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  • Red Bull X-Alps 2019 Tag 7



    Red Bull X-Alps 2019

    Tag 7

    Red Bull Media (Text und Fotos)


    Der siebte Wettkampftag bei Red Bull X-Alps 2019. Es sind nicht nur die Führenden, denen alles abverlangt wird, um weiter zu kommen. Eine Regel besagt, dass alle 48 Stunden der oder die letztplatzierte Athletin bzw. Athlet aus dem Rennen genommen wird. Bis jetzt hat der sogenannte “Sensenmann” zwei Teilnehmer erwischt und morgen ist der Dritte fällig. Dafür in Frage kommen entweder Koreas Chikyong Ha (KOR) oder der Kolumbianer Alex Villa (COL).

    Beide nehmen gänzlich unterschiedliche Routen in Richtung Turnpoint 5, Lermoos. Eigentlich hat Villa eine geringere Distanz bis dorthin, aber am Ende zählt nur, wer den Turnpoint zuerst erreicht. Die Chancen des Koreaners sehen dafür etwas besser aus. Um das auch tatsächlich zu schaffen, zieht Ha alle Register und nimmt auch seinen Night-Pass heute in Anspruch. Er leidet seit Tagen an schmerzhaften Blasen an den Füßen. „Er darf den Night-Pass nur einsetzen, wenn unser Doktor sein Ok dafür gibt,“ sagt Renndirektor Christoph Weber.

    Heute Nacht wird auch die einzig verbliebene Athletin, Kinga Masztalerz (NZL2), unterwegs sein. Sie sagte, dass das Rennen bisher alle ihre Erwartungen übertroffen hat. „Jeder Tag ist einzigartig.” Den Alpenhauptkamm fliegend zu überqueren war der absolute Höhepunkt. "Wir sind auf 3.300 Meter geflogen. Einfach nur großartig!” .



    Alex Villa (COL) versucht Turnpoint 5 zu erreichen © zooom.at / Vitek Ludvik



    Chikyong Ha (KOR) versucht mit dem Night-Pass Villa einzuholen © zooom.at / Harald Tauderer
    In der Luft zu sein, ist derzeit für alle Athleten nur ein Wunschtraum. Wegen des schlechten Flugwetters werden bis zu 5.000 Höhenmeter pro Tag zurückgelegt. Das entspricht in etwa dem Aufstieg auf den Mount Everest und das jeden zweiten Tag. Aber für Sonntag wird eine Wetterbesserung erwartet und die sollte dem Leiden der Athleten ein Ende setzen.

    Damit stehen die Chancen für Maurer (SUI1) sehr gut, große Distanzen fliegen zu können und so Monaco bereits im Laufe des Montags zu erreichen. Seine Verfolger haben dann bis Donnerstag Zeit, ebenfalls an der Cote d’Azur anzukommen.

    “Alle, die von dem guten Wetter profitieren können, werden sehr rasch in Monaco sein,“ sagt Rennorganisator Ulrich Grill.



    Kinga Masztalerz (NZL2) ist die letzte Athletin im Rennen © zooom.at / Honza Zak
    Benoit Outters (FRA1) hat heute den Night-Pass gezogen © zooom.at / Harald Tauderer

    Noch immer sind alle Augen auf Maxime Pinot (FRA2) gerichtet. Wird er es schaffen, Maurer doch noch einzuholen? Pinot lebt in Annecy – ein möglicher psychologischer Vorteil, wenn er auf heimatlichem Boden unterwegs ist. Aber derzeit ist er rund 100 km hinter Maurer und hat nur noch 300 km vor sich – die Chancen stehen also nicht allzu gut. Es braucht eine große Portion Glück. Doch das war bisher auf Maurers Seite zu finden.

    “Mit der kommenden, verbesserten Wetterlage wird es aus meiner Sicht sehr schwierig, ihn noch einzufangen,“ fügt Weber hinzu.

    Neben Ha und Masztalerz, hat auch Benoit Outters (FRA1) heute seinen zweiten Night-Pass genutzt. Er hofft so, vom guten Wetter und seinem Heimvorteil zu profitieren und weiter nach vorne zu kommen.