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  • Wasserflug in Davos 2017 Sonntag - Teil 2a -

    Wasserflug 2017 auf dem Davoser See

    Teil 4/5

    Andreas Maier


    Es graute bereits der Morgen als ich erwachte und zum Fenster hinaus schaute. Da stand doch tatsächlich schon ein fröhlich winkender Frühaufsteher, der mir einen schönen Start in den Tag wünschte...
    ...boah, und das nach dem langen, gemeinsamen Abend...essen. Ich sag' nichts!




    Vor dem Frühstück noch eine kleine Runde ums Haus am See, damit ohschdännisch Sauerstoff an meine grauen Zellen kommt und der Appetit auch gut angeregt wird, oder so ähnlich.



    Das Frühstück ließ keine Wünsche offen. So stärkte sich der harte Kern für den kommenden Tag mit Kaffee, so viel man vertragen konnte, O-Saft, Brötchen, Brot, Hefezopf und Beilagen von süß bis kräftig und sogar mit so komischem Zeug... Müsli nannten sie es.

    Nu aber, frisch gestärkt und voller Tatendrang, ab zum Parkplatz am Ortseingang von Davos, wo sich der Startbereich mit dem Steg befindet. Aber nicht vergessen: Die obligatorischen 5,- SFr Parkgebühr für den ganzen Tag zu entrichten, damit man dem Verein nichts nachsagen kann.

    Die Ersten waren schon eingetroffen und hatten für sich und ihre Modelle ein schönes Plätzchen gefunden. Man nutzt die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, da es nächtens doch schon mächtig frisch ward. Etwas unter 0° C, so dass man die Autoscheiben frei kratzen musste.



    Der Herr der Genüsse war auch schon zugegen und bereitete einen feinen Kaffee für all jene, die noch unter einem niedrigen Blutdruck litten bzw. noch etwas unbeholfen waren.
    Es war wie auf einem Schiff: Wenn der Koch etwas anmahnt, wird es umgehend ausgeführt.
    Eine Mannschaft ist bekanntlich nur so gut wie das Essen an Bord ! Hier war die Verpflegung phänomenal und wie man sieht, war bei der kurzen Einweisung noch immer zu genüge Humor anzutreffen.



    Start frei...ganz nett diese Totale, aber...




    Wie man aber sieht, sind vier Zellen für den Graupner Husky anscheinend sofort bereit.
    Es gibt dieses Modell nicht nur in Gelb, sondern auch in Blau und Rot. Die Spannweite beträgt 1,8 m bei nur 2,5 bis 2,7 kg, was natürlich der Gutmütigkeit sehr gut tut.



    Auch wenn oft mehrere Modelle kurz hintereinander gestartet sind, so habe ich auch hier wieder versucht, mehrere Bilder eines Modells in einem Block zusammenzufassen, um ein wenig über das Modell und seine Charakteristik zu berichten.

    Zum Beispiel diese allseits bekannte Kunstflugmaschine Sukhoi 29S von Sebastiano Silvestri (Sebart): Sie lässt sich durch die Schwimmer nicht beeindrucken und macht was sie sonst auch macht, nämlich Kunstflug.



    So darf am Sonntag natürlich aus selbigem Haus die Macchi MC-72 nicht fehlen.
    Mit 1,52 m Spannweite hat sie eine sportliche Größe und mit 5S LiPo ordentlich Dampf unter der Haube, was ihrem Rennflugzeugcharakter zugute kommt.



    So schön wie diese kleine Catalina PBY von Elictric Flight Greatplanes in der Luft ist, so bockig und zickig ist sie anscheinend beim Landen. Denn sobald einer der Schwimmer in einer Welle einfädelt, schlägt sie bei etwas höherer Fahrt ein Rad. Doch die Kleine ist zäh und lässt sich nicht unter kriegen, taucht immer wieder auf, um sofort wieder einsatzbereit zu sein. Ein regelrechtes Stehaufmännchen und optisch trotz ihrer bescheidenen 1,36 m ein Hingugger.



    Die Seawind mit 1,46 m und 3S LiPo 2200 (Dogfightergröße) gibt es von verschiedenen Anbietern. Sie ist sehr gutmütig, außer bei schnellem Gas geben. Dann neigt sie dazu, insbesondere im Langsamflug, erst mal kräftig abzutauchen, da der Antrieb weit über dem Schwerpunkt liegt.
    Aber es ist immer wieder cool, mit ihr von Land aus ins Wasser zu rollen, das Fahrwerk im Wasser einzuklappen und dann einen vorbildgetreuen Wasserstart hinzulegen.
    Gleiches gilt natürlich auch fürs Landen und anlanden...
    Fahrwerk raus und die Rampe auf Rädern hinauf rollen, um damit zu beweisen, ein reinrassiges amphibisches Flugzeug zu sein.
    Hohe Wellen sind etwas heikel. da die Randbögen gerne einfädeln, was dann zu netten Pirouetten führt.



    Ob Cessna 170, Carbon Cub, oder Piper...irgendwie drängten sich manchmal alle am Steg, um anzulanden. Wenn man vergessen hatte, volle Akkus in sein Modell zu tun, wurde dies, wie immer, liebevoll gerettet.



    Heute auch in Blau auf dem Wasser, die Pilatus Porter von MPX. Mit einer Spannweite von 1,25 m zwar nicht die größten Modelle, aber fliegerisch eine tolle Bereicherung, gerade so wie hier beim gemeinsamen Flug.



    Einer meiner Favoriten war immer wieder diese Prestige von Lorenz mit Hacker Antrieb und einer SPW von 1,94 m und 4,5 kg.
    Sie wurde so genial durch das F3A-Programm geflogen, dass es jedes Mal eine Wohltat war zu zusehen.



    Natürlich Miss Geico darf auch heute noch mal ihr Können zeigen und man hat schon das Gefühl, dass es mächtig Spaß bereitet, mit solch einem Speedboot über die Wasseroberfläche zu brettern.



    Aber jetzt gleich noch mal die kleine Catalina PBY von Elictric Flight Greatplanes, aber diesmal ohne diese Schwimmer, die immer so gern einfädeln.
    Doch wie man sieht, führt dies auch nicht recht ans Ziel.



    Von Hangar 9 (Horizon) ist diese große 1/4 Piper PA Super Cub und sie hat mit 2,69 m eine tolle SPW für originalgetreues Fliegen auf dem Wasser.
    Da muss man nichts erklären, ich denke, die Bilder sprechen für sich!



    Auch die kurze Mittagspause wurde gerne für Dinge genutzt, die in diesen eher ruhigen Minuten ihren besonderen Reiz voll ausspielen konnten.



    Jetzt erst mal was vom Grill, nicht dass der Koch mit mir noch schimpft.

    Hier geht es zum Teil 1 (Einführung), Teil 2, Teil 3 und Teil 5.