, welche meist bei starker Sonneneinstrahlung betrieben werden, erschließt auch mir keine Sinnhaftigkeit. Die Nachteile von Farbdisplays sind hier schon genannt. Beim Modellfliegen selbst braucht man es jedenfalls nicht! Die Programmierung der Steuerfunktionen wird im Normalfall wohl die geringste Zeit der Betriebszeit einer RC-Anlage beanspruchen.
      Es soll jedoch "Dauerprogrammierer" geben, die selbst bei Dunkelheit ständig Einstellungen verändern wollen oder müssen .

      Zitat Zitat von jowe Beitrag anzeigen
      Es ist immer interessant zu hören, das ein Farb-Display vermisst wird. Aber wofür? Es würde im Ergebnis nur zu kürzen Akku-Laufzeiten führen. Bei Sonnenschin wäre es schlecht zu lesen, dann müsste auf jeden Fall auch eine Beleuchtung her. Aber auch hier: Wofür?
    1. Avatar von Stefan Siemens
      Stefan Siemens -
      Hallo, ein Wort zu Robbe/ Futaba Anlagen: "Verhunztes Menü" finde ich als Wortwahl in einem Testbericht mit Anspruch auf Seriosität nicht angemessen, sondern wertend und subjektiv. Ich fliege seit 7 Jahren die FX 30. Damals wurde das Gehäuse kritisiert, mein Sender ist bis heute mechanisch wie neu, also Gehäuse und Kreuzknüppel. Das Menü ist für Graupner Umsteiger erst einmal unkomfortabel. Nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt und kann alle denkbaren Programmierungen durchführen und so einstellen, dass Korrekturen auf dem Flugplatz mit wenigen Klicks sicher und ohne Auswirkungen auf andere Einstellungen durchgeführt werden können, z.B. Wölbklappenstellungen für Start oder andere Flugphasen beim 4- Klappen Flügel. Das Display ist sehr übersichtlich, übrigens auch bei der kleineren FX 22, deren Programm sehr umfangreich ist und die ich deshalb vor kurzem als Nachfolger gewählt habe. Das Design der MPX Anlagen finde ich nach wie vor ergonomisch und optisch sehr gelungen. Die Darstellung hier finde ich durchaus hilfreich für eine Kauf- oder Wechselentscheidung. Stefan
    1. Avatar von Bertram Radelow
      Bertram Radelow -
      off topic:
      Die FX-30 hat Menüs, die bei der FX-40 auf einer Displayseite Platz hatten, auf bis zu drei (oder vier?) Unterseiten verteilt, wobei wichtige Sachen, z.B. um welchen Kanal (Höhe) es bei D/R geht, erst auf der dritten der Unterseiten zu finden sind. (Bin mir nicht mehr so sicher, habe sie schon lange nicht mehr programmiert). Ausserdem finde ich es nicht gut, wenn man Ruderausschläge und Mittelstellung an ca. vier Stellen in ganz unterschiedlichen Funktionen einstellen kann. Wir haben drei FX-30-Piloten im Verein, keiner liebt sie, jeder stöhnt über die Menüs. Aber vielleicht verstehen wir sie ja nur nicht richtig.

      on topic:
      Es sollte kein Testbericht sein, sondern ausdrücklich ein subjektiver Eindruck, wie wir mit der Anlage und dem Umstieg klar kommen! Ich hoffe dem Rechnung getragen zu haben. Apropos Handbuch: Sucht mal das Wort "Binden" oder so im Inhaltverzeichnis... Fehlanzeige. Meine Meinung zur Gestaltung der Telemetriebedienung ist meine persönliche Meinung, und um die sind wir gebeten worden. Insofern ist sie nicht diskussionsfähig - Ihr dürft den Sender gerne finden wie ihr wollt.

      B.
    1. Avatar von Debian
      Debian -
      Moin,

      kann mich auch nur dem anschließen, Thema total verfehlt, leider.
      Aber eins möchte ich noch erwähnen, ich selber habe ca. 1 Jahr eine MX-20 Hott genutzt, habe sie dann aber verkauft. Und der Grund war dafür das die Software von Graupner so etwas von verkorkst ist, das mir selbst in der GH-Lounge nicht wirklich weiter geholfen werden konnte. ich hatte über 8 Jahre keine MPX mehr und trotzdem kann ich jeden Sender von MPX nach meinen Bedürfnissen programieren. Wer hier die Programierung der TX bemängelt, sollte sich erst bei Graupner umsehen.

      Gruß
      Uwe
      Zitat Zitat von CondorPilatus Beitrag anzeigen
      Ich kann TopperHarley nur zustimmen – Thema verfehlt. Die Zeit den Bericht zu lesen hätte man besser nutzen können. Es hätte mehr Sinn gemacht, wenn die drei „Tester“ (die unterschiedliche Fabrikate haben sollten) mit der TX die gleiche Modellart programmiert, dokumentiert und neutral berichtet hätten.